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''leichter schielwinkel''

crhri"stian5.schxulz hat die Diskussion gestartet


hallo,

mein augenarzt hat mir gestern gesagt, dass mein rechtes auge ''ganz leicht nach innen abknicken'' würde und ich einen leichten schielwinkel hätte.

ich war erstmal ziemlich geschockt, da mir das bisher nicht aufgefallen ist und wenn ich in den spiegel oder auf fotos schaue kann ich auch wirlich kein schielen erkennen.

liegt das daran, dass es wirklich nur minimal ist, oder wird das schielen erst bei bewegungen es auges sichtbar oder ähnliches? und was kann ich dagegen machen?

danke schonmal

Antworten
cEhris}tian.xschulz


niemand eine ahnung?

kyami5kazxe


Mach Dir keinen Kopp - viele leute schielen ein bißchen - vor allem wenn sie betrunken, müde etc. sind. Musst Dir nur mal Fotos oder Zeitungen anschauen. Wenn Du bisher nix bemerkt hast, dann ist doch alles ok, oder? Würde mir da jetzt keien Sorgen machen, nur weil Dein Blick vom medizinisch perfekten einen hauch abweicht.

BvikeRrmäPdel


Das ist eigentlich nix Tragisches. Da kann ich mich kamikaze nur anschliessen. Die Augenmuskeln gleichen so eine leichte Schielstellung meist ganz gut aus, denn die Augen "wollen" am liebsten geradeaus schauen, damit keine Doppelbilder entstehen. Und wenn man dann müde oder eben betrunken ist, hat man seine Muskeln nicht mehr so unter Kontrolle.

Hat dein Augenarzt denn eine bestimmte Korrektur verschrieben, z. B. ein Prisma, oder was hat er dazu gesagt?

Oder warst du so geschockt, dass du nicht fragen konntest? ;-D

c=hris(tian8.s}chulz


danke schonmal für die antworten ;-)

die sache ist nur, dass ich wirlich nichts erkennen kann und auch schon ein paar leute gefragt habe die auc nichts sehen.

was bestimmtes hat er nicht aufgeschrieben, habe nach wie vor die gleiche brille.

als kind musste ich eine okklusionstherapie machen, weil man rechtes auge schwächer war und jetzt auch immer noch ist. ( +2,5, das linke +0,5). hängt ja auch irgendwie mit dem schielen zusammen.

O!rthopetis1tin


Aufgrund der Brillenwerte gehe ich davon aus, dass es sich um einen sogen. Mikrostrabismus auf dem rechten Auge handelt. Bikermädel vermutet eine Phorie - ich denke aber eher nicht in deinem Fall. Dabei handelt es sich um einen sehr kleinen Schielwinkel, der immer vorhanden ist, den man aber so nicht sehen kann. Man sieht das auch nicht wenn du betrunken bist. Lediglich bei der Untersuchung stellt man das fest und kann man es auch messen. In der Regel bewegen sich die Schielwinkelgrößen zwischen 0,5 und 5°. Dieser Mikrostrabismus reduziert auch das Binokularsehen (man spricht von anomaler Netzhautkorrespondenz).

Für dich hat es eigentlich keine Bedeutung. Manchmal kann es sein, dass so ein Mikrostrabismus dekompensiert (wegrutscht) und ein größerer Winkel sichtbar wird.

Wichtig ist, dass du immer die optimale Brille trägst - dabei sollte die Weitsichtigkeit höchstmöglich auskorrigiert sein. Ärzte und Optiker neigen dazu die Weitsichtigkeit etwas unterzukorrigieren (die Brillen werden dann besser vertragen), in deinem Fall sollte man darauf aber verzichten. Ansonsten hat es keine Konsequenz für dich.

Also such nicht weiter danach, denn man kann 2° Abweichung (typischer Winkel) einfach nicht sehen sondern nur messen *:)

Liebe Grüße

WAateKrli


Ist es denn das rechte Auge, was schielt? Weil wenn das als Kind schon schwächer war, dann hängt das wahrscheinlich damit zusammen. Bei mir schielt das linke ganz leicht, und ich sehe darauf fast gar nichts. Was ist eine Okklusionstherapie? Pflaster auf Auge? Das macht man oft, wenn als Kind schon ein Auge leicht schielt... wie gesagt, bei mir wars nicht sichtbar und ist es immer noch nicht, hat aber gereicht, dass das Auge jetzt nur 10%sieht, weil das zu spät entdeckt wurde. Normalerweise ist sowas aber eben durch das zukleben verhinderbar, oft auch noch bis zum 6. Lebensjahr... irgendwie lernt das schielende Auge sonst nicht richtig sehen, weil es halt schielt und das andere dann alles übernimmt. Bei mir ist das andere Auge wegen der großen Anstrengung deshalb kurzsichtig... -4 und das linke nur -0,5 ... aber es sieht ja eh fast nix... :(

Jedenfalls wenn du sowas auch hast, dann war ja deine Kindheitsbehandlung erfolgreich und du brauchst da eigentlich nichts schlimmes fürchten... wenn man das schielen nicht sieht, dann ist es wirklich nur sehr gering. Schaden kanns wohl auch nur in der "Lernphase" der Augen...

c8hristi.ahn.s'chxulz


danke nochmal für die antworten. was die orthoptistin sagt klingt auf jeden fall plausibel. muss bei meinem nächsten termin ( den ich in einem halben jahr habe lol) nochmal nachfragen, was genau damit aufsich hat.

habe im internet noch ein bisschen gesucht und bin auf das stichwort ''wikelfehlsichtigkeit'' gestoßen. wäre das eventuell auch denkbar?

Ohrthofpti'sxtin


Nicht bei dem wie du es beschreibst. Du hast:

- eine Amblyopie (Schwachsichtigkeit eines Auges)

- einen kleinen (wahrscheinlich) manifesten Schielwinkel

- eine Anisometropie (Brechkraftunterschied der Augen)

All diese Diagnosen sprechen für eine sogenannten Mikrostrabismus mit Anisometropie. Winkelfehlsichtigkeit würde bedeuten, dass ein sogenanntes latentes (nicht immer vorhandenes) Abweichen der Augen vorliegt - ich denke eher nicht, aber übers Internet ist ein Ausschluss nicht möglich.

Wenn dein Binokularsehen noch reduziert ist, ist die Diagnose eigentlich gesichert.

Liebe Grüße

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