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Flimmern auf dem linken Auge und "Kribbeln" in der Schläfe

AQmphxe hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen..

schon lange verfolge ich in diesem Forum schon einige Beiträge von Usern mit ähnlichen Problemen. Bisher leider ohne Erfolg, deswegen habe ich mich dazu entschieden, mich hier anzumelden und meinen eigenen Verlauf einmal komplett niederzuschreiben.

Alles fing vor etwa 2 Jahren an. Ich stellte ein leichtes Flimmern in meinem Sichtfeld fest und dachte gleich "oh nein, jetzt geht die Migräne (mit Aura) wieder los, unter welcher ich von etwa 16-20 Jahren litt (mittlerweile bin ich 26, hatte also eine solche Attacke seit etwa 4 Jahren nichtmehr gehabt) Diese hatte immer den gleichen Ablauf -> Flimmern in der Optik, mit Punkten im Sichtfeld, die sehr stark flackerten.. das Ganze ging dann immer etwa 30-45 Minuten, wurde immer stärker und hörte dann plötzlich auf, gefolgt von sehr starken Kopfschmerzen.

Aber an diesem Tag war es anders... das Flimmern blieb auf dem relativ schwachen Niveau und keine Kopfschmerzen. Ich dachte mir, ok vielleicht kleiner Schwächeanfall, geht vorbei. Ging es aber nicht... von Zeit zu zeit kam dann eine Art leichtes Kribbeln in linken Schläfe dazu und auch merkte ich recht schnell, dass sich das Flimmern auf dem Auge auch auf das linke Auge beschränkte (wenn ich das rechte Auge zuhalte merke ich das sehr stark). Das Kribbeln in der Schläfe ist auch schwer zu beschreiben.. es ist manchmal eher ein kribbeln, dann wieder eher ein taubes Gefühl, und alle diese Symptome, inklusive Auge sind IMMER da, aber mal mehr und mal weniger. Auch habe ich einen Tinnitus (bin aber auch DJ, weswegen ich mir nicht sicher sein kann, ob das nicht daher rührt, glaube es aber nicht, da es relativ zeitnah mit den anderen Symptomen auftrat).

Natürlich gehen nicht 2 Jahre ins Land, ohne das man versucht etwas dagegen zu tun. Angefangen hab ich beim Hausarzt, welcher mir nicht wirklich helfen konnte, dann war ich eine Woche lang stationär im Krankenhaus. Hier machte man mit mir alle möglichen Neurologischen tests (alles negativ), schob mich in die Röhre (mrt) -> alles negativ, Augenarzt -> keine Auffälligkeiten. War jetzt vor kurzem nochmal beim Augenarzt, weil alles immer schlimmer wird und ich mir nicht vorstellen konnte das mein Auge gesund sein soll, bei solchen Flimmereien. Wieder wurde mir gesagt alles in Ordnung.

Als nächstes ging ich zu einem Kieferorthopäden, weil ich im netz gelesen hatte (man googelt ja viel), dass Weisheitszähne auf Nerven drücken können etc. Mein Kiefer wurde geröntgt und ich wurde mit den Worten "Es ist alles in Ordnung" (ich kann es nichtmehr hören) entlassen. Als letztes bin ich dann zu einem Homöopathen gegangen (Anamnese 120 Euro -.-), welcher mir Kügelchen verschrieben hat, die aber auch nichts brachten...

An manchen Tagen sind meine Symptome dermaßen stark, dass ich zB. auf Arbeit sitze und mir permanent an der Schläfe rumreibe, weil ich dieses Kribbeln und die Taubheit einfach nicht ertrage, es macht mich wahnsinnig! Dazu kommt die Schrift am Computer, meine Sicht flimmert sowieso und dann so kleine Schrift erkennen etc. (Habe übrigens noch vor einem halben Jahr im Lager gearbeitet und hatte ja da bereits die ganzen Symptome seit 1,5 Jahren, um jetzt mal auszuschließen, dass es vom vielen "vorm PC sitzen im Büro kommt). PS: Kopfschmerzen hab ich wenn dann nur sehr leicht und ziemlich selten dabei.

Achja, was mir auch noch aufgefallen ist, ist Folgendes: Wenn ich mir das rechte Auge zuhalte (was ich täglich mindestens mittlerweile 50 mal mache, um die Intesität zu checken) und ich länger schaue, wird die Sicht zunehmend schlechter, manchmal geht das so weit das für kurze Zeit mein komplettes Sichtfeld einfach schwarz wird und ich garnichts mehr sehe! Umso heller der Hintergrund hierbei, umso schlimmer wird es, sprich, wenn ich auf eine weiße Wand schaue mit rechtem Auge zu, dann wird es ziemlich schnell schwarz. Und ansonsten sind es wie so blinde Flecken im Sichtfeld, ähnlich wie bei der Migäneaura, nur, dass die nicht so stark flackern sondern einfach "nicht da" sind. Hängen zB 2 Bilder an einer Wand im Abstand von so etwa 1,5 metern und ich halte mir das linke Auge zu, fixiere ich das eine bild und das andere verschwindet komplett aus meinem Sichtfeld, so wie beim blinden Fleck.

So, jetzt hab ich ziemlich viel geschrieben und hoffe einfach mal, dass sich Jemand die Mühe macht und das liest, bzw ich irgendwelche Antworten bekomme, die mir weiter helfen, denn ich bin mit dem Latein schon lange am Ende und das Ganze raubt mir sehr, sehr viel Lebensqualität! Man hat total oft keine Lust raus zu gehen, wenn die ganze Sicht total eingeschränkt ist und der halbe Schädel taub ist...

Antworten
M\osqPuit%


Eventuell Durchblutungsschwaeche.

Wenn Heerscharen von Schulmedizinern "nichts" finden,

bietet sich der Gang zu erfahrenem Naturheilpraktiker an.

* Was ganz banales, mit oft massiven Auswirkungen:

Fluessigkeitsmangel:

Trinkst Du genug (idealerweise Wasser, ungezuckerten Tee),

mindestens 2,5 Liter pro Tag (bei Waerme bzw. koerperlichen Anstrengungen auch deutlich mehr)?!

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