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Steigende Kurzsichtigkeit durch viel lesen?

eJinkex Lesmeratxte hat die Diskussion gestartet


Mein Hobby ist lesen. Ich bin 15 Jahre alt und ich trage schon immer eine Brille was ja auch nicht schlimm ist. Mit Kontaktlinsen komme ich nicht so gut zurecht weil ich eine Allergie habe. Meine Brille ist jetzt noch -8,5/-3,0 und -8,75/-2,75 aber sie ist zu schwach-mal wieder:( Beim lesen ist das nicht so merkbar aber in der Schule kann ich an der Tafel schon länger nicht alles lesen und muss oft nachfragen bei meiner Freundin. Ist viel lesen schädlich, wenn man kurzsichtig ist? Einen Termin beim Augenarzt ist erst in 2 Monaten. So lange muss ich mich noch so durchquälen in der Schule. Aber die Frage ist mehr, ob man durch viel lesen immer kurzsichtiger wird.

Antworten
Pafif6ferlixng


Ein Optiker kann auch ohne Augenarzt eine neue Brille anfertigen (oft sogar besser), warum willst Du denn zum Arzt?

Vom Lesen wird man nicht kurzsichtig, das ist auch nur eine Form des Sehens und daher kein besonderes Problem für's Auge.

ecine Lvese4rattxe


Über meine Eltern bin ich privat versichert und die Versicherung bezahlt nur wenn man eine Brillenverordnung vom Augenarzt hat.

e)ine 'Lese2rattWe


Ein Optiker kann auch ohne Augenarzt eine neue Brille anfertigen (oft sogar besser)

Das stimmt aber auf der Rechnung müssen die Werte vom Augenarzt stehen.

b=oandclkwraxma


Die Augäpfel wachsen bis ca. bis zum 21 Lebensjahr und dabei kann sich die Kurzsichtigkeit verstärken. Mit dem Lesen hat das nichts zu tun. Bücher lesen ist für die Augen nicht schädlich.

P[au[lcine1x1


Die Augäpfel wachsen bis ca. bis zum 21 Lebensjahr und dabei kann sich die Kurzsichtigkeit verstärken.

So pauschal kann man es nicht sagen. Mit 21 sah ich noch top, erst ein paar Jahre später fing die Kurzsichtigkeit an und steigerte sich ca. 15 Jahre lang. Ich habe immer viel gelesen, aber daran kann es nicht liegen: meine Schwester ist 3 Jahre jünger und hat selten ein Buch angerührt. Auch bei ihr fing es im gleichen Alter an und entwickelte sich fast exakt gleich - also eher genetisch bedingt!

S@unfIloweLr_x73


Am Lesen liegt es nicht. Aber Du solltest bei den Werten mind. 1x im Jahr zum Augenarzt gehen und die Netzhaut untersuchen lassen. Starke Kurzsichtigkeit (v.a. wenn sie sich verschlechtert) kann da sonst nämlich zu Schäden führen!

Ein Optiker kann auch ohne Augenarzt eine neue Brille anfertigen (oft sogar besser), warum willst Du denn zum Arzt?

Optiker sind oft wirklich besser, keine Frage. Aber genau diese Haltung hat bei mir bei vergleichbar starker Kurzsichtigkeit (die TE schreibt was von -8 Dioptrien!) zu Netzhautablösungen, einer Not-OP, einer weiteren OP, 2x Lasereingriff und bleibendem teilweisen Gesichtsfeldausfall auf einem Auge geführt. Und weiteren Problemchen.

Bei den Werten und deutlicher Verschlechterung und in der Pubertät sollte man sogar besser 2x im Jahr oder eben bei jeder deutlichen Veränderung zum Augenarzt gehen und die Netzhaut immer mit untersuchen lassen, um eine Ablösung zu verhindern. Was problemlos möglich ist, wenn man erste Risse etc. frühzeitig erkennt. Und stärkere Kurzsichtigkeit sowie Wachstum sind nun mal DIE Risikofaktoren schlechthin.

Ohne Panikmache betreiben zu wollen, weil regelmäßige ärztliche Kontrollen das alles verhindern können. Nur sollten diese bei DER geschilderten Situation halt auch unbedingt stattfinden.

A1ntixgone


genetisch bedingt, oder doch durch Naharbeit?

Pauline schrieb:

Ich habe immer viel gelesen, aber daran kann es nicht liegen: meine Schwester ist 3 Jahre jünger und hat selten ein Buch angerührt. Auch bei ihr fing es im gleichen Alter an und entwickelte sich fast exakt gleich – also eher genetisch bedingt!

Ich habe seit der 4. Klasse viel gelesen, meine beiden Brüder nicht.

Ich war dann mit 12 Jahren so kurzsichtig, dass ohne Brille nichts mehr ging. Weder jemand vor mir in der Familie, noch meine Brüder sind kurzsichtig. Auch meine Kinder (16 und 17 Jahre alt) sind nicht kurzsichtig, obwohl ihr Vater (der auch viel gelesen hat und dessen Eltern und Familie auch nicht kurzsichtig sind) kurzsichtig ist.

Vor einiger Zeit fand ich dies:

Beginn der Kurzsichtigkeit häufig erst nach der Pubertät

Kurzsichtigkeit beginnt meist im Alter zwischen sechs und 14 Jahren, so dachte man bisher. Neue Studien aus Europa und Amerika zeigen jedoch, dass viele Normalsichtige erst nach dem Berufseintritt oder während des Studiums kurzsichtig werden. So kam eine norwegische Erhebung mit Studierenden zu dem Ergebnis, dass 54 Prozent ihre erste Sehhilfe erst mit etwa 18 Jahren bekommen, 39 Prozent sogar erst mit Anfang 20. Oft nimmt die Stärke der Kurzsichtigkeit im Laufe des Studiums weiter zu.

Quelle: [[http://www.curado.de/Kurzsichtigkeit-Erwachsene-20673/]]

Mag sich jeder selbst denken, warum bei jungen Erwachsenen während des Studiums auf einmal eine Kurzsichtigkeit entsteht.........

SFteevgen0x1


Ganz einfach: Gehe zu Fielmann und mache dort einen Sehtest.

Du solltest aber auch alle zwei Jahre zur Kontrolle zum Augenarzt. (wegen Netzhaut)

eQine] LDeseera<tte


Du solltest aber auch alle zwei Jahre zur Kontrolle zum Augenarzt. (wegen Netzhaut)

Das ist ja nicht mein Problem. Meine Netzhaut ist schon so oft untersucht und fotografiert worden und alles war ohne irgendwelche Auffälligkeiten, und zwei Untersuchungen waren zuletzt immer pro Jahr, weil die Werte nicht mehr stimmten.

Genetisch? Weit und breit gar keiner!

Svunfl?oowerx_73


Klar, die Netzhaut ist nicht Dein Problem. Ich wollte – ohne Deine Versorgug zu kennen – nur deutlich machen, dass "Optiker reicht" echte Risiken birgt für einige Patientengruppen.

Letztlich kannst Du nichts gegen die fortschreitende Kurzsichtigkeit machen. Ja, es gibt Empfehlungen mit Sehübungen etc. (und ich finde das bei langer Bildschirmarbeit ganz angenehm, immer wieder in die Ferne zu gucken). Aber rd. -8 Dioptrien kriegst Du damit nicht weg. Also bleiben nur neue Gläser.

Spätestens, wenn es um Führerschein und Autofahren geht, solltest Du da verantwortungsbewusst handeln und nur mit passenden Gläsern fahren. Die Du aktuell definitiv nicht hast.

Sgcaro


Steigende Kurzsichtigkeit durch viel lesen?

Haha, wollte grade den Flachwitz bringen "Cool, wenn das stimmen sollte, dann kann ich ja vielleicht durch viel Lesen aus meiner Übersichtigkeit eine "Normalsichtigkeit" machen ;-D

jzulxi3


Ich denke, es gibt sehr wohl eine Korrelation zwischen Kurzsichtigkeit und viel Naharbeit (z.B. eben Lesen). Wenn ich an meine Studienkolleginnen an der Uni denke, dann kann das einfach kein Zufall sein. Zu Studienbeginn saßen viele meines Jahrganges noch ohne Brille in den Hörsälen, heute – rund 3 Jahre später – liegt sehr zahlreich das Brillenetui zu Lehrveranstaltungsbeginn auf dem Platz, manche tragen sie nach einigen Monaten dann auch ständig. Auch einige meiner Freundinnen wurden im Laufe des Studiums zu Brillenträgerinnen –> reiner Zufall, oder doch ein Zusammenhang?

Ofmi.krBo)n


Ich kann dem letzten Beitrag nur zustimmen. Bei mir hat sich die Kurzsichtigkeit während des Studiums von moderaten -1,75 dpt auf -4,5 fast verdreifacht. Außerdem kann bei Völkern, die noch vor ein bis zwei Generationen kaum Naharbeit durchführten mittlerweile eine drastische Zunahme des Anteils an Kurzsichtigen beobachtet werden (z. B. unter jungen Chinesen, Singaporern, Indern, Eskimos).

Es wäre schon sehr merkwürdig, wenn dies nicht in dem beschriebenen Zusammenhang stehen würde.

Gruß Omikron

J{umpe|rxov


Haha, wollte grade den Flachwitz bringen "Cool, wenn das stimmen sollte, dann kann ich ja vielleicht durch viel Lesen aus meiner Übersichtigkeit eine "Normalsichtigkeit" machen ;-D

Sag das nicht so laut, Antigone kommt sonst noch auf die Idee, ein Buch darüber zu verfassen und es hier anzupreisen.

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