» »

Sehstörung beim Autofahren

GQarficel@d2x3 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Seit ca. zwei Jahren leider ich unter einer eigenartigen Sehstörung beim Autofahren. Es ist ein Gefühl als ob man mit dem Auto steht aber alles rundherum rast an einem vorbei und in dieser Situation bekomme ich darausfolgend ein Panikgefühl (Herzklopfen, ich klammere mich am Lenrad fest). Leider kann man es sehr schwer beschreiben, wie es mir dabei geht - Begriffe wie Tunnelblick oder Schwindel sind wahrscheinlich nicht richtig treffend. Erstmals trat es nur auf langen geraden Autobahnstücken auf, einige Zeit später auch auf der Landstrasse. Aber eben nur auf langen Geraden Strecken stellt sich diese Sehstörung ein. Seitdem muss ich solche Straßen meiden, merke jedoch, dass an manchen Tagen besser oder schlechter geht. Aber irgendwie ist dieses Störung immer da, auch wenn ich so im normalen Alltag kaum Probleme habe.

Ich war schon bei vielen Ärzten (Haus-, HNO- und Augenarzt, Neurologe) habe schon einige Untersuchungen machen lassen (Bluttest, MR, EEG etc.).

Zur gleichen Zeit, wie diese Sehstörung begann, litt ich auch immer öfters unter Migräne bzw. Kopfschmerzen v.a. in der Nähe der Stirn und Augen. Zuletzt wurde bei mir eine Winkelfehlsichtigkeit diagnostiziert und trage daher seit einigen Tagen eine entsprechende Brille. Allerdings geht es mir damit nicht wirklich besser und heute hatte ich beim Autofahren wieder so eine Sehstörung.

Mittlerweile bin ich schon sehr verzweifelt, da ich nichts sehnlicher wünsche, als wieder ganz normal (auf der Autobahn) Autofahren zu können.

Hat jemand eine Idee, was ich noch unternehmen könnte?

Danke.

Antworten
SwunfloNwer_7x3


Ich habe den Verdacht (v.a. angesichts der Untersuchungen, die offensichtlich nichts "Greifbares" gebracht haben), dass es sich bie Dir um eine reine Angsterkrankunge handeln könnte.

D.h. dass die Sehstöruzng nicht AUSLÖSER für Panik ist, sondern das erste Symptom einer Panikattacke. Diese komische Wahrnehmung könnte die sog. "Derealisation" oder "Depersonalisation" sein.

Für eine deutliche Angstkomponente spricht auch das Vermeidungsverhalten Deinerseits.

Und solche Attacken sind gerade auf der Autobahn/beim Autofahren typisch, bzw. häufig fängt eine ausgeprägte Panikerkrankung so an.

Beobachte mal genauer, was Du IN der Situation denkst – und auch, was Du mittlerweile VOR der Situation denkst.

Kglein@ewazldfxee


Ich würde auch von einer massiven angserkrankung ausgehen. Du scheinst aus welchen Gründen auch immer sehr starke Angst vorm auto fahren zu haben. und ich würde dir raten daher erst mal in deine Psyche hinein zu hören und das Auto fahren zu unterlassen. denn mit soclehn ausgeprägten panikattacken mitten im fahren besteht eine starke Selbstgefährdung wie auch Fremdgefährdung.

es kann sein das eine rein körperliche ursach beim ersten mal vorglegen hat, aber nun hast du IMMER diese Angst im Kopf das es wieder pasiert und natürlich passiert es dann wieder.

Du solltest daher wenn sämtlichen körperlichen Ursacehn ausgeschlossen wurden, solltest du dich nicht scheune psychologische Hilfe in anspruch zu nehmen.

gute Besserung

SMunfhlower2_73


es kann sein das eine rein körperliche ursach beim ersten mal vorglegen hat, aber nun hast du IMMER diese Angst im Kopf das es wieder pasiert und natürlich passiert es dann wieder.

Das ist übrigens der typische Beginn einer Angststörung: Erstmalig auftretende Symptome, die durchaus einen Grund gehabt haben können (Migräne, Unterzuckerung, zu viel Koffein, Stress, Schlafmangel). Eine ängstliche Verarbeitung dieser plötzlichen Symptome und v.a. Verknüpfung Symptom-Situation.

Und prompt hält man die Situation für "gefährlich". Meidet sie. Erwartet erneut die Symptome. Fatalerweise ähneln sich körperl. Angstsymptome und ursprüngl. Symptome.

Bzgl. Autofahren:

Ich würde es NICHT aufgeben – sonst verlierst Du völlig den Mut dazu. In ganz schlimmen Momenten ggf. anhalten oder kritisch fragen, ob Du Dich gerade für fahrtauglich hältst.

Und wirklich über Therapie (Verhaltenstherapie) nachdenken. Ggf. nochmals einen Fahrlehrer engagieren um zu schauen, wie das Fahrverhalten wirklich ist.

SNil'velxie


Ja, man nennt es auch "Fixierung"; die Angst tritt dadurch auf, dass du sie fürchtest und erwartest, auch unbewusst. Es ist also wahrscheinlich ein psychisches Problem, obwohl du es als Störung des Sehens wahrnimmst.

D'anny$040S9


*:) ich habe genau dasselbe problem wie du......mittlerweile ist es so das ich eine SD unterfunktion habe und ich l-thyroxin nehme......entweder kommt mir die fahrt wirklich sehr langsam vor oder ich werde in der hinsicht wieder "normal" ":/

Stunflhowehr_7x3


Bei allem, was ich geschrieben habe, gehe ich davon aus, dass organisch alles abgeklärt wurde (auch Schilddrüse!)... Also auch Schilddrüse.

SQunfwlowQer1_x73


(Mist, falsche Taste!)

FÜR Angstsymptomatik sprich auch, dass das Symptom eben nur isoliert beim Autofahren auftritt. Nicht auf dem Sofa, nicht beim Laufen,...

Was dann halt auch gegen Schilddrüse sprechen würde – die merkt nicht, wenn Du Auto fährst.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Augen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Hals, Nase und Ohren


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH