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Mein Sohn, 2 Jahre, sehr stark kurzsichtig

h-anna4878x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo, dachte ich schreib nun auch mal einen Beitrag weil ich langsam am verzweifeln bin. Habe einen Sohn der kurz nach der Geburt einen Nysgmus (augenzittern) hatte. Mit ca. 6 Monaten stellte man fest das er kurzsichtig ist. damals noch -2 Dioptrien. 3 Monate später hatte sich der Nystagmus verloren, dafür war er inzwischen bei - 5 Dioptrien angelangt. Weitere 3 Monate später verschlechterten sich seine Augen um weitere 3 dioptrien. somit hatte er im Alter von einem Jahr -8 Dioptrien auf beiden Augen. Seit dem hat es sich ständig verschlechtert. Höchster Wert war sogar - 14!!!! Innerhalb der letzten beiden Untersuchungen hat es sich verbessert so das er nun einen Wert von - 10,25 und 9,75 Dioptrien hat.

Die Netzhaut ist zum Glück immer in Ordnung! Ich habe wirklich Angst was noch alles auf meinen Kleinen zukommt. Wieso schwanken die Ergebnisse in so guter Zeit so drastisch?

Worauf ist die Verbesserung zurückzuführen? Kein Arzt kann mir wirklich was sagen!!

Kennt jemand eine gute Kinderaugenklinik??

Danke schonmal für die Antworten. Vielleicht geht es ja jemand ähnlich wie uns.

Antworten
CCheyenpne0x7


Eine Antwort kann ich dir darauf leider nicht geben.

Mein kleiner Sohn (7), hat jetzt im Moment 11,5 und 11,0 Dioptrien.

Bei ihm habe ich es selbst nur bemerkt, als er anfing zu schielen mit 2 Jahren.

Als er noch ein Baby war wurde nicht festgestellt.

Wir sind dann später zum Augenarzt und da fing es an mit 7,5 Dioptrien. Jedes Jahr zur Untersuchung wurde der Wert schlechter.

Die Augenärztin meinte, um das 9 – 10. Lebensjahr stabiliert sich das und da würde es sich entscheiden ob die Sehschwächer schlimmer oder besser wird.

Er wird aber immer auf eine Brille angewiesen sein und auch eine Augenoperation, wie Lasern würde bei einen zu hohen Wert nicht gemacht werden.

Dieses Jahr kommt er in die Schule. Laut der Schuluntersuchung sollte sogar in eine Sehbehindertenschule kommen. Er mußte dort nochmals zwei Tage lang Tests machen und da entschied man, daß er trotz seiner hohen Kurzsichtigkeit in eine normaleSchule kommen kann, da er noch "zu gut sieht".

Mein Ex-Mann und ich und auch sein Bruder haben alle sehr gute Augen und benötigen keine Sehhilfen.

Wir konnten es uns nicht erklären warum das bei unseren Kleinen so war. Außerdem leidet mein kleiner Sohn noch an allmögliche Allergien und Asthma.

h.anna8x787


wieso sollte dein sohn auf diese spezielle schule? ich dachte man kann dies durch eine Brille sehr gut ausgleichen. Hat sich der wert deines sohnes auch schon verbessert. Bei uns ist auch niemand so stark kurzsichtig und die Frage quält uns schon woher das kommt.. waren sogar schon im Insitut für Humangenetik. Hat dein Sohn denn auch Kontaktlinsen? Man sagt doch dass das Tragen die Werte verbessern könnte? Wie ist es für deinen Sohn mit diesen Werten zu leben. Mein Sohn hat bis jetzt keine Probleme. Aber ich habe Angst davor wie er sich später mal damit fühlt. So in dem Alter deines Sohnes. Ach ja. Mir hat die Augenärztin gesagt man könnte trotzdem lasern. Z.B. von 20 auf 10 Dioptrien. Aber zu mir hat so oder so jeder Arzt etwas anderes gesagt.

CVhesyennCex07


Mein Sohn trägt seine Brille seit bei ihm die Sehschwäche festgestellt wurde, jedes Jahr nach dem seine Augen überprüft wurden bekam er eine neue, die auch die Krankenkasse bezahlt, nur das Gestell bezahle ich selbst, ist nicht in der Leistung mit drin. Er hat Kunststoffgläser und kommt auch mit der Brille super zurecht, auch im Kindergarten gab es nie Probleme.

Kontaktlinsen lehnte die Augenärztin ab, da er noch so klein war.

Ich merke immer nur, wenn er sie wirklich nicht aufhat, zum Beispiel beim Baden in der Wanne, das er da wieder schielt und das er wirklich schlecht sieht, da er nur durch tasten sein Spielzeug oder sonstwas findet.

Die Augenärztin bescheinigt aber, daß er aber nur eine Sehfähigkeit von 60 % hat und das mit Brille,

daher sollte er in eine Sehbehindertenschule kommen.

Außerdem ist er ein Jahr von der Schule zurückgestellt wurden, da er höchstwahrscheinlich noch eine Lernbehinderung hat und auch viel zeit braucht, bis er was begreift, hatte daher in der Kiga noch Förderunterricht.

Für eine Förderschule ist er aber zu begabt, daher die normale Grundschule.

Ansonsten kommt mein Sohn super zurecht und auch die anderen Kinder akzeptieren ihn so wie er ist.

Axliienx37


@ Cheyenne07

Ist dein Sohn überhaupt kurzsichtig? Oder ist er Weitsichtig? da gibt es schon ein paar Unterschiede. Also, hat er Plus- oder Minusdioptrien?

Hat dein Sohn denn auch Kontaktlinsen? Man sagt doch dass das Tragen die Werte verbessern könnte?

Nicht zwangsläufig.

Cfhey#enxne07


Er hat Plus. Ist das Weitsichtig?

T+homagsMünbchen


Ja, ist es. Deine Aussagen passen auf die Fragen von hanna8787 nicht, da Kurzsichtigkeit ganz andere Probleme verursacht.

h1annah8l78x7


ach so... ja stimmt. die weitsichtigkeit ist ja eher noch "normal" in niedrigeren werten zumindest. aber mein sohn ist mit 2 jahren so stark kurzsichtig und ich habe keine ahnung wieso. die kurzichtigkeit soll sich ja noch weiter verschlechtern. wieso hat es sich nun um 4 dioptrien verbessert? weiss jemand antworten?

TXhomasM!ünwchen


Ist dein Sohn früh zur Welt gekommen? Eine typische Begleiterscheinung von Frühgeburten ist starke Kurzsichtigkeit schon ab Geburt. Sonst stellt sich nämlich starke Kurzsichtigkeit typischerweise erst über Jahre hinweg ein.

h3annao878x7


nein die Geburt wurde eingeleitet am Geburtstermin da ich sehr wenig fruchtwasser hatte. Könnte es daran liegen? Wieso frägt mich eigentlich kein AA nach der Schwangerschaft?

T@homasM#ünchqen


Die Frage "Warum ist das Kind so kurzsichtig?" ist eine Frage, die man sich als Mutter und Vater stellt (und später als Betroffener) – aber nicht als Augenarzt.

Der Augenarzt stellt den Bedarf für eine optische Korrektur mittels Brille oder Kontaktlinsen fest, und er achtet darauf, dass die starke Kurzsichtigkeit nicht weitere Folgen für die Gesundheit des Auges hat. Etwas anderes interessiert den Augenarzt nicht. Denn eine Antwort auf die Frage nach dem "Warum" und "Woher" würde auf seine Behandlung keinen Einfluss haben.

Zur Wirkung einer bestimmten Geburtsproblematik auf die Augen kann man eher etwas von den Gynäkologen und Hebammen erfahren.

Letzten Endes müsst aber auch ihr als Eltern euch von dieser "Warum"-Frage lösen. Sie hilft nicht weiter. Die Augen eures Sohnes sind so wie sie sind, nun gilt es, ihm das Leben damit so leicht wie möglich zu machen. Immerhin lässt sich starke Kurzsichtigkeit gut korrigieren, anders als andere Sehbehinderungen.

Die wechselnden Dioptrienwerte halte ich für Messschwankungen. Bei einem so kleinen Kind ist es nicht einfach, in diesem hohen Dioptrienbereich genau zu messen.

Eine gute Kinderaugenklinik kenne ich nicht. Wenn aber eine Kinderaugenklinik für euch erreichbar ist, würde ich diese der Behandlung nur beim niedergelassenen Augenarzt vorziehen.

Dort könnte auch die Frage geklärt werden, ob er nicht schon bald Kontaktlinsen tragen kann. Bei so hohen Minus-Werten ist die Sehleistung damit deutlich besser, also wäre das eine Erleichterung beim Heranwachsen. Es erfordert allerdings in diesem jungen Alter eine erhebliche Mitwirkung der Eltern (weshalb viele Augenärzte davon abraten). Aber das wäre mit wirklichen Fachleuten in der Augenklinik zu klären.

I>talfian ax1983


Es könnte daran liegen, muss aber nicht. Die Geburt unseres Sohnes verlief ohne Komplikationen. Unser jetzt 6jähriger Sohn bekam mit etwa 1,5 Jahren seine erste Brille mit -8,5. Häufiges Hinfallen und irgendwo Gegenlaufen waren die ersten Anzeichen, dass etwas nicht stimmte. Er hat seine "neuen Augen" sofort akzeptiert. Seitdem gehen wir zwei oder dreimal im Jahr zur Untersuchung bei unserem Augenarzt. Jedes Jahr sind fast immer 1 bis 1,5 Dioptrien dazugekommen. Vor dem Einschulungstest haben wir ihn noch mal untersuchen lassen und jetzt benötigt er -13 bzw. -13,5. Beim Einschulungstest hat er sehr gut abgeschnitten. Eine integrative Grundschule war nie ein Thema bei uns. Er ist bis auf seine starke Brille ein ganz normaler lustiger, bei allen beliebter Junge.

Regelmäßige Augenarztbesuche mit regelmäßigen Netzhautuntersuchungen sind ein unbedingtes Muss, wobei bei Kindern Netzhautschäden lt. unserem Augenarzt nicht sehr häufig vorkommen. Ein Optiker, der sich viel Zeit nimmt und zum Kind einen guten Draht hat, der gut berät, ist ebenfalls wichtig. Gerade Kinderbrillen müssen perfekt sein, ohne Rücksicht auf irgendwelche modischen Vorlieben der Eltern.

An refraktive Chirurgie kann man in diesem Alter überhaupt nicht denken. Nicht nur, weil ein seriöser Augenarzt es nie machen würde, sondern weil es seine Augen sind und er später selbst entscheiden soll, wenn er die nötige Reife hat. Selbstverständlich denken wir öfter über Kontaktlinsen nach, und irgendwann wird er auch welche bekommen.

Ansonsten kann ich ThomasMuenchen voll zustimmen.

Der gemessene Höchstwert von -14 ist meiner Meinung nach eine Fehlmessung. Wie wurde bei ihm gemessen? Wir sind froh, einen Arzt zu haben, der früher, als er sich noch nicht verbal richtig äußern konnte, mit Skiaskopie gemessen hat (er hat es mir zehnmal versucht zu erklären, aber verstanden hab ich es nie richtig), heute geht’s mit dem E-Test sehr gut, und auch Zahlen und Buchstaben kennt er schon.

Die Frage nach dem Warum bringt dir nichts, obwohl es bei uns ziemlich eindeutig genetische Ursachen hat.

Ich wünsche eurem Kleinen alles Gute. Kopf hoch, es wird schon!

LG

Silvana

hean1naU878x7


Danke für die Antworten. Thomas sind Sie Augenarzt? So hab ich das noch gar nicht gesehen. Ist ja eigentlich klar das die Ärzte nur ihr Therapieziel verfolgen.

Silavana deine antwort beruhigt mich etwas :-) manchmal habe ich das gefühl das unser Sohn das einzigste Kind ist mit solchen Werten. Er ist auch ein super lebensfrohes Kind und kommt gut klar mit seiner Brille. Ich habe nur Angst was die Zukunft mit sich bringt. Bleibt die Netzhaut i.O.? darf er später auto fahren? Wie schlimm wird es noch?

Zur Kontrolle gehen wir regelmäßig. Ist nur immer wieder ziemlich schwer mit den Tropfen? Wie läuft das bei deinem Sohn?

Den Namen von dem Gerät mit dem gemessen wurde weiss ich leider nicht. Bei den - 14 anhand dieser Schablonen die sie einem direkt vors Auge halten. bei dem aktuellen Ergebniss mit dem Apparat mit dem man die Dioptrien auch bei den Erwachsenen misst. laut der Ärztin aus der Uniklinik eine sehr genaue Messung. Eventuell war die Messung mit den -14 Dioptrien wirklich fehlerhaft. Kann ich den trotzdem Hoffnung haben das sich die Kurzsichtigkeit bessert?

Wie ist das denn mit den Sehvermögen? Können sich die Prozente noch erhöhen? Oder verschlechtert sich das alles wenn dann immer nur?

Liebe Grüße Hanna

Aflic~e_x_


Hallo, liebe TE, ich kann dir leider auch keine Begründung liefern. Ich kann dir nur von mir erzählen: ich war auch schon als Kleinkind stark kurzsichtig. Bin heute 30 und habe - 19 Dioptrien. Bei mir ist es aber vermutlich Vererbungssache.

Will dich nur beruhigen: man kommt damit prima klar. Ich arbeite im Büro, hab nen Führerschein etc. Habe schon mit 6 Jahren formstabile Kontaktlinsen bekommen, das war in den 80ern die totale Neuheit. Ich denke schon, dass ein Kind damit klarkommen kann, sooo schwierig sind Kontaktlinsen nicht zu handhaben. Vor allem sieht man besser als mit Brille. Dass sie allerdings die Kurzsichtigkeit stoppen, scheint tatsächlich ein Gerücht zu sein. Jedenfalls kann ich sagen, dass sich meine Kurzsichtigkeit seit ca. 20 Jahren nur geringfügig verschlechtert hat. Solange die Nezhaut ok ist, ist es mehr oder weniger egal, ob man Linsen mit 5 oder mit 15 dioptrien trägt. Natürlich ist es belastend für die Netzhaut, wenn sie überspannt ist.... Wenn du weitere Fragen hast - kontaktiere mich. Liebe Grüße Allice

H~erGmajn_th%e_GerJmxan


Es wäre wichtig, dass Euer Kind eine Frühförderung erhält, um mögliche Entwicklungsdefizite durch die eingeschränkte Sehfähigkeit auszugleichen. Es gibt Sehbehindertenschulen mit angegliedertem Kindergarten, wo so etwas möglich ist. Oder ihr sucht eine Heilpädagogin, die sich mit diesem Thema auskennt. Am besten ihr googelt mal unter dem Stichwort Frühförderung.

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