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Weitsichtig, und dennoch sehe ich schlecht in der Ferne

Plousc#hel hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wie kann das sein, dass ich zwar weitsichtig (+2,5) bin, aber eigentlich viel mehr das Problem habe, in der Ferne extrem schlecht zu sehen? Wenn ich zum Beispiel ohne Brille lese, sehe ich besser, wenn ich das Buch näher halte, wobei es auch da einen Grenzwert (ca.20 cm) gibt, wo alles wieder verschwommen wird. Plakate kann ich grundsätzlich auch nur schwer lesen, je weiter diese entfernt sind.

Wie kann überhaupt ein Augenarzt oder Optiker feststellen, dass ich weitsichtig bin, wenn ich immer Buchstaben in der Ferne ablesen muss?! Die müsste ich ja theoretisch mit meiner Weitsichtigkeit perfekt lesen können-sodass nichts auffallen dürfte. Das ist aber definitiv nicht der Fall.

Antworten
BjremeVnsixe


Geh doch mal zu einem Optiker und lass deine Augen ausmessen. Da bekommst du ja dann so eine Art Brille vor die Augen und musst verschiedene Test machen. Es kann sein das ein Auge weitsichtiger ist als das andere.

AZlie nx39


Der Weitsichtige sieht in der Ferne schlecht (kommt auf die Höhe der Weitsichtigkeit und das Alter an) und in der Nähe noch schlechter.

SVchlibtzaoug*e67


Wie kann überhaupt ein Augenarzt oder Optiker feststellen, dass ich weitsichtig bin, wenn ich immer Buchstaben in der Ferne ablesen muss?!

Ein Arzt macht überhaupt keine Feststellung zur Sehstärke. Der hat da ein ziemlich ungenaues Gerät, was eine Sprechstundenhilfe bedient.

Ein Optiker dagegen hat eine Ausbildung und wenn er Meister ist, eine noch längere Ausbildung. Das Ergebnis eines Optikers wird das jeden Augenarztes übertreffen.

Fielmann und Co, die machen schnell mal drüber, ich habe komplizierte Augenfehler, die dort auch nie entdeckt wurden, weil die auch wohl nicht nur Optiker dort einstellen.

Mein Optiker vergibt Termine zur Feststellung der Sehstärke. Bei mir dauert das Austesten fast immer 45 Minuten. Dann ist aber alles auch so optimal, dass ich mit Brille sehen kann wie ein Adler.

Ich bin gleichzeitig kurzsichtig, schiele, habe ein Hornhautverkrümmung und eine Alterssichtigkeit und die Augenstärken liegen 2 Dioptrien auseinander.

Also, da muß ich mich auf den Optiker verlassen. Ich gehe immer zu einem Meister, dem ich vertraue. Und der hat es drauf. Bei mir kostet allein ein Brillenglas 600 €, da es so eine Art von Gläsern eh nicht von der Stange gibt. Es wäre fatal, wenn da etwas nicht stimmen würde, ich 1200 € in den Wind schießen müßte....

LVuft0sch1if+f-Fxan


@ Schlitzauge67

Ein Arzt macht überhaupt keine Feststellung zur Sehstärke. Der hat da ein ziemlich ungenaues Gerät, was eine Sprechstundenhilfe bedient.

Mag in deinem Fall so sein, sollte man aber nicht verallgemeinern. Mein Augenarzt misst genauso gut wie ein Optiker, ich habe aber auch nicht so spezielle Sehprobleme wie du.

Cjind,erelNla6x8


Der Weitsichtige sieht in der Ferne schlecht (kommt auf die Höhe der Weitsichtigkeit und das Alter an)

Das nennt sich immer noch "Kurzsichtigkeit" – hat sich bis heute nicht geändert!

S}eggxel


Der Weitsichtige sieht in der Ferne schlecht (kommt auf die Höhe der Weitsichtigkeit und das Alter an) und in der Nähe noch schlechter.

Das nennt sich immer noch "Kurzsichtigkeit" – hat sich bis heute nicht geändert!

Setzen 6. :|N

Wenn schon zitieren, dann aber bitte das Zitat nicht aus dem Kontext herausreissen. (s. oben, "in der Nähe noch schlechter" bitte nicht vergessen!)

Alien hat mit seiner Aussage schon recht, er hat es nur für einen Laien etwas missverständlich ausgedrückt.

Ob ein weitsichtiger Mensch sowohl in der Ferne oder nur in der Nähe schlechter sieht oder in der Ferne und Nähe gut, das ist immer abhängig vom Alter und gleichzeitig von der Höhe der Weitsichtigkeit.

@ Pouschel

Liegt bei dir vielleicht beiderseits ein stärkerer Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) vor?

Abgesehen davon sind Akkommodation und Konvergenz der Augen immer miteinander gekoppelt. Vielleicht liegt bei dir ein kleiner Stellungsfehler der Augen vor (Winkelfehlsichtigkeit). Und diese kann auch zu den Problemen in der Ferne führen.

Wie kann überhaupt ein Augenarzt oder Optiker feststellen, dass ich weitsichtig bin

Mit einer gewissen Erfahrung geht das ganz easy, nur kann es eine Zeit lang dauern. Die Vorgehensweise hier zu beschreiben würde jetzt den Rahmen sprengen und wäre mir auch zu zeitaufwendig.

Tropfen (Cycloplegie) muß ein erfahrener Augenoptikermeister dazu nicht.

P*ousc+hel


Hallo,

Also danke für die Antworten – allerdings bin ich jetzt noch mehr verwirrt.

Ich wollte es nicht so kompleziert machen, aber ich glaube ich muss doch die ganze Geschichte erzählen:

Ich war seit meiner Kindheit bei vielen Augenärzten und Optikern. Alle kamen zu dem einheitlichen Ergebnis: Weitsichtigkeit +2,5 links, +5 rechts. Im Laufe der Jahre wurde es weniger. Jetzt ist es links alles in Ordnung, rechts +2,5 . Keiner hat irgendetwas von Hornhautverkrümmung oder ähnlichem gesagt. Und ich glaube jetzt kaum, dass ich durchgehend lauter schlechte Ärzte und Optiker erwischt habe. Da muss man ja echt extrem Pech haben, vor allem , weil es ja nicht nur 2-3 Leute waren, sondern so einige...

Die obere Beschreibung trifft natürlich nur auf das rechte Auge zu (also wenn ich das linke zuhalte). Mit dem linken sehe ich wie gesagt alles, außer, was näher als 5cm an meinem Auge ist. Ich glaube aber, dass das normal ist.

Mit dem rechten Auge habe ich wie gesagt nur in der Ferne ein Problem. denn so oft schaue ich mir auch nicht Gegenstände an, die fast am Auge kleben -wobei es ja ab 20cm und näher unschärfer wird.

Mit der Brille wurde das bis jetzt nie wirklich perfekt. Zwar um einiges besser -aber nie so wie es am linken Auge ist. Mit Linsen ist es genau so wie mit der Brille. Wobei es mir witzigerweise auffällt, dass ich mit den Linsen zwar grundsätzlich schärfer sehe, aber ab einer bestimmten ganz ganz extrem großen Entfernung wiederrum schlechter.

Ist mit aber letztens nur bei Sport aufgefallen – vielleicht liegt das auch daran, dass die Linse irgendwie nicht mit den Augen mitgeschwommen ist .

Aber wenn das zu kompliziert ist, wie man erkennen kann, ob man kurz oder weitsichtig ist, dann werde ich das sowieso schnell abschalten.

War nur aus Interesse gefragt. Mir hat es bei dieser Sache an Logik gefehlt.

Aber das beantwortet dann meine Frage:

Der Weitsichtige sieht in der Ferne schlecht (kommt auf die Höhe der Weitsichtigkeit und das Alter an) und in der Nähe noch schlechter.

STchlitGzaugxe67


@ Schlitzauge67

Ein Arzt macht überhaupt keine Feststellung zur Sehstärke. Der hat da ein ziemlich ungenaues Gerät, was eine Sprechstundenhilfe bedient.

und

Mag in deinem Fall so sein, sollte man aber nicht verallgemeinern. Mein Augenarzt misst genauso gut wie ein Optiker, ich habe aber auch nicht so spezielle Sehprobleme wie du.

Ich war gerade letzte Woche beim Augenarzt. Der wollte den Brillenpass haben (den ich nicht dabei hatte) und erklärte mir, er prüfe keine Augen mehr, da das die Aufgabe eines Optikers sei. Man rief dann bei meinem Optiker an, um die Werte in meine Kartei einzutragen.

Ein Augenarzt bekommt das nicht bezahlt. Man stelle sich auch mal vor, bei mir dauert es 45 minuten, bis man die richtige Stärke herausgefunden hat.

Ein Augenarzt bekommt pro Quartal mal irgendwie 34 € pro Patient. Die Lust, sich da mit langen Austüdeleien von Brillenstärken abzgeben, ist daher nicht so wirklich einträglich. In 45 Minuten kann man schon 3 Patienten abhandeln. Das bringt mehr in die Kasse....

Früher war das anders. Aber trotzdem hat früher kein Augenarzt meine Fehlsichtigkeiten entdeckt, das tat nur ein guter Optiker....

L:ufts6chbiff-Faxn


@ Schlitzauge67

Ich habe auch nicht angezweifelt, dass es bei dir so ist. Aber mein Augenarzt hat nicht nur so ein "ungenaues Gerät, was eine Sprechstundenhilfe bedient", sondern er misst auch selber, und das Ergebnis ist in Ordnung.

Mag ja sein, dass viele Augenärzte nicht mehr messen, dafür gibt es schließlich Optiker, die es viel auführlicher studiert haben, aber trotzdem sollte man das nicht so verallgemeinern!

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