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Neue Brille

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pfeffi warum? Ich bin sehr zufrieden

SXeggwexl


Die können ja auch Gläser mit größerem Durchmesser bestellen und verarbeiten, da ist der Rand dünner.

Das stimmt so leider nicht im geringsten.

Bei Minusgläsern ist der Durchmesser, was die spätere Randdicke angeht, völlig schnuppe.

Zum Rest gebe ich vielleicht später meinen Senf dazu, habe jetzt leider keine Zeit mehr.

Adlienx39


Die Frage, die ich mir jetzt stelle, ist, wie teuer normale Kunststoffgläser, entspiegelt und ggf. mit dem Index 1.6 z.B. bei F*** in etwa sind.

ca. 120€ pro Glas.

Sie sagte, sie könne mit den höher brechenden Gläsern an den Rändern nicht sehr gut gucken, d.h., dass das Sichtfeld eingeschränkter ist als bei ihrer Ersatzbrille mit normal dicken Gläsern.

Ist das in der Regel so?

Jain, kein Brillenglas ist überall punktuell abbildend.

Falls ja, stellt sich noch folgende Frage: Ist der Unterschied (bei einer randlosen Brille) zwischen normalen Gläsern und hochbrechenden Gläsern in Sachen Dicke enorm?

Kommt auch auf die Form der Gläser an. Letztlich Geschmacksache. Ja, der Unterschied ist schon deutlich, zumindest bei randlosen Brillen.

Bzgl. Durchmesser: Kann ich das irgendwie beeinflussen bzw. wovon ist das abhängig?

Da bei Minusgläsern immer der größere Durchmesser gewählt wird, musst du dir keinen Kopf machen. Der Durchmesser ist abhängig von der Grösse der Fassung und der Pupillendistanz. Die Pupillendistanz kannst du nicht beeinflussen. Die Fassungsgröße kannst du selbst aussuchen. Bei einer kleinen runden Fassung werden die Gläser dünner ausfallen, als bei einer länglich eckigen, da ein Minusglas zum Rand hin immer dicker wird, ergo, je mehr abgeschliffen wird, desto dünner das Glas.

SCeggxel


Sie sagte, sie könne mit den höherbrechenden Gläsern an den Rändern nicht sehr gut gucken, d.h., dass das Sichtfeld eingeschränkter ist als bei ihrer Ersatzbrille mit normal dicken Gläsern. Ist das in der Regel so?

Auch ich sage hier, wie Alien, jein.

Falls es sich um sog. asphärische Gläsern handeln sollte (was vermute ich), dann ist es wichtig, dass diese Gläser unbedingt nach der Augendrehpunktforderung zu zentrieren sind. Das ist vielleicht noch nicht nicht bis zu den Mitarbeitern von F., A. & Co. durchgedrungen.

Um diesen groben Fehler zu umgehen und die Abbildung von Minusgläsern bis zum Rand hin zu verbessern, wäre es sinnvoll, einem Kurzsichtigen keine asphärischen Gläser zu verkaufen. Dies ist in allen Brechungsindizes, außer bei n=1,74, möglich.

Dickenvorteile bringt die Asphäre bei Minusgläsern eh nicht. Eine asphärische und somit flachere Flächengestaltung bringt nur bei Plusgläsern einen Dickenvorteil und eine schönere Ästhetik.

P.feff&erminz#lirkxör


Blöde Zwischenfrage, bin kein Optiker, habe nur einen Schein in praktischer Physik und wurde in frühester Kindheit zu "Brille lebenslang" verurteilt: asphärische Gläser gleichen wie asphärische Kontaktlinsen leichte Astigmatismen aus?


Bei Minusgläsern ist der Durchmesser, was die spätere Randdicke angeht, völlig schnuppe.

vs.

Da bei Minusgläsern immer der größere Durchmesser gewählt wird, musst du dir keinen Kopf machen.[...]Bei einer kleinen runden Fassung werden die Gläser dünner ausfallen, als bei einer länglich eckigen, da ein Minusglas zum Rand hin immer dicker wird, ergo, je mehr abgeschliffen wird, desto dünner das Glas.

Also entweder hatte ich nicht genug Kaffee oder Alien36 schreibt, was ich meine ;-D

pfeffi warum? Ich bin sehr zufrieden

Mal abgesehen davon, dass man die Optiker in der Tod schickt... Wenn man tagtäglich auf seine Brille angewiesen ist oder wenn, wie bei mir, die Brille nicht nur eine Fehlsichtigkeit korrigieren muss, sondern auch noch einen Rest Augenfehlstellung (sprich: ich schiele ohne Brille, aber eine 3. OP wäre zu riskant bzgl. Überkorrektur) korrigieren muss, wage ich zu bezweifeln, dass Mr. Spexx und Co. DAS leisten können. Da kannste dir auch gleich die Lesebrille im Marktkauf mitnehmen. :-X

Axlieqn39


Bei Minusgläsern ist der Durchmesser, was die spätere Randdicke angeht, völlig schnuppe.

vs.

Da bei Minusgläsern immer der größere Durchmesser gewählt wird, musst du dir keinen Kopf machen.[...]Bei einer kleinen runden Fassung werden die Gläser dünner ausfallen, als bei einer länglich eckigen, da ein Minusglas zum Rand hin immer dicker wird, ergo, je mehr abgeschliffen wird, desto dünner das Glas.

Also entweder hatte ich nicht genug Kaffee oder Alien36 schreibt, was ich meine

Ich bin Alien39 ;-D . Es kommt auf die Größe der Fassung an, nicht auf den Durchmesser, da sowieso der größere genommen wird.

PVfeCfferminVzlikör


Sorry, ich hab dich mal jünger gemacht :-p

Und ich geh mir noch einen Kaffee kochen... :=o

Alliexn39


asphärische Gläser gleichen wie asphärische Kontaktlinsen leichte Astigmatismen aus?

Ja, aber das tut auch jedes sphärische Glas, wenn es mit entsprechender Cylinderkorrektur bestellt wird. Und auch sphärische Linsen können einen Astigmatismus ausgleichen, sofern es sich um einen Hornhautastigmatismus und formstabile Linsen handelt. Auch bei weichen Linsen, kann ein kleiner Astigmatismus unter den Tisch fallen, er ist u.U. mit einem sphärischen Äquivalent korrigierbar.

PZfeffMermginzlikkör


Was mir noch eingefallen ist von wegen Randverzerrungen und co. bei hochbrechendem Kunststoff... Herr Pfefferminzlikör hat seine -7 oder so im Angebot, hochbrechende Kunststoffgläser und Randverzerrungen vom feinsten. Konsequenz: er trägt eigentlich nur noch Kontaktlinsen. ;-)

R{uhrbpottdler24


Es ist schön, dass ihr mir helft!

Gibt es vllt. irgendwo eine ungefähre Orientierung(stabelle) was die Dicken bei Kunststoffgläsern angeht? Wäre aber auch nicht tragisch, wenn nicht, da mir dickere Gläser lieber sind als zu starke Randverzerrungen.

Ich denke zwar, dass bei meiner Stärke die Dicke schon etwas auffällt, auch, weil Kunststoff ja etwas dicker ist, aber das ggf. nicht so schlimm ist.

Ich bevorzuge momentan vermutlich eher eine randlose Variante mit allerhöchstens minimal höherbrechenden Gläsern.

Alternativ kann ich mich bei einer Randversion auch immer noch für Mineralgläsern entscheiden.

Achja...so als grobe Orientierung: Sind Kusntstoffgläser etwa doppelt so teuer wie Mineralgläser?

Ssegg7el


asphärische Gläser gleichen wie asphärische Kontaktlinsen leichte Astigmatismen aus

Pfefferminzlikör, Du bringst da ein paar Sachen durcheinander.

Eine asphärische Flächengestaltung hat überhaupt nichts mit der Korrektur eines Astigmatismus zu tun. Hierfür werden sog. torische Brillengläser herangezogen.

Asphärisch bedeutet, dass das Brillenglas nicht über die gesamte Fläche einer Kugelform gleicht, sondern durch größere Radien zum Rande hin immer flacher wird, sozusagen abflacht.

Bei Minusgläsern ist der Durchmesser, was die spätere Randdicke angeht, völlig schnuppe.

Dabei (s. oben) ging ich vom Rohdurchmesser des Glases aus (wir Optiker bekommen im Regelfall die "rohen" Gläser immer kreisrund). Bei einem bereits auf Form gebrachten Brillenglas kann man ja nicht von Durchmesser sprechen, es sei denn, man trägt eine John-Lennon-Brille mit kreisrunden Gläsern.

S!egmgesl


Gibt es vllt. irgendwo eine ungefähre Orientierung(stabelle) was die Dicken bei Kunststoffgläsern angeht?

Nicht dass ich wüsste. Die Randdicken kann dir jeder Optiker ausrechnen, entweder selbst mit einem speziellen Programm oder sein Glashersteller.

Die Randdicke ist immer abhängig von den Glaswerten, dem Brechungsindex, dem Augenabstand und die Größe der Brille. Wie willst du dich da ungefähr orientieren, wenn du nur einen Parameter hast, also deine Glaswerte?!

weil Kunststoff ja etwas dicker ist

Ja aber nur bei gleichen Brechungsindizes, und selbst da nur im Zehntelbereich.

Sind Kunststoffgläser etwa doppelt so teuer wie Mineralgläser?

Nein, so hoch ist der Faktor nicht.

Jedoch kann man auch hier keine pauschale Aussage treffen. Das ist von Hersteller zu Hersteller verschieden, auch ist es abhängig, ob wir von Gläsern aus dem Markenprogramm mit den bestmöglichen Beschichtungen oder von Gläsern aus dem China-Billigheimer-Programm sprechen.

PXfeffuerm5inzlxikör


Pfefferminzlikör, Du bringst da ein paar Sachen durcheinander.

Eine asphärische Flächengestaltung hat überhaupt nichts mit der Korrektur eines Astigmatismus zu tun. Hierfür werden sog. torische Brillengläser herangezogen.

Asphärisch bedeutet, dass das Brillenglas nicht über die gesamte Fläche einer Kugelform gleicht, sondern durch größere Radien zum Rande hin immer flacher wird, sozusagen abflacht.

Nö, bring ich nicht ;-D

Das mit den torischen Brillengläsern ist mir nicht neu, hab ja selber zwei vor den Augen. Asphärische Gläser waren mir als Laie neu, ich kannte lediglich asphärische Kontaktlinsen (ich spreche von weichen Linsen), bei denen laut Hersteller leichte Hornhautverkrümmungen ausgeglichen werden können, ohne dass eine torische Linse erforderlich wird. Dass Mini-Cylinder bei Kontaktlinsen ggf. vernachlässigt werden können, ist mir klar – ich trage wenn auch nur eine torische Linse, für das andere Auge wurde verrechnet. ;-)

S!eOgge4l


Bei Linsen benutzt man aus Gründen des Sitzverhaltens eine asphärische Gestaltung der Rückfläche. Bei dünnen, weichen Monatslinsen und bei Tageslinsen erst recht, ist ein Ausgleich eines kleines Astis eher Glücksache und in meinen Augen Marketing-Bla-Bla der Hersteller.

LPufHtschilff-Faxn


Nur mal eine kleine Zwischenfrage an die Fachleute: Kann man Brillengläsern (speziell Minusgläsern) eigentlich ansehen, ob sie asphärisch sind oder nicht?

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