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Polizeidienst, Brille, Sehkraft

GLourmxeta hat die Diskussion gestartet


Kann mir jemand erklären, wie viel Dioptrien man haben kann/darf, damit die Sehkraft des Auges noch 50, bzw. 30% beträgt?

Ein Bekannter von mir wurde als polizeidienstuntauglich eingestuft ( ohne, dass er überhaupt zum Auswahltest eingeladen wurde). Bei der augenärztlichen Untersuchung hier ( man muss das vorher schon mit einreichen) sah der Augenarzt keine Probleme für eine Einstellung.

Kennt sich da jemand aus?

Antworten
n"ikkiimausxi


Also mein Sohn hat auf beiden Augen 0,75 D :-( ioptrien,kam damit leider nur bis zum Sehtest,dann war Schluss.

A`li#exn37


Kann mir jemand erklären, wie viel Dioptrien man haben kann/darf, damit die Sehkraft des Auges noch 50, bzw. 30% beträgt?

Nein, nicht möglich. Erst einmal gibt es kurz- und weitsichtig. Ein junger Weitsichtiger kann bis zu einem gewissen Grad, die Fehlsichtigkeit ausgleichen. Ein unterkorrigierter Kurzsichtiger hat immer eine Visusminderung, nach Schätztabelle machen -0,5dpt ca. einen Visusverlust von 0,5. Und letztlich muss man wissen, wie der Visus mit Vollkorrektur ist, um Rückschlüsse zu ziehen. Es gibt Menschen, die haben mit Vollkorrektion einen Visus von z.B. 1,6, andere nur 0,8.

mHalxte1


Eine Bekannte von mir ist bei der Polizei und trägt ne Brille zum Fahren und Fernsehen. Hat sicher -1,5 und ist da ohne Probleme genommen worden. Allerdings muss sie sie dann da auch wohl tragen.

T-om6x9


Das ist schlecht zu sagen.

Aber die Regelungen sind bei dem Auswahlverfahren ganz einfach, ---- da muss einfach nur gesiebt werden. ---- Das war bei mir vor 25 Jahren schon so.

Polizeidienstuntauglich heißt übrigends nicht gleichzeitig Bundeswehr untauglich, da kann man sogar trotzdem T1 sein, das sollte einem schon zu denken geben.

Bei mir war es eine angebl krumme Wirbelsäule. Habe Widerspruch eingelegt und komischer Weise sagte man dann, man habe die Röntgenbilder verwechselt.

Ich habe danach aber denen abgesagt :o))

Zum Thema Brille zurück:

In einigen Bundesländern sind die Auswahlkriterien für Polizei und Feuerwehrbeamte einfach so, daß man am Einstellungstage ein bestimmtes alter nicht überschritten haben darf und KEIN Brillenträger sein darf.

Was danach ist, ist egal.

Dein Bekannter kann sich z.B. in einem anderen Bundesland bewerben, dort die Ausbildung machen und sich dann in sein Bundesland versetzen lassen, so hat das ein Bekannter von mir in Sachen Feuerwehr gemacht.

Gruß Tom

GXour-metxa


Polizeidienstuntauglich heißt übrigends nicht gleichzeitig Bundeswehr untauglich, da kann man sogar trotzdem T1 sein, das sollte einem schon zu denken geben.

Das war beim nachbarsjungen so: Polizeiuntauglich wegen zu hohem Blutdruck ind zu hoher BMI, bei der Bundeswehr T1. Ist jetzt Offiziersanwärter auf der Gorch Fock! Obwohl, mit Brille bist du, glaube ich, auch beim Bund nicht mehr T1.

da muss einfach nur gesiebt werden.

Ich denken, das ist der wahre Grund.

Mein Mann ist Feuerwehrbeamter und hatte erst auch Probleme, weil er Brillenträger war. Da gibt es sogar von Stadt zu Stadt unterschiedliche Einstellungskriterien.

Aber, wie legt man Einspruch ein? Einfach ein Formschreiben, oder Augenarzt nochmal konsultieren?

r5 ax l f


Aber, wie legt man Einspruch ein? Einfach ein Formschreiben, oder Augenarzt nochmal konsultieren?

Ich glaube wenn kein Formfehler vorliegt hat ein Einspruch keinen Sinn, 8-) trägt dein Bekannter Brille bzw. was stand in dem Gutachten was an einer Einladung zum Eignungstest gehindert hat %:| 8-)

Gnou1rmetxa


Ja, sicher trägt der eine Brille. Zur Bewerbung musst du ein augenärztliches Gutachten vorlegen. Da kommt von der Polizei so ein Vordruck, der ausgefüllt werden muss. Ich denke, der Augenarzt hat diese Untersuchung nicht zum ersten Mal gemacht und ausdrücklich betont, dass es da keine Schwierigkeiten geben würde. Der Junge ist ja nun nicht blind.

Das steht auf der Website der Polizei:

Das Tragen einer Sehhilfe ist grundsätzlich kein Problem, jedoch muss die Sehkraft eine bestimmte Stärke betragen. Bis zum 20. Lebensjahr muss die Sehschärfe mindestens 50 % auf jedem Auge betragen, ab dem 20. Lebensjahr genügt eine Sehschärfe von mindestens 30 %. Diese Werte gelten ohne Sehhilfe. Es gibt jedoch noch andere Sehschärfenbeeinträchtigungen, die eine Einstellung verhindern können. Eine abschließende ärztliche Begutachtung durch den Polizeiarzt erfolgt erst aufgrund der einzureichenden Augenarztbescheinigung und des im Auswahlverfahren durchgeführten Sehtestes.

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