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Frage zur ersten Gleitsichtbrille

B{ernehardx II hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich habe heute meine erste Kunststoff-Gleitsichtbrille erhalten.

Die Brille sitzt perfekt,und sieht auch sehr gut aus.

Wenn ich jetzt meine Brille aufsetzte,und in normaler Körperhaltung stehe,und gerade aus schaue,sieht man,das

der obere Bereich scharf ist,und der untere Bereich etwas unscharf.

Neige ich den Kopf etwas nach unten,ist alles scharf,neige ich den Kopf aber nach oben,ist alles unscharf.

Probleme im Nahbereich,sprich lesen etc.habe ich nicht.

Ich kann zwar in der Nähe und in der Ferne scharf sehen,ich muß aber immer den Kopf bewegen.

Ist das bei Gleitsichtbrillen normal,das man den Kopf ständig bewegen muß ?

Antworten
M2erony`mxy


Die Kopfbewegung ist nur indirekt beteiligt, weil es ja darauf ankommt, durch welchen Teil des Glases du schaust. Je stärker du den Kopf hebst, desto mehr kommst du in den Nahbereich des Glases,weil du selbst bei parallelem Blick (relativ zum Boden) nicht mehr im Bereich der stärksten Fernkorrektur bist.

Es ist also normal, dass du herumprobieren musst, wie du Kopf bzw. Objekt (beim Lesen) hältst, damit deine Augen den für die entsprechende Entfernung besten Teil des Glases benutzen.

M9oniwka6x5


Ja, das ist normal, und mit der Zeit merkst du das gar nicht mehr so richtig. Das sind ganz leichte Justierungen, sozusagen, das geht dann ganz automatisch. Kommt auch ein wenig darauf an, ob du früh dran bist mit der Gleitsichtbrille oder du vielleicht lange gewartet hast, im letzteren Fall dauert es ein wenig länger. Aber so wie du es schilderst, wirst du sicher keine großen Probleme haben.

Bei mir kommt es ab und zu vor, dass ich im Bereich ca. 1 m vor mir unscharf sehe, im Gespräch mit Leuten, in einer Buchhandlung, da muss ich dann leicht den Kopf heben, weil ich sonst durch den Fernsichtteil schaue. DAs ist eigentlich das Einzige, was mich manchmal nervt, besonders bei Gesprächen.

Ich las mal in einem Forum, eine Gleitsichtbrille kann vieles, aber nichts richtig. Das ist auch meine Erfahrung, es ist immer ein bisschen ein Kompromiss. Aber wie gesagt, die Kopfbewegungen automatisieren sich, das kannst du auch an anderen Leuten beobachten, die Gleitsichtbrillen tragen.

BDernhga=rd IxI


OK,Danke für die Antworten.

Dann ist es normal,wenn ich z.B.in normaler gerader Kopfhaltung stehe,gerade aus in die ferne sehe,und der

untere Sehbereich unscharf wird,sobald ich nur mit den Augen nach unten sehe ?

Am lustigsten finde ich,wenn ich meinen Kopf bewege und kreise,wie sich die Wände und andere Gegenstände bewegen.

Wenn ich das so richtig verstehe,ist das mit dem unscharfen und scharfen Sehen bei Gleitsichtbrillen normal,und

man kommt über das bewegen des Kopfes nicht herum ?

Bei mir ist es so,das ich es gewohnt bin,immer den Kopf zu bewegen,wenn ich entweder nach oben,unten oder

in andere Richtungen sehen will.

S@c.h5lbi|tz\auge6x7


Warum ist die Banane krumm?

Wichtig ist besonders beim Treppen abwärts gehen, dass das Kinn zur Brust gezogen wird. Eben damit man klar sieht. Man muß doch genau dahintarieren. Und ohne diese Bewegung würde man genau in den Lesebereich glotzen. Und gerade auf Treppen ist das nicht gefragt, stolpergefahr.

B/ern!harxd II


Warum ist die Banane krumm?

Weil die Banane krumm gewachsen ist.

Es ist nunmal meine allererste Gleitsichtbrille.

LNuftsch%iff-Fan


Wichtig ist besonders beim Treppen abwärts gehen, dass das Kinn zur Brust gezogen wird. Eben damit man klar sieht.

So sehr verallgemeinern würde ich das nicht – zumindest nicht für normale Treppen mit gleichmäßigen Stufen ohne Stolperfallen. Wichtig ist nur, dass man nicht mitten auf der Treppe plötzlich von Fern- zu Nahteil oder umgekehrt wechselt, das könnte einen aus dem Tritt bringen (ist bei Bifokalgläsern aber noch schlimmer!) Ansonsten ist mit der moderaten Kurzsichtigkeit, die man beim Blick durch den Nahbereich hat, ein Treppenabstieg durchaus möglich. Man sollte es so handhaben, wie man es bisher gewohnt war – wenn man immer genauestens auf die Stufen geschaut hat, sollte man es auch mit Gleitsicht so handhaben, also dann tatsächlich Kinn zur Brust!

Mionikaj65


Dann ist es normal,wenn ich z.B.in normaler gerader Kopfhaltung stehe,gerade aus in die ferne sehe,und der

untere Sehbereich unscharf wird,sobald ich nur mit den Augen nach unten sehe ?

Ja, das ist völlig normal. Eine Gleitsichtbrille hat immer Unschärfezonen, die man durch Kopfbewegungen ausgleicht. Oder man linst unten raus, sieht man immer bei Leuten, die im Zug lesen oder auf ihr Handy schauen.. musst du mal drauf achten. :-)

Mxer#onymxy


untere Sehbereich unscharf wird,sobald ich nur mit den Augen nach unten sehe ?

Da der Lesebereich weniger Minus-Dioptrien (oder mehr Plus) hat als die volle Fernkorrektur funktioniert dieser Teil wie eine zu schwache Brille (bei Kurzsichtigkeit – oder wie eine zu starke Brille bei Weitsichtigkeit), mit der du ja auch in der Ferne unschärfer siehst. Bei nahen Objekten wird es wahrscheinlich umgekehrt sein (sonst hättest du die Gleitsichtbrille ja nicht).

Ich wundere mich auch immer über das Beispiel mit den Stiegen, denn die wären ja eigentlich bei Glashöhen von 2-2,5cm, wie sie jetzt – das subjektive Urteil sei mir erlaubt – Gott-sei-Dank nicht mehr so populär sind, ein weit größeres Problem. Ich hatte große Probleme beim Umstieg von >4cm-Gläsern auf solch schmale bei jeglicher Bewegung, weil mein Blick einfach relativ oft 'unten durch fiel' und das war kein Unterschied von 1-2 Dioptrien wie bei einer GSBrille, sonder einer von 6,5 Dioptrien.

mJaripfosa


Dann ist es normal,wenn ich z.B.in normaler gerader Kopfhaltung stehe,gerade aus in die ferne sehe,und der

untere Sehbereich unscharf wird,sobald ich nur mit den Augen nach unten sehe ?

Natürlich ist das normal, denn der untere Bereich ist zum Lesen (= kürzere Distanz), und wenn Du dadurch in die Ferne schaust ist es so, als würdest Du mit einer Lesebrille in die Ferne schauen.

Es gibt eigentlich nur eine einzige schwierige Situation für Gleitsichtbrillenträger: Wenn man Wandzeitungen, Aushänge etc. lesen will, die hoch an der Wand hängen (z.B. in Museen und Ausstellungen). Da muss man den Kopf schon tüchtig in den Nacken legen, um mit dem unteren Teil der Brille einen kleingedruckten Text über Augenhöhe zu lesen. 8-)

Bpernh,avrd! IxI


Ich hatte vergessen zu erwähnen,das ich schon mehrmals an der Nasenscheidewand operiert worden bin,zudem mir

ein Knochen operativ entfernt wurde,damit ich wieder normal durch die Nase atmen kann.

Dies hat zur folge,das meine Nase jetzt ziemlich dick ist,und meine Brille mit der Stegbreite 17mm nicht richtig auf

der Nase sitzt.

Zwischen Brillensteg und dem Nasenansatz,da wo die Brille aufliegt,ist eine kleine Lücke.

Zudem sind bereits Druckstellen vorhanden,schmerzen habe ich momentan nicht.

Die Brille sitzt auch im Gegensatz zu anderen Brillenträgern etwas höher,heist,in höhe der Augenbrauen.

Könnte dies früher oder später zu Problemen führen ?

Eine passende Brillenfassung mit einer größeren Stegbreite,eventuell ab 20mm,habe ich bei keinem Optiker gefunden.

MTero{nymxy


Das ist sicher nicht ideal, weil du quasi ein paar mm (wenn so viel) für eine bessere Ausnutzung der Gesamtglashöhe vorgibst. Aber solange die Brille individuell angepasst ist, müsste das eigentlich berücksichtigt sein. Sonst käme es wahrscheinlich jetzt schon zu Problemen.

IAn-Kogm Nixto


....also sorry, da halte ich doch echt für normal. :-/

wenn du in die weite siehst, guckst du durch den bereich, der für die kurzsichtigkeit ist,

ist doch klar, dass wenn du durch den unteren bereich schaust, der für die nähe ist, alles verschwommen ist auf entfernung....

das sind doch zwei völlig verschiedene gläser – wie sollen die denn bei gleichen umweltbedingungen auch gleich funktionieren?

das geht doch gar nicht.

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