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Optiker oder Augenarzt?

Z)exrato hat die Diskussion gestartet


Hey,

habe eine Brille, schon die 2te und war bisjetzt 2x beim Augenarzt, habe eigentlich keine Lust ein 3. mal hinzugehen, weil die Wartezeit ewig dauern. Naja brauche aber trotzdem eine neue Brille, da ich kaum noch was sehe und das nach 1 Jahr :). Jedenfalls wo bin ich besser aufgehoben beim Optiker oder Augenarzt? Ich würd gern zum Optiker gehen, da es schneller geht, kann er aber auch eine Hornhautverkrümmung festellen, da es bei mir leider so ist, ansonsten sind die Augen in Ordnung.

Achja will außerdem nur die Glässer wechseln und den Rahmen beibehalten falls das möglich ist? Falls klappt, dann bin ich halt in der Zwischenzeit blind :P.

Gruß

Antworten
eCrtnxsts


Eine Hornhautverkrümmung ist für einen Optiker genauso eine normale Sache wie der Ölstand des Autos für einen Kfz-Mechaniker. :)z Geh hin, lass messen und Gläser bestellen. Und meistens ist es so, dass Du Deine Brille "nur" für 1-2 Stunden entbehren musst, damit die Gläser eingearbeitet werden können. Zum Augen messen allein braucht es keinen Arzt - der kommt ins Spiel wenn irgendwas krankhaftes vorliegt - was man bei einer Hornhautverkrümmung wirklich nicht sagen kann. ;-)

AHnonyfma1


Also nur für eine neue Brille brauchst Du nicht zum Augenarzt. Es sei denn, Du brauchst ein Rezept für Deine Krankenkasse oder so...Wie schon geschrieben wurde: Die Sehstärke einschließlich Hornhautverkrümmung kann der Optiker auch bestimmen. Wobei es sowohl bei Optikern, als auch bei Augenärzten gute und weniger gute gibt. Allerdings nimmt sich der Optiker meist mehr Zeit für die Sehschärfenbestimmung (ist zumindest meine Erfahrung).

Darüber hinaus solltest Du bei Kurzsichtigkeit in regelmäßigen Abständen aber zum Augenarzt für eine allgemeine Untersuchung der Augen, also um auszuschließen, dass krankhafte Veränderungen am Auge vorliegen.

R!asm.uss


Jeder Mensch sollte "eigentlich" mind. 1 mal jährlich den Augenarzt aufsuchen, der Fehlsichtige sowieso.

Aber es kommt auf die Höhe der Fehlsichtigkeit an.

Ist die leicht würde ich auch zum Optiker gehen, be hoher Fehlsichtigkeit wäre mir der Arzt lieber.

Z1werygenfrrau


Falls du ein Rezept für die neuen Gläser brauchst, kommst du um einen Arztbesuch nicht herum. Bei einer Sehhilfe ist ein "da geht es schneller" der falsche Ansatz. Wichtig ist, dass deine Sehschwäche bestmöglichst korrigiert wird und du damit auch noch klar kommst (keine Kopfschmerzen, Schwindel, etc.).

Problem: Wie unterscheide ich einen guten von einem schlechten Optiker und einen guten Augenarzt von einem schlechten? Jahrelange Erfahrung kann helfen und ein Blick auf diverse Ärzte-Bewertungsportale. Nicht nur die gängigen Optiker-Ketten ausprobieren, sondern auch "die anderen".

Nur Gläser wechseln geht, du kannst dein Gestell behalten.

Ich habe das Glück, dass meine Augenärztin und mein Optiker zusammen arbeiten. Und da es bei mir mit einer schnellen Ausmessung absolut nicht getan ist, kann es sein, dass wir dann zu Dritt für zwei, drei Stunden an der Sache arbeiten. Wenigstens muss ich mich so nie zwischen Arzt und Optiker entscheiden.

S9egg!el


Falls du ein Rezept für die neuen Gläser brauchst, kommst du um einen Arztbesuch nicht herum.

Das stimmt so leider überhaupt nicht.

Jeder Optikermeister darf bei einem jungen Menschen ab dem 14. Lebensjahr eine Augenglasbestimmung durchführen und natürlich auch ein Rezept der Krankenkasse ausstellen.

Und zur anderen Frage: Da enthalte ich mich lieber der Stimme, sonst muss ich mich nur unnötig aufregen...aber ertnsts hat den Sachverhalt gut dargestellt.

Z=wder3genfrxau


Kommt teilweise auch auf die KK an... meine würde bei so etwas streiken. Oder zumindest nicht 100% übernehmen.

Seeggxel


Ich sprach von gesetzlichen Krankenkassen und nicht von privaten Kassen, wobei auch die fast alle - mit ganz wenigen Ausnahmen - die Augenglasbestimmung des Optikers anerkennen. Nur bei der Erstverordnung wollen sie fast alle eine augenärztliche Verordnung sehen.

Noch eine kleine Anmerkung, nicht dass jemand meinem obigen Beitrag falsch versteht und dadurch wieder Ammenmärchen entstehen: Gesetzliche Krankenkassen (AOK, TK, DAK, Barmer, GEK, BKKs...usw) zahlen den kleinen Zuschuss (Festbeträge) für Brillengläser nur bis zum 18. Lebensjahr. Darüber hinaus gewähren die gesetzl. Kassen den Zuschuss nur noch für Sehbehinderte.

O_rtRhoptWistixn


Wenn es um die Brillenbestimmung geht kann das der Optiker genauso gut wie der Augenarzt. Wenn nicht sogar manchmal besser, weil er sich mehr Zeit nehmen kann...

Aber: bei der Kurzsichtigkeit sollte immer die Netzhaut mit angesehen werden, da diese bei schnellem Wachstum des Auges "Schäden nehmen kann". So lange die Kurzsichtigkeit also stark fortschreitet würde ich den Augenarzt bevorzugen, da dieser die Netzhaut mit anschauen kann. Zusätzlich sollte gerade am Anfang die Zunahme der Kurzsichtigkeit immer mit erweiterter Pupill (gelähmter Linse/Augentropfen) gegengemessen werden, da man leicht zur Überkorrektur neigt...

Liebe Grüße

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