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Ich kann trotz fehlendem räumlichen Sehen 3D-Filme schauen?

l9ittle.`wingeBd.onxe hat die Diskussion gestartet


Guten Abend! :)*

Ich bin leicht weitsichtig und kann laut Augenarzt nicht räumlich sehen. Im Internet habe ich wiederholt gelesen, dass es ohne die Fähigkeit räumlich zu sehen nicht möglich wäre, 3D-Filme zu sehen bzw. dass man den Effekt nicht wahrnehmen könne. Heute bin ich nun zum ersten Mal in einer 3D-Vorstellung gewesen, da der Film, den ich gucken wollte, nur in 3D lief.

Ich war sehr überrascht als ich wider Erwarten den 3D-Effekt sehr wohl wahrnehmen konnte. Am Anfang des Films war dieser für mich sehr stark zu erkennen, allerdings nahm dies nach einigen Minuten ab und der Film wirkte ganz normal für mich.

Wie ist es möglich, dass ich den Effekt erkennen konnte? Mir wurde im Laufe meines Lebens von drei Augenärzten bestätigt, dass ich keinerlei räumliches Sehvermögen hätte. Ich habe als Kind geschielt und scheine hauptsächlich das rechte, 'starke' Auge zu nutzen. Ist es möglich, dass mein linkes Auge durch die 3D-Brille zur Aktivität 'gezwungen' wurde und ich so doch räumlich sehen konnte, obwohl ich es ohne die Brille nicht kann.

Oder stimmt es gar nicht, dass man ohne räumliches Sehen 3D-Effekte nicht erkennen kann?

Liebe Grüße,

Alida

Antworten
KWakt<usS'alat


Hallo Alida

Ich sehe seit Geburt nur auf einem Auge was (anderes Auge Grauer Star) und habe auch stark geschielt deshalb. Auch mir wurde gesagt ich wäre nicht zu räumlichem Vorstellungsvermögen fähig.

Ich habe aber bereits als Kind in einem Freizeitpark einen 3-D FIlm mit Brille ohne Probleme sehen können (mit richtigem 3-D Effekt inklusive Erschrecken ;-)

Heutzutage sehe ich den Effekt weniger, sehe meist einfach einen ganz normalen Film, kann dir aber mangels Vergleichsmöglichkeit auch nicht sagen ob es bei normal Sehenden nicht vielleicht genauso ist wie bei mir.

Lquzdik84


Der 3D-Effekt ist ja nur "geschummelt" und entsteht im Gehirn.

Ich weiß ja nicht, warum Du normal die Welt nicht in 3D siehst, aber womöglich umgeht die 3D-Technik den Augenfehler und der Effekt entsteht im Gehirn trotzdem.

KZaktWu&sQSalhat


Hallo Ludi

Hier geht es ja nicht darum, das jemand im Alltag die Welt nicht dreimdimensional wahrnimmt (das kann man dank der Kompensation des Gehirns sogar auch nur mit einem Auge), sondern warum diese "Rot-Grün-Brillen" oder abwechselnd zuklappende "Shutter-Brillen" die in Kinos verwendet werden funktionieren, obwohl man einen Augenfehler hat, der diese Technik quasi sinnlos macht. :-)

Bei beiden Techniken beruht der 3-D Effekt darauf, dass man auf beiden Augen JE ein anderes (leicht verschobenes) Bild sieht, welches im Gehirn zusammengeworfen zu einer Illusion von Räumlichkeit führt.

Anscheinend funktioniert das auch noch dann, wenn bei einem Auge fast überhaupt keine Sehkraft mehr vorhanden ist.

Schon faszinierend.

kzam.i ll[chen


Wie Kaktus, du siehst auf einem Auge GAR NICHTS? Und das Ging trotzdem ??? ?

K*aktu1sS~alxat


Ich habe geschrieben FAST gar nichts :-) Und das seit Geburt an. Keine AHnung, ich glaube so 6% Ich kann also nichtmal Konturen sehen, nur verschwommene Farbflächen.

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