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Augen lasern lassen?

Pdaulq_27 hat die Diskussion gestartet


Bin eigentlich ein treuer Brillen Fan! Eine Freundin von mir hat sich jetzt die Augen lasern lassen! Was meint ihr so – Was sind eurer Meinung die Vor- und Nachteile?

Antworten
Jlorxi


Zunächst einmal muss geklärt werden, ob das Lasern überhaupt möglich ist. Das geht nämlich nicht bei allen. So kann z.B. eine Kurzsichtigkeit zu stark sein (soweit ich weiß liegt die Grenze irgendwo bei -10 dpt) oder die Hornhaut ist schon von Haus aus sehr dünn, dann kann eben auch nichts mehr abgetragen werden.

Ansonsten wirst Du wahrscheinlich viele Stimmen dafür und ebenso viele dagegen finden. Ich persönlich würde es nicht machen lassen, weil es eben irreversibel ist. Und so lange sich ein Sehfehler mit einer geeigneten Sehhilfe gut ausgleichen lässt, würde ich nicht an mir herumschnibbeln lassen.

kxatt$ilXeixn


ich hab es im März machen lassen.

Ich hatte beidseitig -8 dio. und konnte meine Kontaktlinsen nicht mehr vertragen. Auf Brille hatte ich überhaupt keinen Bock.

Das Laserverfahren [Werbung durch die Moderation gelöscht] dauerte 20 Minuten (also 10 min. pro Auge), danach konnte ich schon ziemlich gut sehen (noch rel. verschwommen) und am nächsten Tag hab ich die Augen morgens aufgemacht und alles war glockenklar :)z

Mit dem Laser kann nichts zerstört werden, das muss man dazu wissen, denn man macht sich immer wieder irgendwelche Horrorvorstellungen.

Natürlich ist es kein Garant dafür, dass es sich nicht doch irgenwann wieder verschlechtert, aber Sicherheit gibts im Leben nie.

Ich würde es jederzeit sofort wieder machen lassen, allein schon, weil ich nicht mehr total abhängig von Hilfsmitteln sein möchte und ohne absolut im Nebel stand.

Twhom^asxcat


Bei mir war es so, dass ich bei -10 angekommen war auf beiden Augen. Die Laserung brachte mir -1 auf beiden Augen, also noch schwach kurzsichtig. Was mir dann aber nicht gefallen hat, war, dass ich monatelang schmerzende trockene Augen hatte, die auch nicht mit Augentropfen besser wurden.

Leuft,scOhiffx-Fan


Hallo Paul_27,

auch ich bin ein treuer Brillen-Fan und habe mich aus einem ähnlichen Anlass wie du mit dem Lasern beschäftigt. Tatsache ist, dass diese OPs inzwischen Routineeingriffe sind und die Gelaserten in den meisten Fällen mit dem Ergebnis sehr zufrieden sind.

Es kann aber auch nach dem Eingriff gewisse Einschränkungen und Nachteile geben, auch wenn der Eingriff gelungen ist, z.B. Halos, verschlechtertes Kontrastsehen, dauerhaft trockene Augen. Jeder, der seine Brille verabscheut oder aber mit Brille einfach nicht gut sieht, wird solche Einschränkungen gern in Kauf nehmen, wenn er nach der OP einen Visus von 1,0 oder 0,9 ohne Sehhilfe erreicht. Aber jemand, der gerne Brille trägt und mit Brille gut sieht, möchte der sich auf ein nach seiner subjektiven Ansicht verschlechtertes Sehen, vielleicht auch ein ungutes Gefühl bei nächtlichen Autofahrten, einlassen?

Ich überlege es mir auf jeden Fall sehr gut, ob ich in ein paar Jahren, bevor die nächste teure Gleitsichtbrille fällig wird, eine Linsentausch-OP machen lasse (Lasern macht bei mir keinen Sinn, ich habe mich bereits beraten lassen), und auch du solltest dir das mit dem Lasern gut überlegen! Es gibt ein Forum, in dem du viele Erfahrungsberichte von zufriedenenen, aber auch unzufriedenen Gelaserten lesen kannst: augenlaser.operationauge.de - in dem Forum findest du auch Fotos, die dir zeigen, wie du so ungefähr sehen würdest, wenn du beim Lasern zwar im Zielbereich landest, aber das Ergebnis subjektiv betrachtet doch nicht so ganz optimal ist.

kqattiilIeixn


sorry, Luftschiff-fan, aber auf diesem Forum (Augenlaser) hab ich auch geschaut und finde, dass man es sich komplett sparen kann.

Es sind einfach viel zu viele Fürs und Wieders, weil jeder irgendwas anderes erlebt hat.

Entweder, man will seine Sehschwäche loswerden oder arrangiert sich mit den Hilfsmitteln, es gibt hier nur schwarz oder weiss. Wenn ich da Meinungen von Leuten aus o.g. Forum höre, dass sie sich mit -1,5 dio lasern lassen und sich dann über Sturbust und trockene Augen aufregen, denke ich mir, dass sie vielleicht tatsächlich alles beim alten hätten lassen sollen. Die wissen eh nicht, was es bedeutet, fast blind zu sein.

Ich hatte die Starbusts und die trockenen Augen für ca. 2 Monate, danach wars gut und wenn ich bedenke, wie blind und abhängig ich vorher war...das will ich nie wieder.

Auch spielen verschieden Faktoren eine Rolle, ob das ganze erfolgreich ist oder nicht: so müssen sich z.B. Raucher nicht wundern, wenn sie entzündungsanfälliger sind oder vermehrt unter trockenen Augen leiden etc.

Daher ist dieses Augenlaser- Forum eh nicht objektiv.

Ich kann nur raten: einfach machen lassen und nicht zu viel darüber nachdenken

Rroiehesse


Hängt davon ab, wo man es machen lässt.

Geiz ist geil, und billig sind da Kliniken im Ausland.

Ich würde mein Augenlicht nicht einer fremden Rechtsordnung anvertrauen.

Eine Freundin von mir arbeitet in der Augenklinik eines deutschen Uni-Klinikums. Sie meint dass ein großer Teil ihrer Kundschaft aus Geiz-ist-geil-Menschheit besteht, die sich die Augen haben im Ausland lasern lassen.

Lasern – im Übrigen: Wozu? Nur damit man keine Brille braucht, keine Linsen einsetzen muss? Ich halte die Technik noch nicht für ausgereift. Freiwillige also vor – solange sie nicht mit den Folgekosten ihres Narzissmus auch noch die Krankenkassen/die Solidargemeinschaft belasten.

:(v

kUaVtDtilxein


@ Roihesse

also ich war nicht im Ausland...

Und ausgereift ist die Technik allemal.

Aber stimmt schon: Linsen und Brille sind ne super tolle Sache und wer drauf steht, kanns ja auch weiterhin machen.

Und so Aussagen wie Folgekosten etc. wegen Narzissmus kann ja nur was mit Neid oder Unwissenheit zu tun haben... sowas muss man immer privat übernehmen, ist also Quatsch , so ne Aussage... es geht hier nicht um einen grösseren Busen, sondern um Augenlicht.

RTosi=he8ssxe


@ kattilein

es geht hier nicht um einen grösseren Busen, sondern um Augenlicht.

Ich korrigiere mich: Für Fälle, bei denen die Sehschwäche eklatant ist, würde ich auch zu einer Operation raten, aber auch nur bei einer renommierten Klinik.

Ich hatte, wie ich zugebe, Fälle vor Augen, wo mit bspw max 1,5 Dipotrien (plus oder minus) unbedingt dem eigenen Narzissmus folgend eine Laser-Operation (!) am Auge durchgeführt werden soll..und die dann noch maulen, dass die "Kasse" das nicht trägt. (Warum auch? Ist nur eine Befindlichkeitsstörung, es gibt Brillen etc.)

Wie waren denn Deine Werte, Kattlilein?

S>unflo'wer_x73


Man muss sich vor Augen führen, dass beim Lasern die Hornhaut abgetragen = ausgedünnt wird. Das ist nicht unbegrenzt möglich, da die Hornhaut zu dünn werden kann.

Ich (-8,xx Dioptrien) wollte früher auch immer lasern lassen. "Wenn ich mal Geld habe". Dann kamen 3 Netzhautablösungen mit dauerhaften Schäden und der Erkenntnis, wie verdammt kostbar das Augenlicht ist. Seither bin ich sehr glücklich mit meiner Brille und der Tatsache, dass ich auf dem einen Auge überhaupt noch sehen kann und trotz div. Probleme noch auf 100% Sehkraft komme (mit Brille).

Ich halte die Verfahren langfristig auch noch für zu wenig erprobt. Was Langzeiteffekte angeht in 20 oder 30 Jahren, wenn Alterungsprozesse einsetzen etc. Bevor Lasern angesagt war, hat man die Hornhaut tortenstückartig eingeschnitten...

STunflogwer_7x3


Bei ZU schlechten Werten (= ZU starker Kurzsichtigkeit) sind die Verfahren nicht mehr anwendbar, sondern nur in einem mittleren Bereich. D.h. den ganz schlimm Kurzsichtigen wird damit auch nicht geholfen.

Wobei "ganz schlimm" wohl auch Ansichtssache ist...

LGu(ftscShiffe-Faxn


@ kattilein

sorry, Luftschiff-fan, aber auf diesem Forum (Augenlaser) hab ich auch geschaut und finde, dass man es sich komplett sparen kann.

Es sind einfach viel zu viele Fürs und Wieders, weil jeder irgendwas anderes erlebt hat.

Entweder, man will seine Sehschwäche loswerden oder arrangiert sich mit den Hilfsmitteln, es gibt hier nur schwarz oder weiss. Wenn ich da Meinungen von Leuten aus o.g. Forum höre, dass sie sich mit -1,5 dio lasern lassen und sich dann über Sturbust und trockene Augen aufregen, denke ich mir, dass sie vielleicht tatsächlich alles beim alten hätten lassen sollen. Die wissen eh nicht, was es bedeutet, fast blind zu sein.

Ich hatte die Starbusts und die trockenen Augen für ca. 2 Monate, danach wars gut und wenn ich bedenke, wie blind und abhängig ich vorher war...das will ich nie wieder.

Auch spielen verschieden Faktoren eine Rolle, ob das ganze erfolgreich ist oder nicht: so müssen sich z.B. Raucher nicht wundern, wenn sie entzündungsanfälliger sind oder vermehrt unter trockenen Augen leiden etc.

Daher ist dieses Augenlaser- Forum eh nicht objektiv.

Ich kann nur raten: einfach machen lassen und nicht zu viel darüber nachdenken

kattilein

Was die Leute mit -1,5 angeht, stimme ich dir vollkommen zu. Was aber diejenigen mit höherer Fehlsichtigkeit angeht, muss man meiner Meinung nach unterscheiden. "Einfach machen lassen und nicht viel darüber nachdenken" gilt für diejenigen, die wirklich keinen sehnlicheren Wunsch haben, als morgens aufzuwachen und nicht als erstes nach der Brille greifen zu müssen. Als ich so um die 20 war, ging es mir auch so, und wenn ich damals die Möglichkeit bzw. das Geld gehabt hätte, hätte ich es machen lassen, ohne groß darüber nachzudenken, und wäre damit höchstwahrscheinlich glücklich geworden - bräuchte allerdings heute wieder eine Brille, einerseits wegen der inzwischen eingetretenen Alterssichtigkeit, andererseits wegen der drei Dioptrien, die ich jetzt kurzsichtiger bin als mit 20.

Heute aber sehe ich die Brille als Teil meiner Persönlichkeit und wäge daher vor einem Eingriff viel stärker das Für und Wider ab - wobei das Für im Wesentlichen in drei Argumenten besteht: - erspart es mir, alle paar Jahre teure Gleitsichtgläser kaufen zu müssen; - erspart mir die Katarakt-OP im hohen Alter (es geht bei mir um eine Linsen-OP, Lasern macht keinen Sinn); - erspart es mir, im Alter, wenn ich vielleicht bettlägerig und hilflos bin, darauf angewiesen zu sein, dass mir morgens jemand die Brille reicht, damit ich überhaupt etwas sehen kann. Angesichts dieser relativ schwachen Für-Argumente frage ich mich schon, ob ich mein gewohntes Sehen gegen das sehr viel andere Sehen mit Multifokal-Linsenimplantaten tauschen will.

Ich empfinde das Augenlaser-Forum durchaus als objektiv - die meisten Erfahrungsberichte enden in dem Fazit, den Eingriff nicht bereut zu haben, oft trotz gewisser Probleme und Nachteile. Für fast alle ist es am wichtigsten, nicht mehr auf die starken Gläser angewiesen zu sein, die sie vorher gebraucht haben. Und die meisten, die dort schreiben, hatten vorher weit höhere Werte als -1,5.

Und die negativen Berichte - wer auf jeden Fall seine Brille los werden will, sollte sie wohl wirklich nicht lesen und lieber nach dem Motto handeln: Augen zu und durch! Für alle anderen aber sind sie eine wichtige Entscheidungshilfe, denn sie sollten sich vorher fragen, ob sie hinterher gegebenenfalls auch mit den möglicherweise irreversiblen Nachteilen leben möchten.

kYat#tilexin


Hängt davon ab, wo man es machen lässt.

Geiz ist geil, und billig sind da Kliniken im Ausland.

Ich würde mein Augenlicht nicht einer fremden Rechtsordnung anvertrauen

das ist richtig und hätte ich persönlich auch nie gemacht.

Man musss aber auch in Deutschland nicht mehr teures Geld ausgeben.

Das Verfahren bei [...] ist bei weitem ausgereifter, als in irgendeiner Uniklinik und kostet die Hälfte.

Ich hatte beidseitig eine Stärke von -8 und musste von Kind an schwere Brillen tragen. Auch nach den heutigen besseren Schleifverfahren der Brillengläser wirkten die Gläser immer noch recht dick und schränkten mein Sehfeld ein. Ich habe mich damit nicht wirklich wohlgefühlt sondern eher eingeschränkt.

Leicht habe ich es mir zunächst bestimmt auch nicht gemacht, aber kosmetische Hintergründe habe ich nicht verfolgt und jeder, der nur noch Umrisse in 10 cm vor der Nase erkennen kann, weiss, was ich meine ;-)

SDunflo}wer_7x3


Hmm... ich habe -8,xxx Dioptrien und mit meiner Brille keinerlei Probleme. Habe nicht mal extra dünne Gläser (bzw. in einer Brille seit wenigen Wochen). Warum auch, ich sehe mich ja nicht von der Seite. ]:D

Ich denke, oft ist es schlichtweg eine Einstellungssache. Das Einzige, wo sie nervt: Freibad/Badestrand. Habe schon 2 Brillen im Meer verloren, und ohne ist es so schwer, das Handtuch wiederzufinden. Nunja...

@ Luftschiff-Fan:

Das mit dem Linsen-Austausch würde mich mal genauer interessieren. Weil da ja etwas gemacht wird, was dank Katarakt-OP's schon total gängig ist (und wo für mein Empfinden auch weniger Risiken bestehen).

Der Sohn meines Optikers (- 13 Dioptrien mit 18) hat es jetzt machen lassen und ist begeistert. Und der Vater sagt, einer anderen OP hätte er nicht zugestimmt.

S~unfloYwexr_73


Das Verfahren bei [...] ist bei weitem ausgereifter, als in irgendeiner Uniklinik und kostet die Hälfte.

Ist für mich irgendwie ein Widerspruch in sich... besser und billiger? Verfahren zu erforschen kostet nun mal Geld...

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