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Grauer Star

pBauliknc$hen2x2 hat die Diskussion gestartet


Guten Tag liebe Forenmitglieder ,

was genau ist der graue Star? Und worin besteht der Unterschied zum grünen Star? Und was ist schlimmer?

Bei meiner Mutter wurde das jetzt festgestellt auf beiden Augen.

Antworten
Jdori


Der Graue Star ist eine Trübung der Augenlinse. Bei fortschreitender Trübung der Linse verringert sich das Sehvermögen, man sieht wie durch einen "grauen Schleier". Der Graue Star kann durch eine Operation beseitigt werden. Die sogn. Katarakt-OP ist eine der weltweit am häufigsten durchgeführte OP und damit Routine. Sie wird auch und gerade (meist sind ältere Menschen betroffen) im hohen Alter durchgeführt.

Der Grüne Star (das sogn. Glaukom), sind verschiedene Faktoren, die auf den Sehnerv einwirken und unbehandelt zur Erblindung führen. Der häufigste Faktor ist ein erhöhter Augeninnendruck. Der Grüne Star ist meines Erachtens gefährlicher, da er zunächst keine Beschwerden macht. Wenn die ersten Symptome spürbar werden, ist die Schädigung des Sehnervs oft schon irreparabel fortgeschritten. Daher sind hier regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen notwendig, insbesondere wenn man vorbelastet ist, z.B. in der Familie schon Fälle von Grünem Star aufgetreten sind.

Rechtzeitig erkannt, kann auch der Grüne Star behandelt werden.

Baranmdoxr


Wenn ich das richtig verstanden habe, leidet deine Mutter am grauen Star, richtig? Was es ist, wurde ja schon erklärt und prinzipiell kann man sagen, dass der graue Star weniger schlimm ist, da diese OP-Verfahren schon zum Standard gehören während man den grünen Star noch nicht wirklich heilen aber zumindest therapieren kann. (zumindest soweit ich das weiß)

Gro|ur-me4ta


während man den grünen Star noch nicht wirklich heilen aber zumindest therapieren kann.

Wenn die Thearpie mit Augentropfen nicht den gewünschten Erfolg bringt, kann man heute auch beim Glaukom lasern, bzw. operieren.

BCrandxor


Das ist interessant – wusste ich bisher nicht – einziger Nachteil ist, dass man die Sehschärfe nicht mehr zurückbekommt wegen den Schäden. Also immer noch ab zur regelmäßigen Glaukom-Vorsorge :-)

Ghou]rmexta


Also immer noch ab zur regelmäßigen Glaukom-Vorsorge :-)

Die von der GKV nicht bezahlt wird. Und in meinen Augen auch Panikmache ist

B~raNndor


Klar, aber das ist mir doch egal. Das ist ja nicht soooo teuer :-) und bei uns in der Familie gibts das halt auch schonmal. Dann lieber die paar Euro zahlen als es nicht zu bemerken bzw. zu bemerken wenn es zu spät ist.

p^aului4nchxen22


Also lässt sich der graue Star scheinbar relativ gut behandeln? Nur mit OP?

JLori


Ja, der Graue Star lässt sich nur mit OP behandeln. Es gibt leider keine Medikamente, die die Trübung der Linse aufhalten oder gar zurückbilden könnten. Die OP ist nicht schlimm, ich habe das schon hinter mir: bin vor 4,5 Jahren auf beiden Augen operiert worden, schon mit Anfang 40 (bei mir lag's an meiner starken Kurzsichtigkeit) und bin sehr zufrieden, denn bei der Gelegenheit wurde durch die Wahl einer entsprechenden Linse ein Teil meiner Kurzsichtigkeit ausgeglichen.

FProd5ewin


Die OP wird natürlich nicht gleich nach der Diagnose gemacht, erst wenn es zum Problem wird, das heißt man kann sich immer noch eine zeitlang mit einer Brille helfen. Ich habe selber den grauen Star, obwohl ich eigentlich noch zu jung dafür bin, aber ich kann noch ohne OP auskommen. Mein Augenarzt hatte auch schon eine OP erwartet, aber merkwürdigerweise ist die Krankheit im Moment zum Stillstand gekommen, und wenn es schlechter wird, muß man eben unters Messer.

praulin0chexn22


Mich würde mal interessieren wie so eine OP abläuft? Bestimmt auch mit Vollnarkose?

Klingt schon etwas aufmunternder was ich so von euch lese @:)

GGo{urmxeta


Bestimmt auch mit Vollnarkose?

Normalerweise nicht. Die getrübte Linse wird entfernt und durch eine neue ersetzt.

W>olDfganxg


Also immer noch ab zur regelmäßigen Glaukom-Vorsorge

Glaucom hat die dumme Eigenschaft, dass man es selbst nicht merkt. Leider! schmerzt es nicht. Wenn man es merkt, dann könnten schon erhebliche Seheinschränkungen erfolgt sein, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Daher ist schon eine Vorsorge sinnvoll. In welchen Abständen diese erfolgen sollte, darüber kann man diskutieren.

Die Neigung zu Glaucom kann auch vererbt werden. Kinder von Glaucompatienten sollten daher besonders achtsam sein.

B:ran9dxor


Meine Tante hat grünen und meine Mutter hatte grauen Star. Daher geh ich jedes Jahr zur Vorsorge. Allerdings sollte man vorher auch einmal die Dicke seiner Hornhaut erfassen lassen, da diese maßgeblich an dem Druck beteiligt ist. Meine Mutter hatte sich auch operieren lassen und benötigt trotz vorheriger starker Kurzsichtigkeit keine Brille mehr.

Die OP verläuft im wachen Zustand. Das Auge wird quasi aufgemacht und die Linse wird durch eine Kunstlinse ersetzt.

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