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Folgen einer hornhautentzündung

jNixl hat die Diskussion gestartet


hallo zusammen,

ich (kl-trägerin) bekam am dienstag furchtbar rote augen, die tränten, brannten und super lichtempfindlich waren, daher bin ich mittwochmorgen direkt zum augenarzt, der mir eine binde-und hornhautentzündung diagnostizierte. ich bekam eine salbe in die augen, dann bestrahlung und für freitag einen neuen termin.großartig aufgeklärt, was es nun genau ist hat der arzt genauso wenig, wie mal der genauen ursache auf den grund gegangen.nach einnahme der augentropfen betagentam wurden die augen auch recht schnell wieder klarer, aber ich hatte kopf- und augenschmerzen und meine sehkraft hat seitdem auch nachgelassen. ich habe meine monats-kl direkt in die tonne geworfen und trage nun meine brille, die ich erstens hasse und die auch vorher nicht mehr ganz meine stärken hatte (ich komme auf stolze -7,25 auf bd. Augen und das mit 29!).am freitag meinte der arzt, es hätte sich schon gut gebessert, aber ich soll die tropfen noch ein paar tage weiter nehmen. nun würde mich interessieren, ob die nachgelassene sehkraft wohl noch an den tropfen liegen kann oder ob ich mich damit abfinden muß, daß ich wieder höhere dioptrien habe.es ist so aufreibend und nervig, wenn man nichts mehr klar erkennen kann, das ich nur noch schlecht gelaunt bin. hat das schon mal jmd. erlebt und kann mich ein wenig aufklären?? vielen dank schon mal im voraus,

jil

Antworten
i+nge1_xb


Re:

Ich hatte nach einer facialisparese einen Hornhautschaden. Trotz Augentropfen, Salbe und Augenklappe. Eine zusätzlich entstandene Lidrandentzündung wurde fälschlicherweise als Allergie abgetan, der Hornhautschaden breitete sich weiterhin aus. Ich bekam von einem weiteren aufgesuchten Facharzt für Augenkrankheiten eine Spezialkombination Tropfen und Salbe, speziell für die Hornhautschäden. Nach 8 Wochen waren die Hornhautschäden beseitigt, aber die Sehkraft hatte merklich nachgelassen. Am Samstag habe ich beim Optiker einen Sehtest machen lassen, um mir eine Lesebrille zu besorgen. Ich konnte feststellen, dass meine Sehkraft vollständig zurückgekehrt ist. Die minimale Sehschwäche von 0,75 bzw. 1,00 hatte ich schon Mitte der 80er Jahre. Eigentlich hätte mich mein Augenarzt, den ich erst kürzlich wegen Augeninnendruckmessung aufgesucht habe, auf meine Sehschwäche aufmerksam machen müssen. Das war übrigens der gleiche, der den Hornhautschaden nicht bemerkt hat! Die Krönung der Untersuchung war dann, dass er angezweifelt hat, dass ich überhaupt ein Glaukom hätte, obwohl genau das in 28 Jahren von mehr als 10 Augenärzten bestätigt wurde und ich es sogar als Attest zur Vorlage für die Krankenkasse erhalten habe.

Also, Geduld haben und ggf. noch eine zweite Meinung einholen. Gute Besserung und liebe Grüsse.

Inge

T.homasMü4ncYhen


wird wieder

Hallo Jil,

leider sind nicht wenige Fachärzte so unfähig, den Patienten zu sagen, was los ist und was sie warum machen. Da hilft nur Arzt wechseln!

Deine Hornhaut ist gereizt wegen der Entzündung und der Behandlung (Salbe etc.). Sie weicht auf und verändert vorübergehend ihre Form, und das verändert auch deine Dioptrienwerte. Das vergeht aber wieder, wenn die Entzündung abgeklungen ist.

Ich bin genauso stark kurzsichtig wie du und kann gut verstehen, dass es mit der Brille schwierig ist. Trotzdem solltest du mit dem Tragen von Linsen noch warten, bis die Entzündung wirklich vorbei ist, und dann auch sehr vorsichtig sein. Es kann leider sein, dass weiche Linsen sogar die Ursache der Entzündungen sind (obwohl, wenn es so plötzlich auftritt, eher andere Ursachen in Frage kommen).

Mach's besser - ich halt dir ganz fest die Daumen, dass bald wieder alles OK ist!

Thomas

jxil


es "schaut" schon wieder besser

hallo thomas und alle anderen, die es interessiert,

vielen dank für deinen beitrag, den ich leider heute erst gelesen habe. also, ich habe die hornhautentzündung gut überstanden und nun auch wieder langsam die kontaktlinsen(neue natürlich!) eingesetzt, allerdings nehme ich im moment so oft es geht meine "verhaßte" brille. ich bin damit leider ein anderer mensch, vor allem wegen der hohen dioptrienzahl. als ich komplett auf die linsen verzichten mußte, war ich wirklich drauf und dran depressiv zu werden und meine laune war wirklich kaum auszuhalten, das kann man als nicht-brillenträger oder mit 0, irgendwas dioptrien wohl nicht nachvollziehen.

vielen dank für deinen aufmunternden beitrag und alles gute für alle "sehgeschädigten"

jil

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