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Fortschritte bei der "Vitrektomie"

Mki=ke, Li"torxis hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leidensgenossen,

wie auch ich leiden hier viele unter nervigen Glaskörpertrübungen oder auch "Mouches volantes" genannt! Da bei dieser "Krankheit" nicht viel zu machen ist, dürfte wohl jedem, der sich damit schon befasst hat, klar sein.

Ich war letzte Woche beim meinem AA zur vierteljährlichen Kontrolle und kam mit ihr über die "Vitrektomie" ins Gespräch. Sie sagte, dass bei einer Tagung im Januar, wo sie dabei war, erläutert wurde, dass bei der "Vitrektomie" enorme Fortschritte gemacht wurden und mittelfristig diese als eine Art "Schönheits-OP" in sämtlichen Augenkliniken angeboten werden wird.

Auf meine Frage hin, was sich denn so "groß" verändert hätte, sagte sie mir, dass die Instrumente sehr viel filigraner und genauer geworden sind und die Gefahr auf mögliche Komplikationen dadurch stark minimiert wird.

Auch auf meine Frage, ob die Spätfolgen, wie z.B. "Linsentrübung", auch der Vergangenheit angehören, wollte sie leider nicht zustimmen. Allerdings erklärte sie mir, dass eine Trübung der Linse nicht zwangsläufig auftreten muss.

Für mich ist das ein eventueller Lichtblick, falls es mal gar nicht mehr gehen sollte. Was denkt ihr darüber??

Gruß,

Mike Litoris

Antworten
S-unflo5wer_x73


Ich würde mich so schnell – Fortschritte hin oder her – nicht auf die OP einlassen. Und lt. meiner Ärzte ist die Faustregel nach wie vor, dass bei "harmlosen" Mouches volantes die Risiken der OP nach wie vor in keinem angemessenen Verhältnis zu den Verbesserungen durch die OP führen.

Ich habe v.a. links massive Glaskörpereintrübungen, nicht nur Mouches volantes sondern auch durch ausgetretenten Sehfarbstoff nach mehreren Netzhautablösungen (lila Bläschen, die sich deutlich von den restlichen Eintrübungen unterscheiden). Eine Vitrektomie wurde mal angesprochen – ICH lebe aber lieber mit den mir bekannten Trübungen und dazugehörigen Erscheinungen. Habe mich gut dran gewöhnt, nehme sie im Alltag bewusst nur selten war und blende sie dann bewusst aus.

Kenne einige Leute nach Vitrektomie (aufgr. Tumor etc., wo keine andere Wahl blieb). Das ist auch nicht die Superlösung, weil der Glaskörperersatz letztlich einfach kein normaler Glaskörper ist und es auch Nebenwirkungen allein dadurch gibt.

Ich bin so froh, überhaupt noch sehen zu können (trotz Eintrübungen und teilweisem Gesichtsfeldausfall), dass ich eine Vitrektomie für mich einfach als unnötiges Risiko einstufe. Warum etwas riskieren, wenn ich jetzt genau weiß, was ich habe?

SGunf(low>erx_73


Ach ja:

Der grundsätzliche Punkt war für mich: Akzeptanz, dass ich nicht mehr perfekt sehe. Diese Erwartung einfach mal abhaken. Froh sein, DASS ich noch sehe und meine Sekraft sich so weit gebessert hat, dass ich schnell aus dem Bereich, wo es um Führerscheinabgabe ging, raus war (Sehkraft stiegt schnell wieder auf über 70%, mittlerweile habe ich wieder um die 100. Weniger als früher, aber es reicht halt).

Denn es ist auch ungewiss, ob eine Vitrektomie so viel Besserung bringt.

M3ike ^Litoxris


Sicher hast du Recht, dass man so eine OP nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Ich persönlich denke so wie du. So lange ich SEHEN kann, bin ich zufrieden.

Zwar treiben mich die Trübungen im rechten Auge teilweise fast in den Wahnsinn, aber dann gibt es auch Tage, wo es kaum auffällt. Im rechten Auge habe ich ein sehr sehr großen Faden, der bei jeder Bewegung direkt durchs Gesichtsfeld schwimmt und dann wieder absinkt. Zudem ist die Lichtempfindlichkeit enorm angestiegen. Sehe immer einen "Kranz" um hellere Lichtquellen.

Aber dass ich eine Vitrektomie durchführen lassen würde, müsste noch viel mehr passieren. Ich versuche, es einfach zu ignorieren und das beste daraus zu machen. Ist wohl die sinnvollere Variante.

Mit meinem Beitrag wollte ich nur mal Leute informieren, die an sowas schon gedacht haben, oder nicht darum herum kommen. Es sind aber alles nur Aussagen meiner Augenärztin. Eine sichere Quelle habe ich noch nicht gefunden!

B%reLmeynsie


Ich habe eine Vitrektomie hinter mir. Ich hatte davor ein paar Mal eine starke Glaskörpereinblutung und in dem betroffenen Auge eine Netzhautablösung. Außerdem auch Mouches Volantes. Bei mir ist diese OP gut gelungen. Viell. ist dadurch der Graue Star in dem Auge etwas schneller vorangeschritten und musste ihn dann eher durch eine künstliche Linse beheben lassen.

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