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Weitsichtigkeit abhängig von der Umgebungshelligkeit

w8mtonPi hat die Diskussion gestartet


Hallo

Ich habe seit meiner Jugend etwas probleme mit ganz kurzen entfernungen , sagen wir näher als 20 cm , das wurde einmal festgestellt aber dann nicht weiter beachtet , denn wann braucht man mal so kurze Entfernung .

inzwischen bin ich mitte 40 und seit ein paar Jahren ändert sich das , aber nur in verbindung mit der Umgebungsbeleuchtung .

bei normalen Tageslicht , also weder düster trüb , noch brennenden Sonnenschein , kann ich das Kleingedruckte auf einem Arzeineibeipackzettel lesen ohne das ich mich anstrenge oder ich unnätürlich weit weghalte , sieht also so aus als ob es das normalste der Welt wäre .

Ich sitze jetzt in meinem Büro , an der Decke sind 5 Stromsparlampen mit je 11 Watt und eine Schreibtischlampe mit 50 Watt und will die Telefonrechnung lesen , jetzt muss ich diese auf Armlänge halten um das kleiner Gedruckte zu lesen .

sollte es aus irgendeinem Grund noch düsterer sein , zum Beispiel auf der Arbeit , wenn ich in einer schlecht beleuchteten Baustelle den Zählerschrank auflegen soll , geht es ohne Lesebrille ( 1,5 oder 2,0 Dipt ) gar nicht .

selbe Arbeit bei Tageslicht ist ohne Brille überhaupt kein Problem

Ich weiss , die schnellste Aussage ist : geh zum Augenarzt , doch ......

ich wohne im ländlichen Gebiet , der nächst gelegene Augenarzt ist eigentlich schon im Pensionsalter und betreut nur noch seine Stammkundschaft so lange er das noch kann

die anderen sind entweder in Montabaur ( ca 50 km ) in Wiesbaden ( ca 50 km ) und in Idstein ( ca 50 km ) und die haben z.Teil Wartezeiten von gut 9 - 10 Monate .

kennt da irgendeiner etwas , gibt es da Ratschläge , oder muss ich meine Krankenkasse bemühen , damit die sich einklinkt um einen zeitnaheren Termin auf die Beine zu bringen , weil etwas dramatisches vorliegt .

Antworten
w/asaucrhimmexr


Hallo wmtoni,

was du beschreibst ist eine Zunahme der klassischen "Altersweitsichtigkeit", die du ja bereits durch deine Lesebrille hin und wieder kompensierst. Es ist völlig normal, dass du bei schwacher Beleuchtung kleinere Sachen schlechter sehen/lesen kannst. Dies wird sich auch nicht von allein normalisieren - der Besuch beim Arzt/Augenoptiker wird irgendwann unumgänglich.

Brich aber nicht in Panik aus :-), irgendwann wirst du das Ganze gar nicht mehr lesen können bzw nur mit sehr viel Licht. Also mach vorher einen Arzttermin aus (um evtl organische Ursachen auszuschließen, welche in dem Fall aber sehr unwahrscheinlich sind) und lass die Werte beim Optiker messen.

Ohne meinen alten Beruf allzusehr beweihräuchern zu wollen oder Augenärzten (falls hier welche unterwegs sein sollten) auf den Schlips treten zu wollen - der Augenoptiker nimmt sich in der Regel mehr Zeit und ist häufig genauer (kann man den Ärzten auch keinen Vorwurf machen - ein Patient über 5 Minuten in Behandlung kostet mehr Geld als er einbringt... armes Gesundheitswesen :-/ )

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