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Schiel Op örtliche Betäubung?????

NDokia%s&oxny hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute ..habe auch das problem mit dem schielen..wieviel grad weiss ich jetzt genau nicht..trage aber Kontaktliensen und damit sieht es ein bisschen besser aus...Jetzt habe ich mich entschlossen zu einer Op ,Mein Optiker meinte es hätte wenig Sinn weil ich erst 24 bin stimmt das ??? wollte zur Augenklinik der Charité ,hab gehört die soll gut sein,aber nur gehört...Und wollte gerne wissen geht es mit der örtlichen Betäubung eine Narkose kommt für mich nicht in frage...würde mich freuen wenn mir einer helfen kann...dankee

Goran...

Antworten
S/chil@itz'augex67


Eine Staroperation wird immer unter örtlicher Betäubung gemacht, aber hier wird ja ein Muskel korrigiert. Vielleicht macht man das auch unter lokaler Betäubung. Grusel. Ich persönlich würde eine Vollarkose vorziehen. Finde ich immer wieder sehr angenehm

B?rem]ensixe


Hallo Goran,

warum willst du denn keine Vollnarkose haben bei deiner OP? Also ich bin nun schon öfter am Auge operiert worde. Bei meiner Netzhautablösung gab es eine Vollnarkose. Ich fand das ganz angenehm. Graue Star und Glaskörper absaugen gab es life und in Farbe sprich mit örtlicher Betäubung. War zwar nicht schlimm aber für aufgeregte Gemüter sicherlich auch nicht angenehm.

I/ndi=vidiualixst


Mein Optiker meinte es hätte wenig Sinn weil ich erst 24 bin stimmt das

Quatsch. Eher ist das Gegenteil der Fall. Es werden schon Schiel-OPs bei kleinen Kindern gemacht, und gerade da. So blöd kann eigentlich gar kein Optiker sein, das nicht zu wissen. Da möchte ich eher annehmen, dass du ihn falsch verstanden hast.

Soweit ich weiß, wird eine Schiel-OP üblicherweise in Vollnarkose gemacht.

Schielen ist nicht nur Sache der Augen, sondern auch des Gehirns. Zu einer optimalen Schieltherape gehört, je nach Stärke des Schielens, neben der OP ggf. auch eine umfassende und längerfristige ambulante Vor- und Nachbehandlung. Eventuell hat das Gehirn das "schwächere" Auge ausgeblendet, um schielbedingte Doppelbilder zu vermeiden. Dann muss dieses erst reaktiviert werden, es muss gewissermaßen das Sehen neu erlernen (durch zeitweiliges Abdecken des "guten" Auges), und/oder das räumliche Sehen muss trainiert werden. Diese Dinge funktionieren bei Kindern, wo das Gehirn noch im Aufbau ist, sehr viel besser (oder sogar nur dort?).

Du wirst, selbst wenn du die OP in der Charite machen lässt, für die wahrscheinlich erforderliche Begleitbetreuung eine gute und in dieser Hinsicht erfahrene Augenarztpraxis brauchen. Es gibt in Berlin eine Praxis, die sich diesbezüglich seit Jahrzehnten einen Namen erworben hat und als besonders kompetent und erfahren gilt. Bei Interesse mehr per PN.

SSeg gel


Eine Schiel-OP wird normalerweise immer unter Vollnarkose durchgeführt. Wird unter örtlicher Betäubung an den Augenmuskel gezogen, kann es dadurch zu Herzflimmern kommen. Dies umgeht man eben durch die Vollnarkose.

Dann muss dieses erst reaktiviert werden, es muss gewissermaßen das Sehen neu erlernen (durch zeitweiliges Abdecken des "guten" Auges), und/oder das räumliche Sehen muss trainiert werden.

Dazu ist es im Alter von 24 Jahren viel zu spät, da ist der Zug schon lange abgefahren.

Individualist, Du sprichst bestimmt Dr. Wu... in Berlin an. Herr W. behandelt leider nur Privatpatienten oder eben Privatzahler.

Iindivi2duael8ist


Individualist, Du sprichst bestimmt Dr. Wu... in Berlin an. Herr W. behandelt leider nur Privatpatienten oder eben Privatzahler.

Nein, ich meinte einen anderen.

y9oshiR89


Glaube, ab einem gewissem Alter ist eine solche OP sinnlos... sowas sollte in den frühen Kinderjahren gemacht werden.

I_ndividuxalist


Glaube, ab einem gewissem Alter ist eine solche OP sinnlos... sowas sollte in den frühen Kinderjahren gemacht werden.

Das ist auf jeden Fall anzustreben. Aber sinnlos ist eine OP meines Erachtens durchaus auch im späteren Alter nicht, weil sie...

- einen optischen (d.h. kosmetischen) Vorteil bringt,

- das beidäugige Sehen erhält (bzw. ermöglicht), also verhindert, dass das schwächere Auge sich "abschaltet" und verkümmert.

Was sie evtl. altersbedingt nicht mehr erreichen kann, ist echtes räumliches Sehen. Letzteres findet ja im Gehirn statt. So wurde es mir jedenfalls mal erklärt. Aber damit kann man leben.

Evtl. bleibt nach einer OP noch ein minimaler Restschielwinkel übrig, weil man es nicht 100% genau hinbekommt. Entweder kann dieser durch Training ausgeglichen werden, oder durch Brillengläser, in die eine entsprechende prismatische Komponente mit eingeschliffen wird.

y?oshxi89


Nichts für ungut, aber JEDER Mensch hat irgendwelche Makel... und dein Selbstbewusstsein sollte nicht darunter leiden, dass du schielst... da sollte man drüber stehen können. Ich schiele auch schon seit meiner Geburt, und wirklich verarscht hat mich deswegen niemand wirklich...

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