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14 Jahre alt, im Wachstum und -6.75 / -7.25 Dioptrien

ARlles7tolxl


Es ist eben die Angst, dass es wie mit meiner Schwester auch bei mir ist, zumal meine Augen eine schlechtere Tendenz als ihre haben :l

Noch kann mein Visus auf 100 korrigiert werden - aber bald vll nicht mehr.

E`hema0ligeru 3Nutzer (#5x43915)


Ich glaube es dir, dass es scheiße ist. Bei mir ging es in deinem Alter auch bergab. Ja, ich weiß, wenig tröstlich. Aber weißt du, als ich -6, -7 hatte, habe ich schon längst keinen 1,0 Visus mehr gehabt. :)_ Sei erst mal froh, dass es bei dir auch so noch gut ist. :)*

Es kann auch sein, dass es so bleibt und sich nicht mehr groß verschlechtert. Wer weiß.

Und falls du Angst wegen der Gläser hast: es gibt Kontaktlinsen, und man kann sich notfalls die Gläser dünner schleifen lassen (gibt Brillenversicherungen). Ich habe meine 1,2cm Gläser auf 0,4. :-D Bei mir denkt sich so von der Optik her niemand, dass es so arg ist. :-)

Guck eher auf das was geht, als auf das, was nicht geht. :-)

A(lleSstoxll


Ich weiß, meine Eltern haben auch das Geld, die Gläser sind dünn geschliffen und ich kann Linsen tragen, wann immer ich will.

Mir geht es nicht um das Optische, sondern wie gesagt darum, dass ich traurig drüber bin und Angst habe...

Ejhem;aligeMr Nu|tzer (.#543915)


glaube ich dir! Hatte ich auch! :)* --- vielleicht solltest du beim Augenarzt mal gucken, ob es irgendwie ne Verschlechterungsprognose gibt.

A5llMestoll


Ok, werd ich beim nächsten Termin ansprechen.

Nun gut, zumindest haben mir meine Augen bisher immer gesagt, wann ich wachse ;-D

GeuckYigucki


Hallo,

Ich bin Lehrerin und es waren schone einige Kinder in meiner Klasse mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung. Diese Kinder sind in ihrem Leben eingeschränkt, können sich nicht oder nur teilweise bewegen, sitzen im Rollstuhl, können nicht selbständig essen, sich anziehen, haben eine spastische Lähmung, sind lernbehindert usw. und sind auf die Hilfe anderer Mitmenschen angewiesen und diese Kinder oder deren Eltern wären dankbar wenn ihr Kind morgens "nur" eine Brille aufsetzen müsste und abends wieder absetzen könnte.

Man ist doch nicht behindert, wenn man eine Brille braucht. Eine Brille ist lediglich ein Hilfsmittel, man trägt sie und die meisten Menschen sehen dann auch einwandfrei. Und aus eigener Erfahrung und als Lehrerin, kann ich auch beurteilen, dass die Kinder in der heutigen Zeit nicht mehr gehänselt werden und ganz normal in der Klasse von den Mitschülern behandelt werden. Eine Brille ist heutzutage kein Makel mehr. Man soll als Eltern darauf achten, dass das Kind eine Brille bekommt, die es mag, die richtig angepasst ist und gegebenenfalls mit dünn geschliffenen Gläsern. Und dann soll man das Thema Augen, Brille, schlecht sehen… nicht allzuviel thematisieren und die Kinder und Jugendliche akzeptieren dann Ihre Brille ohne sich allzuviele Gedanken zu machen.

Ich selbst trage auch eine starke Brille, habe keinen Visus von 100 Prozent, lebe aber praktisch ohne Einschränkungen, bin glücklich verheiratet, habe 2 Kinder, fahre auch viel und gerne Auto, mache viel Sport (Schi, Tennis, Schwimmen). Man muss sich in diesem Fall etwas organisieren, etwas näher an die Sachen rangehen, eine gute Beleuchtung hilft auch viel und dann kann man auch mit einem Visus von weniger als 100 sehr gut leben. Übrigens ist ein Visus von 100 nicht ausschlaggebend, das ist nur eine Norm, ein Durchschnitt, weil die meisten Menschen einen Visus von 10/10 haben, aber es gibt auch viele die liegen darunter und andere wiederum haben einen von 16/10.

Wichtig ist auch wenn man Bekannte und Freunde über die eigene "Sehbehinderung" einweiht und sollte man in einer Situation sein, wo man etwas nicht oder nicht so gut sehen kann, kann man dann auch um Hilfe bitten und richtig gute Freunde werden keine blöde Sprüche quasseln und haben Verständnis in einer solchen Situation.

Übrigens, spätestens wenn man älter ist, kommen noch viele "kleine Behinderungen" hinzu. Man kann nicht mehr so gut sehen (alterssichtig), hören tut man auch nicht mehr so gut, laufen und wandern ebenso, man wird schneller müde und ist schneller erschöpft, Krankheiten häufen sich usw.

All diejenigen, die jetzt schon kapitulieren, weil sie, wenn sie morgens die Augen öffnen nur schemenhaft sehen und etwas erkennen können, werden dann im Alter wirklich ernsthafte Probleme bekommen.

Alt werden ist nichts für Feiglinge!!!

A*llwestFo6lxl


@ Guckigucki

Kapitulieren? Darf man denn vll mal nicht wunschlos glücklich sein?

Und es gibt verschiedene Grade von Behinderung. Aber nur weil man nicht am schlechtesten dran ist, muss man immer die Klappe halten.

Ich hatte als Kind Krupp und das ist so gesehen auch eine Behinderung, ich hätte an jedem Hustenanfall durch eine verengte Luftröhre sterben können. Aber nur weil ich weiß, dass es auch schlimmer geht, heißt es nicht, dass ich glücklich sein muss, das bin ich eben nicht und deswegen erkundige ich mich, wie ich das später ändern kann.

E}hema<liger Nutze|r (#5439x15)


Guckigucki,

es macht aber dennoch einen Unterschied, ob jemand 14 oder 34 ist, der solch einen Thread eröffnet. Die 34 war jetzt n Beispiel.

Die TE wird wohl Angst vor dem Erblinden o.ä. haben, was ich nicht mal unbegründet finde. Hatte das in dem Alter auch. Vor allem wenn man den Augen beim Schlechterwerden zuschaut :-/ ...

Es geht ja gar nicht nur darum, dass man sich mit der schlechteren Sehkraft arrangiert, sprich wenn man nun keine 10/10 hat, sondern auch darum, dass viele Leute im Arbeitsleben Nachteile haben, gerade wenn man mit "leichteren Sachen", die aber dennoch zu merken sind (was du ja nun selbst auch beschreibst, näher rangehen usw.) schon diskriminiert wird.

Ich bin bei zwei Jobs rausgeflogen z.B. --- nachdem die Leute dort bloß annähernd erfahren haben, dass ich keine 100%ige Sehleistung habe.

Dagegen konnte ich nicht einmal vorgehen, weil mir diesbezüglich die Einstufung für den Gdb fehlt. Der Gdb ist meines Erachtens auch zu starr. Ich finde, dass jemand mit 05/06:0,4 Visus durchaus 30% bekommen könnte, wenn er dazu noch nachtblind ist, fehlendes 3D Sehen und Nystagmus hat.

Dass die TE das nicht hat, weiß ich, aber du schreibst ja dennoch sehr allgemein.

Die Brille als solche ist für viele Leute kein Problem. Das ist klar; aber sobald viele Leute merken,m dass jemand in gewissen Punkten eingeschränkt ist, z.B. beim Bällefangen, fängt häufig schon die Diskriminierung an. Ich habe das alles erlebt und ich bin gerade mal Jg. 85. So viel zum Thema...

Ich bekomme das auch bei anderen Leuten mit, dass die wegen Kleinigkeiten dumm angeguckt, diskriminiert werden usw.

Wenn eine Einschränkung trotzdem zu merken ist, hilft manchmal aber auch das Hilfsmittel, bspw. Kontaktlinsen oder extrem dünn geschliffene Brille nichts.

Ich weiß auch nicht so richtig, was deine Beispiele mit dem Verheiratetsein und den Kindern sollen. Das muss ja nun wirklich kein Hindernis für die Partnerwahl sein, wenn man schlechter sieht. Bei mir hat's noch nie jemanden gestört bisher. Und die wissen bzw. erfahren es ja alle, dass ich keinen Führerschein habe und dass ich auch vielen Sportaktivitäten mangels 3D-Sehen nicht nachgehen kann.

Sicher ich arrangiere mich auch damit und ich habe auch im Alltag so kaum bis keine Probleme (was eben bei mir problematischer wäre, wenn die wirklich im Arbeitsleben von mir nen Führerschein erwarten würden – aber ich habe das Problem als Lehrer ja nicht).

Viele Grüße,

Hilaria

Aklle"stloll


Ballsport geht bei mir wirklich nicht gut. Ich bin alles andere als unsportlich, aber fangen kann ich gar nicht gut, Entfernungen einschätzen auch nicht so super. Jedes Jahr dank Ballsport eine 3 in Sport zu haben finde ich schon doof.

S-carxo


Mir fällt auch immer auf, dass ich trotz Brille in Sachen räumliches Sehen eine Niete bin. Wenn ich beim Badminton den Ball auf mich zukommen sehe und ihn schlagen will (und mir ganz sicher bin, dass ich treffe!), dann haue ich einfach vorbei.

Obwohl die Bälle meist ziemlich gut zu bekommen sind. Zum Glück ist das aber nicht bei jedem Schlag so, sonst hätte ich wohl längst aus Frustration aufgehört. :=o

Afllestxoll


Was ich noch erwähnen wollte:

Mitschüler und Lehrer zeigen null Verständnis. Durch eine Brille mit konkaver Linse sieht alles kleiner aus - deswegen darf ich in der Schule nur 1./2. Reihe sitzen. Das versteht niemand. Kommt nur "Ja aber du hast doch die Brille, damit du wieder gucken kannst". Toll. Davon kann ich leider in der letzten Reihe immer noch nicht jedes Wort lesen. Ich muss mich dann unbeliebt machen und mit einem Attest anrennen.

d5ouglxasie


Ich bin interessierte Mitleserin. Mein Mann und ich brauchen beide keine Brille. Nur bei unserer Tochter (fast 7 Jahre) nimmt die Kurzsichtigkeit immer mehr zu. Im Dez 2012 hat sie eine Brille verschrieben bekommen. Vor der Einschulung haben wir es noch einmal überprüfen lassen, und prompt gab es eine stärkere Brille. Vor kurzem äußerte sie den Wunsch, in der Schule lieber weiter vorne sitzen zu wollen. Also war das für uns ein Alarmzeichen, einen Termin beim Augenarzt festzumachen. Und jetzt braucht sie schon wieder eine stärkere Brille. Und das ist jetzt schon die dritte in kurzer Zeit. Verständlich, dass uns das Thema interessiert. Bei den augenärztlichen Untersuchungen gab es sonst keine Auffälligkeiten. Eine Behinderung bisher sehen wir bisher nicht. Sie setzt morgens direkt ohne Murren ihre Brille auf und so gibt es zur Zeit keine Probleme.

m'ond+siterxne


Toll. Davon kann ich leider in der letzten Reihe immer noch nicht jedes Wort lesen. Ich muss mich dann unbeliebt machen und mit einem Attest anrennen.

:|N

Ich kenne es auch so aus meiner Schulzeit, dass Schüler, die nicht so gut sehen können, in der ersten oder zweiten Reihe sitzen dürfen (oder müssen ]:D ) – und zwar ohne Attest. Aber auch schon damals war es nicht besser als heute. Es gab auch damals schon Leute, die wenig Verständnis hatten, wenn sie mal etwas Rücksicht auf Menschen mit einer Beeinträchtigung nehmen sollen.

Mich hat lediglich der Vergleich mit dem Rollstuhl gestört.

Der Vergleich wurde von anderen hineininterpretiert. Allestoll hatte das hier geschrieben:

Das ist eine Behinderung. Eine Sehbehinderung. Wie im Rollstuhl sitzen o.Ä.

Ich habe das zur Untermauerung ihres Standpunktes verstanden, dass eine Sehbehinderung eine Behinderung ist. Natürlich bekommt nicht jeder Sehbehinderte einen Behindertenausweis und auch keine bevorzugte Behandlung am Arbeitsplatz.

Einige hier haben das "wie" wohl so interpretiert, dass eine Sehbehinderung denselben Grad der Behinderung rechtfertigt wie eine Querschnittlähmung. Wenn das so gemeint wäre, wäre es natürlich Quatsch.

GZuck@igDuckOi


Ich bin bei zwei Jobs rausgeflogen z.B. --- nachdem die Leute dort bloß annähernd erfahren haben, dass ich keine 100%ige Sehleistung habe.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man aus dem Job herausfliegt, wenn man keine 100%ige Sehleistung hat. Vielleicht sollte man sich als Jugendlicher Gedanken über die Berufsauswahl machen und wenn man Probleme mit den Augen hat, kommen halt einige wenige Berufe nicht in die engere Auswahl. Sollte man einen Job bekommen, muss man zum Arbeitsarzt und der beurteilt dann ob man fit ist für den Job. Es gibt übrigens sehr viele verschiedene Berufe, wo man keine 100%ige Sehleistung haben muss.

Mlos%quxit%


Schule - "In der ersten Reihe sitzen duerfen/muessen":

Am besten, man zwaengt alle in die letzte Reihe.

Vielleicht steigt dann das Niveau. ;-D

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