» »

Starke Probleme mit neuer Brille

G/lyptFod,on hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Spezialisten!

Ich, kurzsichtig mit (leichtem?) Astigmatismus, eigentlich hauptsächlich Kontaktlinsenträgerin, habe letzte Woche meine neue Brille abgeholt, bin aber leider sehr unzufrieden.

1. Sobald ich die neue Brille aufsetze, habe ich kurz den Eindruck, wie wenn ich schielen würde (tu ich aber nicht), dh. das Bild/die Linien sind völlig unscharf oder verzogen, kA wie ich das beschreiben sollte. Es ist wirklich wie schielen und ich kann gar nichts genau sehen, nach 1-2 Sekunden klart das Bild aber auf. Diesen Effekt habe ich jedes Mal, wenn die Brille neu aufsetze, wenn ich sie länger getragen habe etwas weniger, wie wenn ich zB frisch die Kontaktlinsen rausgenommen habe, aber trotzdem.

2. Ich sehe zwar alles halbwegs scharf (auch in großer Entfernung), das fühlt sich aber ein bisschen wie in einem Fiebertraum an und beim Lesen ist es mit der neuen Brille extrem unangenehm. Ich weiß nicht genau wieso, aber ich finde es sehr anstrengend und bin immer froh, wenn ich sie wieder abnehmen kann.

Entfernungen usw. kann ich nicht so gut einschätzen (ist vielleicht normal bei neuer Brille), bin schon ein paar mal über die Bordsteinkante gestolpert jetzt und beim Stiegen steigen ist es auch sehr unangenehm.

3.Wenn ich nicht ganz frontal durch die Gläser schaue, sondern etwas seitlich, dann sehe ich auch unscharf (liegt das am Glas? Ist es minderwertig? Am Faktor 1.67? ). Nachdem ich mit der Brille glücklicherweise nicht Auto fahren will, hab gar kein Auto, sondern hauptsächlich normal leben und lesen, ist es nicht so schlimm, aber es fällt halt auf. Auf den Seiten der Gläser ist auch der nächste Effekt besonders deutlich sichtbar.

4. Und zwar sehe ich Farben nicht mehr klar bzw. teilen sich die spektral etwas auf. :-o Das klingt ziemlich irre, aber mir ist das aufgefallen, als ich auf eine pinke Tasche mit schmalem, schwarzem Rand geschaut habe und der plötzlich violett erschien! :-o Hab dann die Brille abgenommen, dachte es liegt vielleicht am Licht, aber nein, da war alles normal – pink & schwarz, kein violett. Dann habe ich verstärkt darauf geachtet. Die Dame mit schwarzen Haaren links von mir hatte einen Grünschimmer drum herum und wenn ich geschrieben habe, dann hatte der Schatten außen eine leuchtend blaue Linie. :-X Und nein, das hatte ich nicht nur, wenn ich seitlich geschaut habe, sondern eben auch wenn es direkt vor meiner Nase war. Vielleicht ist diese Brechung der Linien/Farben der Grund, wieso das Lesen so unangenehm ist?

Zum Vergleich habe ich meine vorige Brille, mit der ich damals auch nicht 100%ig zufrieden war, die aber immer noch angenehmer als die ganz neue Brille ist, aufgesetzt: Hier hatte ich das Phänomen mit dem blaurandigen Schatten leicht, allerdings nur, wenn ich nicht gerade durch die Brille geschaut habe (also an den Seitenrändern).

Im Moment trage ich daher immer noch meine uralte Brille (ca. 10 Jahre alt), die zu schwach ist, aber am angenehmsten, weil all diese seltsamen Effekte nicht auftreten.

Weiß vielleicht jemand woran das alles liegen könnte? Wurde falsch gemessen? Kann der Astigmatismus falsch eingeschätzt worden sein? Liegt es an der Verarbeitung/den Gläsern? Kann man da noch was ändern oder muss/soll ich die Brille zurückgeben?

Wäre wirklich toll, wenn jemand was dazu schreiben könnte, weil sie doch relativ teuer (für meine Verhältnisse) und ich hab mich echt darauf gefreut, wollte sie auch immer wieder mal statt Kontaktlinsen unter Tags tragen und jetzt das. :°( Für Hinweise wäre ich also sehr dankbar! @:)

Hier übrigens noch die genauen Daten von allen Brillen!

uralte Brille (ca. 10 Jahre alt): ist mir mittlerweile merklich zu schwach, trage ich aber seit ca. 10 Jahren daheim, wo ich eh nicht in der Weite scharf sehen muss (in der Nähe ist es mit ihr kein Problem), am Wochenende, am Abend, beim Lesen/PC, weil hier angenehmer als Kontaktlinsen (wo doch Augentrockenheit usw. kommen kann, v.a. nach vielen Stunden des Tragens)

Beim Ausmessen am Gerät ergaben sich folgende Werte:

Referenz Linie E546

R

SPH – 6.50

ZYL + 0.00 x 90°

PSM HOR 0.00 AUS, VER 0.25 UNT

L

SPH – 6.25

ZYL + 0.00 x 90°

PSM HOR 0.25 AUS, VER 0.25 UNT

NET PSM H: 0.25 AUS, V: 0.00

PD 62.5

(R 31.5 + L 31.0)

alte Brille: habe ich vor ca. 2-3 Jahren machen lassen, wurde vom Augenarzt gemessen, leider mit Endergebnis unzufrieden (Boden hat sich "gebogen", dadurch leichter Schwindel, unangenehmer als uralte Brille), v.a. von der Optik her (Rahmen war doch nicht so hübsch und ich eitel 8-) ). Daheim daher wieder uralte Brille getragen.

Messdaten der Brille:

Referenz Linie E 546

R

SPH – 7.50

ZYL + 0.75 x 158°

PSM HOR 0.00 INN, VER 0.25 UNT

L

SPH – 7.25

ZYL + 0.00 x 90°

PSM HOR 0.00 INN, VER 0.25 UNT

NET PSM H: 0.00 AUS, V: 0.25 0B 0D

PD 65.0

(R 32.5 + L 32.5)

neue Brille: seit letzter Woche, vom Optiker den Sehtest machen lassen, leider diverse Probleme, gegen die die alte Brille super wirkt, näheres oben. Ich habe die Brille noch nicht am Gerät ausmessen lassen (ev. wurde ja ein Fehler bei der Verarbeitung gemacht?), aber diese Daten stehen jedenfalls in meinem Brillenpass

Glas: Rupp & Hubrach 1,67

R

SPH -7.75

CYL 0.75

ACHSE 162

ADD 0.00

L

SPH -7.50

CYL 0.50

ACHSE 34

ADD 0.00

Diese Werte sind ja doch recht anders als die vorigen, v.a. hinsichtlich Astigmatismus.

Der Ordnung halber hier auch noch die Werte meiner Kontaktlinsen, die mir allerdings schon etwas zu schwach sind (aber auch nicht so, dass ich draußen gegen Bäume laufe) bzw. ist das auch stark Tagesverfassung durch Feuchtigkeit usw.:

Zeiss Contact Day 30 spheric

BC 8.6

PWR (F'v) -6.00 (beidseitig, sehr praktisch, falls man was verwechselt ;-D )

DIA ø 14.20

Antworten
G#lyQptzodxon


Ach ja, eins noch: Ich hatte beim Kauf der neuen Brille die Auswahl zwischen Rodenstock-Gläsern und eben Rupp & Hubrach. Letztere waren dann etwas billiger (um 50 Euro), deswegen habe ich diese genommen und weil der Verkäufer gemeint hat, dass da bei den Kunststoffgläsern 1.67 kein Unterschied wäre – auch von der Qualität. Stimmt das? Ich hoffe halt mal, dass mir da als Laie nicht was aufgeschwatzt wurde.. ":/

T\homasM ünchen


Guten Morgen glyptodon,

die Optiker hier im Forum können sicher zu den einzelnen Werten und Glasarten noch etwas schreiben. Von mir als Laie nur die Erfahrung, dass mit solchen Werten Kontaktlinsen immer ein besseres Bild geben als Brillengläser, besonders wenn man die KL gewohnt ist und die Brille nur nach dem Linsentragen trägt.

Dazu kommen optische Effekte der hochbrechenden Gläser, wie du sie beschreibst (wobei ein Index von 1.67 noch nicht so gewaltig ist). Ich habe mir neulich trotz hoher Werte (ähnlich wie deine) vor kurzem eine Brille mit einfachen 1.5-er-Kunststoffgläsern machen lassen – es ist deutlich angenehmer, wenn diese Farbveränderungen und Verzerrungen wegfallen. Aber am angenehmsten sind immer meine (harten) Linsen.

Natürlich kann es sein, dass darüber hinaus wirklich beim Ausmessen der Achsen ein Fehler passiert ist, oder das Material nicht hochwertig ist. Allerdings sind die Probleme, die du beschreibst, so typisch, dass ich das eher auf den Wechsel von Linsen und Brille bei hohen Minus-dpt-Werten zurückführen würde. Da ist natürlich auch die Gewöhnung an eine neue Brille schwerer als wenn man sie immer trägt.

Ein Test wäre, ob du die selben Probleme noch hast, wenn du wirklich mal 3 oder 4 Tage lang nur diese Brille trägst, keine Linsen.

LPuf2tschGiff-Faxn


Auch wenn ich kein "Spezialist" bin, hier einige Anmerkungen:

Den unter Punkt 1 beschriebenen Effekt hatte ich vor vielen Jahren auch mal bei einer neuen Brille, die Augen mussten sich jedes Mal mühsam auf die Gläser einstellen. Nachdem ich es zwei Wochen damit versucht hatte, hat der Optiker sie noch einmal überprüft und tatsächlich einen Fehler gefunden.

Rupp & Hubrach ist, soweit ich weiß, ein Hersteller, der bei Optikern einen guten Ruf genießt, also hast du sicherlich nichts Minderwertiges bekommen.

Die Farbeffekte sind auf den hohen Index zurückzuführen, das hängt mit der Abbéschen Zahl zusammen, die bei Hochindexgläsern generell deutlich niedriger ist als bei "einfachen" Gläsern. Im Gegensatz zu Thomas finde ich übrigens, dass 1.67 doch ein recht hoher Index ist, mit dem nicht jeder gut zurecht kommt - ich habe mit diesem Index allerdings keine eigenen Erfahrungen, da ich bisher meist Mineralglas hatte und Kunststoff nur bis Index 1.61.

Falls deine alte und uralte Brille aber einen niedrigeren Index hatten, kann ich mir gut vorstellen, dass deine Umstellungsschwierigkeiten auch darauf beruhen.

Dazu kommt, dass du erstmals auch links Zylinderwerte hast - das ist sicherlich auch eine Umstellung.

Leoui2si`ana


Lass es noch mal checken.

Ich hatte das vor ein paar Jahren auch mal. Neue Brille und sofort das Gefühl, dass mit dem linken Glas was nicht stimmt. Ich konnte noch nicht mal sagen was es war, es war einfach "falsch". Habe eine Woche lang versucht mich dran zu gewöhnen - Fehlanzeige. Dann zum Optiker. Und rauskam, dass sie sich beim Zylinder vertan haben (der bei diesem einen Auge sehr hoch ist). Wurde behoben, und sofort war alles wieder normal.

T%aUalxke


Ich meine auch: Wenn sich Deine Augen nach 1 Woche noch gar nicht an die Brille gewöhnt haben, kann etwas nicht stimmen. Unbedingt nachprüfen lassen.

CMhevyxlady


Ich würde gar nicht mehr weiter experimentieren. Ich habe auch eine Brille bekommen so vor 8 Wochen vielleicht. Direkt von Anfang an hatte ich auf dem rechten Auge ein komisches Gefühl. Gut – ich hatte vorher keine. Trotzdem. Ich bin in den Brillenladen hin und habe anstandslos einen neuen Test gemacht bekommen und ein neues Glas. Auch Gläser können in sich mal defekt sein.

SMeggexl


Wie lange war der Zeitraum zwischen KL absetzen und der Augenglasbestimmung?

Trägst du hauptsächlich KL und nur abends ausschliesslich deine Brille?

Die Randunschärfe kommt höchstwahrscheinlich vom flachen Design (Asphäre) der Gläser. Bei asphärischen Gläsern muss die Höhenzentrierung nach der sog. Augendrehpunktforderung erfolgen.

Ansonsten liegt eine Asphärenunverträglichkeit vor, was bei Kurzsichtigen nicht selten vorkommt. In dem Fall kann man nur eines machen: Gläser umtauschen in welche mit sphärischem Flächendesign. Jeder Hersteller gibt auf seine Markenprodukte eine Verträglichkeitsgarantie. Jedoch gibt es nicht viele Hersteller, die sphär. Kunststoffgläser in 1,67 fertigen. Ich kenne nur Seiko und Hoya. Bei R&H bin ich mir nicht sicher. Berichte einfach deinem Optiker von den Problemen.

Die komische Farbwahrnehmung kommt von der niedrigen Abbe´schen Zahl des 1,67-Materials. Je niedriger diese Zahl, desto mehr zerlegt das Material das Licht in seine Einzelfarben, was gerade im Randbereich bei hohen Kontrasten (z.B. schwarzer Hund im Schnee) erkennbar ist. Dies nennt man Dispersion des Lichts.

Hier kann man nur eines machen: Umtausch in Gläser mit einem niedrigeren Brechungsindex (z.B. 1,6). Nur werden dann die Randdicken etwas höher.

GRlyptoydo^n


Danke für eure Antworten! @:)

@ ThomasMünchen:

Ein Test wäre, ob du die selben Probleme noch hast, wenn du wirklich mal 3 oder 4 Tage lang nur diese Brille trägst, keine Linsen

Hm.. Es könnte natürlich sein, dass ich mich dann daran gewöhne, aber wenn ich das nächste Mal Linsen trage und dann wieder Brille, dann geht ja das Theater wieder von vorne los – oder? Linsen sind (und bleiben) halt immer noch mein "Hauptgeschäft", die Brille sollte gelegentlich unter Tags eingesetzt werden können und eben am Abend zum Fernschauen, Lesen, PC, etc., also alles, wo die Augen leichter trocken werden.

@ Luftschiff-Fan:

Falls deine alte und uralte Brille aber einen niedrigeren Index hatten, kann ich mir gut vorstellen, dass deine Umstellungsschwierigkeiten auch darauf beruhen.

Das weiß ich leider nicht, aber bei so einem Blindfisch wie mir sind "normale" Gläser halt schon kosmetisch nicht so toll, hab ich mir sagen lassen. ":/ Mit "Aschenbechern" vor den Augen mag ich halt auch nicht unbedingt herumlaufen. :-|

@ Louisiana:

Ich hatte das vor ein paar Jahren auch mal. Neue Brille und sofort das Gefühl, dass mit dem linken Glas was nicht stimmt.

Leider kann ich nicht wirklich sagen, dass ein Glas besonders auffällig komische Effekte macht (wenn ich mir abwechselnd ein Auge zuhalte), es ist eher die Gesamtheit, leider. :-(

@ Taalke:

Wenn sich Deine Augen nach 1 Woche noch gar nicht an die Brille gewöhnt haben, kann etwas nicht stimmen.

Meinst du eine Woche durchgehend tragen? Weil das ist nicht machbar, ich bin ja hauptsächlich KL-Trägerin und gerade beim Sport oder so kann ich mir das mit Brille nicht einmal vorstellen. ;-)

@ Seggel:

Wie lange war der Zeitraum zwischen KL absetzen und der Augenglasbestimmung?

Trägst du hauptsächlich KL und nur abends ausschliesslich deine Brille?

Da lagen mindestens 24 Std. dazwischen, vor der Augenglasbestimmung habe ich die uralte Brille getragen. Ansonsten ist es hauptsächlich so, wie du schreibst, unter Tags KL und abends die Brille (man soll ja die KL nicht so lange tragen und beim Lesen oder Fernsehen werde sie auch schon mal trocken). Allerdings gibt es Tage, wo ich zB sehr wenig geschlafen habe oder meine Augen nicht die besten sind (zB durch Heuschnupfen), wo ich lieber auf die Brille zurückgreifen würde. Ich muss aber mit dieser nicht Auto fahren oder auf Zielscheiben schießen. ;-)

Bei asphärischen Gläsern muss die Höhenzentrierung nach der sog. Augendrehpunktforderung erfolgen.

Mir wurde bei der Anpassung auch eine Art "Lineal" an der Nase angehalten, wo, so glaube ich, mein Pupillenabstand gemessen wurde, wenn ich geradeaus schaue. Ist das diese Augendrehpunktforderungsmessung?

Ansonsten liegt eine Asphärenunverträglichkeit vor, was bei Kurzsichtigen nicht selten vorkommt.

Oje, das klingt ja nicht gut. Wie äußert sich diese Asphärenunverträglichkeit für gewöhnlich?

Hier kann man nur eines machen: Umtausch in Gläser mit einem niedrigeren Brechungsindex (z.B. 1,6). Nur werden dann die Randdicken etwas höher.

Weißt du vielleicht in welchem Bereich sich die Veränderung bei dem Brechungsindex bewegt? Also sprechen wir da von.. kA 2mm oder 8mm dickerem Glas bei meiner Dioptrienstärke? Das Glas steht nämlich jetzt schon leicht über am Rand des Rahmens (seitlich) – stört mich nicht so, aber wenn es noch dicker wird... :=o

@ alle:

Hat auch jemand Erfahrung mit einer falschen Astigmatismuskorrektur oder so? Weil ich ja mit der uralten Brille am angenehmsten sehe und die hat offenbar gar keine Korrektur in diese Richtung. Und meine Kontaktlinsen eben auch nicht (bei meinen relativ normalen Werten unter 1.0 sollen ja angeblich sphärische KL reichen, keine torischen. Ich trage aber weiche KL!).

Ich werde nächste Woche wohl mal zu meinem Augenarzt schauen und dort nochmal eine Sehstärkenbestimmung machen lassen. Wenn es arge Abweichungen gibt, dann ist wohl damals beim Sehtest was schiefgelaufen (und ich habe irgendwie Angst, dass der Optiker, wie so manch andere Fachleute, solche Fehler abstreiten würde und da hab ich lieber eine Zweitmeinung in der Tasche).

Weiß jemand wie schwerwiegend eine leicht zu starke oder leicht zu schwache Astigmatismuskorrektur ist? Also genügen da schon ein paar Grad Abweichung für einen völlig anderen Seheindruck oder müssen die Zylinderwerte und Achsen schon sehr anders sein, bis man anders sieht?

Danke nochmal! :)=

T,homasDMünchexn


Hallo Glyptodon,

@ ThomasMünchen:

Ein Test wäre, ob du die selben Probleme noch hast, wenn du wirklich mal 3 oder 4 Tage lang nur diese Brille trägst, keine Linsen

Hm.. Es könnte natürlich sein, dass ich mich dann daran gewöhne, aber wenn ich das nächste Mal Linsen trage und dann wieder Brille...

Mit "Test" meinte ich: So kannst du herausfinden, ob die Brillenwerte stimmen oder nicht, unbeeinflusst vom Linsentragen. Natürlich wäre damit dein Problem nicht gelöst.

Hat auch jemand Erfahrung mit einer falschen Astigmatismuskorrektur oder so?

Alles was du beschreibst, deutet in eine andere Richtung. Wenn ein Glas Probleme machen würde, ok. Aber eine falsche Zylinder-/Achsenmessung oder fehlerhafte Fertigung auf beiden Gläsern ist einfach sehr unwahrscheinlich.

Folgende schon genannte Ursachen passen wesentlich besser zu deinen Problemen:

* Asphärenunverträglichkeit

* Unverträglichkeit hochbrechender Gläser (v.a. wegen nicht dauerhaftem Tragen)

* allgemeine Umstellungsproblematik von Linsen auf Brille bei starker Kurzsichtigkeit

Weißt du vielleicht in welchem Bereich sich die Veränderung bei dem Brechungsindex bewegt?

Das ist abhängig von der Größe der Fassung. Je höher und breiter die Fassung, umso größer der Dickenunterschied an den Rändern bei Minusgläsern. Dein Optiker kann dir das konkret auf deine Fassung hin ausrechnen.

Wenn du Probleme mit der Verträglichkeit deiner Kontaktlinsen hast und in soundsovielen Situationen eigentlich doch nicht gelegentlich Brille tragen willst, wäre mein Tipp, ernsthaft über einen Wechsel auf harte Linsen nachzudenken. Das ist auf jeden Fall auch auf lange Sicht die bessere Lösung, wenn du hauptsächlich bei Linsen bleiben willst.

Schönen Tag dir! *:)

LhufStscGhifLf-`Fan


Wenn du Probleme mit der Verträglichkeit deiner Kontaktlinsen hast und in soundsovielen Situationen eigentlich doch nicht gelegentlich Brille tragen willst, wäre mein Tipp, ernsthaft über einen Wechsel auf harte Linsen nachzudenken. Das ist auf jeden Fall auch auf lange Sicht die bessere Lösung, wenn du hauptsächlich bei Linsen bleiben willst.

... aber auch wenn mit Linsen alles perfekt läuft, geht es nicht ohne eine vernünftige Brille!

S1egbgexl


Durch das Tragen von weichen KL quillt die Hornhaut leicht auf, so dass sich dadurch die Fehlsichtigkeit ändern kann.

Liegen nun einige Stunden zwischen dem Absetzen der KL und dem Sehtest, hatte deine Hornhaut Zeit um sich wieder zu "entquellen" und es kommen beim Sehtest andere Werte heraus im Vergleich zu einem Sehtest, der gleich nach dem Absetzen der Linsen durchgeführt wird. Letzte Situation liegt bei dir abends vor. Das ist auch der Grund dafür, dass sich das Sehgefühl im Laufe des Abends verbessert.

Augenabstandsmessung mit einem sog. PD-Maßstab? Das ist mehr als vorsintflutlich. Heutzutage wird der Augenabstand bei einem modern eingerichteten Augenoptiker-Fachgeschäft mit rechnerunterstützten Zentriersystemen bestimmt. Und wer das nicht hat, der sollte zumindest die PD (Augenabstand) mit einem sog. Pupillometer messen. Aber Messung mit einem PD-Maßstab ist ein Unding und kommt einem Schätzeisen gleich.

Die Augendrehpunktforderung hat nichts mit der PD, sondern mit dem Höhendurchblickspunkt durchs Brillenglas zu tun. Die wird bei einer bestimmten Kopfhaltung, Blickrichtung und Fassungsvorneigung ermittelt.

Ich vermute bei dir entweder eine völlig falsche Zentrierung und/oder eine Asphärenunverträglichkeit. Um was es sich nun genau handelt, das kann ich aus der Ferne nicht beurteilen.

Randunschärfe und sog. asthenopische Beschwerden können u.a. Symptome einer Unverträglichkeit sein.

Falls deine Brille nicht allzu breit ausfällt, dann schätze ich bei einem Wechsel von 1,67 auf 1,6 die Dickenzunahme auf rund 1mm.

Eine falsche Asti-Korrektion kann u.a. zu undeutlichem Sehen und/oder zu asthenopischen Beschwerden führen, je nachdem in welche Richtung falsch korrigiert wurde.

An deiner Stelle würde ich mir entweder einen anderen, modern ausgestatteten Augenoptiker suchen oder vorher vielleicht bei deinem AO vorsprechen und ihn bitten, ob er nicht die asphär. 1,67 gegen sphär. 1,67 austauscht. Es kann gut sein, dass sich in dem Fall R&H kulant zeigt und deinem Optiker die Gläser komplett gutschreibt, so dass er z.B. bei Seiko sphär. Brillengläser in 1,67 (nennt sich SV bei Seiko) bestellen kann.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Augen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Hals, Nase und Ohren


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH