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Ich brauche eine Brille, will es meinen Eltern aber nicht sagen

dXiemiOtdOer,gelbaenxhose hat die Diskussion gestartet


Hallo

Seit ziemlich langer Zeit brauche ich eine Brille. In der 5. Klasse ist mir plötzlich aufgefallen, dass ich am Overheadprojektor nichts mehr lesen kann. War aber dummerweise zu eitel, was zu sagen, was ich jetzt bereue... :|N

Naja, auf jeden Fall ist es jetzt so (bin 14, nach den Sommerferien 9. Klasse), dass ich von der letzten Reihe in der Schule die Schrift auf der Tafel als weiße Streifen sehen kann, aber nicht lesen. Da ich meistens gute Noten schreibe, fällt das nicht so auf. Sind meine Augen sehr schlecht?

Meine Frage ist auch, ob ich einfach so zum Optiker gehen kann und einen Sehtest machen kann, ohne danach eine Brille zu kaufen, oder ob ich dafür meine Eltern brauche. Ich möchte das nur machen, um erstmal grob zu wissen, wie schlecht ich sehe.

Das kommt zwar echt komisch, aber ich hätte es wirklich am Anfang sagen müssen... Nur jetzt habe ich Angst, dass das dann gleich ganz schlecht ist und meine Eltern denken, ich vertraue ihnen nicht. Bitte denkt nicht, dass ich keine Brille tragen wollen würde, ich würde total erleichtert sein, endlich wieder was zu sehen. Und mittlerweile gibt es ja auch echt schöne Brillen und viele tragen eine.

Wie könnte ich das meinen Eltern sagen?

Liebe Grüße, diemitdergelbenhose

Antworten
SDol%amxie


Ich versteh Dein Problem nicht. Warum sagst Du es ihnen nicht einfach? Du musst ja nicht umbedingt dazu sagen, wie lange Du das schon bemerkt hast. mit dem Sehen ist das ja eh sehr viel Gewohnheit. Wenn man gewohnt ist, dass alles verschwommen ist, dann fällt es einem gar nicht richtig auf. Ich kenne viele, die irgendwann aus einem ganz wagen Gefühl heraus einen Sehtest haben machen lassen und dann richtig schlechte Werte hatten. Und vorher nix gemerkt!

Ich würde es ihnen einfach sagen!

H)appvy Ban*axna


Keine Eltern der Welt schimpfen mit ihrem Kind weil es eine Brille braucht. Sage es ihnen am besten heute noch. Dann könnt ihr den Sehtest beim Optiker machen lassen und wenn du magst und deine Eltern zustimmen eine Brille anfertigen lassen. Dann hast du schon nächste Woche oder spätestens übernächste Woche deine Brille.

Nur Mut, habe keine Angst. @:) :)*

A8leonxor


Ich habe mich einfach immer in der Schule nach vorne gesetzt und mir dann mit 17 irgendwann ne Brille von nem Bekannten aufgehabt und eine neue Welt entdeckt.

Ich kam dann nach Hause, meinte "ich brauch ne Brille" und dann war der Drops gelutscht.

Mir ist es vorher gar nicht wirklich bewusst gewesen das ich ne Sehhilfe brauche weil es für mich so normal war.

d4evili8ndis-guiHs*e


Wenn du die Schrift auf der Tafel nicht lesen kannst – auch, wenn es von der letzten Reihe aus ist – bist du auf jeden Fall deutlich kurzsichtig.

Mir ist nicht ganz klar, wieso du es deinen ELtern nicht sagen möchtest. Hast du Angst, daß sie mit dir zum Arzt gehen und der dann sagt "falscher Alarm, sie braucht keine Brille"? Oder worum geht es?

Aber egal – geh einfach zum Optiker und sag, wie es ist – daß du das Gefühl hast, schlecht zu sehen, daß du aber erst mal einen Sehtest machen möchtest, bevor du deine Eltern alarmierst.

Vor dem Kauf einer Brille ist es allerdings dann sinnvoll, zum Augenarzt zu gehen. Erstens kann der auch andere Probleme mit feststellen (z.B. Hornhautverkrümmung), zweitens zahlt in deinem ALter noch die Krankenkasse. Brillengläser sind nämlich gar nicht billig. Ich weiß allerdings nicht, wie es bei den Nulltarif-Angeboten für Kinder und Jugendliche bei Fielmann ist, vermute aber, daß du da ein Rezept brauchst (irgendwo müssen die ja ihr Geld herbekommen).

SWchiefEläuxfer


Hallo,

du musst natürlich mit deinen Eltern reden. Die sollen dann mit dir zum Augenarzt, damit er die Ursache für deine Fehlsichtigkeit feststellen kann. Deine Augen arbeiten im Augenblick extrem, um noch ein wenig Schärfe in der Ferne hinzukriegen. So ermüden sie schneller. Die Folgen können Kopfschmerzen sein oder Unkonzentriertheit. Alles Leiden, die kein Mensch braucht, schon gar nicht in der Schule.

Eine Brille hilft deinen Augen, weniger arbeiten zu müssen, eventuell werden sie sogar wieder besser (ist mir so gegangen.).

Glaube mir, deine Eltern werden verstehen, dass du Bammel wegen einer Brille hast. Also, Ruck und hin. Und wenn du deine Brille hast, wirst du richtig aufleben. :)* :)* :)*

P^feffverminzxlikör


Sag doch einfach deinen Eltern, dass du die Schrift an der Tafel nicht mehr lesen kannst, das ist doch kein Problem! Dann lasst ihr eine Brille machen und du siehst wieder richtig.

Schlecht sehen ist nichts, für was du dich schämen musst oder so. :)*

HAappyH Bana/na


Meine Hornhautverkrümmung hat die Optiker-Meisterin direkt mit erkannt zusätzlich zu den schlechten Augen. Die hat sich aber auch ne halbe Stunde Zeit genommen für die ganzen Tests. Beim Augenarzt war ich nicht. Wozu auch? in frühestens 3 Monaten Termin und nach 5 Minuten wieder draußen. Ein opütiker ist heute wirklich die eindeutig bessere Wahl wenn es um die Sehstärke geht. Wenn der Optiker was anderes vermutet schickt der einen auch zum Arzt.

Pufeff)erminz~likxör


Ich lasse mittlerweile nur noch beim Optiker vermessen bzw. danach die Brille anfertigen. Seitdem die beim Augenarzt sich selbstbewusst um grandiose 0,75 Dioptrien vermessen haben (es ist mir ein Rätsel...), dürfen die nur noch die Augengesundheit überprüfen. Mehr nicht, ich hab die Faxen dicke und nein, liebe Augenärztin, es ist nicht normal, dass ich mit Brille schiele. Und bei mir steht und fällt alles mit den möglichst perfekt ausgemessenen Sehstärken, sonst guckt mein rechtes Auge in die linke obere Zimmerecke und das linke in die rechte untere Zimmerecke.

driemitdQergeZlbenhose


Danke an alle :) Was passiert denn genau beim Optiker, ist das kostenlos und wie lange dauert das? Wär nett, wenn ihr mir die Fragen auch noch beantworten könntet.

Liebe Grüße, diemitdergelbenhose

S$unflow.er_73


Ich kann nur davor warnen, auf einen Augenarztbesuch zu verzichten. Gerade bei Kurzsichtigkeit und im Zshg. mit einem Wachsstumsschub kann es zu Netzhautablösungen kommen – und dann ist's im schlimmsten Fall vorbei mit dem Sehen. Selber erlebt – weil ich jahrelang dachte, Optiker reicht.

Man muss sich ja nicht auf die Brillenwerte vom Arzt verlassen. Ich lasse immer beim Optiker (mit mehr Zeit) nachmessen. Aber für best. Untersuchungen (v.a. Augenhintergrund) MUSS man zum Augenarzt. Und sollte zumindest bei erstmaliger Brillenverordnung und danach 1x im Jahr gehen.

@ diemitdergelbenhose:

Sag' Deinen Eltern, dass Du an der Tafel nicht mehr gut lesen kannst. Wenn dann schon recht schlechte Werte bei rauskommen, hast Du es halt nicht gemerkt. Ich hab' meine Brille in der 2. Klasse bekommen, weil ich irgendwann auch nicht mehr wirklich an der Tafel lesen konnte. Habe sie dann auch nur in der Schule getragen. Und dann halt irgendwann ganz.

Du merkst JETZT halt, dass es nicht mehr geht. Punkt.

Jedenfalls tust Du Dir mit einem Verzicht auf eine Brille keinen Gefallen. Von miesen Schulnoten bis hin zu Kopfschmerzen. Und spätestens wenn Du Führerschein machst, MUSST Du zum Sehtest. Ist ja ggf. auch nicht mehr sooo lange hin.

Also: Geh' zu Deinen Eltern und dann zum Optiker und Augenarzt.

A^ntgigonxe


Ich würde den Eltern auch einfach sagen, dass du an der Tafel oder im Fernseher die Schrift nicht mehr lesen kannst.

Brillenbestimmung lieber beim Optiker machen lassen. Die Krankenkasse zahlt eh kaum noch etwas dazu. Auch bei unter 18 nicht.

Wenn der Augenarzt ein Rezept ausstellt und die Werte falsch sind, hat man Pech.

Misst der Optiker falsch und die Gläser stimmen nicht, muss der Optiker auf eigene Kosten nachbessern.

c^hi


Falls für kinderbrillen noch zugezählt wird, sollte man aber wegen dem Rezept zum Augenarzt, Imho.

HtappGy Banaxna


Sehtests sind bei Fielmann und Apollo kostenlos. Der Check dauert eine gute halbe Stunde. Tut aber nicht weh. Danach kommt noch eine längere Beratung welche Gläser gut sind etc. Aber nur wenn du dich direkt beraten lässt. Ich würde meine Ellis direkt mit nehmen. Erspart zusätzliche Wege.

SSunflMow!er_x73


Optiker:

Man setzt sich halt auf den Stuhl, dann klappt der ein Gestellt vor's Gesicht wo 2 "Gucklöcher" sind, wo divere Brillengläser eingestellt werden können. Man guckt dann auf eine weiße Wand mit schwarzen Symbolen bzw. Zahlen. Muss die laut aufsagen.

Wenn man was nicht lesen kann, stellt er Optiker immer wieder andere Gläser ein und fragt, ob es besser/schelchter/größer/kleiner wird. So findet man die richtigen Brillengläser heraus. Man sollte sich dabei Zeit nehmen und ruhig auch immer hin- und herspringen zwischen versch. Werten, wenn man sich nicht sicher ist. D.h. wie lange es dauert, bis man das richtige Glas hat, hängt davon ab. wie geschickt der Optiker beim "Tüfteln" mit div. Werten ist – und wie viel Zeit man sich nimmt.

Kosten tut es ggf. ein paar Euro, wenn man noch nicht Kunde beim Optiker ist und auch nicht direkt eine Brille kauft. Ist aber unterschiedlich; meiner Erfahrung nach nehmen sich kleine Optiker (also NICHT große Ketten wie Fielmann und Apollo) mehr Zeit.

Man sucht sich dann halt ein Brillengestell aus, dann wird ggf. nochmals vermessen, wo die Mitte des Glases in der Brille sitzen muss. Und das war's. Bei kleinen Optikern kann man die Brille i.d.R. nach 1-3 Tagen abholen, große Ketten brauchen 1-2 Wochen.

Alles harmlos! Nur Mut!

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