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Hilfe! Akkomodationskrampf,Fusionsschwäche,Epilepsie,Psychose?

S>axbnot hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich leide schon seit Jahren unter etwas , das mich sehr belastet.

Das erste mal aufgetreten ist es in einer psychischen Extremsituation, vor 4 Jahren.

Es hat sich bis jetzt nicht unbedingt versclimmert, aber auch nicht gebessert.

Es äussert sich so, dass wenn ich einen Gegenstand, Person etc. länger anschaue oder lese, sich irgendwann der gesamte Gegenstand und Raum nach hinten bewegt, so ähnlich als würde ich umgedreht in ein Fernglas blicken.Dieser Zustand dauert dann ca. 5 bis 10 oder 15 Minuten an.Ich weiß nicht ob man das Mikropsie oder Teleopsie nennt.Wenn ich es darauf anlege, sprich meine Augen anstrenge ( z.b. um herauszufinden, ob es "weg" ist) , ist das mit Angst verbunden, dass es wieder auftritt, und so erhöht es die Chance des Auftretens. Auch wenn ich in Stress bin oder länger nicht geschlafen habe. Zudem wenn ich jemanden ansehe, kann es auch sein, dass die Person ganz kurz größer erscheint, dies aber nur einen Sekundenbruchteil und erst seit ein paar Monaten.

Ich war bei einigen Augenärzten, die nur Astigmatismus und auf einem Auge leichte Fehlsichtigkeit diagnostiziert haben. Psychologen haben von Depression bis Trennungsangst alles in Betracht gezogen.

So hab ich mich für 2 Wochen in die geschlossene Psychiatrie einweisen lassen, die mir eine angehende Psychose diagnostiziert haben, allerdings keine an mir ausprobierten Neuroleptika bzw. Antidepressiva haben geholfen, sondern es eher hervorgerufen. Also bin ich wieder raus. Nun bin ich in eine Sehschule gegangen, die eine Fusionsschwäche diagnostiziert haben, und mir "Trainingseinheiten" auferlegt, was aber meine Beschwerde, unter der ich mittlerweile psychisch arg leide, nicht unbedingt beseitigen wird.Es könnte nämlich euch ein Akkomodationskrampf sein, wogegen man angeblich nichts machen kann ?!

Kann mir jemand weiterhelfen ? Hat jemand eine Idee an was es denn genau liegen könnte ? Hab auch gelesen, dass der Eppstein-Barr-Virus das "alice-imwunderland-syndrom" hervorrufen kann oder eine Migräneaura sein könnte ?

Das ganze macht mich fertig, ich leide unter argen Depressionen und kann mein Studium schon lange nicht mehr weiterführen.

Für jede hilfe bin ich unendlich dankbar !

Antworten
sEanmplSe


in punkto sehstörung: sowas änliches ??? ?? hab ich hier im forum schon mal gelesen, hab etwas rumgesucht und auch einen beitrag gefunden - von dem ich natürlich nicht sagen kann, ob dieses phänomen auch bei dir zu tage tritt

entoptische Phänomene

Hier im Forum gibt es ne ganze Menge Leute die ähnliche Symptome haben nämlich:

- schwarze und durchsichtige Fäden und Punkte (mouches volantes)

- ein Flimmern oder Rauschen von vielen Millionen Punkten das vor dem wirklichen Bild sichtbar ist (besonders nachts)

- weiße kleine Punkte (größer als die oben erwähnten) die besonders auf hellem Hintergrund oder dem Himmel sichtbar sind. Diese bewegen sich ziemlich schnell umher.

- ein schwarzes spinnennetzartiges Gebilde dass manchmal beim aufwachen sichtbar wird und sofort wieder verschwindet.

Was bei diesen Menschen passiert, ist das sie durch verschiedene Auslöser die Fähigkeit entwickelt haben Phänomene zu beobachten die vom Gehirn normalerweise ausgeblendet werden. Dies sind alles sog. entoptische Phänomene, d.h. sie entstammen der Struktur des Auges selber werden aber vom Gehirn nicht ausgefiltert. Zu den Auslösern gehörn bestimmte Drogen, bestimmte Medikamente (besonders mehrere Antidepressiva, aber auch andere), Meditation (besonders aus der Astal-Projektion Richtung), starke Angst, und Migräne (besonders wenn man dazu tendiert stille Migränen, d.h. Flimmerskotom ohne Schmerzen zu haben).

Alle oben erwähnte Phänomene sind erklärbar. Die mouches volantes sind Trübungen des Glaskörpers und haben eine Vielzahl von Enstehungsgründe. Das Rauschen ist wahrscheinlich eine Folge zufälliger Impulse der Sehzellen (auch bekannt als Eigenlicht). Die weißen, schnelen Leuchtpunkte sind Leukozyten die das Auge durchwandern. Wenn man ruhig eine Weile sie beobachtet merkt man das sie ich mit dem Pulsschlag synchron bewegen und immer den gleichen Bahnen folgen. Das spinnennetzartige Gebilde nennt man Purkinje Baum und ist eine Verästelung bestimmter Zellen des Auges.

Insgesamt ist die Fähigkeit diese Phänomene zu beobachten sicherlich manchmal lästig aber nicht wirklich gefährlich (wobei man beim erstmaligen Auftreten der mouches volantes seine Netzhaut untersuchen lassen sollte). Wer mehr wissen will kann mir mailen.

von einer person namens TDK

vielleicht sprichst du tdk mal an

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