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Achtet ihr bei Kurzsichtigkeit auf Brillenform?

S0teeve7n01 hat die Diskussion gestartet


Hi

Achten ihr manche mit etwas mehr Dioptrien beim Brillenkauf auf die Gestellbreite, weil dadurch die Gläserdicke evtl kleiner ausfällt?

Oder ist das den meisten egal, weil sie eh einen hohen Index nehmen und damit zufrieden sind?

Würde mich mal interessieren. :-)

Antworten
S&un-flowPer}_73


Es geht ja um die Glasgröße insgesamt, nicht nur die Breite...

Und NEIN, ich achte da nicht drauf. Dabei habe ich – 8 Dioptrien und habe erst seit wenigen Wochen ERSTMALS etwas dünnere Gläser. Vorher normale Kunststoffgläser.

Ich achte bei einem Gestell darauf, dass es gefällt, mir steht & passt. Bzgl. der Größe achte ich lediglich darauf, dass es nicht zu klein ist (okay, die Brillen werden eh wieder größer momentan). Es gab mal eine Zeit, wo sehr kleine Gläser angesagt waren – da hatte ich das Gefühl, die Hälfte der Zeit am Glas vorbeizugucken und nix zu sehen.

Ich stehe zu meiner Brille & Kurzsichtigkeit – und ich muss nicht panisch drauf achten, dass das Glas 2 mm kleiner ist, nur um vielleicht 1 mm Dicke zu sparen.

Selbst meine aktuelle dünneren Gläser haben eh noch eine Dicke, die andere Leute als Normalglas nicht tolerieren und zu dünneren Gläsern greifen würden.

LyuftVschif+f-Fan


Ich halte es da ganz genau so wie Sunflower!

Allerdings ist es auch so, dass zu meinem Gesicht am besten Brillen in mittlerer Größe passen und die ganz großen Nerdbrillen also von vornherein wegfallen.

Ich habe festgestellt, dass ich mich mit einer gemäßigt eckigen Glasform am wohlsten fühle - ich finde, dass ich bei runden Glasformen mit den Myopieringen doch ein bisschen "behindert" aussehe, bei eckigen Formen wirken die Myopieringe dagegen sehr schön plastisch, man sieht den Gläsern die Stärke genauso an, aber sie wirken auf eine angenehme und selbstbewusste Weise stark.

Ich mache mir auch in jedem Einzelfall Gedanken darüber, ob ich die Glasränder poliert haben möchte. Bei meiner neuesten Brille z.B., einer Kunststoff-Fassung mit stinknormalen 1.5er Kunststoffgläsern, habe ich die nach hinten überstehenden Ränder polieren lassen. Das sieht richtig toll aus und gleichzeitig werden die überstehenden Glasränder dadurch unauffälliger, weil sie vom Eindruck her mit den transparenten Elementen der Fassung quasi verschmelzen.

Für den größten Fehler halte ich es, aus Rücksicht auf die Gläserdicke zu einer Fassung zu greifen, die für das eigene Gesicht eigentlich zu klein ist. Jeder sieht einem an, dass man sich für seine Kurzsichtigkeit schämt und sich nur deshalb auf diese kleine Brille beschränkt hat. Man selber empfindet auch, dass man mit der viel zu kleinen Brille unvorteilhaft aussieht, das nagt am Selbstbewusstsein, und ensprechend ist wieder die Wirkung auf andere - ein Teufelskreis also!

LveniK4rueNgexr


Nein. Mich interessiert die Dicke der Gläser überhaupt nicht. Solange sie nicht so dick sind, dass sie auf meinen Augen aufliegen, sind sie dünn genug.

Die Fassungsgröße suche ich demnach dannach aus was zu mir passt. Ich habe ein ziemlich großes Gesicht und eine winzige Brille würde mir auch gar nicht stehen.

Derzeit habe ich eine ziemlich breite Kunststofffassung mit breiten Bügeln Durch die Dicke der Gläser gar nicht auffällt. Aber ich habe diese Form auch nicht deshalb gewählt um die Dicke zu verbergen, sondern weil sie mir einfach gefiel.

PSfifDferlinxg


Ich nehme die Brille, die mir gefällt und ich bin zu geizig, dann ewig viel Geld in superdünne Gläser zu investieren (dafür hab ich aber mehrere Brillen). Ob das Glas dann am Rand dicker ist oder nicht, ist mir wurscht, solange es nicht zu dick ist, um überhaupt in die Brille eingepasst zu werden. Ich hab aber das Glück, sowieso eine Vorliebe für große Brillen mit dickem Rand zu haben, deshalb war das bisher nie ein Problem. Ich hab auch eine Randlose, auch bei der find ich die Gläserdicke nicht störend. Ich hab übrigens 4 Dioptrien.

S;unfliobwer_7x3


Ich habe auch mehrere Brillen... Dünnes Metallgestell mit etwas dünneren Gläsern, Kunststoffgestell mit breiteren Bügeln mit normaldicken Gläsern, randlose Brille mit normaldicken Gläsern (da ist der limitierende Faktor letztlich die Schraubenlänge. Noch findet mein Optiker welche!)

Azle?x Ux.


Habe seit vielen Jahren keinen nennenswerte Veränderung der Werte (rund -5 dpt.), aber mir fällt innerhalb der letzten 10 Jahre auf, dass die Gläser von Mal zu Mal dicker werden, trotz gleichem Index.

Vor 10 Jahren hatte ich Fassungen, die kurz zusammengefasst

a) kleiner

b) runder

c) Glas statt Kunststoff waren.

Mittlerweile werden die Gläser immer teurer (gibt ja je nach Fassung fast nur Kunststoff), während die Randdicke immer größer wird. Da man mit den Fassungen ja auch mit der Zeit gehen will, ist dann das Ergebnis oftmals unbefriedigend. Vor allem, wenn die diesbezügliche Beratung nicht hinreichend darauf einging...

N%ilpfenrd


Ich habe Werte von fast -8 Dioptrin, und habe das "Glück", dass mir kleinere Gestelle ohnehin besser stehen als große. Abgesehen davon nehme ich aber auch immer dünne Kunststoffgläser, damit sie am Rand nicht so dick werden. Nicht verhindern lässt sich damit natürlich, dass die Augen hinter der Brille klein aussehen und die Gesichtsränder hinter der Brille "verrutschen" (z.B. so: [[http://www.spiegel.de/img/0,1020,1417285,00.jpg]]

t]heX realj nokxi


Wundert mich, dass hier anscheinend niemand drauf achtet! :-o

Mir war es schon wichtig, dass die Gläser nicht zuuu dick sind, bzw. dass man das nicht so sieht. Also: Brille nicht zu breit, keine Randlose oder Halbrandlose, weil man a) da den Rand deutlicher sieht, weil er eben nicht vom Rahmen verdeckt wird und weil da b) nur Kunststoffgläser reinpassen, die man nicht problemlos so dünn schleifen kann wie Glas (wurde mir so gesagt).

Aber das heißt ja nicht, dass man mit den Kriterien keine Brille findet, die einem passt und steht. ":/

LKuftsSchi)ff-Fxan


Vor 10 Jahren hatte ich Fassungen, die kurz zusammengefasst

a) kleiner

b) runder

c) Glas statt Kunststoff waren.

Hatte ich auch bis vor zwei Jahren - die Gläser waren schön dünn. Ansonsten: einfach langweilig!

Mittlerweile werden die Gläser immer teurer (gibt ja je nach Fassung fast nur Kunststoff), während die Randdicke immer größer wird. Da man mit den Fassungen ja auch mit der Zeit gehen will, ist dann das Ergebnis oftmals unbefriedigend. Vor allem, wenn die diesbezügliche Beratung nicht hinreichend darauf einging...

Ich habe auch jetzt noch zwei Brillen mit Glas - muss man halt Vollrandfassungen nehmen - die restlichen haben Kunststoffgläser. Wesentlich dicker als die Gläser der alten, rundlichen Brille sind sie alle - und trotzdem fühle ich mich mit den modischen, durchaus auch mal auffälligen, Brillen hundertmal wohler als mit dem alten, unauffälligen Teil. Ich sehe keinen Grund, mich für meine Kurzsichtigkeit zu schämen und mich dadurch bei der Fassungswahl übermäßig einschränken zu lassen.

@ the real noki

Klar hat man nach den Kriterien gute Chancen, eine Brille zu finden, die einem steht. Aber sehr viele mögen im Moment randlose Brillen (ich gehöre nicht dazu), und warum sollen die darauf verzichten, weil man die Randdicke sieht? Was ist daran schlimm? Ich habe eine fast Randlose, da sind die Gläser ca. 11 mm dick - und trotzdem liebe ich diese Brille, von vorne sieht sie toll aus, das Sehen ist mit den "billigen" Gläsern wunderbar angenehm und unkompliziert - und wenn ich mal etwas vorhabe, wo der allererste Eindruck sehr wichtig ist, ein Vorstellungsgespräch oder so, nehme ich halt eine meiner dünneren Brillen.

Und Nilpferd hat recht: die verräterische Eigenverkleinerung lässt sich nicht überlisten - also warum nicht gleich seiner Kurzsichtigkeit stehen? Da zu den Vorurteilen, die man stark Kurzsichtigen entgegenbringt, ja auch so etwas wie "Intelligenz" gehört, sollte man einfach das Beste daraus machen!

tzhe reBal noxki


Luftschiff-Fan

An sich braucht niemand auf eine randlose Brille verzichten, aber 11 mm :-o wären mir zu viel und wenn ich das (mit vertretbaren Kosten) vermeiden kann, dann mach ich das. Ich möchte halt nich mit solchen Glasbausteinen rumlaufen, weil ich das nicht schön finde, aber natürlich hast du recht, das kann jeder machen, wie er möchte. :)z

LBuftpschifxf-Fan


@ the real noki

Du hast vollkommen recht, und für meine Erstbrille wäre mir das auch eindeutig zu viel. Es hängt sehr stark davon ab, wie ich gerade drauf bin - und ich denke, das ist auch das Entscheidende: Man selber muss sich damit wohl fühlen - dass verschiedene Menschen da auch verschiedenen Prioritäten setzen, ist ganz normal.

Und zum Thema Kosten: Die mit den billigen, dicken Gläsern war immerhin ca. 700 Euro billiger als meine Erstbrille mit Qualitätsgläsern, die dafür aber auch einen knappen halben Zentimeter dünner sindl

moontemdejlonxe


Glücklich all die Kurzsichtigen, welche in der heutigen Zeit leben! Die Brillengläser sind doch allgemein dünner geworden.

Schaut euch doch mal Bilder aus den 1970er Jahren an.

Das waren noch so richtige Flaschenböden damals.

Und riesige Gestelle dazu!

S6chalitizauge6x7


Mich hat noch niemand nach meinen Brillengläsern befragt, nie danach beurteilt, nix ist anderen Menschen so schnurz wie meine Brille... Die haben doch alle ganz andere Sorgen im Kopf, oder?

Ich bekomme eher Komplimente wegen der Brille, aber mir hat noch niemand gesagt: tolle Gläser hast Du, echt....

Hnina^ta


Da mir aufgrund meiner Kopfform nur kleine Gestelle stehen, ist die Auswahl die ich habe, relativ begrenzt %:|

Diese großen Nerdbrillen oder was auch immer da wieder in "Mode" kommt, stehen mir gar nicht, mein Gesicht geht darin total unter.

Bei meiner jetzigen (-9,5/-9,75) hab ich ein Halbrandgestell mit breiten Bügeln, da fällt die Dicke nicht so auf (glaube 5,5 mm an der dicksten Stelle). Durch die eckige Form sind sie schon mal weniger dick. Eine Bekannte hat sich eine billige Brille bei Fielmann machen lassen, ovale Form, das kommt den Flaschenböden ziemlich nahe. Ist zum Glück nur eine Brille für Abends, da sie sonst Linsen trägt.

An sich würde ich immer drauf achten, dass die Gläser nicht allzu dick sind, würde aber auch kein Vermögen fürs dünnermachen ausgeben. MEine Brille mit den 5,5mm hat mich ca 450€ gekostet. Hätte ich nen besseren Index haben wollen, käme ich auf 5,3mm, und das hätte mich fast 700€ gekostet. Nein danke, das war es mir dann auch nicht wert, da ich auch keinen Unterschied gesehen hatte.

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