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Augen lasern lassen?

m1mimic\hae.mwueller


Aus meiner eigenen Erfahrung raus, dass bei mir die Kurzsichtigkeit zwischen 45 und 50 Jahren um über 2 Dioptrien in der Sphäre noch zugenommen hat. Inzwischen bin ich bei -8,... Dioptrien in der Späre, plus etwas Hornhautverkrümmung.

D.h. meiner Meinung nach ist die Regel, dass sich die Augen nicht mehr ändern im Erwachsenalter, nicht ausnahmlos gültig um es vorsichtig zu formulieren.

Trotzdem habe ich auf beiden Augen mit Brille und n=1,5 Gläsern (d.h. nicht hochbrechend) einen Visus von jeweils 1,0.

D.h. ich würde mich nicht lasern lassen, insbesondere aus dem Grund, weil man nicht vorhersagen kann, ob die Kurzsichtigkeit weiter voranschreitet. Vielleicht bin ich aber auch eine Ausnahme damit. Insgesamt wundere ich mich schon über die grosse Zahl der Laseroperationen, wenn das auf lange Sicht nur gut gutgeht.

M}eronyxmy


Das "Ich sehe mich ja nicht von der Seite" kam (zumindest auch) von mir. ;-)

Faux pas. Aber natürlich ebenso genial. (Besonders im Angesicht – pun intended – dieser blödsinnigen Verweise darauf, bei höherer Stärke wohl ja eine minigroße Fassung, die von vorne Sch*** aussieht, von der Seite aber so 'was von ästhetisch korrekt)

M*eroBn{ymy


vielfältigen Aktivitäten endlich ohne lästige Brille nachgehen zu können.

Aber es wird immer so präsentiert, dass man es quasi als selbstverständlich akzeptieren kann. Wie praktisch – auch so ein Wort – wäre es, am Morgen nicht im Nebel aufzuwachen und erst nach der Brille zu tasten... Erstens ist es mir gar nicht so unangenehm, etwas in visuelle Watte gehüllt aufzuwachen (ich muss ja nicht drei Sekunden nach dem Aufwachen ein Schild in 138 Metern Entfernung lesen). Zweitens ist der praktische Aufwand sehr, sehr gering (also Socken oder Schuhe anzuziehen, um dem kalten Fußboden ein Schnippchen zu schlagen, ist 14 mal so aufwendig). Drittens könnte man da viele andere Dinge als praktisch deutlich problematischer betrachten und trotzdem fällt es niemandem ein, da technisch/medizinisch etwas lösen zu wollen (ja, wie schön wäre es, mit gereinigten und wohl riechenden Zähnen aufzuwachen...).

Man darf das alles persönlich natürlich als unkomfortabel empfinden und für sich die beste Lösung suchen. Aber es ist nicht per se und nicht selbstverständlich ein Problem. (Werbung für medizinische Produkte ist ein eigenes Thema.)

LMufts>chi&ff-F%an


Erstens ist es mir gar nicht so unangenehm, etwas in visuelle Watte gehüllt aufzuwachen

Herrlich, dieser eingelullte Übergang zwischen Traum und Tag - es wäre für mich ganz schön gewöhnungsbedürftig, morgens gleich beim ersten Augenöffnen brutaler Schärfe ausgesetzt zu sein!

Aber eine OP, die einem das Socken-Anziehen für alle Zeiten erspart oder nach der man sich nie mehr am Rücken kratzen muss, darüber ließe sich nachdenken, darf natürlich keine ernsthaften Nebenwirkungen haben. ;-D

bei höherer Stärke wohl ja eine minigroße Fassung, die von vorne Sch*** aussieht, von der Seite aber so 'was von ästhetisch korrekt

Der Druck der "Aesthetical Correctness" ist wirklich enorm - ich habe Jahrzehnte gebraucht, um mich ein wenig davon zu lösen. Auch die meisten Optiker sind ja darauf dressiert - es ist ja auch das, worauf die meisten Kunden den größten Wert legen -, sind aber durchaus auch bereit und in der Lage, sich davon frei zu machen bei einem Kunden, der andere Prioritäten setzt.

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