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Brille bei Kurzsichtigkeit immer tragen oder nicht?

a]gentx00 hat die Diskussion gestartet


Hallo, meine Frage befindet sich eigentlich schon im Betreff. Würde mich interssieren was gesünder für die Augen ist? Meine genauen Dioptrin Werte kenn ich leider nicht auswendig, würde mich aber im "Mittefeld" ansetzen. Bin ohne Brille nicht blind, kann mich normal in der Öffentlichkeit bewegen. Zum Lesen, Fernsehen und PC surfen bin ich allerdings auf sie angewieen. Sehe eigentlich kein Problem so noch weiterzumachen wie bisher. Nur man wird älter, und bin jetzt schon 26, und auch wenn ich noch keine Einschränkungen verspüre, so denke ich schon, das die Augen mit dem Alter nicht besser werden. Daher die Frage gibt es eine allgemeine Lehrmeinung was gesunder für die Augen ist ? Immer mit Brille rumlaufen, auch wenn es noch recht gut ohne geht oder tut man seinen Augen damit keinen Gefallen?

ps: Bevor jemand fragt warum ich die Brille nicht trage, war und bin dafür zu Eitel. Solange ich noch ohne Brille klar komme, würde ich es gern noch dabei belassen. Nur ob das sinnvoll ist steht auf einem anderen Blatt. Daher die Frage.

Antworten
M#rsHi)de


Wenn du schon beim Lesen oder am Pc Probleme hast, dann würde ich das schon fast nicht mehr als "Mittelfeld" bezeichnen.

Ich bin auch kurzsichtig und trage meine Brille eigentlich hauptsächlich beim Autofahren. Allerdings merke ich auch in der Stadt, dass ein sehr großer Unterschied zwischen mit und ohne Brille besteht.. An die Brille konnte ich mich aber nie so richtig gewöhnen, weswegen ich darauf meist eher verzichte..

Die Optikerin meinte allerdings zu mir auch schon, dass ich mit der Sehschwäche eigentlich immer eine Brille tragen sollte – auch wenn es wohl nicht ungesünder für die Augen sei, darauf zu verzichten. Es ist aber einfach anstrengender.

a?gentv0x0


Nun ja Probleme ist zu viel gesagt. Kann wohl auch ohne Brilel mit dem PC arbeiten und auch lesen, es ist nur mal viel Anstrengender.

S|chlitz[auogex67


Es existiert immer noch das Märchen, dass das Brille tragen die Kurzsichtigkeit verschlechtert. Es ist ein Märchen.

Warum will man eigentlich unscharf sehen, wenn man auch gut und scharf sehen könnte ???

Ganz ehrlich: nicht richtig sehen zu wollen ist für mich Dummheit.

sSporxtfan


Also ich habe meine Brille nun seit 20 Jahren und möchte sie eigentlich von Anfang an nicht missen. Am Anfang habe ich auch versucht, die Brille nur gelegentlich zu tragen (gerade weil mich in der Schule, wo ich seitlich in der U-Form saß, auch jeder angestarrt hat – war halt auch für die anderen ungewohnt mit Brille). Aber das ständige Auf und Absetzen und immer mit sich rumtragen müssen war mir viel zu nervig, so dass ich die schnell immer getragen habe (auch wenn meine erste Brille unmöglich aussah, totale Geschmacksverirrung ;-) ). Die Augen haben sich schnell an die Brille gewöhnt, so dass ich dann ohne Brille auch schlechter sah. Eigentlich wollte ich z.B. ohne Brille lesen, weil ich auf so geringe Entfernung zum Buch etwas schärfer sah, aber es war ziemlich nervig, wenn man dann nicht erkennt, wer da gerade ins Zimmer kommt (überspitzt gesagt).

Ich hatte damals mit -1,75 Dioptrien angefangen (wurde in den Jahren danach noch schlechter, inzwischen wieder besser) und weil ich in der Schule ganz vorn saß, war mir nie wirklich bewusst geworden, dass ich schlecht sehe. Ich habe mir vorgemacht, als läge an der Schrift des Lehrers, dass ich das an der Tafel nicht lesen kann. Als ich beim Optiker das erste Mal ein Glas in meiner Stärke vors Auge halten und aus dem Fenster sehen sollte, war ich völlig überrascht, dass ich die 5m entfernten Werbetafeln des Geschäfts gegenüber problemlos erkennen konnte ;-D

A"ntOigo{ne


Es existiert immer noch das Märchen, dass das Brille tragen die Kurzsichtigkeit verschlechtert. Es ist ein Märchen.

Sicher? ;-)

Es gibt einen deutschen Forscher, der schon seit Jahren dabei ist, zu ergründen, wodurch Kurzsichtigkeit entsteht und wie man sie verhindern kann:

[[http://www.uak.medizin.uni-tuebingen.de/depii/groups/frank/pdf/SchaeffelMyopie.pdf]]

Auch interessant von ihm ist dieser Artikel:

[[http://www.gesundessehen.de/z2.pdf]]

Zumindest bei Naharbeit (Lesen und Schreiben) sollte man bei Kurzsichtigkeit auf die Brille verzichten.

@ agent00

Eine Brille ist nur ein HILFSmittel, kein HEILmittel.

Du hast immer noch nicht geschreiben, was für Werte du hast.....

Ich selbst konnnte mich nie an eine Brille gewöhnen und trug früher Kontaktlinsen. Inzwischen bin ich so weit, dass ich nur noch eine gute Dioptrie Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung habe und im Alltag prima ganz ohne Sehhilfe zurecht komme. Nur zum Autofahren ist natürlich eine optimale Sehhilfe noch nötig.

Wenn es dich interessiert, kannst du hier meine Geschichte nachlesen, wie Augen auch wieder besser werden können:

[[http://sehimpulse.de/]]

Sgchl\itzaDugex67


Zumindest bei Naharbeit (Lesen und Schreiben) sollte man bei Kurzsichtigkeit auf die Brille verzichten.

Logisch gedacht kann man dann aber in der Ferne immer noch nicht klar sehen, gelle ???

Und dieses ganzen Sehimpulsgetüdel:

WEr nicht mal die Mühe auf sich nimmt, ne Brille zum Scharfsehen aufzusetzen, wird sich sicherlich nicht stundenlang Sehübungen machen....

Und mir sind auch keine Berichte bekannt, wo Menschen reihenweise wieder sehen konnten.

Die einzigen, die ich kenne, die ohne Brille wieder sehen können wie ein Adler, sind Leute, die sich haben lasern lassen....

Mberoxnymy


aber im "Mittefeld" ansetzen. Bin ohne Brille nicht blind, kann mich normal in der Öffentlichkeit bewegen.

Lustig. Meine Perspektive mit -6.5, was technisch gerade im oberen Feld angesiedelt ist, die ich aber als Mittelfeld definieren würde, wäre ja, dass du, wenn du dich normal in der Öffentlichkeit bewegen kannst, im unteren Feld bist.

Wie auch immer, ich würde so machen, wie du willst. Dort wo du es brauchst oder wo es die Situation verlangt, setze die Brille auf. Sonst nicht. Ich habe zwar schon beides gehört (Nicht-Tragen und Tragen schadet), aber beides nicht gängige Lehrmeinung.

und bin jetzt schon 26

Wow. Die Menschen werden immer älter.

A=ntiguo^ne


Die einzigen, die ich kenne, die ohne Brille wieder sehen können wie ein Adler, sind Leute, die sich haben lasern lassen....

Ich kenne welche, die es OHNE Laser geschafft haben. ;-D

Z.B. eine Freundin, die aufgrund dessen auch Sehtrainerin geworden ist:

[[http://www.schaulust-bremen.de/Sehtraining/Sehtraining-in-Bremen/Dagmar-Wanschura/]]

s,chnAiekxi


also ich denke, dass man vor allem bei kurzsichtigkeit vielleicht besser die brille bei tätigkeiten im nahbereich oder im näheren bereich anziehen sollte, wenn man da schon unscharf sieht. bin auch kurzsichtig, aber ich sehe bei deinen genannten tätigkeiten ohne probleme, also würde ich dich eher am ende vom mittelfeld ansiedeln ;-)

aber am ende ists dein ding, ob du die brille tragen willst, oder nicht. man denkt halt immer, man sieht gut, weil das gehirn wahrscheinlich auch ziemlich viel noch ausgleichen kann, aber wenn man dann mal mit brille vergleicht, ist das dann schon was ganz anderes. musst du halt mal ne zeit lang ausprobieren.

Mlandvy68


Zum Autofahren oder weit sehen brauchst du keien Brille?, richtig?

Dann bist du nicht kurzsichtig, sondern Weitsichtig.

Kurzsichtige sehen auf die Weite schlecht und können Naharbeiten auch ohne Brille machen, was allerdings anstrengend für das Auge ist. Ich bin in der Situation, dass ich wahrscheinlich eine Gelitsichtbrille brauche - Lesen und Schreiben ist mit Brille für mich inzwischen ein Kraus - war es die letzten 30 Jahre nicht! Wie sagtest du so schön, man wird älter, gell.

Weshalb benützt du keine Kontaktlinsen, wenn du zu eitel bist eine Brille aufzusetzten, bist du zu faul die Linsen einzusetzen ???

S$unfFlyoewer__7x3


Zumindest bei Naharbeit (Lesen und Schreiben) sollte man bei Kurzsichtigkeit auf die Brille verzichten.

Gut – dann tunke ich einfach meine Nase in die Tinte und schreibe damit! Denn kurz vor der Berührung meiner Nase mit dem Papier sehe ich nix ohne Brille.

Ich finde diese "Extrempositionen" immer gefährlich. Zumal es Erklärungsansätze für Kurzsichtigkeit gibt – aus denen sich ableiten lässt, dass eine Brille daran (= anatomisch zu lange Form des Augapfels) durch Brillenverzicht nichts ändert.

Bin ohne Brille nicht blind, kann mich normal in der Öffentlichkeit bewegen. Zum Lesen, Fernsehen und PC surfen bin ich allerdings auf sie angewieen. Sehe eigentlich kein Problem so noch weiterzumachen wie bisher

Also entweder hast Du minimale Werte (wenn Du Dich problemlos bewegen kannst) – oder nicht (wenn lesen, PC & TV ohne nicht geht). Wäre hilfreich, doch mal die Werte zu kennen. Und siehst Du OHNE Brille wirklich fast genausogut wie MIT Brille (Schilderlesen,...)?!

Wenn die Brillen-Notwendigkeit in Deinem Führerschein eingetragen ist, MUSST Du sie im Auto zudem tragen. Wenn nicht, dann tue aber bitte Deinen Mitmenschen den Gefallenu nd fahre nicht ohne Auto!

Ansonsten:

Wenn Du angeblich gut klarkommst ohne Brille und insgesamt problemlos mit Deinem bisherigen Brille auf/ab klarkommst: Dann mach' doch einfach weiter so (aber bitte, ohne im Straßenverkehr andere unsinnig zu gefährden).

Spätestens wenn Bekannte sich beschweren, dass Du sie in der Stadt nicht gegrüßt hast oder andere Dinge passieren, die auf eindeutig zu schlechtes Sehen zurückzuführen sind (ich bin dann irgendwann mit dem Rad gegen einen Pfosten gefahren, der so verdammt gleichfarbig wie sein Umfeld war), wirst Du Dir das mit der Eitelkeit überlegen.

Außerdem gibt's auch noch Kontaktlinsen.

t#h=eQuemexn


[[www.gesundessehen.de/z2.pdf]]

Das ist doch totale Panikmache - ich hab 6 Dioptrien und es wird langsam schlechter, heißt das ich muss damit rechnen grünen Star zu bekommen oder blind zu werden??

A:ntig3one


@ theQueen

Wenn du googlest, findest du noch andere Seiten zu Netzhautablösung und Glaucom, wie z.B. diese eines Augenarztes:

[[http://www.dr-gumpert.de/html/gruener_star.html]]

Bei höheren Werten heisst das Stichwort "Früherkennung". Dann wird man auch nicht blind. ;-)

S?unflonwer5_x73


@ theQueen:

Ich hab' mit -6 Dioptrien 2 Netzhautablösungen gehabt. Da ich ja keine Probleme hatte und mein (dusseliger Kleinstadt-) Augenarzt nie die Netzhaut untersucht hat, hatte ich eines Morgens das Vergnügen, auf dem einen Auge mit 50%igen Gesichtsfeldausfall aufzuwachen. Da war's einfach schwarz, wie ein Vorhang der im Theater runterkommt.

Not-OP, das 2. Auga war in ähnlich miesem Zustand und die Netzhaut schon teilweise abgehoben. Also auch da OP. Dann noch 1x gelasert... und einige Jahre später erneuter Riss im kaputteren Auge.

Das alles, weil man bei meiner Kurzsichtigkeit nicht regelmäßig die Netzhaut untersucht hat. Ab einer best. Kurzsichtigkeit hat man da einfach ein erhöhtes Risiko.

Für mich bedeutet es: In einem Auge teilweiser Gesichtsfeldausfall (allerdings nach der Not-OP deutlich geringer als vorher, hätte auch ganz anders ausgehen können). In dem kaputteren Auge massive Trübungen des Glaskörpers (ich sehe lila Bläschen, graue Bläschen, schwarze Bruchstücke und insgesamt etwas getrübt).

Also mind. 1x im Jahr beim Augenarzt die Netzhaut kontrollieren lassen, auch wenn die Untersuchung wg. der weit geträufelten Pupillen unangenehm ist.

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