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Augeninnendruck 24, kein räumliches Sehen, erblich vorbelastet

P9eddxi hat die Diskussion gestartet


Hallo,

heute schreib ich mal weil ich ein wenig unsicher bin.

Also, meine Mutter ist blind, sie hat Macumar Degeneration. Auch meine Oma und Uroma waren blind. Damals waren sie damit nicht beim Arzt, es war halt so.

Weil diese Erkrankung vererbbar ist, war ich damit vorletzte Woche bei einer Augenärztin und habe das Geld mal wieder dafür ausgegeben, weil es bei mir auch wichtig sei, diese Vorsorgeuntersuchung zu machen .... naja, die Ärztin hat einen Augeninnendruck von 24 festgestellt. Nun soll ich alle drei Monate zur Untersuchung dahin, muß diese aber nicht mehr selber bezahlen. Und sie hat mir eine Überweisung gegeben, für weitere Untersuchungen.Nun war ich auch in einer speziellen Augenklinik und habe meinen Sehnerv sowie die Hornhautdicke messen lassen. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Was ich gern wissen möchte ist, sind 24 sehr hoch? Meine Mutter tropft schon recht lange, auch wenn sie weniger als ein Prozent sehvermögen hat. Werde ich auch tropfen müssen?

Und ich habe kein räumliches Sehen, also kein 3 D. Mir nützt so ein Kino auch nix, aber ich weiß es, seit ich mit meinen Kindern mal im 3 D Kino war. Und die Augenärztin hat das auch bestätigt, dass ich kein räumliches Sehen habe.

Hängt das eventuell irgendwie zusammen, erhöhter Augendruck und kein räumliches Sehen?

Danke für Antworten

und Gruß

Antworten
AWsi~ga


Hallo Peddi,

ein Druck bis 21 ist in Ordnung. Es kann aber auch Ausnahmen geben, z.B. bei sehr dicker oder sehr dünner Hornhaut oder je nach Zustand des Sehnervs. Einen Druck von 24 sollte ein Arzt nicht pauschal für in Ordnung erklären.

Aber Achtung: Der Druck kann zu unterschiedlichen Tageszeiten unterschiedlich hoch sein. Geh also mal morgens um 8 und mal abends um 16/17 Uhr und auch mal mittags zum Messen. Dazu gehört auch dass die Augenärztin jedes Mal den Sehnerv mit so einer "Spaltlampe" anschaut und 1x im Jahr sollte das Gesichtsfeld gemessen werden.

Erhöhter Augeninnendruck wird Glaukom genannt. www.glaukom-forum.net und ich glaube, die andere Erkrankung heißt Makula-Degeneration.

Behandlungsmöglichkeiten bei Glaukom sind Tropfen und ggf Operationen.

Gfraua`msxel


Ich habe leicht erhöhten Augendruck, zumeist 21 – am Nachmittag höher, wie Asiaga es auch schreibt.

Gesichtsfeldmessung habe ich jedes Jahr und den Sehnervuntersuch auch. Auch ich bin erblich belastet, zum Glück ist unsere Familie nicht so schlimm betroffen. Ja, die Krankheit heisst Glaukom (grüner Star im Volksmund) und wird mit Tropfen behandelt. Ich selber muss noch nicht tropfen, je länger man zuwarten kann (mein Druck ist ja nur leicht erhöht), desto länger kann man tropfen, bis das Medikament nicht mehr nützt.

Hängt das eventuell irgendwie zusammen, erhöhter Augendruck und kein räumliches Sehen?

Vermutlich nicht, ich habe das räumliche Sehen.

In unserer Familie kommt die Makula-Degeneration nicht vor, aber Diabetes. Ich vermute nun, dass beide Krankheiten den grünen Star verursachen können.

Vielleicht kann Dir der Augenarzt Auskunft geben.

P8eddxi


und ich glaube, die andere Erkrankung heißt Makula-Degeneration.

uppss, ja stimmt, ich hab mich verschrieben. danke

P8edd5i


Danke Grauamsel,

Diabetes hat meine Mutter auch. Ich aber nicht, ich hab mich dann mal Anfang dieser Woche ganz checken lassen.

Ich habe häufige Unterzuckerung, das soll auch noch mal genauer untersucht werden, mein Arzt sagte, das hat aber nichts mit Diabetie zu tun, vielleicht aber mit meiner Leber. Darum soll ich damit mal in eine Klinik.

GFrauaEmsel


Du, Peddi, eine weitere Gemeinsamkeit: auch ich habe keinen Diabetes, aber des Öfteren Unterzucker. Ich hab's vor vielen Jahren abklären lassen: mein "Übel" heisst Hypoglykämie. Die Abklärung geschah ambulant.

Die Abklärung geschah im Zusammenhang mit meiner ewigen Migräne – da wurde einfach mal alles durchgecheckt.

P#eddxi


Hypoglykämie.

Ja, genau das steht auf meiner Überweiseung. Soll abgeklärt werden, allerdings stationär. Weil es bei mir so ist, wenn ich zu lange vergesse zu essen, dann werd ich zittrig und habe das Gefühl, gleich umzukippen. Darum hab ich immer einen Müßliriegel in der Tasche. Is ja witzig, dass Du das auch hast.

G5raua.msxel


Berichtest Du, wie der Untersuch verlief?

Bei mir war es so, dass ich morgens um 07.00 Uhr nüchtern zum Untersuch erscheinen musste – am Vorabend um 22.00 hatte ich zum letzten mal etwas gegessen. In der Praxis vom Endokrinologen bekam ich 2dl Wasser zu trinken, in dem 50 Gramm Zucker aufgelöst waren (=ekliges Gesöff). Dann durfte ich nach Hause und nichts mehr essen – bis zum Zusammenbruch. Als mir zuerst heiss wurde und dann zittrig, brachte mich die Nachbarin in die Praxis und – wie schon x-mal vorher – wurde mir Blut abgenommen. Dann musste ich auf dem Trainingsvelo in der Praxis radfahren, bis der Blackout kam...

Meine Diagnose war, dass ich zuviel Insulin produziere – viel zu viel. Könnte ich ausser mir noch 2 weitere Personen damit versorgen, wäre allen gedient!

Ich möchte Dir noch sagen, dass man mit Hypoglykämie gut leben kann und die Sache mit der Zeit sehr gut in den Griff bekommt.

P$eCddxi


Ja, mach ich das Berichten.

Ich bin recht froh, dass es bei mir stationär sein wird. Denn ich weiß, wie es mir geht, wenn ich mal wenige Stunden nicht esse. Wär nicht so toll, wenn ich dann zu Hause wäre.

Mein Hausarzt hat auch den Verdacht, dass ich zu viel Insulin produziere. Alle Blutwerte waren ok.

G%ra(uamsel


Ich bin recht froh, dass es bei mir stationär sein wird

Ja, denn wenn man es ambulant macht, braucht es ein "allzeit bereites Umfeld". Für mich war es gut, mal immer wieder nach Hause zu können, denn unsere Söhne waren damals noch Baby und Kleinkind.

dass ich zu viel Insulin

dann wirst Du das Ganze in den Griff bekommen, da bin ich sicher! Bei mir dauerte das "Umlernen" und "Umgewöhnen" etwa ein Jahr. Seit gewiss 35 Jahren bin ich nie mehr ins Koma gefallen.

Mairandxa79


Hallo,

ich bin 32 und bei mir wurde vor einigen Tagen ein Glaukom festgestellt, durch eine Augenmigräne bin ich zum Augenarzt, die machte einige Untersuchungen. Der Druck auf dem rechten Auge war 24 und links 22, gestern wurde das rechte Auge gelasert, morgen das linke Auge, und muß auch jeden Abend Augentropfen nehmen. Die Ärztin meinte gerade in jungen Jahren sollte man sofort was unternehmen, damit der Sehnerv nicht beschädigt wird. Also sprech nochmal mit Deinem Arzt das er doch bitte was in die Wege leitet!!! Bei der Kontrolle heute morgen hatte sich der Augendruck von 24 auf 12 verringert!! Links von 22 auf 17 nur durchs tropfen!!!

Bisher hatte noch keiner den Grünen Star in unserer Familie, vielleicht ist es durch meine Hornhautverkrümmung entstanden, keine Ahnung!!??

e4asy5no@txe


Hallo Peddi,

also wenn du "nur" einen erhöhten Augendruck hast, aber noch keinerlei Schädigung an deinem Sehnerv oder damit verbundene Gesichtsfeldeinschränkungen hast du noch kein Glaukom. Davon spricht man erst, wenn bereits Schäden am Sehnerv durch den zu hohen Druck aufgetreten sind.

Bei zu hohem Augendruck ohne Schäden spricht man von okulärer Hypertonie. Bin 22 Jahre und habe das auch. Geerbt von meinem Vater, der auch schon seit vielen Jahren Augentropfen gegen zu hohen Druck nimmt, aber ebenfalls keine Schäden am Sehnerv hat.

Meine Werte lagen einmal bei 24 und 25, ein anderes Mal bei 22 und 23. Meine Augenärztin meinte zunächst, dass man das regelmäßig beobachten müsste (1 x im Jahr HRT Untersuchung, 2 x pro Jahr Gesichtsfeldmessung und alle 3 Monate zur Druckmessung).

Ich sei noch sehr jung und in der Regel muss man lebenslang tropfen, somit ist jedes Jahr ohne Tropfen, in der keine Schäden auftreten, ein gewonnenes Jahr.

Ich war allerdings so beunruhigt über den erhöhten Augendruck, dass ich ständig Angst hatte, doch unbemerkt Schäden davon zu tragen, also habe ich mit einem anderen Arzt in der gleichen PRaxis gesprochen, dieser meinte, dass ich vorsichtshalber ruhig tropfen könnte, die Medikamente seien gut verträglich.

Ich tropfe jetzt 2 x täglich Tim-Ophtal 0,25 sine, ein Betablocker, der die Kammerwasserproduktion hemmt und so den Druck senkt. In 4 Wochen lasse ich den Druck jetzt wieder messen.

Wenn du tropfst, bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Zu hohe Druckwerte heißen nicht automatisch, dass sich ein Glaukom entwickelt und du irgendwann daran erblindest, aber zu hoher Druck stellt ein hohes Risiko dar, dass du irgendwann Schäden davon trägst.

Zumal bei dir bereits Vorbelastungen bestehen, die das Risiko zusätzlich erhöhen.

Normalwert ist zwischen 10 – 21 mmHg, je nach Veranlagung. 24 ist schon deutlich erhöht, ab 25 mmHg sollte auf jeden Fall behandelt werden um Langzeitschäden abzuwenden.

Räumliches Sehen und zu hoher Augeninnendruck hängt meines Wissens nicht zusammen.

Mich wundert, dass du die Ergebnisse deiner Augenuntersuchung noch nicht hast. Die Hornhautdicke wird normalerweise mit einer Art Laserlicht bestimmt und kann sofort abgelesen werden, ebenso die HRT Untersuchung deines Sehnervs.

Sollte deine Hornhautdicke geringer sein als normal, muss dein Druckwert zusätzlich nach oben korrigiert werden, ist also noch schädlicher.

Überlege eben, ob du ausreichend beruhigt bist, wenn du regelmäßig zur Kontrolle gehst, ansonsten lass dir Tropfen verschreiben. Dann ist alles im grünen Bereich. Dein Augenlicht sollte dir 1 – 2 Augentropfen täglich wert sein.

Alles Gute für dich!

P!eddxi


Hallo,

ich hatte meinen eigenen Faden zwischenzeitlich aus den Augen verloren..

also, ich war mittlerweile auch noch zum Messen meines Sehnerves sowie Dicke der Hornhaut. Meine Hornhaut ist recht dünn, so dass der Augeninnendruck nach obenhin also höher ist, so sprach der Augenarzt. Weil ich schon Glaukom habe, also das ist rausgekommen, tropfe ich seit einigen Wochen. Die letze Messung hat ergeben, dass derAugendruck mittlerweile gesunken ist.

Vielen Dank an Euch.

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