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An alle mit Flimmerskotom

S<ky%linex*


Du kannst gern dein Geld aus dem Fenster werfen - bedenklich finde ich nur, solche Empfehlungen, die, wie ich oben schrieb, keinerlei wissenschaftliche Grundlage haben, in einem Forum weiterzugeben.

Wenns um die wissenschaftlichen Erfahrungen ginge, könnten wir uns hier alle wieder abmelden und uns ins Wartezimmer von nem Arzt setzen und hoffen das er/sie Ahnung hat! Die meisten holen sich aber hier ja den Rat, eben weil die meisten Ärzte keine Lösung kennen!

Sinn macht so ein Forum ja erst, wenn andere berichten, was ihnen geholfen hat!

Ich finds gut das okulare seine Erfahrungen rein schreibt, was man probieren könnte!

Auch wenns dann beim nächsten vielleicht nicht hilft!

;-)

v6ife>meka


Ich habe Migräne mit Aura seit ich 17 bin und bei mir kam es mit meinen damaligen Prüfungsstress und Mobbing einher. Dann hatte ich zwei Jahre Ruhe bis ich schwanger geworden bin, da hatte ich in den ersten 3 Monaten und kurz nach der Geburt mehrere Migräneanfälle, dann war 2 Jahre Ruhe und dann ging es mit meiner 2ten Schwangerschaft wieder los (genau wie bei der ersten).

Ich glaube das da mehr im Körper abläuft und auch z.B. der Hormonhaushalt eine Rolle spielt. Bei mir ist es nicht nur das Flimmern, sonder mir wird meist noch eine Körperseite taub und sehr selten habe ich noch Sprachprobleme dazu.

Ich nehme auch nach meinen SS wieder die Pille aber die Richtige zu finden war irre anstrengend und mit vielen Migräneanfällen verbunden, vorallem in der Pillenpause. Jetzt nehme ich eine östrogenfreie Pille und siehe da, seit über 2 Jahren kein Anfall mehr. Bin auch Angstpatient und würde mich bei einem Anfall am liebsten aus dem Fenster stürzen, weil man das einfach über sich ergehen lassen muss und so ausgeliefert ist, gerade wenn man seinen Körper immer versucht unter Kontrolle zu haben. Habe auch in den letzten Jahren viele Augenprobleme dazu bekommen wie, Schlieren, blitzende Punkte, flackern, rauschen, heftige Nachbilder, farbige Schatten usw. Bei mir wurde alles kontrolliert einschl. MRT und ich bin gesund.

Zqiena 5


@ okulare

Dann wirst Du wohl auch wissen, dass das Bild welches wir sehen auch erst im Gehirn ensteht! Wenn nun von der Retina im Gehirn kein gutes "Signal" ankommt- weil die Retina schlecht durchblutet oder anderweitig schlecht versorgt ist kann dieses kein gutes Bild zusammensetzen. Deshalb kommt es möglicherweise zum Flimmern.

%:|

Nee, sorry. Das ist einfach medizinischer Nonsense.

Bei der MD kommt es im zentralen Sehfeld zu Ausfällen, dem blinden Fleck, der (völlig anders als beim vorübergehenden Flimmerskotom) im weiteren Verlauf der Erkrankung dauerhaft da ist.

Das Flimmerskotom bei Migräne entsteht nicht aufgrund "schlechter Durchblutung" der Retina, sondern wie die Migräne überhaupt, im Gehirn, entweder durch eine plötzliche abnorme Erweiterung der Blutgefäße oder eine Übererregbarkeit eines bestimmten Hirnareals. So ist es nun mal.

Ich finde es eher bedenklich,dass jemand krampfhaft an der Lehrmeinung festhält

Klar - der aktuelle Stand des medizinischen Wissens ist eigentlich überflüssig 8-)

Z4inax 5


@ skyline

Wenns um die wissenschaftlichen Erfahrungen ginge, könnten wir uns hier alle wieder abmelden und uns ins Wartezimmer von nem Arzt setzen und hoffen das er/sie Ahnung hat! Die meisten holen sich aber hier ja den Rat, eben weil die meisten Ärzte keine Lösung kennen!

Ich denke, dass der Wissenslevel in diesem Forum, je nach Thema, nun mal sehr unterschiedlich ist! Was ist verkehrt daran, sein Wissen mitzuteilen? Ich freue mich auch, wenn mir jemand auf einem Gebiet, auf dem ich keine Ahnung habe (sei es meinetwegen, warum mein Auto komische Geräusche macht), etwas hilfreich erklärt und einen Tipp gibt.

Dass viele Ärzte außer einer Standardmedikamentation keine Lösung anbieten, stimmt. Aber jeder ernstzunehmende Arzt sollte die physiologischen Grundlagen der Migräneentstehung kennen und daraus ableiten können, was eventuell helfen kann und was nicht .... und Lutein gehört definiv nicht dazu.

Ich finds gut das okulare seine Erfahrungen rein schreibt, was man probieren könnte!

Auch wenns dann beim nächsten vielleicht nicht hilft!

Um mal bei dem Autobeispiel zu bleiben - wenn ich von Autos keine Ahnung hab, vergeblich versuche mein Auto zu starten und es dann zufällig gerade anspringt, weil ich gehustet habe, würde mich jeder auslachen, wenn ich das als Tipp weitergebe. Weil es nach dem, was wir über Autos wissen, nicht sein kann, dass da ein Zusammenhang besteht. Genauso wenig kann es nach heutiger medizinischer Kenntnis einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Lutein und dem Verschwinden von Migräneskotomen geben.

Klar, es kann mir egal sein, wer hier was wogegen ausprobiert, im Fall von Lutein finde ich es aber bedenklich. Erstens ist das zeug nicht billig. Und dann weiß auch niemand, was die hochdosierte Einnahme einzelner, isolierter Vitamine auf Dauer im Körper auslösen kann. Von hochdosiertem künstlichen Betacarotin, das zur selben Gruppe gehört wie Lutein, weiß man zB heute, dass es Krebs auslösen kann. Wenn ich so etwas weiß, schreibe ich es hier ins Forum.

Entscheiden muss jeder selbst.

o`kulaxre


Hurra! Zina5 ist wieder da! Mich wundert nur dass er oder sie meinen Nachtrag über das Trinken nicht verrissen hat!

Meine Meinung ist nach wie vor, dass das Flimmern eine Warnung ist, dass dem Auge etwas fehlt. Festzustellen was dass ist, wäre eigentlich Aufgabe der Ärzteschaft. Solange sich da nichts tut sind wir auf uns selbst angewiesen.

v~ifeemexka


@ okulare

Dem Auge fehlt gar nichts. Wie schon beschrieben entsteht die Sehstörung im Gehirn und auch die folgende Taubheit der Gliedmaßen oder Sprachstörungen entstehen in verschiedenen Arealen im Gehirn. Es ist

sicherlich eine Warnung vom Körper selbst aber nur in der Gesamtheit betrachtet. Mit den Augen hat es nichts zu tun und den Augen fehlt auch nichts. Ich hatte noch nie nur das Flimmern und dann war gut, entweder kam die Taubheit dazu oder Sprachstörungen und Kopfweh hatte ich danach immer. Also müssten ja bei mir nicht nur die Augen kaputt sein, sondern meine ganzen anderen Symptome bei Migräne mit Aura, müssten mich ja schon zum Krüppel gemacht haben :=o

Ljysi$str=ata


Ach, es ist.... zum Heulen %-| ..ich habe z.Zt. wirklich erhebliche seelische Belastungen in Herzensangelegenheiten..und die Auren nehmen zu :-/ .....ich sehe definitiv eine große seelische Komponente bei dieser Geschichte, wenn man bedenkt, dass das alles an Weihnachten hinter hoch emotionalem Hintergrund das erste mal stattfand.....ich bin mittlererweile so durch den Wind, durch die ständigen Sehstörungen, Kopfschmerzen, das Ohrensausen und die Nackenverspannungen....igendwie hängt alles zusammen....laufe den ganzen Tag mit Sonnenbrille rum, weil ich befüchten muss, dass "es" wieder losgeht...gestern abend, als es dann, direkt nach einer emotionalen Erschütterung "losging", habe ich einfach weitergegessen......und meinen ROTWEIN ausgedrunken...ich habe es so satt..... :°(

Freitag habe ich ein Gespräch bei meiner Psychiaterin, bei der ich wegen meinerAngststörung bin. Vielleicht weiß die Rat, wenn Herz und Seele leiden?

Ich weiß mir zur Zeit keinen mehr und hoffe, dass mein Gehirn bei den häufigen Gewittern" keinen Schaden nimmt.

Eine flimmerfreie Woche.......auch ohne die sonstigen, leidigen Nebensymptome..........Lysi

C>onnyn1967


Augenmigräne ... kannte ich bis vor ca 3 Jahren nicht. Aber ich habs kennengelernt, wenn plötzlich ein klitzekleiner Teil im Gesichtsfeld fehlt und dann das ZickZackGebilde folgt. Es macht Angst ...man muß damit leben, weil Ärzte auch nicht recht wissen. Bei mr kommt das definitiv von der HWS. Neulich habe ich es sogar geschafft eine AM rechtzeitig durch kopfwackeln aufzuhalten.

Wissen möchte ich eigentlich nur ob das gefährlich ist auf Dauer und was da eigentlich passiert

cui conny

LbysiWstr:ata


Ich habe vor ein paar Tagen eine Erklärung eines Physikers gehört, der sich genau mit diesem Phänomen der "Aura" beschäftigt. Er hat es realtiv anschaulich erklärt:

Wenn in einem Fußballstadion einige verrrückte Fans aufspringen und wild herumwirbeln...dann macht das der Gesamtmenge der Fans nichs aus, vermutlich bemerken sie es nicht einmal.

Wenn aber eine erhebliche größere Menge an Fans eine "Aola-Welle" macht, dann ist das gut spür und sichtbar...so verält es sich in etwa mit der Aura die eine Störung der Goßhirnrinde ist.....eine größere Menge Elektronen(?) tanzt aus dem Ruder und verurscht die neuroligischen Phänomene.

Ob es allerdings wirklich gefählich wird auf Dauer, davon hat der gute Doc auch nichts erzählt :=o ....meine Augenarzt, bei dem ich vor ein paar Tagen war, meinte allerdings..nein.

Liebe Grüße Lysi *:)

L6ysistsraxta


sorry, für die teilweise unvollständigen Worte...meine Tastatur spinnt :)D

oEk0ulaxre


Also Leute! Ich hatte noch nie Migräne, keine Aura und Kopfschmerzen höchsten nach einer durchzechten Nacht! Trotzdem hatte ich diese Flimmerei. Ich hatte lichtempfindliche Augen, immer eine getönte Brille vom Augenarzt verschrieben. Seit ich dieses verdammt schädliche Lutein einnehme ist dass Vergangenheit. Keine getönte Brille und keine Flimmerei. Damit ich nicht so schnell Augenkrebs bekomme (Zina5) habe ich das Lutein jetzt auf 6mg täglich reduziert und billiger ist dass auch. Noch an alle Migräniker und Auraseher: trinkt ihr auch genug? Ich hatte auch eine Kollegin welche unter Kopfschmerzen litt. Als sie auf meinen Rat mehr Wasser trank war sie die Kopfschmerzen los!

Aber nicht zuviel Wasser trinken! Noch nicht lange ist jemand an zuviel Wasser trinken gestorben!

BZobyx94


Hi,

ich habe dieses Flimmern auch, aber eigentlich fast ständig, man muss dazusagen dass ich Hypochonder bin und eine derweil sehr schlechte Lebensweise habe, ich sehe auch ununterbrochen diese Glitzersternchen und solche komischen Formen die herumschweben (keine Glaskörpertrübung, die hab ich auch). Ich trinke wenig, schlafe sehr sehr wenig, ernähre mich nicht gesund, aber mein Körper ist gesund, ich bin überall durchgecheckt worden, wegen meiner Augenhypochondrie bin ich in den letzten 3 Monaten 3 mal zum Augenarzt gegangen, und ich kann froh sein dass meine Augen gesund sind.

Ich werde meine Lebenseinstellung ändern und das wird sich danach sicher bessern, in anderen Foren wurde mir gesagt dass auch sie diese Symptome hatten (Flimmern, Glitzersternchen) und nach dem sie ihre Lebensumstellung geändert haben sind diese komplett weggegangen bzw. haben sich drastisch reduziert, die Psyche spielt außerdem die größte Rolle.

MfG

Boby

C1onn9y\1967


bei mir kommts von der Halswirbelsäule definitiv ..... die Frage ist nur, ob man dadurch dann Schlaganfallgefährdet ist :-/

Knraakz PhxD


BEHANDLUNG / HEILUNG des Flimmerskotoms!

Hallo,

ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag so einige Leute aus der Misere des Flimmerskotoms befreien werde.

Wen meine Geschichte nicht interessiert und wer nur an der Lösung interessiert ist, soll ab "- HEILUNG -” weiterlesen.

Ich bin 23 Jahre alt, männlich, und leide/litt seit meinem 10. Lebensjahr und dem immer auftretenden "Ding”, das erst so wirkte, als wäre ich geblendet worden, dann sich immer halbmondförmig nach links oder rechts ausbreitete, bis ich dann fast komplett blind war, und nach ca. 30 Minuten in die Seite nach oben verschwand. Was blieb, war ein sehr komisches Gefühl und oft auch anhaltende Kopfschmerzen. Hatte ich die Augen geschlossen, war es immer noch da. Es gab nichts, was diesen Prozess hätte beschleunigen können. Ich war dem Flimmerskotom ausgeliefert.

Innerhalb der nächsten 7 Jahre hatte ich es teilweise täglich, mal auch jeden Monat, seltener aber auch mit Pausen von bis zu einem halben Jahr. Ich musste feststellen, dass es besondere Faktoren gab, die das Flimmerskotom positiv beeinflussten (positiv = es taucht auf):

- zu langer Schlaf (mehr als 8 Stunden)

- zu wenig Schlaf (weniger als 3 Stunden, 2 – 3 Tage hintereinander)

- Helligkeit (besonders im Sommer, öfters im Urlaub; hatte ich lange Zeit in sehr heller Umgebung verbracht, bspw. am Strand, konnte ich mit dem Flimmerskotom schon am nächsten Tag rechnen; wichtig war für mich auch die Kombination aus Sonne und Kälte!!!, denn beim warmen Strandurlaub war es eher die Ausnahme; dennoch tauchte es auch relativ oft im Sommer, wenn es warm/heiß war, auf)

- Stress (Klausurenphasen, Bankrottgefahr für die eigene Firma, Gefahr des Auffliegens der Steuerhinterziehungen, etc.; Beziehungsstress, Freundin geht heimlich fremd, etc.)

- zu lange Bildschirmarbeit (relativ selten, aber dennoch erwähnenswert)

- zu wenig Flüssigkeit am Vortag zu sich genommen

Das war so das Wesentliche.

Da ich, bis ich so ca. 17 – 18 Jahre alt wurde, eine Mischung aus Nerd und Computerfreak darstellte, hatte ich nicht den gewünschten Erfolg bei den Mädels. Und als ich dann endlich mit 17 mit einer wunderschönen Mitschülerin im Bett landete, musste ich feststellen, dass meine Ausdauer wirklich miserabel war. Vor allem, wo ich zu den Personen gehöre, denen die optimale Befriedigung der Frau für den eigenen Spaß wichtig ist. Das hieß für mich (in 95 % der Fälle): Mehr rangehen, mehr Dominanz, richtig zupacken! Die Ausdauer hatte ich jedoch nicht. Also hielt ich nach einem Ausdauersport Ausschau. Und siehe da: Badminton (übrigens, nicht mit Federball zu verwechseln), die schnellste Sportart der Welt. Nebenbei ging ich ins Fitness-Center und spielte zwei Mal in der Woche Badminton. Ich fühlte mich schon nach 2 – 3 Monaten komplett anders. Weiterhin fiel mir aber auch auf, dass das Flimmerskotom seltener wurde. In der nächsten Zeit nur alle 3 Monate. Also schaute ich, wann genau es auftauchte: Klausurenphasen, Krankheit, etc. Also die Zeit, in der ich über einen längeren Zeitraum (ca. 2 Wochen) kein Badminton spielen konnte.

Ich meinte, die Lösung gefunden zu haben, und fing an, mindestens 3 – 4 Mal in der Woche Badminton zu spielen (oft auch häufiger). Ich nahm an vielen Turnieren teil, trainierte viel, vernachlässigte jedoch die Schule, später auch die Uni. Allerdings hatte ich einen Rekord für mich aufgestellt: Über ein Jahr lang kein Flimmerskotom! Und das auch oft trotz zu viel Schlaf, Stress oder langen Aufenthalten in sehr hellen Gegenden. Ich musste weniger Sport treiben, womit auch ab und zu das Flimmerskotom wiederkam.

Nun gut. War es der Ausdauersport? Meine Ex war Marathonläuferin und litt ebenfalls darunter. Der Sport beeinflusste ihr Flimmerskotom nicht. Mein Neurologe meinte jedoch, dass ein anderer Patient ebenfalls schonmal meinte, er könne es durch Leistungssport beeinflussen. Manche Sportarten würden sich mehr dafür eignen, manche weniger (inzwischen weiß ich auch, dass sich manche Hallen mehr eignen als andere).

Nun hatte ich analysiert und bin zu einem Ergebnis gekommen. Was ist denn das Besondere an Badminton? Antwort: Der weiße Federball (nicht die Farbigen Nylonbälle) im Kontrast zum relativ dunklen Hintergrund. Man behält den Federball während des extrem schnellen Spiels ständig im Blick und achtet gleichzeitig darauf, was der Gegner so macht, ergo: man muss mit den Augen sehr viel "umfokussieren”. Das ist so, als würdet ihr euch einen Finger nah vor die Augen halten. Ihr könnt entweder den Finger scharf sehen oder den Hintergrund. Bei einem kontrastreichen Verhältnis ist das Umfokussieren "spürbarer”, man spürt es fast schon so richtig im Kopf.

Beim Tennis ist es nicht anders, jedoch ist das Kontrastverhältnis zwischen dem Ball und dem (meist hellgrünen) Hintergrund nicht so stark.

Also hatte ich mir vorgenommen, jeden Tag ein bisschen "rumzufokussieren”. Ca. 20 – 30 Sekunden, nicht mehr. Aber auch dann, wenn ich das Gefühl hatte, in einer Situation zu sein, in der das Flimmerskotom idR auftauchen würde.

- HEILUNG -

Nun gut… ich bin seit knapp 3 Jahren frei vom Flimmerskotom. Ich hatte bereits zu viel Schlaf, Stress, Klausurenphasen, zu wenig Schlaf, Strandurlaube… aber immer, wenn ich das Gefühl hatte, in einer Situation zu sein, wo es auftauchen KÖNNTE, nahm ich einfach einen Finger vor die Augen und "wechselte” ein paar Mal zwischen Finger und Hintergrund (fokussierend).

Ab und zu (ca. jeden zweiten Tag, anfangs täglich) setzte ich mich einfach nur 4 – 5 Meter von einer weißen Wand entfernt hin, an der irgendwas Kleines hing, nahm ein schwarzes Lineal und hielt es so vor die Augen, dass ich die Zahlen darauf gerade noch fokussieren konnte und fokussierte mehrmals zwischen dem Wandgegenstand und dem Lineal, ungefähr 30 Sekunden lang.

Momentan befinde ich mich in einem recht harten Studium, spiele Badminton maximal 1 Mal in der Woche, wobei das auch eher die Ausnahme darstellt. Seit ich mit der Fokussierübung angefangen habe, ist das Flimmerskotom kein einziges Mal mehr aufgetaucht (trotz der vielen Einflüsse, die es normalerweise hervorrufen würden).

Ich hoffe, dass ich dem/der Einen oder Anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen kann!

Versucht solche Fokussierübungen einfach mal selber. Ich bin sicher, dass es auch euch weiterhelfen wird! Einfach mal 20 – 30 Sekunden pro Tag zwischen zwei verhältnismäßig kontrastreichen Gegenständen hin und her fokussieren. Der Aufwand ist es wert!

Beste Grüße

Anal Kraak, PhD

Ncim=meppgCi


An alle Flimmernden,

1993 am 2. Weihnachsfeiertag habe ich diese seltsame Phänomen bekommen. Das fängt wie folgt an:

ca. 10 Minuten Sehstörungen, bzw. Ausfall des Gesichtsfelds, danach ein Flimmern, das sich immer weiter

nach aussen dehnt. Nach ca. 25 Minuten ist dieser Spuck vorbei. Es tritt in der Regel seit 21 Jahren

3 oder 4-mal im Jahr auf. Da in den Beiträgen oft von Migräne berichtet wurde, kann ich nicht bejahen.

Auch physischer Druck scheidet aus. Dieses Phänomen hatte ich 1993 abends gegen 22:00 Uhr,

aber auch schon morgens um 10:30 Uhr, mittags um 15:30 Uhr. Es spielt dabei auch keine Rolle, welche

Tätigkeiten ich vorher ausgeführt habe. Als einzige Ursache ist nach meiner Meinugn die Kopfdrehung.

Also vielleicht vom Halswirbel. Ich arbeite sei 1980 im IT-Bereich und sitze seit dieser Zeit an Bildschirmen,

hatte auch schon 1975-1977 während meiner Ausbildung mit Lochkarten und Lochstreifen gearbeitet.

Ebenfalls bei der Bundeswehr. Das Beste, was man bei solchen Störungen unternehmen kann, ist spazierengehen,

nicht den Mut verlieren, keine Panik, aber auch kein Autofahren oder írgendein sonstiges Fahrzeug bedienen.

Die Reaktionen der Ärzte war folgende: Durchblutungsstörungen, Migräne, weiß ich nicht, habe ich noch nie gehört, kann ich mir nicht vorstellen. Das Wort Skotom wurde mir von einem Optiker übermittelt.

Übrigens: ich arbeite in einem Krankenhaus.

Euer Nimmepgi ;-)

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