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Doppelbilder, ich finde keine Ursache

Liebes Forumsmitglieder,

ich (34) habe folgendes Problem:

Seit 2 Moinaten leide ich unter Dopllebildern, begleitet von Augenschmerzen, die während der PC-Arbeit plötzlich einsetzten und nur mit einer schwachen alten Brille (50 % Sehleistung) etwas besser werden. Ich bin übrigens kurzsichtig mit - 7 / -6,5 dpt, alle 2 Jahre immer noch zunehmend.

Augenäztlich kein Befund zu meinen Beschwerden

Orthoptistin diagnostiziete leichtes latentes Schielen. Das hatte ich aber schon immer.

Winkelfehlsichtigkeits-Meister-Opiker sagte, für eine Prsimenbrille ist der Schielwinkel zu gering.

Da die Beschwerden immer stärker wurden und auch noch Nacckenschmerzen und Ohrengeräusche dazukamen, ging ich zum Neurologen. Ergebnis nach MRT: kein Multiple Sklerose, kein Tumor.

Dann war ich beim Orthopäden.- Der deblockierte vor vier Tagen die Halswirbelsäule und verschrieb Physiotherapie. Dazu empfahl er eine Atlastherapie mit AKupunktur (1.000,- €).

Nach der Deblockierung der HWS merke ich noch keine Besserung, außer dass die Ohrengeräusche weg sind. Die Dopllelbilder sind immer noch von morgens bis abends da. Nur beim Autofahren bekomme ich das Sehen gerade noch so hin, wenn ich nicht gerade seitlich gucke oider rückwaärts einparke. ABer ich habe das Gefühl, dass auch hierbei dir DP zunehmen.

Ich werde jetzt noch die Hirndurchblutung messen lassen und diese Physiotherapie (manuelle Therapie) durchführen, habe aber so langsam keine Hoffung mehr auf Besserung. Ich bin völlig k.o. nach der Arbeit. TV, Kino, Shoppen, Lesen usw. ist unmöglich aufgrund der Augenschmerzen und Doppelbilder.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen und kann mir Tipps geben? Das wäre soooo schön!

Eure Miri

MEi.rxii

Erstmal wäre interessant mehr zu den Doppelbildern zu erfahren.

- sind sie horizontal oder vertikal?

- gehen sie weg, wenn du ein Auge zu machst?

- sind sie ständig da, oder hast du auch Phasen wo alles normal ist?

Dann sollte unbedingt eine sogenannte Refraktionskontrolle in Cycloplegie erfolgen. D. h. die Pupillen sollten mit Cyclopentolat (die stärkeren Tropfen, die nicht so gern verwendet werden) erweitert werden und dann sollte der Auenarzt deine Myopie gegenmessen. Es ist immer wieder mal der Fall, dass eine Myopie überkorrigiert wird und die Brille dann genau die Beschwerden macht, die du so beschreibst. Zusätzlich dafür spricht, dass die Doppelbilder mit der alten Brille besser werden!!! Diese Untersuchung in Cycloplegie ist wirklich sehr wichtig!!!

Liebe Grüße

O~rthopStixstin

Es sind horizontale Doppelbilder, die Aufgrund einer Funktionsstörung der Augenmuskeln oder sonstiger Verantwortlkichkeiten im Gehirn nicht zusammengebracht werden. Mit nur einem Auge habe ich keine DP.

Vor ca. 2 monaten fing das Problem an. Am Anfang hatte ich noch Phasen, wo alles normal war, aber nach 2-3 Wochen leider gar nicht mehr.

Die DP sind nun eigentlich immer da, aber nicht immer gleich stark. Beim Autofahren merke ich das Problem v.a. an der roten Ampel, wenn ich die Augen sozusagen kurz "loslasse", oder beim Rückwärtseinparken. Stärker sind die DP bem seitlichen Blick. Besonders stark sind sie direkt nach dem Aufwachen oder abends - also bei Müdigkeit und Entspannung. Direkt nach dem ersten Augenöffenen am Morgen tun sie bereits weh und fühlen sich irgendwie wie "ausgeleiert" an. Es gibt auch immer wieder Schübe mit starken Nacken- und Augenschmerzen, die nicht in irgendeinen Zusammengebracht mit der Kopfhaltung o.ä. gebracht werden können.

Die Sache ist von 2 Orthoptistinnen, 2 Augenärzten und 3 Optikern (einer mit Winkelfehlsichtigkeistmessung) untersucht worden. Wie gesagt organisch alles o.k., nur eine leichte Esophorie, die mir aber schon immer bekannt war. Es wurden keine Prismen für erforderlich gehalten.

Die "Tröpchen-Methode" zur objektiven Sehschärfenmessung hat bei mir leider nicht funktioniert - trotz 4-facher Dosis haben sich meine Augen immer noch selbst scharfgestellt! Das haben die dort bisher wohl noch nie zuvor erlebt.

Auf Verdacht einer überkorrigierten Brille bekam ich auf Empfhelung der Orthoptistin meine Brille von 100 % auf 70 % Sehleistung (nach 3-malige Otptiker-Messung) heruntergesetzt, um eine mögliche "künstliche Weitsichtigkeit" zu beheben, die zu den DP führen könnte. In der Tat sich die Augenschmerzen (vorübergehend) etwas geringer geworden. Mit meiner alten 50%-Brille sind die Schmerzen noch schwächer, aber dann sehe ich ja auch sehr schlecht...

Jedenfalls ist eine falsche Brillenkorrektur aufgrund der plötzlichen und extremen Beschwerden m.E. auszuschließen. Außerdem hatte ich die Brille mit den 100%-Werten auch bereits 4 Monate ohne jede Probleme getragen, bevor plötzlich diese Symptome einsetzten. Insofern war es wohl ein Fehler, diese auf 70% zurückzusetzen.

Interessant ist, dass ich eine sehr starke Akomodationfähigkeit habe. Weiterhin werden meine Brillenwerte ca. alle 2 Jahre um rund 1 dpt schlechter, obwohl ich schon 33 bin. Ein Indiz?

Danke für deine Unterstütztung, liebe Orthoptistin!

Ich bin mittlerweile jedoch eher der Meinung, dass es gar kein Sehproblem ist, sondern dass ich eine Durchblutungsstörung im Gehirn bzw. ein Halswirbelsäulen-Syndrom habe. Leider kostet die Therapie sehr viel geld und man weiß nicht vorher, ob sie etwas bringt (Orthopäde: "Da kann mann genauso in der Bank fragen, ob die Aktien steigen werden")

Es ist nur so frustrierend, dass ich immer noch im Dunkeln tappe und der Weg bis zur tatsächlichen Ursachenfindung so ewig lange dauert.

Nächste Woche habe ich noch einmal einen termin bei der Orthoptistin, weil sie wissen wollte, wie mein fall verlaufen ist mit der veränderten Brille.

Vielleicht gibt es ja noch jemanden hier mit ähnlichen Erfahrungen ???

Miri

M;iri{i

All deine Angaben sprechen für ein Augenproblem. Besonders die Tatsache, dass es mit abgeschwächten Brillen alles besser ist. Dieser Tatsache muss man unbedingt nachgehen.

Ich rate dir dringend dich nochmal mit Tropfen untersuchen zu lassen (und zwar die starken Tropfen: Cyclopentolat oder auch Atropin) um die Refraktion sicher zu bestimmen. So ein bisschen klingt es nach einem "Akkommodationsspasmus". In deinem Fall handelt es sich um einen Kreislauf, den es dann zu durchbrechen gilt: Verstärken der Brille - Zunahme des Innenschielens und damit der Doppelbilder - Sehverschlechterung in der Ferne - Verstärken der Brille - usw.

Auch die Tatsache, dass nach dem Tropfen die Naheinstellungsfähigkeit noch nicht völlig ausgeschaltet war (wahrscheinlich wurden aber auch die schwächeren Tropfen genommen...) spricht dafür.

Also unbedingt nochmal zum Augenarzt mit Tropfen.

Eine Ursache im Halswirbelbereich oder Durchblutungsstörungen halte ich für unwahrscheinlich - diese machen andere Beschwerden, die vor allem nicht mit abgeschwächter Brille besser werden...

Liebe Grüße

O'rthDopt^imstin

Aber die Verbesserung mit der alten schwachen Brille ist so marginal. Egal ob 50 %, 70 % ider 100 % - die Beschwerden sind leider immer da. Ich habe schon so sehr viele Messungen machen lassen - nach dem Motto "Trial and Error". Das bringt bestimmt nichts mehr. Laut Orthopäde sprechen die Beschwerden durchaus für ein HWS-Syndrom. Oder was spricht denn deiner meinung dagegen? Ich denke mal, dass es in beiden Fällen ähnliche Symptome gibt.

Aber ich werde auf jeden Fall mal bei der Othoptistin nächste Woche die Frage "Akkommodationsspasmus" aufwerfen.

Danke!

MYirii

ach ja, was ich noch sagen wollte: ich habe eigentlich die letzten jahre eine eher zu schwache als zu starke Brille gehabt. Erst nachdem ich mit der alten Brille nur noch 50 % Sehleistung hatte, bekam ich im Herbst 2009 eine neue mit 100 %. Diese habe ich allerdings nie getragen, da ich ein tiotaler Anhäger von kontaktlinsen war. Die KL habe ich mit einem etwas abgeschsächten Wert getragen. Und es spielt für meine beschwerden eigentlich auch keine Rolle, ob ich Brille oder KL trage und auch welche Stärken ich jeweils verwende.

Wenn mit der alten 50 %-Brille, die Symptome ein klein wenig besser, aber immer noch unerträglich im Alltag sind, was soll den die nochmalige bestimmung per Tröpchen-Methode bringen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Lösung sein kann, völlig unterkorrigiert durch die Welt zu laufen, ich sehe ja schon mit der jetzigen 70%-brille relativ sclecht in der Ferne (reicht gerade so zum Autofahren aus). Ich kann mir also nicht vorstellen, dass die Ursache wirklich eine Überkorrektur sein soll.

M<irxii

die nochmalige Bestimmung mit Tropfen soll die Akkommodation völlig ausschließen (also starke Tropfen - du hast oben selbst geschrieben, dass die Linse beim letzten mal noch immer "dazwischengefunkt" hat). Dann vergleicht man den Wert den man unter Tropfen gefunden hat mit dem Brillenwert.

Ich bin in dieser Hinsicht ein gebranntes Kind als Untersucher. Ich habe Patienten gesehen, die mit ihren Brille über 2 dpt überkorrigiert waren und niemand das festgestellt hat, weil die Tropfen zu schwach gewählt wurden. Die Patienten hatten die gleichen Beschwerden wie du!!! Alles wurde abgeklärt (von Auge über HWS über sonstiges...) und erst als man "radikal" untersucht hat (also mit Tropfen mit denen man vorher erstmal zurückhalten ist) stellte sich diese Überkorrektur heraus...

Man kann auch nicht "völlig unterkorrigiert" durch die Welt laufen! Aber sollte ich tatsächlich recht haben, dann muss man eingreifen um ein weiteres Verschlechtern der Situation zu vermeiden. Die Therapie in so einem speziellen Fall hier aufzuzeigen würde den Rahmen bei weitem sprengen (und auch meine Freizeit ;-)

Wie auch immer es bei dir weitergeht: ich wünsch dir alles Gute und viel Erfolg, dass es dir schnell besser geht! (Das ist ja das Wichtigste)

Liebe Grüße

OXrtho_ptis-txin

Hallo!

Ich bin absoluter Laie - nur eine Betroffene. Die Beschwerden kenne ich sehr gut und habe lange suchen müssen. Dann kam ich in die Hände einer sehr engagierten Orthoptistin, die erst mal die stärkeren Tropfen verwendet hat - da kam nichts neues raus.

Dann hat sie sich zu einer drastischen Maßnahme entschieden - sie hat mir ein Auge drei Tage lang abkleben lassen. Danach kam raus, dass ich neben meinem latentem Außenschielen auch ein Höhen- und Verrollungsschielen habe - deshalb auch die Doppelbilder übereinander, wenn ich schon mal welche hatte oder habe - sehr selten kamen die vor, eigentlich nur bei extremer Müdigkeit.

Schlußendlich kam raus, dass ich an einer Augenmuskellähmung leide, dadurch Verrollungsschielen, dass ich extrem kompensiert habe. Anfang Mai werde ich nun operiert und hoffe, dass es dann besser wird. Meine Suche dauert schon einige Jahre und anfangs war ich auch auf die HWS, das Kiefer usw. fixiert. Doch wahrscheinlich sind das alles Begleitsymptome.

Vielleicht kompensierst du auch etwas ....

Liebe Grüße, Evi

EgviF63322

Liebe Orthoptistin,

deine Hinweise haben mir viel zu denken (und nachrecherchieren) gegeben - mit dem Ergebnis, dass ich ab nächstem Samstag 4 Tage lang Atropin tropfe, um am Mittwoch noch einmal die Messung durchführen zu lassen.

Ich trage seit über 1 Woche nur noch meine alte Brille von 2006, die rund 1,5 dpt schwächer ist als die Optikerwerte vom letzten Herbst. Und es scheint, als würde die vermutete Pseudomyopie schon langsam zurückgehen. Gestern ergab die neue Messung der Orthoptistin ohne Tropfen geringere Minuswerte als ihre Messung vor 6 Wochen mit Tropfen! Die aktuelle Messung kommt sogar meiner Brillenstärke von 2006 recht nah, dennoch sehe ich mit der alten Brille recht schlecht in der Ferne, das Lesen verursacht Schmerzen und Doppelbilder habe ich auch.

Ich hoffe nun, dass die Atropin-Therapie Gewissheit über meine "echte" Kurzsichtigkeit gibt, sich der Spasmus löst und ich mit den neu gemessenen Werten auch einen guten Visus werde. Bin schon sooooooo gespannt.

Vielen Dank für den guten Tipp! Ohne deine Hinweise hätte meine Orthoptistin mir diese Therapie von ganz alleine bestimmt nicht vorgeschlagen (ich musste sie schon ein bissl überreden).

Miri

Mqirixi

Wichtig ist, dass man während der Atropinisierung auch die Brillenwerte misst! Wobei ich jetzt noch gar nicht so radikal gewesen wäre und über mehrere Tage Atropien getropft hätte ]:D

Aber dann hat man sicher den richtigen Wert! :)z

Ich wünsche auf jeden Fall alles Gute!!!

OUrtheoptist{ixn

Jetzt habe ich doch noch eine Frage an dich, Orthoptistin.

Vielleicht habe ich ja Glück und du liest den Beitrag kurzfristig :-)

Ich nehme jetzt den 2. Tag Atropin (1 Tropfen je Auge jew. mogens und abends). Ich kann gerade noch so am PC schreiben, das rechte Auge strellt noch etwas scharf in der Nähe, das linke weniger...

Allerdings sind die Doppelbilder noch da. Ich hoffte, dass sich dies mit den Tropfen auflösen würde. WIe lange kann es denn dauern, dass sich der Spasmus löst und die Doppelbilder wieder weg sind?

Meine zweite Frage bezieht sich auf die neue Brille. Am Mittwoch früh werden ja die Werte unter Atropin gemessen und dann soll ich eine neue Brille machen lassen. Sollen in diwe Brille genau die gemessenen Werte rein? Ich habe gelesen, dass die "Tropfe-Werte" normaler Weise nicht in die Brille rein sollen, sondern dass man stets noch einmal anders / subjektiv nachmesen muss.

Ich kann mir das alles icht so gut vorstellen und die Brille kostet ja einiges. habe auch ein wenig Bedenken, dass meine Orthoptistin selbst noch wenig Erfahrung mit einem Fall wie mir hat. Was ist z.B., wenn sie Werte misst, die geringer sind als meine 5 Jahre alte Brille, mit der ich kaum Auto fahren kann? Dann hätte ich ja einen sehr schlechten Visus...!?!

Mhmmmm - bin ganz schön aufgeregt und verunsichert. Daher wäre ich seeeehr dankbar für eine ganz kurze Antwort von dir - wenn es möglich ist. Du scheinst ja schon ERfahrungen mit dieser Therapie zu haben und hast mir schon sehr weitergeholfen!

M^iriBi

Nachtrag:

heutewurden nach 4 Tagen Atropin-Tropfen die Werte gemessen: L - 6,5 R -6,5.

für die optimalen Brillenwerte hat die Augenärztin Sehtafeln verwendet (die Orthoptistin war leider gar nicht da). Es kam heraus: L -7,75 R -6,5. Das entspricht in etwa meiner aktuellen Brille, mit der ich angeblich einen Visus von 0,7 hatte, als sie im März angepasst wurde.

Da diese Brille mir aber Augenschmerzen bereitet und etwas stärkere Doppelbilder als meine 5 Jahre alte Brille (L-6,75 R-5,5), trage ich z.Z. nur noch die alte Brille und sehe halt recht schlecht und habe ebenfalls Doppelbilder, aber Augenschmerzen nur sporadisch, bei Anstrengung.

Sie meinte, ein Akkommodationsspasmus sei i.d.R. nur auf einem AUge und dann hätte man Doppelbilder auch nur auf einem AUge. Was ist das denn für eine neue Theorie? ???

Jedenfalls sagte sie, sie wüsste nicht, wie sie mir hlfen könne. Ich solle mich an eine Augenklinik wenden, die auf Strabismus spezialisiert ist.

EIne Wochw Arbeitsausfall ohne jeglichen ERfolg und keine Lösung in Sicht. Ich bin kurz vor dem Verzwifeln und weiß nicht m,ehr, was ich machen soll. :°( Schließlich sagte selbst der Winkelfehlsichtigkeitsspezialist, dass er mir keine Prismen geben möchte, da der Schielwinkel zu klein sei...

MfiriAi

Wenn die Ursache ein HWS-Syndrom ist wie insb. Verspannungen / Durchblutungsstörungen am Atlas, dann würde es sich bei den Doppelbildern doch um ein "Lähmungsschielen" handeln, oder?

Würde dies ein Augenarzt sofort von einem Begleitschielen oder einem lateten Schielen unterscheiden können?

Angeblich sieht man, dass mein rechtes Auge leicht nach innen gerichtet ist...

Der Orthopäde möchte wie gesagt eine (teure) Atlastherapie durchführen, die AUgenärzte schicken mich lieber in die AUgenklinik (Strabologie).

Ich weiß nicht, genau, ob ich nun eine demompensierte Esophorie oder Esotropie oder Mikrostrabismus oder ein Lähmungsschielen habe. Worin würden denn die Therapie-Unterschiede bestehen?

Viele Grüße

Miri

M'irii

Hallo!

Ich noch mal. Ich hatte ja geschrieben, dass ein latentes schielen festgestellt wurde - das stimmt nicht - es handelt sich um ein Lähmungsschielen aufgrund einer Lähmung des Trochlearisnerves.

Mit HWS, Kiefer, Atlas usw. habe ich auch ganz arge Probleme - sollen nach der OP besser werden meint der Arzt.

Der Termin wurde jetzt auf Anfang Juni verschoben.

Vielleicht hilft dir das irgendwie weiter. Es gibt - so glaube ich noch zwei Hirnnerven, die ein Lähmungsschielen verursachen können. Eine Bekannte war an ein Waschbecken gestoßen und bekam danach Doppelbilder. Seit der OP vor einigen Jahren geht es ihr bestens.

Schöne Grüße, Evi

E\vi6B32x2

Hallo Evi,

ja, alles was nicht ausschließlich mit der Korrektur einer "Fehlsichtigkeit" zu tun hat, hilft mir mittlerweile sehr weiter, vielen Dank! @:)

Ich habe noch ein paar Fragen an dich:

Welcher Facharzt hat bei dir (und wie?) die Diagnose "Lähmung des Trochlearisnerves" gestellt und welche Ursachen sind dafür benannt worden, wenn es nichts mit der HWS bzw. dem Atlas zu tun hatte? Und warum wird eine OP gemacht anstatt von Prismen (wobei ich es prima finde, dass es diese Therapiemöglichkeit gibt!)? Sollen die Doppelbilder nach der OP laut Prognose ganz verschwinden?

Und warum dauerte die Suche denn einige Jahre? Gab es so viele "Ausschlussuntersuchungen"?

Ich bin mittlerweile fast sicher, dass es auch bei mir ein Lähmungsschielen sein muss! Ich kann die Doppelbilder beim Blick geradeaus oftmals noch ganz gut ausgleichen, aber beim seitlichen Blick werden die DB sehr extrem. Das würde auch erklären, dass aufgrund des (scheinbar) geringen Schielwinkels (der wurde ja immer nur beim Blick geradeaus gemessen) weder von Orthoptistinnen noch Optikern Prismen als erforderlich betrachtet worden sind.

Komisch ist nur, dass meine Augenschmerzen und DB bei einer 100%-Brille viel stärker sind als z.B. bei einer 50%-Brille.

In den letzten 6-8 Wochen sind bei mir übrigens noch andere Symptome zu den Augenproblemen dazugekommen: oft Tinnitus, häufig Kribbeln in den Armen / Händen und besonders in den Handgelenken, ab und zu auch in den Füßen. Dann auch ganz kalte Hände bzw. Füße. Morgens meist Aufwachen mit "eingeschlafenem" Unterarm. Leichte Schmerzen in den Armen bis zur Schulter. Zuletzt hatte ich sogar während des Kribbelns so ein komisches rosaweißes Fleckenmuster am Arm, wie ich es sonst nur nach der Sauna und anschl. Kaltdusche an den Knieregionen habe. :-o

Klingt alles nach Durchblutungstörungen... Im Zusammenhang mit dem Schielen spricht das ja wieder für ein HWS-Syndrom - kann natürlich auch was anderes sein wie z.B. die besagten Begleiterscheinungen...

Ich mache jetzt jedenfalls eine "Atlatherapie nach Arlen". Eine leichte Fehlstellung ist im Röntgenbild erkennbar, aber nichts Gravierendes. Wenn um den Atlas herum eine Minderdurchblutung herrscht, dann könnte sich das laut Orthopäde und Internetrecherchen auch auf die Sensomotorik der Augen auswirken. Und auch andere meiner Symptome könnten theoretisch damit zu tun haben. Im besten Fall sogar meine Knieschmerzen, die sich trotz Arthroskopie vor 2 Jahren nicht gebessert haben :)= . Im schlimmsten Fall ist das Geld futsch und ich bin klüger als vorher :=o .

In der Augenklinik / Strabologie habe ich erst einen Termin am 28.6. bekommen.

Die Atlastherapie beginnt am 21.5.

Ich überlege noch, zum Allgemeinarzt zu gehen wegen der Gelenkprobleme. Wer weiß - es gibt ja noch Rheuma, Schilddrüsenproblem, KTS und sogar eine MS ist wohl trotz MRT und Hirn-SPECT noch nicht 100%ig ausgeschlssen...

Ich drücke Dir beide Daumen, das Dir mit der OP geholfen wird und hoffe auf Bericht hier im Forum :-)

Viele Grüße soweit aus Berlin

von Miri

MOirixi

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