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Große Probleme mit neuer Brille

CalauxsH hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich habe ein ziemliches Problem mit meiner neuen Brille – Ich fang einfach mal an:

Vor ca. 2 Wochen hab ich mich entschlossen, dass ich mir eine neue Brille besorge. Ich trage normalerweise weiche KL, jedoch nur, wenn ich außer Haus bin. Jetzt will ich wieder eher auf Brille umsteigen (KL nurnoch für Sport).

Als beim Optiker messen lassen, und nach 2 Tagen war die Brille schon da. Beim ersten Aufsetzen wars schon ziemlich heftig, zwar alles scharf. aber ein komisches Gefühl, für mich ganz schwer zu beschreiben. Keine Verzerrungen oder so, aber einfach ein unguter und fremder Eindruck. Am besten lässts sichs fast so beschreiben, dass ich mich fühle, als wär ich betrunken.

Meine Werte kann ich gar nicht sagen, weil ich da nix vom Optiker bekommen hab, werd mir das aber die Tage besorgen, weil ich eh noch mal hin muss. Ich kann aber auf jeden Fall die KL-Werte sagen:

RE

SPH -4,00

CYL -0,75

AX 40

LI

SPH -3,75

CYL -0,75

AX 130

Optiker meinte erstmal, dass ich mich mal dran gewöhnen sollte, also war ich mal ca. 5 Stunden mit der Brille unterwegs. Das Gefühl ging nicht weg, und als ich zuhause war, hab ich mir dann wieder die alte Brille aufgesetzt, weil mir irgendwie schon der Schädel brummte.

(Meine Werte hatten sich rechts um -0,75 und links um -0,15 verschlechtert)

Bin dann am nächsten Tag wieder hin, weil ich dachte, dass da irgendwas nicht stimmt, und ich noch nie bei einer neuen Brille so ein Gefühl hatte. Der meinte, es könnte am Glastyp liegen – es handelt sich dabei um ein Essilor As Lineis mit Brechungsindex 1,74, ein recht hochwertiges Glas mit recht starkem sphärischen Schliff (wenn ich mich nicht irre?).

Also zur Sicherheit nochmal nachgemessen (Werte gleich), und andere Gläser bestellt – der Optiker meinte, dass das Problem durch den starken sphärischen Schliff ausgelöst werden könnte, und nicht jeder das verträgt. Das war mir neben dem Gefühl auch aktiv aufgefallen, also, dass ich z.B.: wenn ich vorm Bildschirm saß, nicht den ganzen Bildschirm überblickte, ohne den Kopf zu bewegen (wegen der Wölbung an den Rändern).

Die neuen Gläser sind die exakt gleichen vom Typ her wie von meiner alten Brille (welche das sind, weiß ich nicht, sind aber einfach die, eine Stufe darunter – ich vermute As Stylis mit Brechungsindex 1,67) – Dachte also das sollte jetzt kein Problem mehr sein.

Nach ein paar Tagen wars dann wieder so weit, und als ich das Teil aufsetzte, wieder das gleiche Problem, nur nicht so extrem, kam mir vor.

Die Mitarbeiter meinten wieder, es ist schon eine starke Änderung der Werte, also solle ich doch schon mal ein paar Tage probieren.

Da bin ich jetzt grad dabei, gestern hab ich die Brille dann ca. 12 Stunden getragen, und heute auch schon seit dem Vormittag. Seit dem hab ich auch die alte Brille nicht mehr aufgesetzt, weil der Optiker meinte, das sei kontraproduktiv, quasi Rückfall.

Das Gefühl hat sich schon ein bisschen verbessert, muss ich sagen, jedoch ist die Brille noch weit von angenehm entfernt.

Jetzt zum Brillengestell, und der Ursache, wie ich glaube:

Meine Alte war eine Randlose, recht breite, und die ist eine runde, mit eher eingeschränkterem Sichtfeld – hier ein Foto, da sieht mans eh recht gut:

[[www.splitpersonality.at/claus/brille.jpg]]

Aktiv fällt mir bei der Neuen schon auf, dass ich da zu den Rändern hin eine starke Wölbung habe, jedoch nicht wirklich störend.

Ich kann mir jedoch nichts anderes mehr vorstellen, das dieses Problem hervorruft.

Meine Frage zu dem Ganzen ist jetzt eigentlich:

Falls es an dieser ungewohnten Wölbung liegt, kann ich mich daran gewöhen, oder kommt es vor, dass Leute sowas nicht vertragen?

Hilft es vielleicht, ein bisschen Zylinder rauszunehmen, oder gibt es Gläser mit weniger starker Wölbung?

Das ist jetzt ein ziemlicher Roman geworden – sorry, ich hoffe jemand kann mir da weiterhelfen.

lg Claus

Antworten
Lluftschoiff-7Faxn


Du solltest dich mit diesen speziellen Problemen an ein Optikerforum wenden, wo Fachleute deine Fragen beantworten! Wir als Laien können nur spekulieren, das bringt dich nicht weiter.

J oPrxi


Ist auch der korrekte Sitz der Brille kontrolliert worden?

Ich hatte mal eine neue Brille, mit der ich alles doppelt sah. Die Werte und Gläser wurden mehrfach überprüft und der Optiker war ratlos und ich ganz verzweifelt. Nicht nur dass das Ding viel Geld gekostet hat, ich konnte die Brille einfach nicht benutzen. Der Optiker hatte sich schon bereit erklärt, die Brille zurückzunehmen (immerhin).

Doch dann fiel meinem Freund (kein Optiker!) auf, als er mich von der Seite ansah, dass die Gläser einen komischen Neigungswinkel hatten. Hm, schwer zu erklären, vielleicht ist es so verständlich: in der Regel steht der Bügel von der Seite gesehen, rechtwinklig zum Glas. Bei mir waren aber die Gläser extrem gekippt.

Als das gerichtet war, war alles supi in Ordnung und alle Beteiligten glücklich. Dem Optiker war es wenigstens auch maximal peinlich, dass er nicht selbst auf diese Idee gekommen ist.

Vielleicht ist das auch für Dich noch mal ein Ansatz?

mxo2lar


Hi Claus,

du hast sicher keine torischen KL (mit cyl für den Asti) getragen. Dann ist die Gewöhnung an die Zylinderwerte immer ne Umstellung, die mehrere Tage dauern kann. Jedenfalls wars bei mir die Ursache für das "leicht angetrunkene" Gefühl und Probs z.B. beim Sehen der Treppenstufen; habe ähnliche Werte wie deine. War bei mir so nach 3-4 Tagen weg, hoffe dein Problem löst sich auch auf die Weise.

Daniel

C:lausxH


Danke für die Antworten – Sitz sollte passen, wurde mehrmals überprüft.

Torische KL habe ich schon, also das sollte auch kein Problem darstellen.

Ich werde morgen nochmal zum Optiker gehen, und mal vorschlagen, Gläser mit niedrigerem Brechungsindex auszuprobieren. Ich vermute, dass daran liegt.

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