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Probelme nach Multifokallinsen-Implantation

s`tarNry_n*ixght


Ich hab zwar keine IOL, aber trage meist Kontaktlinsen und in Ausnahmefällen Brille (+13/+12). Der Effekt ist der gleiche. Und ich kenne einige, die in der gleichen Situation sind.

Ja, das Gehirn gewöhnt sich um :)^ Wenn Du schon lange Zeit immer mit Brille rumgelaufen bist, dauert es natürlich ein wenig.

k+ro`nine


Und noch ein Frage. Stary_night, meinst du, da ich noch ein bisserl Resthautverkrümmung habe, daß ich noch eine brille brauche, bzw. mit einer Brille wieder etwas "Vergrösserung" herstellen könnte? Du scheinst dich da ja auszukennen. Ist es denn bei Kontaktlinsenträgern auch so, daß alles kleiner ist wie mit Brille?

swtar5ry_*nighxt


Es kann sein, dass die Korrektur nicht perfekt ist. Wenn alles verheilt ist, solltest Du deswegen mal beim Optiker vorsprechen. Eine Gleitsichtbrille wirst Du ja sowieso brauchen.

Eine Brille mit Pluswerten vergrößert, Kontaktlinsen und IOL tun das nicht, weil sie direkt am bzw. im Auge sind.

Maurtexl


Hat da eigentlich mal jemand positive Erfahrungen damit? ":/

Ja, ich!

Nachdem mein Optiker selbst für 1.000 € keine befriedigende Brillenlösung herstellen konnte, habe ich mir 2010 multifokale Linsen einsetzen lassen. Die Anforderung das spezielle Sehen durch diese Linsen zu "erlernen" setzt einiges an geistiger Beweglichkeit voraus. Mein aufgesuchter Spezialist hat daher auch eine striktes Höchstalter (55 Jahre) für diese OP.

Ich habe auch fast ein halbes Jahr gebraucht, um mich an die Linsen zu gewöhnen und das Lesen zu beherrschen. In der Zeit war doch manchmal etwas gefrustet und habe meine Entscheidung bereut.

Nach über einem Jahr war auch das Sehen bei Dunkelheit (z.B. beim Autofahren) ok. Inzwischen bin ich total happy und würde mir wieder Multifokallinsen einsetzen lassen.

kEroninxe


Hallo Murkel und Stary_Night,

ich danke euch für eure Beiträge. :)= Sie machen mir Hoffnung, was das Gewöhnen an das Sehen betrifft.

Mich hat dieses " andre Sehen" leider so belastet, daß ich einen psychsichen Zusammenbruch hatte....hätte es mir nicht so hart vorgestellt.

Noch dazu habe ich nun seit fast 2 Wochen eine Augenentzüdung und sehe dadurch rechts ein bisschen verschwommen, logo, so steiger ich mich noch mehr rein, von wegen, was das Schlimmes sein könnte...bescheuert, mir ist es total klar, daß alles wieder vergehen wird und auch die Umstellung irgendwann passieren wird und trotzdem komm ich grad aus der "doofen Denkweise" nicht raus, daß es nicht mehr wird. Naja, hab leider eine depressive Ader und vor 10 Jahren hat es mich schon mal gaaanz heftig erwischt gehabt. :(v

Drum schätze ich es umso mehr zu hören, daß es normal ist Probleme mit der Umstellung zu haben und es zwar dauert und hart ist, egal ob Mono oder Multifokal, aber tatsächlich eintritt.

Vielen Dank euch und schönen Abend *:)

3'9Swunshixne


Schade, dass man solche Beiträge erst liest, wenn es zu spät ist.

Ich kann die Ausführungen von "Sticl" nur bestätigen. Autofahren im Dunkeln ein Katastrophe, Halos, Blendungen etc., komme im Dunkeln kaum noch nach Hause. Mein Gehirn ist auch nach mehr als 2 Jahren nicht in der Lage sich umzustellen. (Publikationen Prof. Dr. Kirschfeld Uni Tübingen: Künstliche Augenlinsen - was Mediziner über sie wissen sollten: Medizin zu schwer für Mediziner? Sehen mit bi- und multifokalen Intraokularlinsen) Sehr zu empfehlen, besonders der Satz: Solche Gehirne gibt es gar nicht.

Die Taktik der Ärzte mit abwarten und Geduld haben, ist leider nicht aufgegangen. Hatten wir noch nie.... kommt mir auch so bekannt vor.

Zu dem Beitrag von "Barny66". Wir sind schon ZWEI. Gesichter im Gegenlicht erkennen kann ich auch nicht mehr. Ich spreche mit "Feldern". Ich frage mich schon, ob wir den gleichen Arzt haben...ich bin auch bei allen Problemen die Erste.

Ein guter Rat für alle die sich mit dem Thema Multifokallinsen beschäftigen. Ich bereue den Tag, an dem ich das gemacht habe. Informiert euch gut über die -bekannten Nebenwirkungen-.

k.ronxine


So, nun melde ich mich mal wieder mit ein paar positiven Zeilen zurück.

Nachdem das mit dem SEhen und eingewöhnen nach IOL Linsen mich schier in den Wahnsinn trieb, habe ich mich Anfang Dezember mit schweren Depressionen und Angsstörung in die Psychatrie eingewiesen.

Das war der richtige Weg, denn so kamen wir gemeinsam drauf, daß mir meine bisherige Psychiaterin ab Mitte letzten Jahres falsche Antideprissiva verschrieben hat. Seit 2006 leide ich leider unter dieser Krankheit.

Nun, die Zeit im Krankhenhaus war hart, aber hilfreich und ich konnte nach einigen Wochen mit neu eingestellten Tabletten wieder positiv in die Zukunft schauen im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich kann nun relativ gut mit dem neuen Sehen umgehen, wenn ich auch sicher noch Monate brauchen werde, bis ich nicht mehr darüber nachdenke, es einfach normal ist.

Inzwischen habe ich auch positive Erlebnisse gehabt, Skifahren und Schwimmbad und endlich mal was gesehen!

Meist wird es zum Abend hin für mich anstrengender und schlechter zum sehen, aber ich habe eine gaaaanz leichte Fernbrille, 0,25 Dioptrien und damit sehe ich super, auch nachts und beim Autofahren, kein Problem.

Ich bin aber trotzdem froh mich für monofokal Linsen entschieden zu haben und von mehreren Ärzten und Optikern wurde ich in der Richtung bestätigt, multifokal sei noch nicht ausgereift.

Ich hoffe, daß ich einigen von euch Mut machen kann, dass es wieder aufwärts geht und sich das Hirn an das Sehen gewöhnt!

kpiosxim


Hallo alle zusammen,

mir wurde im Zusammenhang mit einer Katarakt-OP am 25.4.16 eine Multifokallinse eingesetzt.

Sicht im Nahbereich ca. 70 % (was bei Arbeit am PC nicht prikelnd ist), Sicht im Fernbereich um die 30 %.

Dafür habe ich 500,- zugezahlt !!!! Nach Einholung einer Zweitmeinung in einer Augenklinik wurde mir der Austausch der Multifokal- in eine Monofokallinse empfohlen. Nun weiß ich nicht, was ich tun soll. Zumal die OP nicht risikolos ist. Und Garantie bekomme ich sowieso nicht.

Hat jemand schon mal so etwas erlebt und kann mir einen Tipp geben ?

LG. kiosim

kKiosBixm


Bin soeben von 2. OP (innerhab von 3,5 Wochen) zurück, wobei mir die MIOL entfernt und eine Monofokallinse eingesetzt wurde. NIE WIEDER MULTIFOKALLINSEN !!!!

Lasst Euch auf alle Fälle ordentlich über die Wirkungsweise der Multifokallinsen VOM ARZT (! - ich wurde von einer Schwester "aufgeklärt") aufklären und unterschreiben ! Und dann holt Euch bitte eine Zweitmeinung ein !

LG. kiosim

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