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Langanhaltende Augenentzündungsbeschwerden (6 Monate)

M[oraXtoWvhitxe hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

zunächst einmal. Ja – ich habe die Suchfunktion genutzt und mich hier über etwaige ähnliche Probleme informiert und zahlreiche Threads gelesen. Ich melde mich nun aber doch mit einem eigenen Beitrag zu Wort, da niergends zu lesen war, wie das Problem schlussendlich weg gegangen ist. Ich hoffe ihr versteht das.

Nun zu meinem Problem.

Seit Ende August plage ich mich, scheinbar, mit einer Bindehautentzündung herum. Von heute auf morgen hatte ich ich Schmerzen im Auge, ging danach gleich zum Arzt und bekam ein Mittel dagegen. Brav habe ich die Tropfen, Floxal war das damals ca. 2 Wochen regelmäßig eingenommen. Ich bin regulär Kontaktlinsenträger (weiche) und hab diese während der Arzneieinahme nicht mehr eingesetzt. Nach den 2 Wochen waren die Beschwerden weg fingen aber leider kurz darauf wieder an.

Von meiner Augenärztin bekam ich dann nur eine Feuchtigkeitssalbe. Nach wenigen Tagen saß ich mit eiternden Augen in der Notambulanz.

Ich habe dann die Augenärztin gewechselt und bin zu einem Augendoktor gegangen, der mich in meiner Kindheit schon öfter untersucht hat und mich daher kennt. Der etwas weitere Weg wars mir wert.

Bei diesem war ich dann über 2 Monate in Behandlung. Habe zahlreiche Mittel bekommen (kann die leider nicht mehr alle aufzählen) aber keine Besserung. Der Arzt konnte sich nicht erklären warum, eine Schwellung im untern Augenlid nicht abheilt.

Irgendwann kam ihm die Idee, das es nicht den Anschein einer bakteriellen Entzündung macht, sondern eine Allergie seien könnte.

Darauf hin, habe ich bei einem sehr guten Allerologen einen Allergietest gemacht, der nicht auffällig war. Die Allergien gegen Gräser und Katzen konnte man ausschließen. (Im November fliegen keine Gräserpollen – ich komme zu 100 % mit keinen Katzen(-haaren) in Verbindung. Das ergab auch ein Bluttest.

Nun, mein Augenarzt konnte sich das nicht erklären und wollte mir darauf hin nicht mehr helfen. Das hat er wortwörtlich gesagt. Das war bereits im Dezember. :)=

Nach den langen Eskpaden mit mindestens 5 Antibiotikas und Cortison bin ich dann zu unserer ortsansässigen Augenklinik. Ich war da insgesamt 3 mal. Beim ersten Besuch wurde ich belächelt, da nichts auffälliges im Auge zu sehen war, beim zweiten Mal war dies der Fall. Es wurde ein Abstrich gemacht, die Tränenflüssigkeit gemessen. Ich bekam dann Azyteraugentropfen. Nach einer Woche war lt. der Ärztin im KH nichts mehr zusehen und ich wurde wg. meiner Beschwerden eher belächelt und mir wurde zum gefühlten 10. Mal empfohlen mich mit Tränenersatztropfen zu behelfen (am besten diese alle halbe Stunde (!) nehmen).

Ich habe also seit gut einem halben Jahr tagtäglich Augenschmerzen. Sie sind zwar besser geworden, aber ich fühle mich immer noch nicht wirklich Bereit z. B. Kontaktlinsen zu tragen.

Die Augen sind rot und ädrig (was die Augen vor der Entzündung sicher nicht waren) und kratzen immens.

Ich arbeite in einem Büro und sitze 8 Stunden am PC. Das kann ich leider nicht ändern. Ich versuche aber oft zu lüften, und regelmäßig Bildschirmpausen einzulegen. Ich habe mich extra eine neue Brille mit hochwertigen Gläsern besorgt. Privat schaue ich kaum Fernsehen noch halte ich mich länger als nötig am PC auf. ":/ Ich trinke regelmäßig und versuche auf über 2 Liter zu kommen. Aber die verdammten Schmerzen gehen einfach nicht weg!!! Durch die vielen Feiertage hatte ich eine gute Pause von der Bildschirmarbeit und Medikamente nehme ich seit Mitte Dezember auch nicht mehr.

Ich bin total verzweifelt. Ich kann mir doch nicht weiterhin teuere Feuchtigkeitstropfen in die Augen tropfen. Davon wird doch sicherlich irgendwann das Auge abhängig. vielen

Hier im Forum gibt es ein paar ähnliche Problembeiträge. Leider verlaufen die irgendwann im Sand und man erfährt wie gesagt nicht, was im Endeffekt das Erfolgserlebnis war.

Antworten
K3aren*a>0903


Mir helfen oft die Tropfen der Pflanze Augentrost, kann man in der Apotheke kaufen.

Viel Glück!

fciVnxch


Ich kann mir doch nicht weiterhin teuere Feuchtigkeitstropfen in die Augen tropfen. Davon wird doch sicherlich irgendwann das Auge abhängig.

Solltest du eine Konjunktivitis sicca haben, könnte es durchaus sein, dass du weiterhin tropfen musst. Wäre das so schlimm? Auch ich muss immer wieder zu Tränenersatz greifen und kenne viele Betroffene, die das täglich brauchen. Das Auge ist abhängig davon, ständig befeuchtet zu werden, funktioniert das nicht ausreichend beim Lidschlag (zu wenig Tränen, Zusammensetzung der Tränen gestört, zu seltener Lidschlag...), muss eben künstlich nachgeholfen werden. Das ist jedoch nicht wie bei abschwellenden Nasentropfen, die bei Dauergebrauch die Schleimhäute verändern und somit eine Abhängigkeit zur Folge haben. Tränenersatz ist harmlos und sehr effektiv. Es ist eben wie bei trockener Haut, da bleibt einem auch nur das Schmieren. Probiere doch verschiedene Tropfen aus, es ist wie bei allem, nicht jeder verträgt jedes Produkt. Und es gibt auch sehr günstige gute Tränenersatztropfen.

MTorato]Whitxe


Erstmal vielen Dank für die Antworten.

@ Karena

Von Augentrost wurde mir in zwei Apotheken abgeraten. Wg. meiner Gräserallergie könnte das eventuell eher kontraproduktiv sein.

@ finch

Es ist halt relativ nervi. Zudem lindert es trotz regelmäßigen Tropfen nicht wirklich die Schmerzen.

Es ist halt nicht wie vor der Entzündung.

a1ut;umn=-like


Wurde die Schilddrüse abgeklärt? Sie kann zu starken Augenproblemen führen.

Ich kenne das selbst. Mein Augenarzt ist hier leider hilflos und hat mir zu Tränenersatzmitteln geraten. Es gibt nur wenige Augenärzte, welche darauf spezialisiert sind.

Meine Augenärztin (welche sich darauf spezialisiert hat) ist leider 200 km weit weg. Ein Versuch wäre es wert. Ein Ultraschall der Augen könnte dir weiterhelfen. Hier kann man z.B. verdickte Muskeln erkennen.

Z<wcack4x4


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