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Neue Werte neue Brille und am verzweifeln

AQnzei]geX hat die Diskussion gestartet


Hallo allerseits!

Ich war beim Augenarzt eigentlich nur,weil ich öfters mal meine Augen entzündet habe und um das einfach mal abzuklären.

Da ist wiederrum rausgekommen,dass ich ziemlich schlecht sehe und der Arzt verordnete mir eine neue Sehstärke.

Meine alte Sehstärke:

rechts: Spähre -0.75 Cylinder -0.75 Achse 59°

links: Spähre -1.00 Cylinder -0.50 Achse 116°

Der Augenarzt verschrieb mir die folgende Sehstärke:

rechts: Spähre -1.50 Cylinder -1.00 Achse 55°

links: Spähre -2.00 Cylinder -0.50 Achse 120°

Mit diesen neuen Werten bin ich dann zum Optiker gerannt und habe mir so butz auch eine neue Brille anfertigen lassen.

Zwei Wochen später war diese auch fertig,aber ich habe mich mit der Brille einfach nicht wohl gefühlt,schob es aber einfach auf die Eingewöhnung und bin dann,erst mal mit meiner alten Brille auf der Nase,nach Hause gefahren.

Folgende Probleme sind dann nach einer Woche einfach nicht weggegangen:

Schwindel beim laufen

Kopfschmerzen

Verschwommenes Sehen – Ich durfte meine Augen nicht bewegen,wenn ich die Brille auf hatte,weil dann alles davon schwam.

Ich bin dann wieder zum Optiker hingegangen und wir haben meine Augen noch mal überprüft.

Folgende Werte kamen diesmal raus:

rechts: Spähre -2.25 Cylinder -0.75 Achse 49°

links: Spähre -2.00 Cylinder -0.75 Achse 121°

Die Optikerin hat mir dann diese Probebrille angefertigt und ich bin damit dann einwenig rumgelaufen umzu schauen ob mir noch Schwindelig wird.

Es war zwar schon sehr gewöhnungsbedürftig,aber es schien alles Ok zu sein.

Meine Brille wurde dann noch mal neu angefertigt.

Ein paar Tage später konnte ich auch zur Anpassung und als ich die Brille auf hatte war das erstmal ein totaler "Sehschock" ;-D

Es kam mir im ersten Moment vor,als ob ich schielen würde,aber das pendelte sich mit der Zeit ein- Im großen und ganzen war das Sehen viel besser und der Rest war halt Eingewöhnung,so wie ich dachte und der Optiker mir auch sagte.

Ich bin mit der Brille auf der Nase sehr tapzig vorran gegangen,aber ich hab sie sehr artig auf der Nase gelassen.

Nun sind knappe 2 Wochen um,aber so wirklich wohl fühl ich mich immer noch nicht...

Sicherlich verstehe ich,dass man anfangs Kopfschmerzen bekommt und das man noch sehr unbeholfen ist,was das Sehen angeht-einfach dieser WOW Effekt den man hat,aber nun sind 2 Wochen um und ich habe noch immer Probleme.

Wenn ich die Brille aufsätze,habe ich erst mals das Problem,dass alles verschwommen ist und es brauch eine Zeit bis es weg geht.

Dann habe ich das Problem,vom Nahen aufs Ferne zu schaun.Es ist dann so,wenn ich jetzt z.B. etwas lese,was ja Nah ist,ist alles "Ok" aber wenn ich dann ins Ferne schaue (ausm Fenster z.B.) ist es doch sehr erschwert für die Augen.

Mir kommt alles auch ziemlich hell vor und ich seh die Farben übertrieben stark.Unsere Rote Wohnzimmerwand macht mich da schon wirklich irre,wenn ich drauf schaue,weils einfach tierisch schmerzt in den Augen.

Zu guter letzt sind meine Augen auch total "müde und schwer".

Meine Frage ist,wo ist nun das Problem?Sicherlich ist es schon besser,wie das,was der Augenarzt da aufschrieb,aber richtig dran gewöhnen tue ich mich auch nicht,was der Optiker letzendes verordnet hat.

Ich trage nun 8 Jahre eine Brille,aber vor so einem Problem hab ich noch nie gestanden.

Kann mir da jemand einen Rat geben und/oder hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?!

Würd mich freuen von euch zu lesen :)D

Besten Dank schon mal @:)

Antworten
wXeisndic!htmehxr2


also das die optiker die augenarzt-rezepte korrigieren müssen soll des öfteren vorkommen (weis ich aus eigener erfahrung, seit 27 jahre brillenträger)...

aber eine frage: was kam wegen den entzündeten augen raus?

(nicht das deine probleme von da kommen)

ATnze'igxeX


Ich habs auch noch als normal empfunden,dass es noch mal korrigiert werden musste,aber es scheint irgendwie immer noch nicht zu passen und das macht mich etwas stutzig und ich weiß auch nicht sorecht,was ich jetzt machen soll.

Bin etwas Ratlos und würde doch schon gerne irgendwann wieder vernünftig sehen können :)z

Der Augenarzt meinte,dass es noch normal wäre,wenn sich die Augen mal entzünden,weil ich halt auch sehr trockene Augen hätte.

Er hatte da keinen Bedarf gesehn es zu behandeln.Hatte aber bisher auch wieder keine Entzündung,von daher würde ich es ausschließen,dass meine Probleme daher kommen.

_.Tsunaxmi_


AnzeigeX

Erstmal finde ich die Abweichungen der zwei Messungen relativ groß. Ich selbst zum Beispiel habe deutlich höhere Stärken und reagiere sehr empfindlich auf Abweichungen von der korrekten Refraktion, auch wenn es nur um 0,25 Dioptrien geht.

Kurzsichtige neigen manchmal zu einer Überkorrektion der Augen, was dazu führen kann, dass Dinge zu grell/hell wirken.

Sollte bei korrekten (und stabilen) Refraktionswerten trotzdem eine Überempfindlichkeit gegenüber Licht auftreten, was bei Kurzsichtigen nicht ganz unüblich ist, kann eine leichte Tönung der Gläser hilfreich sein.

ARnzeigmexX


Hallo Tsunami

und danke schön für dein posting.

Du scheinst dich damit ja super auszukennen,ich dachte gerade,dass ich beim Augenarzt sitze als ich dein Text gelesen hab.

Also könnte es eigentlich patu sein,dass die Stärke immer noch nicht passt,wenn ich das jetzt richtig verstanden habe.

Nur an wen wende ich mich denn jetzt am besten?

Geh ich jetzt noch mal zum Optiker hin und lass noch mal alles überprüfen oder sollte ich doch besser zum Augenarzt?

Und würden meine Probleme jetzt zu eine falsche Sehstärke passen oder einfach wie du sagtest,dass ich überempfindlich gegenüber licht bin?

Oder vielleicht auch beides?

Ohje ohje ohje %:|

_$Tsun2amix_


Das Wichtigste ist, dass du ein gutes und angenehmes Sehen hast.

Zwei Dinge sind hier zu beachten. Einmal die Gewöhnung und einmal die korrekte Refraktion.

Die zwangsläufige Gewöhnung an neue Gläser kann unterschiedlich lange dauern. Ich selbst merke spätestens innerhalb von 2-3 Tagen, ob die Gläser für mich in Ordnung sind oder nicht. Bei anderen mag die Gewöhnungsphase aber auch deutlich länger andauern.

Wenn auch nach lägerer Zeit keine Gewöhnung bzw. Verträglichkeit einsetzt, hielte ich eine gründliche Refraktion für angebracht.

Die bessere Anlaufstelle sind meines Erachtens Optiker, nicht Augenärzte, weil Optiker in Sachen Refraktion in der Regel eine umfangreichere Ausbildung als Augenärzte haben.

Eine gründliche und stabile Refraktion sieht so aus, dass mindestens dreimal (an verschiedenen Tagen) Sehtests durchgeführt werden, möglichst in ausgeruhtem Zustand. Im besten Fall sind die Ergebnisse der 3 (oder mehr) Sehtests identisch. Zudem sollte der Sehtest beinhalten, dass man sich diverse Leseproben anschaut und auch die Weitsicht prüft, in dem man zum Beispiel auf die Straße oder Straßenschilder schaut.

Eine Tönung ist nur relevant und hilfreich, wenn eine korrekte/gründliche Refraktion dennoch Lichtempfindlichkeit zur Folge hat.

ACnzQeiVgeX


Ich kann es mir eigentlich auch nicht mehr vorstellen,dass ich noch in der Gewöhnungsphase bin.Solche Probleme hab ich auch zum ersten mal.

Ok,so starke Unterschiede bei den Werten hatte ich auch noch nie.

Ich weiß nur jetzt garnicht wie das ausschaut wegen den Kosten ??? weil meine Brille war ja schon einmal Retoure,aber eigentlich müsste das dann zum Service dazu gehören,falls neue Gläser gemacht werden müssen oder?

Auf jeden Fall ganz lieben Dank,du hast mir wirklich weiter geholfen! :)^

_RTsuGnamvi_


Ich werde wegen dem Umfang nicht die ganze Geschichte erzählen, aber ich habe in den letzten 5 Jahren schätzungsweise 15.000 EUR für Gläser und Gestelle ausgegeben. ;-)

Axnzeig~exX


:-o ach du meine güte!! Wie kann sowas?

Darf ich fragen wie deine Werte sind?

_uTsu0na@mxi_


Yep, das kriege ich hin:

Gläser von Hupp & Rubrach (Nano-Diamant):

1) Index 1.6

2) Sphärische Gläser

3) L: 7.00 Sph , Cyl: 1,75 , Ax: 170° ; R: 5.50 Sph , Cyl 2,00 , Ax: 10°

4) Einschleifhöhe mit 2 Millimeter Höhenunterschied, wegen dem Höhenunterschied der Pupillen

5) 10%-prozentige Brauntönung wegen überhöhter Lichtempfindlichkeit

Ehrn{a-Lenxa


Hallo Du Verzweifelte!

Es kann bei Dir ja ganz anders sein! Aber kurz die Qual meines Mannes--- War wegen schlechterem Sehen beim Augenarzt. Alle freiwilligen Vorsorgeuntersuchungen und alles OK. Neue Brille - ums kurz zu machen, er hat 4 Brillen nacheinander in 2 Jahren machen lassen, dauernd andere Werte und auch beim Optiker reklamiert und immer wieder neue Gläser. Dann hat er einen anderer Augenarzt aufgesucht, der (zwei Monate nach der letzten Untersuchung beim alten Arzt) einen stark fortgeschrittenen grauen Star festgestellt hat. Da der letzte Optikerbesuch ergab, dass er nur noch 40 % Sehkraft hatte, haben wir es sofort geglaubt. Das ist 6 Wochen her--- das linken Auge ist operiert nun 90 % Sehkraft und in acht Tagen kommt das rechte Auge dran. Wir hoffen auf ebenso gute Erfolge.

Als hole Dir eine Zweitmeinung und zur Not eine dritte. Vieleicht liegt es nicht nur an der Brillenstärke.

Viel Glück Liebe Grüße Erna-Lena

A\nzeCiggexX


Wow Tsunami das sind ja schon wahnsinns Werte.

Spärische Gläser? Hab ich die auch oder muss man die extra anfertigen lassen??

Hallo Erna-Lena

Dein Mann hat ja auch schon einiges mitgemacht!Drücke euch die Daumen,dass die nächste Op auch so gut verläuft.

Bei mir war es so,dass ich schon mal vor ca 8 Monaten beim Augenarzt war und der aber gesagt hatte,dass alles in Ordnung sei und jetzt im Februar wurde mir halt von einem anderen Augenarzt gesagt,dass ich eine neue Sehstärke bräuchte.

Ich fand persönlich schon sehr irritierend,aber nu gut,man nimmt es halt so hin.Ich wollte morgen erst mal direkt los zum Optiker und denen mein leiden erklären und dann werd ich mir wohl auch noch mal ein Augenarzt Termin machen lassen.

Danke schön und weiterhin teu teu teu für deinen Mann!

_pTsuna/mi_


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Bei den meisten Menschen dürfte es keinen Unterschied machen, ob sie sphärische oder asphärische Gläser haben. Soweit ich weiß, haben sphärische Gläser eine bessere Abbildung, asphärische jedoch den Vorteil, dass sie flacher/dünner sind.

Ich selbst vertrage asphärische Gläser nicht.

Ich weiß das auch, weil ich bei meinem Optiker verschiedene Leselupen mit sphärischen oder asphärischen Gläsern testen durfte. Obwohl die Lupen von ihrer Stärke jeweils identisch waren, haben sphärische Gläser für mich immer besser "funktioniert" als asphärische Gläser.

AdnzecigeX


Okay,ich habe mich da gerade mal reingelesen.

Nun hab ich ja soviel Infomaterial von dir bekommen,dass ich erst mal total verwirrt war ;-D

Ich werde jetzt gleich erst mal den Optiker anrufen und fragen was er davon hält,dann mal weiter sehn.

Hoffe ja,dass die Brille noch mal retoure genommen wird,damits ned all zu teuer wird :-/

Viele liebe Grüße @:)

G(i$a4ntA-tlanxtis


Die Werte an sich finde ich nicht bedenklich... die Messunterschiede schon; weil an sich merkt man eine Dioptrie mehr oder weniger schon sehr stark. Selbst bei 0,25 kann sich das schon bemerkbar machen (wie ein Vorschreiber auch meinte).

Na ja, aber ansonsten kann man schon mal innerhalb von 1-2 Jahren z.B. durchaus 3 Dioptrien in den Keller gehen. Also ich bin mal innerhalb von zwei Jahren von -5 auf -8 Dioptrien gegangen...

Habe leider noch etwas mehr jetzt; aber mich stört es nicht... es beeinträchtigt mich im Alltag nicht. Das Auge, welches wirklich auf -11 ist, lässt sich mit Sehhilfe auf 100% korrigieren (das ist nicht bei jedem so – und ich bin sehr glücklich und dankbar, dass meine Dioptrienwerte sich auf die Sehleistung nicht zu stark auswirken; mein Augenarzt meint, dass das sehr ungewöhnlich bei mir sei). ":/ Ich habe durchaus auch schon mal mit -8 Dioptrien 110% sehen können. (an sich erstaunlich). Dafür habe ich auf dem -5 Dioptrien-Auge nur 20-30%, :-X

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