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Wie oft Netzhautuntersuchung?

dUre9adAlock hat die Diskussion gestartet


Meine Mutter hat heute Termin gemacht beim Augenarzt weil ich wieder nicht mehr alles richtig sehn kann. Da soll jetzt schon wieder eine Netzhautuntersuchung gemacht werden, Aussage der Sprechstundentante. Ich hab das schon dieses Jahr gehabt und soll jetzt wieder gemacht werden. Ich hab so nichts an der Netzhaut, bin nur kurzsichtig.

Wie oft macht man das im Jahr? Sind die Tropfen nicht schädlich, wenn man das oft macht?

Antworten
LWufytscyhifRf-Fan


Ich nehme an, du bist stark kurzsichtig und hast deshalb – oder vielleicht auch noch aus anderen Gründen – ein erhöhtes Risiko, eine Netzhautablösung zu bekommen. Du solltest dich deshalb freuen, dass dein Augenarzt so gewissenhaft ist und und die Untersuchung auch mehrmals im Jahr durchführt. Es ist doch beruhigend, dann zu wissen, dass mit der Netzhaut alles in Ordnung ist.

Wie oft man das macht, ist sicherlich je nach Höhe des Risikos unterschiedlich. Bei mir reicht einmal im Jahr, um ein paar kritische Stellen zu beobachten, die sich aber auch seit 25 Jahren nicht verändert haben. Dass die Tropfen schädlich sein können, glaube ich nicht, ich habe jedenfalls noch nie etwas davon gehört.

S8eagzgexl


Wie Luftschiff-Fan schon richtig schrieb, diese sog. Fundusbeobachtung in regelmässigen Abständen ist u.a. immer abhängig von der Höhe deiner Kurzsichtigkeit.

Je höher die Kurzsichtigkeit, desto höher ist die Chance einer Netzhautablösung.

Meine Frau ist um die -7 dpt kurzsichtig. Genau aus dem Grund schicke ich sie alle 6 Monate zum Augenarzt. Und zwar zu einem kompetenten, der alle Fundusaufnahmen digital archiviert und dadurch jede kleine Veränderung anhand von Vergleichen feststellen kann.

Lguftsc\hiff_-Fan


@ Seggel

Und zwar zu einem kompetenten, der alle Fundusaufnahmen digital archiviert und dadurch jede kleine Veränderung anhand von Vergleichen feststellen kann

Das ist eine tolle Sache – aber wie findet man so einen?

Kennt zufällig jemand so einen in Hamburg?

J:oxri


Ich blicke auf eine lange "Karriere" als Kurzsichtige zurück. Regelmäßige Netzhautuntersuchungen (mit Tropfen zum Weitstellen der Pupillen) gehören auf jeden Fall dazu und sind wichtig, um Netzhautveränderungen (dünne Stellen, Löcher) rechtzeitig zu erkennen und ggf. mit einer Laserbehandlung gegenzusteuern. Wie oft diese Untersuchung gemacht werden sollte, hängt vom Grad der Kurzsichtigkeit und möglichen Vorbefunden ab. Einmal jährlich sollte auf jeden Fall sein, bei stark Kurzsichtigen sogar alle halbe Jahr. Die Untersuchung ist nicht schlimm und die Tropfen auch nicht, nur etwas unangenehm. Das ist auszuhalten und das sollte einem das eigene Augenlicht wert sein.

Eine Fundusaufnahme ist nicht die normale Netzhautuntersuchung und ist nicht alle halbe Jahr notwendig. Mein (sehr kompetenter) Augenarzt (in Hamburg) macht dies einmal im Jahr und selbstverständlich werden die Daten gespeichert, um mit späteren Aufnahmen verglichen zu werden.

@ Seggel:

Kann Deine Frau nicht selbst entscheiden, ob und wann sie zum Arzt geht?

Genau aus dem Grund schicke ich sie alle 6 Monate zum Augenarzt.

Das hört sich gelinde gesagt etwas merkwürdig an.

SHeggHexl


Jori, natürlich kann meine Frau selbst entscheiden, ob und wann sie zum Arzt geht. Mein Satz war vielleicht etwas ungeschickt und missverständlich ausgedrückt. Besser wäre gewesen: ich empfehle ihr vorsichtshalber alle 6 Monate zum Augenarzt zu gehen.

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