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Einstärkenglas – Kurz- und Weitsichtigkeit

TUhomZasTxTT hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich brauche eine neue Brille, bin aber von den bisherigen Möglichkeiten nicht überzeugt und suche eine Alternative. Eine Gleitsichtbrille kommt wegen des Preises und des eingeschränkten Schärfefeldes (Bildschirmarbeit, viel Lesen) nicht in Betracht, eine Bifokalbrille scheidet u.a. aus optischen Gründen aus.

Zwei Brillen, eine für Nah- und eine für Fernsicht wären wohl der klassische Weg. Frage: Ist es möglich, einen Kompromiss mit einem Einstärkenglas zu finden? Quasi eine für alles, die Kurz- und Weitsichtigkeit nicht zu 100%, sondern zu jeweils 95% (oder wieviel auch immer) ausgleicht. Geht das, ist das technisch machbar? Bei meiner jetzigen Brille habe ich ja auch eine Korrektur über das gesamte Spektrum von nah bis fern. Wäre es einen Versuch wert und wie wären dann die Werte?

Weitere Infos: Alter 48 Jahre, männlich, Brillenträger seit der Kindheit. Meine aktuelle Brille ist ca 8 Jahre alt, im extremen Nahbereich (ca. 10cm) sehe ich momentan ohne Brille besser als mit. Vom Prisma werde ich wohl absehen, da wurde mir von verschiedenen Seiten abgeraten. Lasern kommt nicht in Frage.

Rechts:

Sph: -2,75

Zyl: -2,75

Ach: 10 Grad

Add: 1,25

Pris: 0,5

Bas: 0

Links:

Sph: -1,0

Zyl: -4,0

Ach: 10 Grad

Add: 1,25

Pris: 0,5

Bas: 180

Es wäre sehr schön, wenn ihr mir aus diesem Dilemma helfen könntet.

Danke im voraus

Thomas

Antworten
AJli epn3x8


Ist es möglich, einen Kompromiss mit einem Einstärkenglas zu finden? Quasi eine für alles, die Kurz- und Weitsichtigkeit nicht zu 100%, sondern zu jeweils 95% (oder wieviel auch immer) ausgleicht.

Es gibt ein Einstärkendistanzglas. Damit bist du aber für die Ferne nicht vollkorrigiert, also darfst nicht autofahren,etc damit. Es ist eher für den Nahbereich gedacht, um diesen etwas zu erweitern, da der tatsächliche Leseabstand ja auf ca. 40cm gemessen wird. Sprich es ist ein guter Kompromiß fürs Lesen und die Bildschirmarbeit. Ansonsten bleibt nur Gleitsicht.

SAtevex_50


Hallo Thomas,

ich habe das Problem bei mir mit einer Kombination von Kontaktlinse und Brille gelöst.

Ich habe harte KL für die Ferne und benutze für die Nähe eine Einstärkenbrille. Für mich ist es seine sehr gute Lösung, zumal die Naharbeit gegenüber einer Gleitsichtbrille deutlich erleichtert ist.

Beste Grüße

Steve

Pwölzkxi


Hallo Thomas

Ich bin ein Jahr älter als du und hatte auch schon dein Problem . Ich bin seit 2 Jahren zufriedener Gleitsichtbrillenträger. Es gibt übrigens auch preiswerte Varianten , meine hat unter 150 € gekostet. Ich habe +2,25 für die Ferne und Add. 1,5 also +3,75 für die Nähe . Für PC-Tätigkeit habe ich mir eine Einstärkenbrille machen lassen mit einer Zwischenstärke (+3,25) .Mit dieser Lösung kann ich gut leben. Wenn du viel und lange lesen tust ,wäre eine separate Lesebrille vllt. auch eine Möglichkeit .

Alles Gute

wCairio


Ansonsten bleibt nur Gleitsicht

jupp alles andere bleibt wirklich nur ein kompromiss. es gibt auch gläser, die die ferne auskorrigieren und der untere bereich (lesen) von der stärke her abweicht – dort gibt es auch diese randzonen, auch wenn nur ganz gering.

aber wie schon gesagt, das bleibt sonst alles ein kompromiss.

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