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Sind Augenärzte wirklich zu blöd?

sQchowk2ol^ove


War bei mir auch mal so.

War bei meinem normalen Augenarzt und der meinte ich hätte auf dem Auge -1 und auf dem anderen -0,75.

Ich daraufhin zum Optiker und mir ne Brille machen lassen, dementsprechend eine etwas teurere weil ich damit rechnete die länger tragen zu müssen.

2 Monate später war ich dann beim Sehtest für den Führerschein und was mir da gesagt wurde hat mich echt umgehauen: "Wie bitte? Sie tragen eine Brille? Wer hat ihnen das denn aufgeredet? Ihr Sichtfeld ist 1A, eines der besten die mir hier bei der Untersuchung jeh vorgekommen ist!" ??? ":/

R&alzpxh_HH


Sichtfeld hat nix mit Fehlsichtigkeit zu tun..

R-alpxh_HH


Die Operationen haben aber mit der schwachsichtigkeit nicht viel zu tun. Die Augenpflaster, die es mittlerweile auch in schön gibt, werden benutzt, um einer sich entwickelnden Schwachsichtigkeit vorzubeugen. Aber das geht nur bei den Kids, wenn das Alter noch einstellig ist.

Ich weiss nicht, was genau die OP macht. Wir hatten einen beim Bund, der extremst geschielt hat. Dem haben sie in einer OP quasi das Auge gerade gerückt. Ich weiss nicht, was genau rausgekommen ist, aber er sah hinterher zumindestens normal aus. ;-D

Woher hier in diesem Fall konkret die Schwachsichtigkeit kommt, weiss ich nicht, daher hier keine Spekulation...

Das mit dem Augenpflaster funktioniert allerdings nicht nur zur Vorbeugung sondern auch kurativ und nicht nur bei Kindern. Wenn das Hirn ein auge quasi abschaltet, wenn es schielt, is es nicht das Auge, was da nicht funktioniert. Solange das Hirn da noch etwas an Signalen verarbeitet, kann man das auch wieder trainieren, das vollständig zu tun, wenn denn die Störung behoben ist, die das abschalten verursacht hat.

- mal ganz laienhaft ausgedrückt, ich bin kein Augenarzt...

EIlNlagmanxda


Bei mir wäre glaube ich mittlerweile jede Brille falsch, die erstellt werden würde, da ich jeden Tag eine andere Sehkraft habe. Ich bin seit vielen, vielen Jahren kurzsichtig und lasse da nichts mehr an Sehtests machen, eben aus diesem Grund. Den einen Tag stehe ich am Eingang des Supermarktes und sehe hinten am Ende des Ladens noch die Preisschilder und kann sie lesen, am nächsten Tag bin ich froh, wenn ich den Supermarkt sehe, mal übertrieben ausgedrückt.

Von daher vermute ich, dass es besser ist, es zu lassen mit einem Sehtest, obwohl meine Brille schon lange nicht mehr optimal ist. ":/

Pefefjfer8min@zlixkör


Ich weiss nicht, was genau die OP macht. Wir hatten einen beim Bund, der extremst geschielt hat. Dem haben sie in einer OP quasi das Auge gerade gerückt. Ich weiss nicht, was genau rausgekommen ist, aber er sah hinterher zumindestens normal aus. ;-D

Also hat die OP das Ziel erreicht. Die OP kann eigentlich nur den kosmetischen Aspekt beheben. Die äußeren Augenmuskeln werden soweit gekürzt, versetzt oder ggf. etwas verlängert, wie das nötig ist, um das Auge in Geradstellung zu bringen bzw. den Schielwinkel gründlich zu verringern.

Das mit dem Augenpflaster funktioniert allerdings nicht nur zur Vorbeugung sondern auch kurativ und nicht nur bei Kindern. Wenn das Hirn ein auge quasi abschaltet, wenn es schielt, is es nicht das Auge, was da nicht funktioniert. Solange das Hirn da noch etwas an Signalen verarbeitet, kann man das auch wieder trainieren, das vollständig zu tun, wenn denn die Störung behoben ist, die das abschalten verursacht hat.

Dass man darüber streiten kann, ist ja bekannt. Aber davon abgesehen, es gibt diverse Ursachen für ein "Schielproblem". Ich habe mich nicht weiter mit Winkelfehlsichtigkeit beschäftigt, weil ich keine habe. Eine Amblyopie entwickelt sich z.B. nicht, wenn ein alternierendes Schielen besteht, d.h. das Führungsauge wechselt. Das Augenpflaster kann dazu beitragen, aus einem normalen Schielen (konstant ein Führungsauge, das andere schwächelt dann natürlich zunehmend) ein alternierendes zu machen, heißt: wechselndes Führungsauge. Ich kann seit Jahren mein sehendes Auge bewusst (!) auswählen. Je nachdem, ob mein Sehziel in der Nähe oder Ferne ist, wechselt mein Hirn das Führungsauge aber auch selbstständig. Rechts ist für die Nahsicht zuständig, links für die Fernsicht.

Mir ist unklar, wie z.B. in meinem Fall mit 2 Dioptrien Unterschied das Hirn grundsätzlich beide Augen nutzen soll. Ich kann tatsächlich ansatzweise beidäugig sehen, aber es ist v.a. beim Lesen unglaublich anstrengend, weil die Bilder unterschiedlich groß sind. In meinem Fall ist die Ursache für den Strabismus übrigens eine Schwäche der äußeren Augenmuskulatur, die sind sozusagen labberig. Wieder Geradstellung werde ich wohl nur mit mindestens einer erneuten OP bekommen.

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