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Augenschmerzen mit neuer Brille: Winkelfehlsichtigkeit?

Mbirixi hat die Diskussion gestartet


Liebe Forumsmitglieder,

*:)

Warum werden Augen noch mit Mitte 30 immer schlechter?

Was kann man gegen diese Augenschmerzen und Doppelbilder tun?

Kann mir jemand einen guten Bildschirmfilter empfehlen?

Es wäre toll, auf Leidensgenossen zu treffen, mit denen ich mich austauschen könnte!

ich (34) trage seit 24 Jahren Brille und seit 19 Jahren auch Kontaktlinsen. Begonnen habe ich mit -0,5 dpt. 2006 hatte ich L-6,75 / R-5,5. Im Novemer 2009 präsentierte mir die junge Dame bei Fielmann ganz stolz die neuen Brillenwerte L-8,25/R-7,0. (mit umgerechneten Werten für Kontaktlinsen).

Eine Zeit lang kam ich gut klar mit den neuen Werten, aber im Februar bekam ich immer häufiger Augenschmerzen nach langer PC-Arbeit, so dass ich im Büro nur noch Brille trug, um die Augen zu entlasten. Die Augenschmerzen nahmen aber immer mehr zu und gingen auch nicht mehr am Wochenende und irgendwann sogar nicht mal mehr über Nacht weg, so dass ich nun ständig Augenschmerzen habe und nach langer PC-Arbeit auch Doppelbildern sehe.

Eine Optometristin stellte eine Tendenz zum "Innenschielen" fest, die in Verbindung mit den wohl zu stark eingestellten Brillengläsern, der PC-Arbeit und trockener Heizungsluft zu den Doppelbildern führt. Sie sagte, ich dürfe mich auf gar keinen Fall auf Prismengläser (bei sog. Winkelfehlsichtigkeit) einlassen, da dies nur eine Erfindung der Optiker sei, um Geld zu schinden. Es müssten die Brillenwerte nur auf ein absolutes Mindestmaß reduziert werden. Dann wollte sie per "Tröpfchen-Untersuchung" die objektiven Brillenwerte bestimmen. Leider hat das nicht funktioniert, da meine Augen eine ungewöhnlich hohe Akkommodationsfähigket haben und sich in Nahbereich trotz 4-facher Dosis Augentropfen immer selbst scharfstellen. Somit konnte man nur ungenaue Näherungswerte von L-7,0/R-6,5 ermitteln - also viel weniger als die Optiker-Werte.

Die Augenärztin derselben Praxis sagte, ich sei kein "normaler Fall" und empfahl mir, die Augenschmerzen bei einem Neurologen abklären zu lassen. Zudem sollte ich meinen Chef fragen, ob ich nicht eine Arbeit machen könne, die nicht am PC ist (!?!%-|), und außerdem könne ich doch einfach wieder die alte Brille tragen (mit unter 50% Sehkraft!?!:-/) und mich wegen der problematischen neuen Brille wieder an den Optiker wenden. Ach ja - dann kam noch ein Standardvortrag über die Schädlichkeit von Stress für die Augen... Ich verließ die Praxis daraufhin heulend, weil man mir dort nicht helfen konnte oder wollte. :(v

Der Versuch, einen anderen Augenarzt aufzusuchen, scheiterte schon an der Verständnislosigkeit bei den Praxen für meinen Wunsch, eine Zweitmeinung einzuholen. Dies seien unnötige Arztkosten und es könne nicht angehen, dass ich mehrere Ärzte wegen derselben Sache aufsuche. Ich müsse das Problem mit dem ersten Arzt lösen oder zumindest ein neues Quartal abwarten. Außerdem sei tatsächlich der Optiker der richtige Ansprechpartner für mein Problem mit der Brille...

Also bin ich heute wieder zu Fielmann - diesmal eine andere Filiale und gleich früh morgens, wenn die Augen halbwegs ausgeruht sind. Bei den Schlagwörtern Augenschmerzen und Doppelbilder wollte er mich gleich zum Winkelfehlsichtigkeits-Spezialisten schicken, wo bei mir naturlich der Alarm losging. Zumindest konnte ich versichern, dass ich mit der alten Brille keine Augenschmerzen hatte und Doppelbilder nur ganz selten nach langer PC-Arbeit...

Er hat die Brillenwerte erneut ausgemessen: diesmal L-7,75/R-7,0 - also fast die meiner neuen Brille, aber mit etwas anderen Zylinderwerten. Es war total prima, dass ich die entsprechende Testbrille eine ganze Weile im Laden aufbehalten konnte, um zu sehen, ob sie schmerzt oder nicht :)^. Das konnte ich aber leider nicht beurteilen, weil meine Augen nach dem Sehtest schon völlig gestresst waren %:|. Der Optiker meinte, dass die Werte vom Augenarzt zu nur 70 % Sehkraft führen würden, auch wenn ich damit keine Augenschmerzen hätte. Sofern bei 100% Sehkraft Augenschmerzen auftreten, dann liege das wahrscheinlich an einer Winkelfehlsichtigkeit. Nun habe ich einen Termin beim Winkelfehlsichtigkeitsspezialisten gemacht... :-/

Ich weiß aber nicht, ob dies wirklich der richtige Weg ist, da ich schon so viel Negatives darüber gelesen habe. Ich habe das Gefühl, dass es niemanden gibt, der mir wirklich helfen kann, sondern jeder nur kurzsichtig in seinem eigenen Spezialwissen "rumrührt", ohne den Überblick über die Thematik zu haben.

Hat irgend jemand vielleicht Erfahrungen mit meinem Problem und kann mir hilfreiche Tipps geben, die über "geh noch mal zum anderen Arzt" ;-) hinausgehen ??? ?

Vielen Dank im voraus,

:-x

Eure Miri

Antworten
EYye ca>re prov=ider


Hallo Miri,

dass Du so von einem zum anderen Spezialisten herumirren musst, tut mir von Herzen leid. Es wird also allerhöchste Zeit, dass Dir geholfen wird.

Aus meiner fachlichen Praxiserfahrung kann ich Dir wärmstens empfehlen, jemanden aufzusuchen, der einen starken Schwerpunkt auf die Refraktion, also auf die Untersuchung Deiner Augen in Bezug auf dioptrische Korrektion, legt. Ich bin mir sicher, dass hier das Problem zu finden ist, zumal ein Gang zum Augenarzt und zum Neurologen Dir organische Einwandfreiheit bescheinigt hat.

Wichtig ist bei der Refraktion von Kurzsichtigen, dass man sie so viel wie gerade eben nötig und so wenig wie möglich korrigiert, heißt also, gerade so viel Minus geben, dass eine Verbesserung der Sehschärfe nachweisbar ist, aber nicht mehr. Kurzsichtige (ich auch) meinen häufig, die Gabe von stärkeren Minusgläsern müsse zum Erfolg führen, dabei ist das Ergebnis häufig nur eine intensivere Kontrastwahrnehmung, aber keine höhere Sehschärfe. Hier ist Vorsicht geboten. Insbesondere Messungen im dunklen Raum regen den Hang zur Kurzsichtigkeit an, hier werden dann Werte ermittelt, die sich im Alltag unter normalen Beleuchtungsverhältnissen nicht bestätigen. Ebenfalls werden an Testen, bei denen der Proband sich auf rote oder grüne Testfelder konzentrieren soll, häufig zu starke Minuswerte gemessen. Ist dann verantwortungsvoll und behutsam die richtige Korrektion für beide Einzelaugen bestimmt, gilt es als Königsdiziplin beide Leistungssportler (rechtes & linkes Auge) zu einem gut funktionierenden Team zu vereinen - die macht man mit Hilfe von Binokulartests.

Binokulartests haben die Aufgabe,

1. letzte Ungleichheiten in der monokularen (einäugigen) Korrektion der beiden Einzelaugen auszugleichen. Beide Augen sollen in der gleichen Ebene scharf sehen, beide Augen sollen für "Unendlich", also für sechs Meter und mehr korrigiert sein und in der gleichen Tiefenebene sehen,

2. jedes Einzelauge in seine Vergenzruhelage zu entlassen, wo es entspannt und gleichzeitig hochwertig am binokularen Sehen teilnehmen kann. Zur Verdeutlichung:

Mutter Natur ist nicht perfekt: Gesichtshälften sind asymmetrisch, Arme und Beine ungleich lang, die Vorder- und Rückflächen von Hornhaut und Augenlinse sind nicht kugelig gestaltet, weswegen es zum Astigmatismus, der sog. "Hornhautverkrümmung" kommt. Ebenso wenig sind die sechs Bewegungsmuskeln jedes Auges gleich lang. Das wäre aber wichtig, damit jedes Auge in die Ferne sehen kann, also das Augenpaar sich parallel zu einander ausrichten kann, wenn es den Befehl dazu bekommt. Sind nun die Bewegungsmuskeln des Augenpaares ungleich lang, was bei fast allen Menschen der Fall ist, so wird das Auge durch einen verkürzten Muskel in eine Richtung gezogen, so dass das Augenpaar sich nicht mehr parallel ausrichtet. Zum Beispiel: Ist am linken Auge der innere horizontale Muskel kürzer als der äußere horizontale, so wird das Auge nach innen, zur Nase gezogen. Allerdings ist das im Alltag nicht oder nur sehr schwierig und selten zu erkennen, da wir durch das beidäugige Sehen das Augenpaar zwingen, sich gemeinsam auf das Objekt auszurichten, das wir ansehen wollen. Das heißt also für das oben erwähnte Beispiel, dass der äußere horizontale Augenmuskel des linken Auges gezwungen ist, das Auge vom Einwärtsdrehen abzuhalten. Das klappt nur, indem er permanent kontrahiert ist und das Auge dahin zieht, wo es eh sein sollte. Diese Anstrengung kann auf Dauer zu vielfältigen Beschwerden führen: Doppelbilder, Kopfschmerzen, Verspannungen, Brennen, Tränen und einige mehr.

Die Brille, die diese Beschwerden lindern soll, hat also die Aufgabe, dass beide Augen in der Lage verbleiben können, in der ihre Bewegungsmuskeln ein Anspannungsgleichgewicht haben, denn nur wenn die Augen nicht permanent an ihrer muskulären Leistungsgrenze arbeiten müssen, haben sie noch Reserven für lange und anstrengende Tage. Die Erfüllung dieses Anspruches gelingt dem Augenoptikermeister mit prismatischen Gläsern.

Dass diese keine Beutelschneiderei sind, wie von Deiner Optometristin verunglimpft, habe ich in meiner 10-jährigen Praxis unzählige Male bewiesen. Kunden, die mit extremen Beschwerden kamen und bereits einiges ausprobiert hatten, waren anschließend beschwerdefrei und fühlten sich endlich wieder wohl.

Das Problem, das Augenoptiker und Augenärzte/Optometristen miteinander haben, ist, dass die akademischen Ausbildungen auf ihre Meinung pochen und alternative Methoden ausschließen wollen, ähnlich, wie es Heilpraktikern gelingt, allergische Beschwerden auszuschalten, an denen sich praktische Ärzte mitunter die Zähne ausbeißen. Optometristen, die keinen rein universitären Ausbildungsgang durchlaufen haben, sondern aus dem Handwerk in die Optometrie gekommen sind, wissen, dass die binokulare Korrektion das A und O jeder Augenglasbestimmung ist und erst mit ihr die Augenglasbestimmung abgeschlossen werden kann.

Wichtigst ist allerdings, dass prismatische Korrektionen nur dann gegeben werden dürfen, wenn der Proband tatsächlich über Beschwerden im Alltag klagt, beispielsweise häufige Kopfschmerzen oder Doppelbilder. Ebenfalls wichtig ist, dass der ausführende Augenoptikermeister / Optometrist behutsam prismatisch korrigiert und unbedingt wissen muss, was er tut.

Also: Lass Dich nicht ins Bockshorn jagen, prismatische Korrektionen sind an der Tagesordnung und dass sie ihren Nutzen haben, wird täglich bewiesen. Dass es überall schwarze Schafe gibt (Augenoptiker, die unverantwortbar mit Prismen um sich werfen, oder Optometristen und Ophthalmologen, die den Nutzen prismatischer Korrektionen aberkennen) gehört leider auch zum Alltag. Das Beste ist, du lässt Dich vor der Messung und vor der Auftragsvergabe beim Optiker in aller Ruhe von ihm beraten. Prüfe seine Kompetenz. Lasse Dich nur von einem Meister refraktionieren, gib dich nicht mit einem refraktionierenden Gesellen zufrieden. Frage den Meister nach seinen Erfahrungen und Meinungen zu dem Thema. Wenn Du Zweifel hast, ob er der Richtige ist, dann such lieber weiter.

Wenn Du noch Fragen hast, dann stehe ich Dir gern zur Seite.

Liebe Grüße vom

Msirixi


Erst einmal herzlichen Dank für die ausführliche Antwort!

Was mir jedoch so sehr zu Denken gibt, ist, dass ich schon seit vielen Jahren das Problem mit den Doppelbildern habe - jedoch ganz selten und immer nur, wenn sich meine Augen besonders müde und überanstrengt anfühlten (z.B. nach langer PC-Arbeit). Das hat sich kaum auf den Alltag ausgewirkt. Erst mit der neuen Brille, die sich tatsächlich vom "Bauchgefühl" her zu stark bemessen anfühlt, habe ich zusätzlich Kopf- und Nackenschmerzen bekommen, und die Doppelbilder sind sehr viel häufiger da. Wenn ich meine alte Brille trage, habe ich kaum mehr Pobleme, habe jedoch angeblich nur noch ca. 50% Sehkraft. EIn Mittelweg wäre vielleicht gut ?)

Jedenfalls kann ich kaum glauben, dass es gut wäre, in Form von Prismengläsern lediglich die Symptome zu bekämpfen. Es muss doch andere Ursachen geben, die man angehen kann, damit mein Gehirn wieder ordentliche Bilder herstellt wie bsiher auch.

Eine schwächere Brille möchte mir der Optiker aber nicht geben, weil er meint, dass ich keine "Wunschgläser" bekommen dürfe, die nicht seinen Messergebnissen entsprechen.

Hinzu kommt, dass ich mich mit dem Einlassen auf Prismengläser (neben den psychologischen Belastungen) auch von meinen Kontaktlinsen verabschieden müsste. Ich tanze (Shows), mache viel Sport und komme kaum mit dem eingeschränkten Sichtfeld bei Brillen zurecht. Ganz abgesehen von den sehr hohen Kosten für Brillen und -gläser - bei meinen hohen Stärken (künftig auch mit Prismenn, plus Zweitbrille und Sportbrille erforderlich!). Kunststoffgläser sind wiederum dicker, wennauch leichter als Glas. All diese Probleme hätte ich mit Kontaktlinsen nicht. Ich habe große Angst vor diesen Einbußen meiner gewohnten Lebensqualität, wenn ich von einer Prismenbrille abhängig (gemacht) werde.

Weiterhin habe ich große Angst davor, dass meine Augen immer schlechter werden, wenn ich mich auf solch starke Gläser einlasse, wie der Optiker es nach seiner Messung verlangt.

Ich werde erst einmal den "Winkelmesser" morgen besuchen und hoffe sooooo sher, dass er sagt, dass ich keine Prismengläser brauche (was ich kaum glaube, da er ja damit sein Geld verdient...)...

Anschließend muss ich wohl wieder einen Augenarzt suchen, dem es gelingt, die Ursachen für das Problem zu erkennen und mir eine andere Brille zu verschreiben.

Bis denne,

Miri

axugekWnie


Hallo Miri!

Ich schiel auch ganz leicht. Doch hatte ich dadurch oft Augen-, Kopfschmerzen.

Meine Orthopistin meinte ich müßte es nicht korrigieren lassen, könnte aber.

Müßte aber aufpassen Optiker würden oft zu stark korrigieren. und evtl auch vom Preis abhängig machen.

Bei meinem Optiker hieß es sofort, man müßte es erst Testen und nur wenn min. 2 von 3 Dingen erfüllt wären, würde es sinn machen zu korrigieren.

bei mir wurden die Auegn mit einem Prisma pro auge korrigiert und es war super.

Ideal wäre eine 2. Brille ohne Prisma.

Ich bin aber so blind, ich konnte mir noch nie eine Ersatzbrille leisten (es mußte immer das vorherige Modell mit alten werten heralten; habe sie aber nie wirklich gebraucht).

Meine Werte sind -7,75 und -8,5 plus Hornhautverkrümmung.

Als ich eine Woche meine alte Brille ohen Prisma getragen habe, war es nach ein paar TAgen OK. die ersten Tage war es etwas komisch.

Danach habe ich meine alte BRille noch 2 mal kurz getragen (im Tor zum Schutz meiner Brille ;-D ) und ich hatte so weit keine Probleme damit (habe aber auch nicht gelesen ]:D )

Wenn Du also noch Kontaktlinsen hast, die gehen nur ohen Prisma, kannst Du ja bei Kopfschmerzen auf eine BRille mit Prisma zurückgreifen. Wäre jetzt meine Idee.

Ich hatte noch keine Kontaklinsen. LAut meinen Optiker kann es sein, daß das leichte schielen mit den Kontaklisnen nicht mehr auftaucht.

Viel Erfolg bei der Entscheidung.

hcibyernatxing


Eine schwächere Brille möchte mir der Optiker aber nicht geben, weil er meint, dass ich keine "Wunschgläser" bekommen dürfe, die nicht seinen Messergebnissen entsprechen.

Warum nicht? was für eine Aussage des Optikers... ??? Da würde ich nochmal jemanden anderen aufsuchen.

Auf welche Sehleistung kommst du denn mit den heiligen Messergebnissen?

Weiterhin habe ich große Angst davor, dass meine Augen immer schlechter werden, wenn ich mich auf solch starke Gläser einlasse, wie der Optiker es nach seiner Messung verlangt.

Äußerlich lassen sich Werte nicht beeinflussen, es sind ja keine Füße, die durch zu kleine Schuhe "verformt" werden.

Ich werde erst einmal den "Winkelmesser" morgen besuchen und hoffe sooooo sher, dass er sagt, dass ich keine Prismengläser brauche (was ich kaum glaube, da er ja damit sein Geld verdient...)...

Naja, der Fachmann wird dir nicht irgendwelche Prismen geben, nur damit er verdient. Der Optiker möchte den Kunden in der Regel behalten ;-D

Eigentlich ist es so, dass nur eine etwas falsch (PD zB) eingestellte vorige Brille, an die du dich gewöhnt hast, bei deiner Stärke eine prismatische Wirkung hervorruft. Und wenn du dann eine genaue Zentrierung bekommst, hast du schon Schwierigkeiten.

Evye c_are Oprovxider


Naja, der Fachmann wird dir nicht irgendwelche Prismen geben, nur damit er verdient. Der Optiker möchte den Kunden in der Regel behalten ;-D

Eigentlich ist es so, dass nur eine etwas falsch (PD zB) eingestellte vorige Brille, an die du dich gewöhnt hast, bei deiner Stärke eine prismatische Wirkung hervorruft. Und wenn du dann eine genaue Zentrierung bekommst, hast du schon Schwierigkeiten.

wie wahr, wie wahr...

:)=

Mcirxii


@ augeknie:

wieso wäre es denn ideal, eine prismenbrille und eine normale brille zu haben?

wäre es nicht - da du ja keine kontraktlinsen trägst - besser, eine ersatz- bzw. sportbrille ebenfalls mit prismen zu haben oder macht es einen sinn, immer mal wieder zwische prismen und nicht prismen zu wechseln?

übrigens witzig dein name. ich habe auch diese beiden gesundheitsprobleme: augen und knie (erfolglose arthoskopie, habe füher frauenfussball gespielt ;-)

zurück zu den augen.

@ hibernating:

du hast recht. ich habe "sozusagen" Wunschgläser bekommen. Aber nur weil mein Winkelspezialist mir heute soooo gut zugehört hat und mir nach der Augenmesseung ein paar verschiedene Probegläser gegeben und jeweils nach dem Sehkomfort gefragt hat - ohne mir zu sagen, was er verändert hat. Im Ergebnis hatte ich wieder diesen stechenden Augenschmerz mit den aktuellen hohen Brillenwerten und ein angenehmes Gefühl bei den geringeren Werten L-7,25/R-6,5

Ist mir erst einmal egal, dass ich damit nicht mehr einen Visus von 1,0, sondern jeweils nur 0,7 habe...

Prismengläser seien nicht zwingend erforderlich, jippieh!!!:)=

Naja, ich kann nur hoffen, dass die Probleme mit den täglichen Augen- und Nackenschmerzen und Doppelbildern mit den neuen Werten bald ein Ende haben!

Der Optiker sagte heute, dass bei mir eine reine Messung durch meine erhöhte Akkomodationsfähigkeit nicht so gut geeignet sei und wahrscheinlich zu den zu hohen Werten geführt habe.

Außerdem hat er übrigens festgestellt, dass ich wohl immer nur mit dem linken Auge scharf sehe, wenn ich mit beiden Augen sehe. Das rechte Auge stellt sich nur dann scharf, wenn ich das linke zuhalte. Leider habe ich ihn über dessen Ursachen oder Wirkungen nicht mehr ausgehorcht, weil alles schon so aufregend war...

Und er hat mir - wie hilbernatig erwähnte - wieder die DP-Werte (Augenabstand), die wohl in der alten Brille wirklich falsch eingearbeitet waren, verschrieben, da sich das Auge wohl daran gewöhnt habe.

Mein Horror vor dem Prismen-Zwangsurteil war jedenfalls (vorerst) umsonst. Aber noch ist der Spuk ja nicht vorbei...

Danke euch

Miri

a+ugPeknixe


Hallo Miri!

Schielen ist muskulär bedingt. Bei mir ist es eigentlich so, daß die meiste Zeit gehen würde, nur beim lesen, PC habe ich irgendwann gemerkt und abends beim Sport.

Wen man das schielen nun korrigiert gewöhnt sich der Muskel daran und arbeitet gar nicht mehr.

Deshalb wurde mir von meiner Orthopistin (sehschule) gesagt, optimal wäre es die Prismen nur bei Problemen zu benutzen.

Da ich aber so "blind" bin, sind die Gläser verdammt teuer. Deshalb habe ich keine Zweitbrille. Auch noch nie eine separate Sportbrille (meine jetzige kann viel einstecken).

Ein Tipp (auch von meiner Orthopistin)beim Schielen: Augengymnastik (wird heute wohl nicht mehr angewendet, in Frankreich sprach ein Augenarzt auch davon)

nimm einen Gegenstand wie z.b. Stift (ich weiche auch schon mal auf einen Finger aus), halte den senkrecht und führe den von der Ferne Richtung Nase. Deine Augen müssen die ganze Zeit folgen.

Wobei mir gerade einfällt es gibt verschiedene Schielarten: horizontal und vertikal. ICh schiele in horizontaler Richtung. Als mein Auge geht wohl, wenn es müde ist, etwas nach außen.

Viel Efolg mit Deinen neuen Werten

MSirixi


Jetzt möchte ich mich noch mal melden und über neue Eergebnisse berichten:

leider keine guten :-(

Die neue Brille hat leider überhaupt keinen Effekt gebracht, außer dass ich jetzt nicht mehr so gut sehen kann. Habe ja nur noch 70 % Sehleistung damit.

Die Augenschmerzen werden immer schlimmer, von morgens bis abends. Doppelbilder habe ich auch ständig - zunehmend gegen Abend, allerdings nicht beim Auofahren, es sei denn, ich stehe an einer roten Ampel und entspanne 1 Minute...

Nackenschmerzen kommen ab und zu dazu, allerdings ohne erkennbaren Zusammenhang mit der Kopfhaltung.

Ich war bei einer anderen Augenärztin, die angeblich auf das beidäugige Sehen spezialisiert ist. Die konnte mir aber nicht weiterhelfen, außer mir zu bestätigen, dass organisch alles o.k. sei und ich ihr sehr leid täte. Ihre Othoptistin meinte, ich solle am besten immer Kontaktlinsen tragen und am PC eine +0,75 Lesebrille dazu. Das mache ich jetzt auch (soweit ich nicht diesen Augendruckschmerz von den Linsen habe) und die PC-Arbeit fällt mir auch leichter. Aber wenn ich anschließend die Lesebrille wieder abnehme, dann spiele meine Augen völlig verrückt. Sie tun sehr weh und können kaum noch richtig scharfstellen bem Wechsel von Nah auf Fern. Ich fühle mich orientierungslos und unsicher und kann z.B. kaum Treppenlaufen, ohne mich am Geländer festzuhalten. Und die Doppelbilder sind dann auch noch schlimmer!

Das kann doch keine Lösung sein!?!

Jetzt habe ich in 2 Wochen einen Termin beim Orthopäden gemacht, der ganzheitlich arbeitet.

Es könnte wohl sein, dass die Probleme von einer Blockade in der Halswirbelsäule herrühren. Das wäre ja eine prima Lösung, die Hoffnung stirbt zuletzt! Und das würde evtl. auch die täglichen Ohrengeräusche und den Tinnitus erklären.

Bis dahin muss ich noch durchhalten - aber was, wenn das auch nichts bringt?

Ich werde berichten...

Frohe Ostern!

Miri

M5irixi


auch, wenn ich mich nur noch mit mir selbst unterhalte...

(vielleicht sollte ich ein neues thema eröffnen)

zwischenstand:

habe einen neurologen dazugezogen und innerhalb von 3 STd. (!) ein mrt vom kopf bekommen, weil die möglichkeit eines hirntumors oder on multiple sklerose gegeben war. zum glück aber nicht der fall!

nun soll die hirndurchblutung gemessen werden.

heute war der termin beim orthopäden. er hat tatsächlich eine blockade in der halswirbelsäule gelöst, jeoch bis jetzt ohne effekt. ich habe auch eine manuelle therapie und fangopackungen verschrieben bekommen. aber sehr ans herz gelegt wurde mir von ihm eine atlastherapie mit akkupunktur. das ist nur leider nicht billig und der erfolg natürlich nicht versprochen :-(

die beschwerden werden immer schlimmer. extreme augenschmerzen mit brille - egal ob 50 % oder 70 % visus. ständig doppelbilder und ohrenrauschen / tinnitus.

momentan isoliere ich mich regelrecht von familie und freunden, weil ich an nichts anderes mehr denken kann als an diese symptome und nicht ständig alle damit nerven will.

abgesehen davon kann ich nicht mal mehr bücher lesen, shoppen gehen, ins kino, fernsehen etc.

dabei muss ich jeden tag 9 std. am pc sitzen! das ist eine kaum erträgliche qual für mich und ich sehe immer noch keine erfolgversprechende therapie.

so genug gejammert. immerhin kein ms!

kann mir denn jemand noch einen tipp geben?

Pghordtuna


Ich weis, der letzte Eintrag ist schon lange her. Dennoch möchte ich ergänzend darauf hinweisen, das es evtl. auch CMD sein kann. Also Craniomandibuläre Dysfunktion und hat etwas mit dem Kiefergelenk zu tun. Am besten einmal per Suchmaschine suchen, dazu gibt es zuviel zu lesen :-D .

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