» »

Kurzsichtigkeit unserer Tochter (12) steigt und steigt

r~ a lX f


ich finde es auch schade das hier die Vertreter der bates Methode antworten schuldig bleiben,

und so leuten Hoffnung machen , die es nicht gibt. wenn diese Methode so genial wäre, hätte sie die krankenkasse bestimmt focusiert als sie noch für die brillenkosten aufkamen.

wVa"rum-20X14


Was habe ich denn da losgetreten?

Unsere Kinder sind alle unter gleichen Umweltbedingungen groß geworden. Wir haben eine Landwirtschaft, immer Fernblick, gute Luft und viel Sonne. Immer im Freien, sofern Schule und damit verbundene Notwendigkeiten es zugelassen haben. Es ist dasselbe: Geben Kühe, die mit Musik berieselt werden, mehr Milch? Die einen behaupten das, aber nur der wissenschaftliche Nachweis fehlt.

Ich möchte dieses Augentraining nicht ganz ablehnen, weil ich ja das Gegenteil auch nicht beweisen kann.

Vielleicht kann mir jemand, der Augentraining betreibt, eine Antwort darauf geben, warum nur unsere Jüngste so sehr schlechte Augen hat. Wie gesagt, die äußeren Bedingungen waren in etwa bei allen Kindern gleich.

Im übrigen haben wir heute eine neue Brille bestellt, nicht ihre Wunschbrille leider, und einen Termin zur Kontaktlinsenanpassung gemacht.

A/lJlesZtoll


Warum nur die Tochter so schlechte Augen hat, hat den gleichen Grund, warum in italienischen, dunkelhaarigen Familien auch auf einmal ein blondes Kind auftauchen kann: Eine ungewöhnliche Genkombination.

w3arum-2x014


Das ist uns klar.

Mioni7ka6x5


Vielleicht solltest du wissen, dass man zwischen formstabilen Linsen und Brille schlechter hin und her wechseln kann. Das ist leider ein Nachteil, den es mit den weichen Linsen nicht gibt.

Shchlumxmi


Ich habe meine erste Brille mit 13 bekommen und weiß noch, dass ich das ganz ganz furchtbar fand (obwohl es damals "nur" -1,5 Dioptrin waren, inzwischen sind es auch – 6,75). Insofern kann ich mir schon gut vorstellen, dass ein junges Mädchen am Anfang der Pubertät sehr unter dicken Brillengläsern leidet...

Bei mir selber hat die Augenärztin auch immer gesagt, dass ich sehr wenig Tränenflüssigkeit habe und es mit weichen Linsen schwierig werden würde. Inzwischen trage ich dennoch weiche Linsen, habe lange rumprobiert um welche zu finden die ich gut vertrage (sind halt auch nicht die billigsten) und seit ich die mit einem Peroxid-System reinige und nicht nur mit dem "Kombi-Mittel" was meistens verwendet wird, komme ich damit auch ganz gut klar. Allerdings trage ich sie auch nicht immer rund um die Uhr, sondern Zuhause gerade morgens oft erstmal die Brille, solange bis ich außer Haus gehe oder so.

Allerdings kann man, glaube ich, mit den weichen Linsen eine Hornhautverkrümmung auch nur bedingt korrigieren, da ist dann sicher die Frage was bei deiner Tochter möglich wäre.

Ansonsten, wenn es wirklich nur um die Handhabung geht und medizinisch nichts dagegen spricht, dann würde ich deiner Tochter eine Chance geben. Ich würde vorher ausführlich mit ihr sprechen und auch die Ärzte drum bitten, dass sie sie genau aufklären. Harte Linsen können am Anfang tatsächlich sehr unangenehm sein und auch das rein- und raussetzen ist eine ziemliche Fummelei. Am besten wäre wenn sie das dann auch beim Arzt/in der Klinik einige Male üben kann und man sollte ihr erklären, dass sie auch nicht panisch werden darf, wenn die Linse beim rausnehmen wollen dann mal im Auge verrutscht. (Es gibt ja da die wildesten Horrorgeschichten von wegen die Linse verschwindet dann hinterm Auge o.ä.)

S2chlumimxi


@ warum:

Warum das so ist, wird vermutlich keiner sagen können. Es kann auch genetisch bedingt sein. Ich arbeite mit hörgeschädigten Kindern und da ist es durchaus auch "normal" und kommt nicht selten vor, dass in einer Familie mit drei oder vier Kindern nur eins oder maximal zwei von einer Hörschädigung betroffen ist, die anderen nicht. (Und die Eltern sind in der Regel bis auf wenige Ausnahmen selbst normalhörend.)

Denn auch wenn etwas genetisch bedingt und/oder vererbt ist, heißt es nicht, dass es immer gleich alle trifft.

wCisse$n}istmxacht


Ich muss gestehen, dass ich es nicht geschafft habe, die ganze Diskussion hier zu lesen – entschuldige mich also, falls ich nur altbekanntes Zeug schreibe.

Ich habe formstabile Kontaktlinsen, seit ich 4 Jahre alt bin, und komme damit prima zurecht. Zu trockene Augen könnten ein Problem sein – da würde ich an Eurer Stelle einfach mal einen Kontaktlinsenspezialisten aufsuchen. Augenärzte und selbst viele Optiker haben leider nur beschränkt Ahnung.

Eine Alternative sind hochbrechende Kunsstoffe, die man dann idealerweise auch noch in einer breitrandigen Fassung "verstecken" kann. Klar ist es immer noch eine Brille, und die Augen werden auch verkleinert, aber es ist zumindest Schadensbegrenzung.

S{teev e~n01


Eine Alternative sind hochbrechende Kunsstoffe, die man dann idealerweise auch noch in einer breitrandigen Fassung "verstecken" kann. Klar ist es immer noch eine Brille, und die Augen werden auch verkleinert, aber es ist zumindest Schadensbegrenzung.

Ich verstehe nicht was so schlimm ist wenn die Gläser über der Fassung stehen? Das ist bei vielen so und sieht überhaupt nicht negativ aus, eher interessanter. Außerdem achtet darauf doch eh keiner.

Von Schadensbegrenzung zu reden finde ich einfach sehr krass und ich frage mich wer deine Meinung so ins negative geprägt hat.

M=eroDnymy


Das ist bei vielen so und sieht überhaupt nicht negativ aus, eher interessanter.

Das magst du so empfinden und wahrnehmen, aber verallgemeinernd würde ich das nicht behaupten, denn die meisten Menschen irritiert das doch sehr. Natürlich wird das manchmal aufgeblasen von Optikerinnen – also im Sinne "Das könnte ein ästhetisches Problem sein". Aber wenn ich es vermeiden kann, muss ich auch keine Gläser haben, die 5mm über einen Plastikrahmen hinausragen (also wenn leistbar und funktional OK). Deshalb habe ich auch vollstes Verständnis, wenn jemand bei knapp 10 Dioptrien nach Optionen sucht (bei 2,5 in einem Kunststoffgestell finde ich einen höheren Index übertrieben, aber jede nach ihrer Facon).

Aber bei der Tochten von Warum2014 ging es ja eher um die Belastung des ständigen Ansteigens der Stärke und der Enttäuschung, dass der Arzt von KL abgeraten hat (aus mir nicht einsichtigen Gründen, denn wenn medizinisch nichts dagegen spricht, dann können die Beteiligten ohnehin selbst einschätzen, ob das mit der Sorgfalt klappt – Eingewöhnungsphase ist doch ein Klacks bei der Motivation, die Teenager da mitbringen; das Problem ist eher das Sich-Einschränken und nicht von 6-23h tragen und nicht bei Bindehautreizung usw.). Mit Brille hat sie sich ja schon irgendwie arrangiert, wenn sie ihr ganzes Leben praktisch eine getragen hat (das ist ja etwas Anderes, wenn man in der Schule plötzlich eine tragen muss).

wQarum*201x4


@ Steeven01

So etwas kann nur jemand schreiben, der sich nicht in die Psyche einer 12jährigen gerade in die Pubertät gekommenen versetzen kann. Mädels vergleichen sich in diesem Alter sehr untereinander.

@ Meronymy

Aber bei der Tochter von Warum2014 ging es ja eher um die Belastung des ständigen Ansteigens der Stärke und der Enttäuschung, dass der Arzt von KL abgeraten hat

Das hast du gut beschrieben. Aber wir versuchen es trotzdem. Ein Termin für Kontaktlinsen ist schon gemacht.

Syteevren0x1


So etwas kann nur jemand schreiben, der sich nicht in die Psyche einer 12jährigen gerade in die Pubertät gekommenen versetzen kann. Mädels vergleichen sich in diesem Alter sehr untereinander.

Mag sein, trifft aber sicherlich nicht auf jeden.

Außerdem ist auch das Umfeld entscheidend wie auf ein solches Thema eingegangen wird.

w-arumx2014


Das habe ich auch nicht behauptet, dass es auf jeden zutrifft.

MCer^onymxy


Was trifft nicht auf jede Pubertierende zu? Dass sie gerne auch KL hätte und ihre Brillengläser möglichst dünn halten würde? Dass sie nicht anders und auffallend aussehen möchte? Dass die Peer-Group ein wichtigerer Gradmesser ist als die Familie? Ich bin geneigt, zu sagen, das trifft praktisch auf jede zu.

Alles, was das familiäre Umfeld tun kann, ist die Kurzsichtigkeit für ein minderes Problem zu halten (also von wegen "Schadensbegrenzung" – OK, ich habe hier auch schon Eltern gelesen, die bei einer Steigerung der Kurzsichtigkeit des Kindes geweint haben), das Kind mit und ohne Brille als toll und hübsch zu erkennen, und dem Kind alle Möglichkeiten der Korrektur zu öffnen. Das ist hier offensichtlich geschehen, also wird alles gut gehen für die Beteiligten. Die Coolheit, mit dem Thema vollkommen locker umzugehen, kommt dann in 10 Jahren.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Augen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Hals, Nase und Ohren


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH