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Depression wg. Kurzsichtigkeit...

fiai^ryduxst84


@ Meronymy

was für ein schlauer Kommentar von dir (hab ich jetzt grade erst gesehen)... Dass man sich sowas, wie ich geschrieben habe, evtl. mal nicht verkneifen kann (und das, was mir eigentlich durch den Kopf gegangen ist, hab ich mir verkniffen zu schreiben), sollte wohl verständlich sein,

wenn bei einem selbst unter anderem durch Zufall gerade noch rechtzeitig eine lebensbedrohliche Krankheit erkannt wurde, was aber jederzeit, evtl. auch unentdeckt, wieder schlimmer werden könnte,

einem eine angeborene Entwicklungsstörung quasi das ganze Leben kaputt macht,

man dadurch und durch gewisse zusätzliche körperliche Einschränkungen eine Sportart, die zu den Dingen gehört, die einem im Leben am wichtigsten sind, nicht so ausüben kann wie die meisten anderen Leute (und sowas meinte ich nichtmal mit "Leben kaputtmachen", sondern buchstäblich ALLES, die elementarsten Dinge),

UND man z.B. auch eine Fehlsichtigkeit von -5 bzw. -6 Dioptrien hat, also auch noch auf beiden Augen verschieden, die leider nicht durch Lasern zu korrigieren ist und anscheinend kontinuierlich fortschreitet (mein Vater hat -10, oder sogar mehr, weiß es nicht mehr genau, und natürlich auch nicht, ob das dann bei mir wenigstens das "Limit" wäre),

UND einen, auch in Verbindung mit der Entwicklungsstörung, massivst beeinträchtigt, weil die Augen, obwohl die Sehschärfe angeblich laut Ärzten immer noch die gleiche ist, total überlastet sind, man draußen dadurch, was andere Menschen angeht, total unsicher ist (auch allgemein im Umgang mit anderen Menschen, was ohne dieses zusätzliche Augenproblem längst nicht in dem Ausmaß der Fall wäre) und sich unwohl fühlt, auch Entfernungen teilweise schlecht abschätzen kann...

davon abgesehen, gibt es in diesem Forum, und nicht nur hier, SO viele Dinge, gegen die das hier... na ja, ich verkneif's mir lieber wieder.

M?eyroSnyjmy


@ fairydust84

Ich wollte zuerst noch etwas dazu schreiben, habe ich dann aber auch nicht, weil ich mir gedacht habe, dass du aus persönlicher Betroffenheit schreibst und dir damit ein emotionales Urteil zusteht.

Aber ich wollte zu bedenken geben, dass eine Depression, so wie in den Fällen in diesem Thread geschildert worden sind, nicht einfach Reaktion auf äußere Umstände ist, sondern eine Stimmungs- und Gefühlsstörung ist, die sich eher ihr Problemobjekt sucht, als dass sie davon ausgelöst worden wäre (deswegen hilft es depressiven Menschen nie, wenn man sie zu überzeugen sucht, dass die äußeren Umstände eh nicht so schlimm sind).

Also wenn die Frage ist, ob deine gesundheitlichen Probleme größer sind als eine Brille mit 6 Dioptrien und deine Besorgnis objektiv legitimer ist, dann auf jeden Fall ja. Aber wenn eine Depression vorliegt, sind die Dinge einfach nicht vergleichbar. Müssen sie ja auch nicht.

Alles Gute, viel Kraft und mehr gutes Karma für dich.

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