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Blinde Flecken

spev\enaLni hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

bevor Fragen entstehen direkt vorab: Ja ich bin in ärztlicher betreuung und werde eventuell auch eine Uniklinik aufsuchen.

Ich bin 20 Jahre alt und seit kurzen plagen mich einige Fragen.

Zur Vorgeschichte: Ich trage mein Leben lang schon Brille/Linsen, sehe auch entsprechend schon immer schlecht. Bis ca. Februar 13 hatte ich eine starke Migräne mit Aura, die ca. wöchentlich auftrat und flimmern im Gesichtsfeld, bzw danach dann Blinde Flecken hervorrief.

Die Migräne war durch falsche Hormone verursacht/vertärkt. Seit ich ein anderes Preperat nehme, hatte ich sie jedenfalls nicht mehr.

Allerding treten nun fehäuft die Sehstörungen auf, die ich für "typisch Migräne" halte, allerdings ohne Kopfschmerzen, Schwindel, Flimmer usw. und sie verschwinden leider nicht wieder. Im Gegenteil glaube ich, dass es schlimmer wird, je mehr ich das Auge belaste (Bildschirmarbeit- Ich bin Informatikerin)

Es gibt Bereiche in den Augenwinkeln, die ich schlicht und ergreifend nicht sehe.

Als ich das beim Arzt ansprach, bekam ich immer wieder die Frage zu hören, wo genau die "schwarzen" Flecken seien und wie sie aussehen. Das ging so lange, bis 3 Augenärzte um mich saßen und ungläubig geschaut haben.

Man kann es sich vorstellen als nehme man ein Bild, schneide ein Stück aus der Mitte aus und füge die entstanden Enden wieder zusammen, als würde das Bild dort weiterlaufen. – naja gut, die Ärzte konnten es sich nicht vorstellen :(

Wenn ich mich darauf konzentriere und schaue in ein Licht (an dieser Stelle) verschwindet das Licht vollkommen.

Ich erkenne das verstärkt im linken Auge.

Im Rechten Auge wurde eine (lt. Arzt) "winzige" Narbe gefunden. Dort habe ich allerdings keine Probleme. Dies führte der Arzt auf eine eventuelle Toxoplasmose zurück.

Ich habe einen Gesichtsfeld-Test mitgemacht, bei dem in einer weißen Halbkugel immer wieder Lichte aufblitzen und ich signalisieren musste ob ich es sehe. Schön und gut. Aber wurde diese eine Stelle nun wirklch auch getestet?

Insgesamt schien der Test wohl "ganz ok" verlaugen zu sein. – eine sehr ernüchterne Antwort, auch wenn eigentlich gut.

Vielleicht habt ihr ja eine Idee, was es sein könnte, was ich abklären lassen könnte?

So.... Roman beendet, vorab schonmal vielen Dank für die Kommentare.

Liebe Grüße

Antworten
M eroQnymxy


Google acephalgic migraine oder ocular migraine (die englischen Seiten sind oft ergiebiger), falls du das nicht ohnehin schon gemacht hast, also die schmerzfreien Formen der Migräne.

Nur kurz nachgefragt: gehäuft, verschwinden nicht wieder, an dieser Stelle – das heißt jetzt permanente 'Sehlöcher' an fixer Stelle?

Die Gesichtsfeldtests decken das Sehfeld schon ziemlich gut ab. Also wenn da keine Unregelmäßigkeiten sind und in der Netzhautuntersuchung nichts Auffälliges war, dann wird das Problem nicht strukturell im Auge liegen. Und neurologisch wirst du als Migräne-Patientin wahrscheinlich auch durchgecheckt sein.

Mögliche Faktoren: psychisch (Stresse <der lustige Plural> aller Art), arbeitsplatztechnisch (Sehstress, Haltungsstress), Kreislauf (und andere interne Aspekte), Nebenwirkungen des neuen Medikaments...

m/ariNpoxsa


Könnte es ein [[http://de.wikipedia.org/wiki/Skotom Flimmerskotom]] sein?

s7even`anLi


Huhu,

wow, vielen Dank für die schnelle und sachliche Hilfe.

Ich habe mal danach gegooglet, ich muss gestehen, an eine schmerzfreie Form der Migräne dachte ich garnicht. Zur Zeit bin ich nicht mehr in Behandlung bei einem Neurologen, da seit Jahren feststand, dass ich nunmal eine Migräne habe und das eben so ist.... Das werde ich aber dann mal in Angriff nehmen :)

Zu Deiner Frage:

Es gibt einen besonders nervigen Fleck, recht groß und immer ziemlich an der gleichen Stelle, wobei ich es natürlich wie gesagt nur dann erkenne, wenn ich gerade dran denke, bzw. mich darauf konzentriere. (man gewöhnt sich wohl echt an alles... )

Dann gibt es immer mal wieder kleinere, meistens auch mit flimmern/Blitzen verbundene, die aber recht schnell wieder verschwinden, wenn ich die Augen zumache.

Wenn ich ehrlich bin habe ich über die garnicht nachgedacht, weil ich die habe, seit es die Mgräne gibt.

Zu den Ursachen:

Pschischen Stress halte ich für unwarscheinlich. Das ist für mch ein Argument, das zu oft missbraucht wird. :) Des weiteren bn ich eine Frohnatur -> :)

Sehstress halte ich schon eher für möglich, da es dabei ja wie gesagt schlimmer wird.

Eine bekannte Nebenwirkung, des neuen Medikaments ist es nicht, da hab ich schon nachgelesen. Was ja aber nicht unbedingt heißt, dass es nichts damit zu tun hat.

Nochmals herzklichsten Dank für die tollen Denkanstöße

ich werde nochmal einen Neurologen aufschen, vielleicht ist es ja wirklich nur die doofe Migräne, die nicht aufgeben mag.

Einen wunderschönen, sonnigen Tag wünsche ich!!

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