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14 Jahre alt, im Wachstum und -6.75 / -7.25 Dioptrien

rxalpBhdaydgreamxer


Also ich habe ähnliche Werte und finde den Vergleich Kurzsichtig= Behinderung total übertrieben :|N . Von einer sehbehinderung spricht man erst wenn die sehleistung unter 30 prozent besteht.Ich errreiche mit Brille zum Beispiel 100 Prozent :)z und es gibt leute mit deutlich schlechteren augen sehen die mit -15 oder oder über -20 dioptrien bzw auskommen müssen :)z

r<alphd\aydr`eamher


ach ja die 30 prozent sehleistung bezieht sich mit der best korrigierten sehhilfe

A^llesto9ll


Meine eigentliche Frage ist wohl irrelevant geworden.

Einmal habe ich was vom Lasern gelesen.

Ich sehe es als Behinderung an und Punkt. Das ist eben meine Meinung, weil ich mich beeinträchtigt und abhängig fühle.

Es bringt mir auch nichts zu hören, dass es anderen viel schlechter geht - davon werden meine Augen nicht besser. Ich mach doch auch keinen runter, um mich besser zu fühlen, das ist das gleiche Prinzip. Diese Logik "Es soll mir nicht gut gehen, sondern BESSER" habe ich nie verstanden.

Nochmal konkret: Was kann ich später tun?

g|aul?ois"e


Wurde dir gesagt.

B%at/es-Faxn


Ich stimme Dir zu 100% zu, daß Kurzsichtigkeit eine schwere bis extreme Behinderung ist.Ohne Sehhilfe ist man ab ca. 5 Dioptrien völlig hilflos und in unserer modernen Welt nicht mehr lebensfähig ! Dies sollte hier nicht so verniedlicht werden, auch wenn es Brillen, Kontaktlinsen oder Lasern gibt.Allein das Gefühl der Hilflosigkeit ist schlimm genug und kann einen zur Verzweiflung bringen, wenn man keine KL verträgt und zum Lasern nicht geeignet ist.Die Brille stört in allen Lebenslagen und verhindert wie in meinem Fall viele Berufsziele !

Ich möchte Dir raten, Deine Sehgewohnheiten zu ändern, sprich, mit Augentraining die Augen zumindest nicht schlechter werden zu lassen.Ich empfehle Dir dazu die Augenübungen von Dr. William Bates ( kostet nichts, kannst du googeln ).Dies hat mir sehr geholfen, wenigstens keine Verschlechterung zu erleiden.Für meine Begriffe die einzige Möglichkeit, ohne Krücken die Sehkraft zu erhalten und das sage ich nach über 40 jähriger Erfahrung in meinem Fall.Von den Augenärzten hast Du keine Hilfe zu erwarten, außer " damit müssen Sie sich abfinden und tschüß " !!

Ich wünsche Dir viel Erfolg

Gruß Bates-Fan

AlntGigoxnxe


Wie gut, dass nicht nur ich ständig mit dem Thema Augentraining komme. ;-)

Ich kann den Beitrag von Bates-Fan voll unterstützen! *:)

S^cho^c1ol6adxe


Was man ja auch nicht vergessen darf: Du bist noch in der Pubertät. Im Moment verändert sich dein Körper ja auch. Ich war als Kind zum Beispiel weitsichtig und das hat sich über die Jahre zu ner Kurzsichtigkeit gewandelt.

Möglich, dass sich das Ganze mit Augentraining und vielleicht mit weniger am PC sitzen / Fernseher etc. aber auch lesen (sprich alles, was du nah dran tust) bei dir wieder verbessert.

Ich wünsch dir jedenfalls viel Glück dabei und nimms nicht so schwer. Oftmals lässt eine Brille einen zum Beispiel viel klüger erscheinen, als man eigentlich ist. Und das ist ja schon mal kein schlechter Start ;-)

EQhemazliger NOutzer` (#54391x5)


Na es kommt ja immer noch darauf an, was man für nen Visus hat.

Wenn jemand mit -11 und -8 jeweils nen Visus von 60 und 40 hat, kann man nicht gerade sagen, dass das nicht einschränkt. Ich habe das. Damit gibt es keinen Gdb. Obwohl Führerschein bei mir auch nicht geht. >:(

nqimmerlniedlxich


Bei mir ist es jetzt ziemlich stehengeblieben. Habe nun ca. -13 Dioptrien. Erst wurde es rapide immer schlechter, je älter ich wurde desto langsamer ging es. Nun ist nur noch alle 2-3 Jahre eine minimale Korrektur nötig.

An Lasern hab ich auch schon gedacht, geht bei mir aber leider nicht weg. zu starker Hornhautverkrümmung.

Ich kann aber gut leben mit der Brille und bin froh dass es sie gibt. Vor ein paar Jahrhunderten wär ich sicher total im Eimer gewesen. Mittlerweile trag ich seit 28 Jahren Brille und hab mich dran gewöhnt. Das verschwommene sehen am Morgen und das Tasten nach der Brille ist für mich so normal wie das anziehen meiner Socken. Wobei ich mir zu 99% merke wo die Brille liegt und da auch zielsicher hinfasse.

Behindert fühle ich mich nicht. Und ich finde diese Aussage schon sehr anmaßend. Geh mal in ein Pflegeheim und lerne Menschen mit einem richtigen Handicap und ihren Alltag kennen damit du wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommst. :|N

p`iepl5anxt


habe mich mit einer sehschwäche von etwas mehr als -9 dioptrien sehr eingeschränkt gefühlt und dann im letztetn jahr mir die augen lasern lassen

bei dieser ausgeprägten sehschwäche kam nur eine lasik prk-methode in frage

die ersten tage nach der op waren schon sehr unangenehm aber heute bin ich super zufrieden, es ist einfach toll nicht mehr auf eine brille angewiesen zu sein

vor der op war nichts ohne brille möglich (lesen, sport, nachts kurz zur toilette gehn, ...)

ach ja war bei der op 34 jahre alt

EUhem%al\igelr7 NuBtzer (#1543915)


na einschränkend ist das schon, wenn man weit unter 100 sieht, kein räumliches Sehen vorhanden, nachtblind ist + Nystagmus. Ich finde, dass man bei einigen Leuten bzgl. Gdb schon mal schauen sollte, wie einschränkend das ist. Dass nur Leute, die fast Sehreste haben, Gdb haben, finde ich ne Frechheit und ich habe diesbezüglich ne Petition am Laufen.

Mir wird bspw. das Machen des Führerscheins ärztlich verweigert – ich weiß auch nicht, ob es bei 60 und 40 wirklich so ratsam wäre – aber ich bekomme nicht mal 30% damit, was mir aber beruflich durchaus Vorteile brächte.

M$eronxymy


Ich stimme Dir zu 100% zu, daß Kurzsichtigkeit eine schwere bis extreme Behinderung ist.Ohne Sehhilfe ist man ab ca. 5 Dioptrien völlig hilflos und in unserer modernen Welt nicht mehr lebensfähig !

Es ist anmaßend, absurd und diskriminierend, einen körperlichen Zustand, der mit relativ unaufwendigen Maßnahmen – und dazu gehört m.E. neben Brille, KL, Operation auch Augentraining (auch wenn ich persönlich nicht daran glaube) – fast vollkommen kompensiert werden kann, mit einer Schwerstbehinderung gleichzusetzen. (Ich spreche hier nicht von Menschen, deren Visus nur bis zu einem objektiv unbefriedigenden Grad korrigiert werden kann. Dass hier eine Behinderung – eben graduell verschieden – vorliegt, ist ja klar.)

Dass wir in einer modernen Welt nicht mehr lebensfähig sind mit 5 Dioptrien, ist kein Argument, denn dafür haben wir ja die oben angesprochenen Korrekturmöglichkeiten (außerdem nehme ich an, dass es vor ein paar tausend Jahren mit 5 Dioptrien weniger zu lachen gab als heute). Außerdem wären wir auch nackt, also ohne Kleidung, in der modernen Welt (nördlicher Breite) nicht lebensfähig, ohne dass wir das jetzt – außerhalb unseres nudistischen Selbsts – als schlimm behindernd empfinden würden. Und dass einer durch Kurzsichtigkeit die Möglichkeit genommen wurde, einen Berufswunsch zu erfüllen, ist zwar nachvollziehbar traurig und Sch***, macht aber Kurzsichtigkeit deswegen nicht zu einer extremen Behinderung, denn dasselbe könnte man dann auch von Körperformen/größen (leider kein Model) oder fehlendem Talent (leider kein Fußballer oder keine Fußballerin) behaupten.

Man darf Brillen als schrecklich empfinden und soll auch Augentraining machen, wenn einer/einem das gut tut oder gefällt, aber ein wenig mehr Sensibilität in den Vergleichen mit Krücken und Rollstühlen wäre schön, sodass man die Relationen im – auch schlecht-sehenden – Auge behält.

nBim#mernixedlich


vor der op war nichts ohne brille möglich (lesen, sport, nachts kurz zur toilette gehn,

Ich finde nachts auch mit -13 die Toilette. Ohne Brille. Für Sport gibt es Kontaktlinsen, wobei ich sogar schwimmen gehe mit Brille. Und lesen ging bis -10 ohne Brille. Heute kann ich dafür ganz kleine Sachen lesen ohne Brille, auch manchmal recht praktisch.

Ich habe eine behinderte Freundin. Sie sitzt im Rollstuhl. Sie kann nicht gehen, nicht stehen nicht selbst auf Toilette und ihre Motorik in den Händen ist stark eingeschränkt. Es ist für sie ein Akt von mehreren Minuten wenn sie mit der Computermaus hantiert und ein Fenster am PC schließen will. Es ist ihr sogar fast unmöglich eine Tasse zu halten. Und dann wird gejammert weil man eine Brille braucht. :|N

SReep~ferDdle


Ich habe nicht gejammert, sondern nur meine Erfahrungen im Alltag beschrieben,

Ohne Brille hatte ich große Probleme mit meiner räumlichen Wahrnehmung und zum Teil mit starkem Schwindel zu kämpfen, da es aber genug Möglichkeiten gibt dem entgegen zu wirken habe ich Fine langfristige Variante gewählt und mich für die laserbehandlung entschlossen

Heute bin ich rundum glücklich mit der Entscheidung und dem Ergebnis

Das mit deiner Freundin tut mir sehr leid, ein Vergleich finde ich allerdings unpassend, da im Fall einer fehlsichtigkeit ja Abhilfe in den meisten Fällen möglich ist, der Leidensdruck aber auch nicht unterschätzt werden darf

n{im"merniiedxlich


Das mit deiner Freundin tut mir sehr leid, ein Vergleich finde ich allerdings unpassend, da im Fall einer fehlsichtigkeit ja Abhilfe in den meisten Fällen möglich ist, der Leidensdruck aber auch nicht unterschätzt werden darf

Mein Beitrag bezog sich auf Pieplant die ich auch zitiert habe. Und die TE. Und da die TE Kurzsichtigkeit mit einer Lähmung vergleicht ist mein Vergleich durchaus passend.

Das ist eine Behinderung. Eine Sehbehinderung. Wie im Rollstuhl sitzen o.Ä.

(Nachzulesen auf Seite 1)

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