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Schon seit fünf Jahren viel vorm Fernseher/ Computer: Schäden?

BkeaOrC6haserc4 hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Seit ich schon ein Kind war, war ich oft vor dem Fernseher und in der Jugend viel vor dem Computer, weil ich keine Freunde hatte und meine Eltern immer arbeiten mussten und ich niemanden hatte, weshalb ich mich selbst beschäftigt hatte (mit dem Fernseher und dem Computer). Ich bin 21 Jahre (2013) und seit 16 Jahre (2008) fing es an, das ich nach dem aufwachen bis zum schlafen gehen mich nur noch mit dem Computer beschäftigt hatte, also den ganzen Tag, die ganzen letzten 5 Jahre, weil ich Depression habe und sehr selten noch aus die Wohnung gehe und auch weil ich immer noch niemanden habe.

Ich bin also wirklich nur noch vor dem Computer und bin nur manchmal für 2-5 Minuten nicht am Computer. Und da ich nur Zuhause sitze, ohne Licht im Dunkeln oder nur mit wenig Licht, da tun mir manchmal meine Augen weh, wenn der Bildschirm zum Beispiel zu hell ist (wegen dem weißen Hintergrund) oder wenn ich mal nach einer Zeit aus die Wohnung gehe, tut mir das Sonnenlicht auch in den Augen weh.

Ich war glaube ich anfang dieses oder letztes Jahr bei einem Augen Arzt und fragte ob es Folgen hat, das ich so viel vor Bildschirmen sitze, weil man dadurch blind wird. Und er meinte blind wird man durch vieles und hat damit gesagt, das einem dadurch nichts passiert, außer das man schlechter sieht. Ich habe 8+ Dioptrie auf beiden Augen. Mich beschäftigt die Frage aber immer noch, obwohl der Arzt mich vor nichts gewarnt hatte. Kann etwas passieren, wenn ich so weiter viel vor dem Computer sitze und nie in die Ferne schaue oder manchmal durch etwas helles Augen Schmerzen bekomme?

Ich war mal beim Optiker und hatte Brillen Gläser ausprobiert, die hatten andere Werte aber ich konnte sie nicht unterscheiden. Der Optiker meinte das wäre nicht gut und ich sollte zu einem Augen Arzt, weil man blind werden könnte, aber der Arzt meinte ja nichts dazu. Ich bin da etwas beunruhigt.

Antworten
J&a4cquerlin.eSchmxitt


Hallo,

meines Wissens nach haben PC etc. nicht so viel (eher gering) Einfluss auf deine Sehstärke. Aber ich denke dass es dir sicher helfen würde ab und an eine Pause festzulegen von einer Viertelstunde oder mehr an der du das Haus verlässt und ein wenig spazieren gehst. Es besteht wohl das Risiko, dass du deine Sehkraft völlig verlierst, aber da würde ich dir anraten, einen zweiten Arzt oder allenfalls einen dritten zu konsultieren – Manchmal sind es die Ärzte, die einem schlechte Ratschläge geben (Damit musste ich schon öfter Erfahrung machen). Würdest du bezüglich der Computer-Sache vielleicht professionelle Hilfe in Betracht ziehen? Ich selber habe ich mich schon des öfteren ganz ähnlich wie du eingeigelt und fühlte mich auch besser, als ich ein Jahr in der Jugendberatung war (Gibt sicher was ähnliches, was zu dir passen könnte).

Um das zusammenzufassen:

Auf jeden Fall solltest du (nach meiner Meinung) dich von einem weiteren Augenarzt beraten lassen und bestenfalls auch mal einen Anlauf bei einer Beratungsstelle wagen und ganz sicher öfter als wie im Moment ans Tageslicht gehen – Das hilft auch deinem Gemüt. :)

Hoffe das konnte dir ein wenig helfen,

lg jacqueline

M?au~righxa


Also das ewig vor dem PC zu sitzen nicht gesund sein kann, sollte dir schon klar sein. Das man Depressionen bekommt, wenn man als Kellerkind kein Tageslicht zu sehen bekommt, sollte sich auch rumgesprochen haben.........ganz ehrlich............... ]:D

eXsptreelle


Und da ich nur Zuhause sitze, ohne Licht im Dunkeln

Keine gute Sache für einen depressiven Menschen. Das weißt Du aber sicher. Wie wäre es, wenn du mit täglich 15 Minuten an der frischen Luft anfängst und erkundest, was so um deinen Häuserblock herum geschieht oder in einem Park. Halbschatten im Grünen ist eine Wohltat für gestresste Computeraugen. Blind macht Dich der Computer nicht, aber verschlechtern kann sich die Sehkraft schon, wenn man die Augen überanstrengt. Ganz zu schweigen von den Problemen, die du bald mit der Halswirbelsäule bekommst.

Ansonsten meine ich auch, bei Zweifeln an den Aussagen von Ärzten immer eine Zweitmeinung einholen.

SQandQra2x006


Warum muss man im Zeitalter von Smartphones und Tablets überhaupt noch drinnen hocken, wenn man am Bildschirm sein will? Alles was am PC geht, geht doch auch draußen... :)^

Aweexssa


Das Problem sehe ich auch eher darin, dass es nach einer Computersucht klingt (kenne ich auch von mir, ich hatte auch Zeiten in denen es so lief - allerdings nicht in meiner Kindheit)

Und es klingt jetzt für mich sehr stark nach Depressionen.

Ich hatte sogar lange ganz gezielt keinen Computer mehr, nichts derartiges - auch kein Smartphone oder so - gar nichts in der Richtung. Und es ging mir psychisch besser damit.

Gleichzeitig habe ich mir dann eine Jahreskarte für den Zoo gekauft der bei uns damals quasi vor der Haustür war -habe mich dann stundenlang da herumgetrieben, sogar oft mit Buch vor irgendwelchen Gehegen gesessen oder Vokabeln gelernt (in der Ausbildung)

Ich würde also an Deiner Stelle mal überlegen was Du draußen machen könntest, wo Du hingehen könntest, ob Du vielleicht einfach mal versuchen könntest irgendwelche Wanderungen zu machen oder auch nur eine Stunde im nächsten Park herumzulaufen - oder vielleicht hast Du ja auch Bock auf Sport?

Licht ist das a und o. Tageslicht!

Bxr2emexnsie


Du sagst das du nur allein bist. möchtest du denn Freunde haben? Wenn ja müsstest du die Initiative ergreifen. Ich denke auch das dir eine Psychotherapie gut helfen würde. Dort lernst du u.a. in kleinen Schritten auch auf andere zuzugehen.

A/eexssa


Wenn ja müsstest du die Initiative ergreifen.

Der erste Schritt dafür wäre ja erstmal überhaupt vor die Tür zu gehen. Da einfach nur online- Kontakte zu knüpfen ist für jemanden der sowieso schon ziemlich computersüchtig klingt, nicht wirklich passend.

Insofern ist die Definition von "Initiative" da wichtig.

Ich habe damals sogar im Zoo nette Leute kennengelernt ;-) und war ausnahmsweise mal nicht am Rechner...

Ich denke auch das dir eine Psychotherapie gut helfen würde. Dort lernst du u.a. in kleinen Schritten auch auf andere zuzugehen.

Ich finde nicht das unbedingt gleich eine Therapie nötig ist wenn jemand offensichtlich einfach an den Folgen seiner ständig nur im dunklen sitzenden Eingeigeltheit leidet....

Ich glaube nicht das jedem Menschen gleich mit einer Therapie geholfen werden muss. Mir hat damals schlichtweg geholfen wieder unter Leute zu kommen und es war ein "sanfter" Anfang einfach mal in den Zoo zu gehen - da konnte ich mich mit den Leuten unterhalten, musste aber nicht.

Das Ende vom Lied war das ich dann tatsächlich mal den ganzen Tag mit jemand Wildfremdem zwischen den Gehegen nach Mäuselöchern gefahndet habe und die Mäusekolonie da beobachtet habe.

Psychotherapie klingt immer so nach Allheilmittel. Für mich ist wenn dann nur eine Verhaltenstherapie sinnvoll, gerade wenn es offensichtlich erstmal wirklich um rein praktische Dinge wie "sitze den ganzen Tag alleine im Dunkeln" geht.

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