» »

Starke Kurzsichtigkeit bei Kleinkind

TWhomasMügnchen


@ antigone

... und warum verlinkst du dann einen Text,

* der es als machbar und erstrebenswert hinstellt, die Brille durch "Übungen" möglichst schnell loszuwerden

* der das regelmäßige Tragen einer auskorrigierten Brille als Ursache einer weiteren Verstärkung der Kurzsichtigkeit hinstellt

* der rät, die Brille so wenig wie möglich und wenn schon nur unterkorrigiert zu tragen? :|N

Die verunsicherte TE muss ja, wenn sie das liest, das Gefühl bekommen, dass sie ihrer Tochter schadet, wenn sie sie die neue Brille tragen läßt.

Genau das Gegenteil ist der Fall.

A?ntigoxne


der das regelmäßige Tragen einer auskorrigierten Brille als Ursache einer weiteren Verstärkung der Kurzsichtigkeit hinstellt

Genau das Gegenteil ist der Fall.

Was noch nicht bewiesen ist. ;-)

Es gibt Untersuchungen (bisher nur an Hühnern von Frank Schaeffel), die das Fortschreiten durch Minusgläser bestätigen.

Die TE hat die Möglichkeit, sich weiter zu informieren und dann selbst zu entscheiden.

Ich habe betont, wie wichtig es für ein kindliches Gehirn ist, immer wieder scharfe Bilder zu bekommen.

Und jedem Sehtrainer ist klar, dass es einige wenige Menschen mit einer angeborenen Kurzsichtigkeit gibt.

Die Hände in den Schoß legen und abwarten ist für viele aber keine Lösung.

EjmitlixeA


Natürlich ist das kein Zufall, sondern die Regel. Aber warte mal ab, bis die Gleitsichtbrille kommt. Oder bei normalsichtigen die Lesebrille. Auch da kenne ich es so, dass innerhalb von 1-2 Monaten nach Anschaffung der ersten Lesebrille eine Gewöhnung mit einem starken Schub eintritt.

Ja, die Augen entwickeln sich ja auch im Alter wieder vermehrt. Das hat aber nichts damit zu tun, dass man immer wieder das nachlegt, womit man sehen kann (was wäre die Alternative? 10 Jahre lang nicht mehr lesen?), sondern damit, dass die Entwicklung/ Schwächung eben noch nicht abgeschlossen ist.

DLieKr(uexmi


Es gibt Untersuchungen (bisher nur an Hühnern von Frank Schaeffel), die das Fortschreiten durch Minusgläser bestätigen

sein Schluß aus seiner komplexen Forschungsarbeit, aus der du nur ein Segment greifst, war jedoch nicht, auf Brillen zugunsten der Sehkraft zu verzichten......

AXntti5go]ne


war jedoch nicht, auf Brillen zugunsten der Sehkraft zu verzichten......

Habe ich das geschrieben? ;-)

Schaeffel hat herausgefunden, dass mehrmaliges kurzzeitiges Tragen einer PLUSbrille bei Myopie das Fortschreiten stoppen kann.

Legt ein Brillenträger mit höherer Kurzsichtigkeit seine Brille ab und zu ab, ist es im Prinzip dasselbe, wie eine Plusbrille zu tragen.

E;mil}ieA


Legt ein Brillenträger mit höherer Kurzsichtigkeit seine Brille ab und zu ab, ist es im Prinzip dasselbe, wie eine Plusbrille zu tragen.

Also, als ich anfangs eine Brille hatte (mit 12 circa), habe ich die auch nicht regelmäßig getragen, weil ich eitel war. Meine Kurzsichtigkeit ist davon aber nicht besser geworden...

TSh[omasMüxnchen


Es gibt Untersuchungen (bisher nur an Hühnern von Frank Schaeffel), die das Fortschreiten durch Minusgläser bestätigen.

O Mann, gegen solche Einfalt ist kein Kraut gewachsen. %-|

Wer bereit ist, 5 Minuten darüber nachzudenken, wie ein Versuch aussehen könnte, der das beweist, merkt ganz schnell, dass das aus logischen Gründen unmöglich ist.

Ich kann dem einzelnen Kind (oder dem Huhn) nur entweder Minusgläser geben, oder nicht. Dann kann ich die weitere Entwicklung beobachten. Ich kann aber keine Aussage darüber machen, wie die Entwicklung gelaufen wäre, hätte ich es genau anders herum gemacht.

Anders gesagt: Es ist bei einem Phänomen, das mit individuellem Körperwachstum zu tun hat, nicht möglich, eine Kontrollgruppe zu bilden. Also kann ich die beobachtete Entwicklung auch nicht auf diese oder jene Maßnahme zurückführen.

Ich könnte ja auch ein Buch schreiben, in dem ich meine harten Kontaktlinsen als Mittel gegen weiteres Ansteigen von Kurzsichtigkeit anpreise. (Funktioniert seit mehr als 20 Jahren!) Nur habe ich genug Hirn hinter meinen kurzsichtigen Augen, dass ich weiß: Ich kann nie sagen, wie meine Augen sich ohne Linsen weiter entwickelt hätten. Möglicherweise wären sie genauso bei diesen Werten stehen geblieben wie mit Linsen auch.

Die Hände in den Schoß legen und abwarten ist für viele aber keine Lösung.

Das ist das eigentliche Problem: Vielen Menschen fällt es schwer, Dinge hinzunehmen, die nun mal so sind, und die man nicht beeinflussen kann. Also werden irgendwelche Zusammenhänge konstruiert, damit man sich vormachen kann, man könnte "was machen". Oder man nutzt die Not anderer aus und macht ihnen vor, man könnte für sie was machen. Nur hat das mit Medizin nicht viel zu tun.

Auntigzone


Nur hat das mit Medizin nicht viel zu tun.

Meinst du die (Schul-)Medizin, die von soooo vielen Krankheiten nicht einmal die Ursache kennt, geschweige denn HEILmittel dafür?

Oder meinst du die (Alternativ-)Medizin, die andere Wege geht, die nicht von allen anerkannt werden?

;-D

k^amixkaze


Ich finde, Augenübungen sind für Erwachsene geeignet, die daran glauben und ihre Sehfähigkeit und -entwicklung und damit auch evt. Ergebnisse der Übungen ausreichend selbst reflektieren können. An einem Kleinkind mit Augenübuengn rumzudoktern halte ich nur dann für sinnvoll, wenn das ganz ärztlich begeitet wird (Sehschule) und das Kind im Alltag eine ausreichend starke Brille erhält, damit die Augen und das Gehirn sich altersentsprechend entwickeln können. Internetseiten und Bücher halbseidener Autoren zu empfehlen, halte ich bei einem Kleinkind für verantwortungslos.

Juump^eroxv


soooo vielen Krankheiten

Kurzsichtigkeit ist keine Krankheit.

Ende der Diskussion für mich, bevor sie angefangen hat.

EJmi9liexA


Meinst du die (Schul-)Medizin, die von soooo vielen Krankheiten nicht einmal die Ursache kennt, geschweige denn HEILmittel dafür?

Du meinst die (Schul-)Medizin, die von soooo vielen anderen Krankheiten die Ursache kennt und sogar das entsprechende HEILmittel dafür? ;-D

mjdem0aulwuxrf


Hallo,

ich danke allen, die einen Beitrag geschrieben und mir eine Anregung gegeben haben.

Bereits vor 1 Jahr, als unsere Tochter im Alter von 6 Monaten eine Brille verordnet bekam, war die MEssung mittels einer Skiaskopie erfolgt - in der Klinik und auch vom Augenarzt. Dieser hat nun auch die Untersuchung gemacht. Ich konnte heute eine 2. Untersuchung in der Kinik durchführen lassen und die haben seine MEssung nicht bestätigt, sondern meinen, die Werte seien unverändert und die bisherige Brille reiche auch. Natürlich ist -6/-6,5 auch ein Hammer, aber den Schock haben wir schon letztes Jahr verarbeitet und die Brille trägt sie ja zum Glück gut. Ich wollte dieses Ergebnis mitteilen und kann nur jedem anraten, sich bei solchen Entscheidungen eine 2. Meinung zu holen. Wir sind auch noch mal darauf hingwiesen worden, wie schwierig diese Messungen gerade bei Kindern unter 2 Jahren sind und wie ungenau die Ergebnisse häufig sind. Eine solch gravierende Abweichung hätte ich allerdings nicht für möglich gehalten. Übrigens sollen wir nun alle 3-4 Monate zur Kontrolle in die Klinik kommen, auch im Hinblick auf die Kontrolle der Netzhaut.

antigone: Dr. Maus hat erst wieder ab Februar nächsten Jahres Termine frei.

italiana 83: im welchem Alter habt ihr denn die kurzsichtigkeit eures sohnes festgestellt und wie hat sie sich entwickelt?

ThomasMünchen: unsere kleine ist mit einer gaumenspalte und einem sog. stickler-Syndrom geboren worden. dies hat uns seit geburt eine umfassende untersuchung in den unikliniken beschert, für die wir sehr dankbar sind - sonst wäre schon alleine die kurzsichtigkeit nicht so früh festgestellt worden.

Allerdings weiß ich nicht, welche Dioptrinwerte wir noch zu erwarten haben. Gibt es da erfahrungswerte? Dass OP/Lasern pp erst, wenn das Auge ausgewachsen ist, in Betracht kommt, habe ich jetzt gelernt. Ich hoffe nur, dass sie dann Werte hat, die dies noch zulassen.

Danke euch allen. :-)

TEhomalsMüncxhen


Hallo mdemaulwurf,

danke für deinen Beitrag. Ich habe auch erstmal über das Stickler-Syndrom nachlesen müssen und bin mir nun sicher, dass das so etwas Spezielles ist, dass Auskünfte über "normale" Kurzsichtigkeit, die du hier im Augen-Forum bekommen kannst, dir nicht wirklich weiterhelfen.

Auch Erfahrungswerte über die weitere Entwicklung der Kurzsichtigkeit sind nicht wirklich zutreffend, weil die Entwicklung bei deiner Tochter ganz anders laufen kann. Es wäre wohl am besten, wenn du mit anderen betroffenen Eltern in Kontakt kommst, die dir berichten können, wie sich im Zusammenhang mit diesem Syndrom die dafür typische Kurzsichtigkeit entwickelt (und andere, damit leider auch verbundene Augenleiden).

Auf jeden Fall kann ich dir sagen, dass es unabhängig von den dpt-Werten Möglichkeiten für eine OP gibt. Nur dass das dann eben nicht Lasern ist, sondern eine Kunstlinse. Auch mit -15 oder -20 dpt ist das noch machbar. Natürlich mit Risiken, die z.B. das Tragen von Kontaktlinsen nicht hat. Du musst dir also erstmal nicht viele Gedanken machen wegen der Kurzsichtigkeit, nur dafür sorgen, dass deine Tochter gut sehen kann.

Alles Gute wünscht euch

Thomas

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Augen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Hals, Nase und Ohren


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH