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Blitzen am/im Auge

Jres@sxiR hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Mein Opa hat seit heute Morgen folgendes Problem. Immer wenn er seinen Kopf zur Seite bewegt oder die Augen wieder öffnet hat er auf einer Seite ein Blitzen. Näheres weiß ich jetzt nicht ganz genau.

zu seiner Krankengeschichte:

Er hat Altersdiabetis und hatte bis vor kurzem Medikamente genommen. Doch nun reichen diese nicht mehr aus und muss jetzt spritzen (bzw. gespritzt werden). Vor wenigen Wochen hatte er eine Trombose und bekommt jetzt noch Spritzen dagegen bzw. nimmt dagegen auch noch als Umstellung Tabletten.

Was kann das sein? Sind das nur die Medis oder ist das irgendwas anderes?

LG

Jessi

Antworten
Jgasmi4ndaS7x5


Dein Opa sollte so schnell wie möglich einen Augenarzt aufsuchen.

Blitzen im Auge kann eine Netzhautablösung bedeuten.

H(aRnnesYhennexr


Dringendst einen Augenarzt aufsuchen ,es könnte sich um ein beginnende Netzhautablösung handeln, die durch Durchblutungsstörungen im Auge durch Diabetes ausgelöst werden kann.

Tjaalxke


Netzhautablösung ist möglich, es KANN aber auch etwas Harmloseres sein. Nicht verrückt machen, ganz schnell zum Facharzt, danach weiß man Bescheid und ist meist beruhigt ...

J:e>sqsixR


Ich hab es ihm gesagt. Danke :-)

Allerdings meinte er gerade das es weniger geworden ist.

Doof nur das jetzt Wochenende dazwischen ist. Aber so können wir das erst mal beobachten ob es weg ist (vielleicht doch nur eine Augenmigräne?) oder doch wieder kommt.

Tiaalxke


Der Haken ist leider, WENN es die Netzhaut sein sollte, zählt quasi jede Minute.

Ich würde nicht warten, lieber zur Notfallambulanz!

I!ndi1vidualxist


Bei Netzhautablösung sieht man meines Wissens eher "Flocken" oder Schatten, deshalb scheint mir das – zum Glück – vorliegend eher unwahrscheinlich.

Bewegungabhängiges "Aufblitzen" von Mustern scheint mir eher auf (partielle) Glaskörperablösung hinzudeuten, das schnelle Nachlassen der Symptome ebenfalls. Die Ablösung entsteht durch Glaskörperschrumpfung (kommt im Alter häufig vor) und ist für sich allein meist harmlos, sollte aber sicherheitshalber bald untersucht und ggf. beobachtet werden.

Das bewegungsabhängige Aufblitzen von Mustern entsteht, solange der Glaskörper noch nicht ganz abgelöst ist und deshalb bewegungsabhängig an der Netzhaut "zottelt" und entsprechende Reize hervorruft. (Hoffentlich nur Reize und keine Risse!) Hat er sich dann ganz abgelöst, verschwinden die Symptome wieder, ebenso die eventuelle Gefahr von Netzhautrissen.

Allerdings meinte er gerade das es weniger geworden ist.

Eben. Wenn ich Recht habe, wird es bald wieder ganz weg sein. Trotzdem sollte sich das ein Augenarzt baldmöglichst ansehen. Für Notfallambulanz sehe ich indes keinen Grund. Allerdings sei ausdrücklich betont, dass ich kein Fachmann bin.

I)ndifvidujalwist


So, nun habe ich doch etwas Sorge gehabt, dass mein voriger Beitrag evtl. zu verharmlosend geraten sein könnte, und habe noch was Kompetenteres gefunden:

Da eine akute Glaskörper-Abhebung immer der Beginn einer Amotio [=Netzhautablösung] bedeuten kann, sollten Patienten mit solchen Beschwerden innert etwa 1 Tag durch einen Ophthalmologen beurteilt werden. In der Frühphase kann das entstandene Netzhautloch relativ problemlos gelasert werden, Visuseinbussen sind dann meist nicht zu befürchten.

[[http://www.augentagesklinik.com/de/informationen/patienten/schatten_und_blitzen.php Quelle]]

T_aalxke


Meine Glaskörperabhebung hat KEIN Blitzen erzeugt, aber Schlieren und Flocken!

Der Augenarzt sagte, Blitze und schwarze Flecken, die sich nicht bewegen, seien gefährlich – sofort kommen!

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