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Krankenkasse will Behandlung für Opa nicht bezahlen

AMbby"liczious hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben!

Ich habe ein großes Problem und zwar leidet mein Opa an feuchter Makuladegeneration und kann aufgrund dessen nur noch eingeschränkt sehen. Er ist für meine Oma die wichtigste Stütze im Alltag, da er sie gewissermaßen pflegt und kann immer weniger, weil er so schlecht sieht. Beim Augenarzt wurde ihm die Krankheit bestätigt und eine Injektionstherapie vorgeschlagen, die wirklich wichtig für ihn wäre. Seine Krankenkasse hat diese aber abgelehnt mit der Begründung, dass der Erfolg davon nicht bestätigt wäre.

Das arzneimittel lucentis ist für die verschiedenen typen der feuchten altersabhängigen AMD mit Vsus größer/gleich 0,05 zugelassen. In den Zulassungsstudien wurde ein Sehvermögen mit einem Visus unter 0,05 jedoch nicht erfasst. Es liegen keine Daten darüber vor, ob Lucentis bei einer Sehschärfte von unter 0,05 einen therapeutischen Nutzen hat

Er liegt nur 0,1 unter 0,5 :( und wenn er die Therapie nicht bekommt, erblindet er wohlmöglich. Die Kosten von 5200 € kann er aber auf keinen Fall selbst tragen und der Rest der Familie leider auch nicht. Hat jemand eine Idee, was man da machen könnte?

Liebe Grüße

Antworten
H?olg#erx69


Sehr schnell handeln, Rechtsanwalt einschalten, er müsste einen Widerspruch gegen die Entscheidung der Krankenkasse formulieren und gleichzeitig eiligst Klage am Sozialgericht erheben und einen Antrag auf einstweilige Anordnung stellen. Die feuchte Form der Makulardegeneration muss schnellstens behandelt werden, sonst ist die Gefahr zu erblinden sehr groß. Die Argumentation der KK "weil er eh schon sehr schlecht sieht ist der Nutzen der Therapie unsicher" ist geradezu pervers.

J}ori


Auf jeden Fall Widerspruch einlegen. Es ist durchaus eine Masche der KK, teure Behandlungen erst einmal abzulehnen. Die meisten Antragsteller lassen sich davon entmutigen und geben auf. Bleibt man hartnäckig, dann hat man meist auch Erfolg. Ggf. auch mal persönlich vorstellig werden.

SaweetJmimi


Ich arbeite in einer Augenklinik, bei uns wird ebenfalls Lucentis gespritzt, hat der Medizinische Dienst denn den Antrag geprüft( die Krankenkasse lässt im Regelfall die Anträge vom Medizinischen Dienst prüfen und im Regelfall wird dann von dem Augenarzt nochmal ein genauer Visusverlauf angefordert.) Ich würde erstmal den behandelnden Arzt bitten sich mit der Krankenkasse in Verbindung zu setzen und meistens klappt es dann ganz gut ansonsten wird der Augenarzt eine alternative anbieten, er bleibt auf keinen fall unbehandelt!!

Z)en;tauir


Solange das alles noch in der Schwebe ist wird das Augenlicht deines Opas nicht besser.

Chelidonium- und Euphrasia-Augentropfen möchte ich da empfehlen.

Meine 82 jährige Schwiegermutter war auch sehr schlecht dran und schon ewig Patientin in Augenkliniken und -praxen..irgendwann hat sie herausgefunden dass ihr diese Tropfen besser helfen als alles vom Arzt verordnete.

Vielleicht kannst Du Dich mal selber fortbilden.

Ich hätte jetzt Chelidonium besonders empfohlen. Die Tropfen sind homöopathische verdünnt..also überhaupt nicht gefährlich dafür seegensreich.

Chelidonium heißt griechisch Schwalbe. Dieses Kraut pflücken Schwalben um damit die Augen ihrer blinden Kinder zu therapieren. Wenn man sieht wie Schwalben fliegen, weiß man, dass sie eines besonders brauchen: gute Augen!

Alles Gute!

Vielleicht hat dein Opa auch wie meine Schwiegermutter Dornwarzen an den Fußsohlen, an den mit den für die Augen korrespondierenden Stellen...dann koche Schöllkraut in Olivenöl kurz auf, länger inkubieren lassen, abfiltern, fertig ist das Heilöl für die Füße. Wer sich traut kann auch ein kleines Tropffläschchen abfüllen für die Augenlider...oder den Schöllkrautsaft direkt auf die Augenlider geben...wies die Schwalben bei ihren Schwalbenkindern im Nest machen. :)^ Es lohnt sich immer der Natur auf die Finger zu schauen.

KqnaxdkerB-rucqhpilot


@ Zentaur

Chelidonium- und Euphrasia-Augentropfen

sind diese Tropfen in Apotheken frei verkäuflich / ohne Rezept zu bekommen ?

Mein Vater leidet auch unter der MD. Zuerst war das linke Auge mit der feuchten Form diagnostiziert worden. Die Lucentis-Spritzen hat er anstandslos bekommen, aber der Behandlungserfolg links war leider nur von kurzer Dauer. Die Verschlechterung der Sehkraft war auf dem Auge leider nicht zu stoppen.

(2-3 Jahre her) Da sieht er nur noch ca. 10%.

Auf dem andern, dem rechten Auge war die Sehkraft damals immer noch knapp über 50%, aber die nahm jetzt auch immer mehr ab und im Frühjahr wurde rechts jetzt auch eine feucht MD festgestellt. :°( Sehkraft war abgefallen auf unter 20%. Spritzentherapie verordnet und jetzt hat er aktuell 3 Spritzen hinter sich. Sehkraft minmal gebessert bei 20%. Mit der Krankenkasse gab es keinerlei Probleme, die haben immer anstandslos die Kosten übernommen (KKH-Allianz)

Durch die Spritzen wird ja nur eine weitere Verschlechterung aufgehalten. Die frühere Sehkraft kann man nicht wieder herstellen so die Augenärztin.

Was die ihm noch empfohlen hat sind unterstützende Tabletten. "Orthomol AMD extra", sind rezepftfrei, aber recht teuer. So ne Packung mit 120 Stk 47€ in der Apo. Da muss er 1 Tablette am Tag einnehmen und die nimmt er seit die Diagnose vor 3 J. gestellt wurde. In der Hoffnung, dass es irgendwie unterstützend hilft. Bei der Erkrankung sollte man auf alle Fälle alles erdenkliche versuchen.

Eine Erblindung ist so ziemlich das Schlimmste was einem erfahren kann, nichts mehr zu sehen kann ich mir gar nicht vorstellen, ein Alptraum.

Z-entvaur


@ KnaxderBruchpilot

Bei der Erkrankung sollte man auf alle Fälle alles erdenkliche versuchen.

Eine Erblindung ist so ziemlich das Schlimmste was einem erfahren kann, nichts mehr zu sehen kann ich mir gar nicht vorstellen, ein Alptraum.

Das sehe ich genauso. Die Tropfen sind in der Apotheke frei verkäuflich. Aufhalten können sie auch.

Kreilaufanregende Mittel wie viel Wasser trinken, Chili u.a. schrafe Gewürze. Einreibungen mit Holunderblüten-Öl oder Rosmarin-Öl sollten auch dem Augenlicht dienlich sein.

Oft sind Augenprobleme im Alter zunehmend weil die Schildlrüse immer schlechter arbeitet...da kommt es dann auch zu Artheriosklerose, erhöhten Leberwerten, Herzproblemen, Nierenproblemen.

Bei dicken Beinen hift Apocynum D6 die Niere und das Herz wieder anzuspornen, tapferer zu schlagen, besser zu exkretieren...man skann zusehen wie die Beine schlank werden :)^ @:)

KKna>xdlerBruvchpiloxt


@ Zentaur

hab vielen Dank für die wertvollen Erläuterungen. :)^ Das mit dem ausreichend Trinken über den Tag ist halt bei den meisten Senioren ein Riiiesenprolbem (hab keinen Durst, also trink ich jetzt auch nichts heißt es da leider meistens) und es ist immer ein Kampf damit.

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