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Brillengläser zu dick?

1;00 'swavtc1h


@ California94

Dein Tonfall klingt nicht sehr freundlich (ist in auffallend vielen deiner Beiträge so) :-/

Was denn nun? Brille toll oder Brille doof ???

Ohne gefalle ich mir immer noch besser als mit dicker Brille.

Falls es unsinnig erscheint, dass ich trotzdem eine Veränderung anstrebe hier der Versuch das zu erklären:

Wie beschrieben verwende ich seit ich 13 war schon Kontaktlinsen. Den Bezug zur Brille und das Selbstbewusstsein die zu tragen ist mir dabei mit den Jahren unbemerkt abhanden gekommen. Dass das problematisch ist fällt immer dann auf, wenn es mir aus irgendwelchen Gründen gerade nicht möglich ist, Linsen zu tragen und ich auf meine Brille angewiesen bin. Daheim trage ich abends ja eh Brille weil die KL irgendwann raus müssen, da macht es mir natürlich nichts, aber wenn ich ohne Linsen das Haus verlassen muss, fühle ich mich mega unwohl bzw. unsicher. Auch das Abhängigkeitsgefühl macht mir zu schaffen aber ich wüsste nicht, was ich dagegen tun könnte.

Auf jedenfall geht es mir darum, mich mit Brille ebenso gut zu fühlen wie mit Kontaktlinsen und das wird nur durch vermehrtes Brille tragen zu schaffen sein.

Falls es noch immer lächerlich klingt, einige Beispiele für das was passiert, wenn KL ein zeitlang keine Möglichkeit sind: ich vermeide dann Kontakt zu Leuten, die ich kenne zu haben, drücke mich im Studium vor Vorlesungen, gehe nicht zum Sport (sonst jeden 2. Tag), bleibe von Familienfeiern und dergleichen fern und, und, und. Alles nur um nicht mit Brille erscheinen zu müssen. Selbst Verwandschaft kennt mich seit Jahren nur ohne Brille. Dieses Versteckspiel belastet bisweilen. Das kanns ja nicht sein. Dagegen will ich was tun - einfach mal Brille tragen ist der erste, unbeholfene Versuch.

Ich hoffe, das ich deine Frage damit beantworten konnte, California94.

Wenn noch etwas unklar sein sollte oder einige Details fehlen, einfach ansprechen 8-)

A5ntigxone


@ California94

Dein Tonfall klingt nicht sehr freundlich

Ich denke, das ist nicht so gemeint.

Bei den Beiträgen von California94 habe ich eher das Gefühl, dass ehrliches Interesse besteht und die Grundtendenz eher freundlich gesinnt ist.

bPrilxly


Hallo

Ich habe meine Brille noch nicht so lange. Es ist für mich aber selbstverständlich geworden sie am Morgen anzuziehen. Mittlerweile kennen mich alle Verwandten und Bekannten nur noch mit Brille. Es ist sehr selten das ich Kontaktlinsen verwende. Ich gefalle mir mit der Brille so gut das ich mir schon zwei neue dazu gekauft habe.

Liebe grüße Brilly :)^ :)^

CWali#for0niax94


100 swatch

Danke für Deine Erläuterungen @:)

Ich habe trotzdem noch nicht ganz verstanden, warum Du Dir mit Deiner Brille nicht gefällst; Du hast doch vor Deinem Umstieg auf Kontaktlinsen jahrelang eine getragen - damals ohne Probleme, wie Du geschrieben hast. (ich versuche jetzt extra vorsichtiger zu formulieren, damit Du Dich nicht wieder angegriffen fühlst). Ist es das Brilletragen an sich, was Du nicht mehr magst oder hängt Deine Abneigung dagegen mit Deiner jetzigen Stärke zusammen?

Jedenfalls finde ich Klasse, daß Du Deine Vorbehalte über Bord geworfen hast und austestest ob Brille vielleicht doch wieder was für Dich ist :)^

Antigone

Danke dafür, daß Du mich in Schutz genommen hast :)_

Es ist tatsächlich so, daß ich aus Interesse frage und wenn möglich natürlich in irgendeiner Form mit meinen Beiträgen helfen möchte. Vielleicht klingt das was ich schreibe manchmal etwas schroff - böse gemeint ist (meistens ]:D ) aber nicht.

brilly

Du hast ja schon in mehreren Diskussion verkündet, wie toll Du Deine neue Brille findest.

Hier ist mir nicht ganz klar, ob Dein Beitrag auf 100 swatchs Problem gemünzt ist ???

- Falls ja:

Deine dezenten Plus-Werte sind nicht mit heftigen Minus-Werten wie denen von 100 swatch vergleichbar - da sehen die Brillengläser ganz anders aus. Wahrscheinlich hast Du auch keinen Schimmer, wie abhängig Menschen mit stärkerer Kurzsichtigkeit von ihrer Brille oder Kontaktlinsen sind - die können nämlich nicht wie weitsichtige mit Akkomodation ausgleichen, sondern sehen dann ohne Brille/Linsen einfach ab einem bestimmten Abstand so gut wie nichts. Bei swatch dürfte das etwa ab 10 cm sein.

- Falls nein:

Glückwunsch zu Deinen neuen Brillen.

1-00 0swa'tch


@ California94

Ich habe trotzdem noch nicht ganz verstanden, warum Du Dir mit Deiner Brille nicht gefällst; Du hast doch vor Deinem Umstieg auf Kontaktlinsen jahrelang eine getragen

Das hat mehrere Gründe, von denen ich einige selber nicht benennen kann bzw. nicht weiß, wie ich die Sache angehen soll.

Beim Wechsel auf Kontaktlinsen hatte ich knapp -6 Dioptrien, also auch nicht gerade Fensterglas, fand ich aber nicht wirklich schlimm. Meine jetztige Brille finde ich trotz der höheren Stärke und noch dickeren Gläsern als damals auch nicht hässlich. Ich glaub das Problem ist eher, das alle inklusive ich selbst mich nur mit Linsen kennen. Während der kurzen Zeit, die ich abends daheim mit Brille verbringe fühle ich mich mir selber fremd irgendwie. Man sieht mit starker Brille halt komplett anders aus, die Augen sind hinter den Gläsern sehr klein und diese "Einschnitte" an den Schläfen dominieren das Gesamtbild. Ich finde, man wirkt dadurch müde und auf eine Art auch hilflos (hab gerade kein passendes Wort dafür). Also dieses auf die Sehhilfe angewiesen sein wird mit den starken Brillengläsern für jeden sichtbar gemacht. Mit Kontaktlinsen besteht die Abhängigkeit zwar genauso, aber eben nicht sichtbar. Da ist mein größtes Problem denk ich. So wie Luftschiff-Fan gelungen ist, sich zur Fehlsichtigkeit zu bekennen, hätte ich es auch gerne, aber ich weiß nicht recht, wie ich es anfangen soll. Manchmal zweifle ich ob so eine Brille überhaupt zu mir passt oder ob ich damit in der Tat so komisch aussehe, wie ich immer meine ???

1k00 Cswxatch


Und sorry dafür, California94

Dein Tonfall klingt nicht sehr freundlich (ist in auffallend vielen deiner Beiträge so) :-/

war nicht so gemeint.

b)rillxy


Du musst dich einfach einmal aus der Wohnung trauen mit deiner Brille. Es gibt sicher schlimmeres als das .Für mich ist zuerst eine Welt zusammen gebrochen als ich mit der Brille in den Spiegel gesehen habe. Ich habe meine Wimpern und Augenlider immer sehr stark geschminkt aber durch die Vergrößerung der Brille hat das schrecklichausgesehen. Ich habe einige Zeit gebraucht bis ich mir selbst gefallen habe. Doch es gibt so viele wunderschönen Brillen das es ein Schmuckstück ist und es gerne trägt .Meine Freundin hat -4 Dioptrien und sieht auch mit der Brille sehr gut aus. Ohne sie wäre ich auch sicher nie so eine begeisterte Brillenträgerin geworden.

1m00 sw)a0tcxh


@ brilly

Ist ja nett von dir gemeint, aber hast dub meine Beiträge in diesem Thread (ab Seite 60) gelesen?

Ich bin kein Brillen-Neuling und über "-4 deiner Freundin" kann ich nur müde lächeln, diese Werte hatte ich bereits in der Grundschule. Inzwischen sinds über -9 und die Gläser echt auffallend dick...sowas zu tragen ist gewöhnungsbedürftig wenn man seit dem 13. Lebensjahr ausschließlich mit Kontaktlinsen in der Öffentlichkeit war...

fPair


100 swatch

hast du schon einmal über Lasern oder åhnliches nachgedacht

1 00> swatxch


@ fair

Als ich etwa 20 war hätte ich so eine Lasik-OP tatsächlich auf der Wunschliste gehabt aber um sowas erfolgreich durchzuführen müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein - meine Werte sind dafür mittlerweile zu hoch und auch noch nicht stabil obwohl das angeblich mit Mitte zwanzig normalerweise eintritt...ich bin älter und stabil ist trotzdem noch nix. Das macht auch andere Methoden refraktiver Chirurgie für mich wenig sinnvoll weil der weitere Anstieg der Werte das Resultat der OP nach einiger Zeit wieder zu nichte machen würde - so wurde es mir erklärt.

Andererseits sehe ich mit Kontaktlinsen wirklich optimal, auch mit Brille ist die Korrektur zufriedenstellend, wobei durch die starke Verkleinerung die bei starken Gläsern zwangsläufig entsteht, mein Visus etwas niedriger ist als der mit KL.

Mit (starker) Kurzsichtigkeit kann ich eigentlich gut leben, was mich seit kurzem aber stört ist, das für mich Katastrophenalarm ist, sobald ich die Kontaktlinsen einmal nicht tragen kann und somit dann auf meine Brille angewiesen bin. Ich bin an mich selber damit nicht gewöhnt und fühle mich seltsam. Das würde ich gerne ändern und einfach je nach Laune Brille oder Linsen tragen können ohne mir großartige Gedanken darum machen zu müssen.

Lnuftcsmch8iff-Faxn


@ 100 swatch

Ja, es wäre so schön, wenn man einfach einen Hebel umlegen könnte und prompt fühlte man sich wohl mit seiner Brille! Ist aber leider nicht so, ich habe es bestimmt schon mal geschrieben, bei mir hat es ca. 30 Jahre gedauert vom "Brille o.k. finden" bis zu dem Zeitpunkt, wo ich "mein Gesicht der Brille hingeben konnte" (sorry, mir fällt kein anderer Ausdruck dafür ein) und mit Begeisterung und Selbstbewusstsein auch mit unterschiedlichen Fassungsfarben und -formen experimentieren konnte.

In den langen dreißig Jahren war es mir auch immer unangenehm, beim Optiker bei der Fassungsauswahl in den Spiegel zu schauen, weil ich fand, dass ich - objektiv betrachtet - mit Brille zwangsläufig hässlich aussah und mir bewusst war, dass der mir gegenüber sitzende Optiker diese Hässlichkeit ja auch wahrnehmen musste. Erst als ich so weit war, zu sagen, egal ob ich objektiv betrachtet hässlich bin, wichtig ist, wie ich mich finde - und wenn ich mir selbst gefalle und mein Gesicht als Brillengesicht annehme, habe ich plötzlich alle Freiheit der Welt, mit Fassungen zu experimentieren und mich an ihrer Wirkung, natürlich in Verbindung mit den Gläsern, zu erfreuen.

Zu den Gläsern: Es ist natürlich so, dass dem Anblick von kleinen, hinter Panzerglas eingesperrten Augen ein Eindruck von Erniedrigung anhaftet. Andererseits brechen diese Gläser das Licht auf eine ganz besondere Weise und wirken oft wie Kristall, was auch etwas Faszinierendes an sich hat. Ich glaube, erst wenn man in der Lage ist, mit diesen Ambivalenzen zu spielen, ja auch zu kokettieren, auf jeden Fall aber sie zu akzeptieren, steht man irgendwann über den Dingen und ist eins mit sich selbst.

Bei mir fiel diese Befreiung mit dem Beginn verstärkter Internet-Aktivitäten zusammen - und ich glaube, mir hat es geholfen, festzustellen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die starke Brillen reizvoll finden - und mich mit den Augen eines solchen Menschen zu betrachten. Und dann war mir die große Mehrheit, die starke Brillen hässlich findet, plötzlich egal.

Das war, kurz zusammengefasst, mein Weg. Du wirst mit Sicherheit DEINEN Weg finden, wenn dir wirklich daran liegt! Ich drücke dir die Daumen!

R;atTzefxatz


Also, ehrlich, ich habe auch immer (noch) etwas Hemmung bebrillt zum Augenarzt zu gehen. Wegen den Augenerweiterungstropfen sind da Linsen nicht erwünscht und praktikabel bei Augenhintergrunduntersuchungen.

Das 'Gefühl' von 100 swatch kann ich da 100% nachvollziehen. Den anderen Personen und Beobachtern ist es völlig schnuppe, ob man Brille trägt - aber selbst fühlt man sich dabei so andersartig, daß man sich einredet es stimmt mit mir etwas nicht und so gehe ich jetzt die Öffentlichkeit! ":/

M*erVonymy


100 swatch, beschäftigt dich dieses Thema schon länger? Du verwendest Begriffe mit einem gewissen Selbstverständnis, sodass ich annehme, dass du schon vor deiner Registrierung auf Med1 mit Optik und Ähnlichem befasst warst oder zumindest auf dieser oder ähnlichen Seiten mitgelesen hast. Dann ist es eigentlich kein rein praktisches Problem des Brilletragens, denn das ließe sich doch relativ leicht lösen (außer es besteht irgendeine massive Problematik mit den KL, trägt man die einfach oft, und 'durchtaucht' eben die paar problematischen Situationen), sondern es ist ein Problem (wenn es denn eines ist) der Bedeutung, die das Brilletragen für dich hat, in deiner Identität als sportlicher junger Mann, bzw. dass es grundsätzlich praktisch und ästhetisch negativ behaftet ist und trotzdem auch ein wenig reizvoll erscheint.

Außer man lehnt Brillen strikt ab oder ist ganz easy-going, wird jede/r durch so eine Phase gehen, der/die fehlsichtig ist. Alles eine Frage der Zeit und des Reifens. Erzwingen kannst du das nicht. Also ich würde nicht krampfhaft versuchen, meine Brille gut und cool zu finden.

1o00 2swatxch


@ Luftschiff-Fan

In den langen dreißig Jahren war es mir auch immer unangenehm, beim Optiker bei der Fassungsauswahl in den Spiegel zu schauen, weil ich fand, dass ich - objektiv betrachtet - mit Brille zwangsläufig hässlich aussah und mir bewusst war, dass der mir gegenüber sitzende Optiker diese Hässlichkeit ja auch wahrnehmen musste.

Mich stört immer wenn ich eine neue Brille kaufe, das die Optiker erwarten, wegen meiner starken Kurzsichtigkeit gefälligst eine Brille mit kleinem Glasdurchmesser zu nehmen damit die Gläser schön dünn sind. Mein System bei der Auswahl ist aber anders: ich suche mir eine Brille in aktuellem Style aus, die mir gefällt und mir steht. Wenn es eine größere Brillenform ist und die Gläser darum von der Seite etwas dicker aussehen, dann ist es eben so - ob das der Optikerin gefällt interessiert mich nicht. Die beraten sich dann zwar fast zu tode und wollen unbedingt die Gläser dünn halten aber das nervt mich nur und beeinflußt meine Entscheidung nicht.

Zu den Gläsern: Es ist natürlich so, dass dem Anblick von kleinen, hinter Panzerglas eingesperrten Augen ein Eindruck von Erniedrigung anhaftet.

Ich finde man wirkt damit wenig dynamisch und auch irgendwie älter ":/

Andererseits brechen diese Gläser das Licht auf eine ganz besondere Weise und wirken oft wie Kristall, was auch etwas Faszinierendes an sich hat. Ich glaube, erst wenn man in der Lage ist, mit diesen Ambivalenzen zu spielen, ja auch zu kokettieren, auf jeden Fall aber sie zu akzeptieren, steht man irgendwann über den Dingen und ist eins mit sich selbst.

Die Lichtbrechung finde ich auch faszinierend aber eher wenn ich meine Brille in der Hand halte und die Reflexionen in den Gläsern betrachte. wenn ich die trage, sehe ich es ja nicht.

Wie ist das mit dem kokettieren gemeint, Luftschiff-Fan? Lenkst du bewusst die Aufmerksamkeit auf deine Brillengläser oder wirst du oft darauf angesprochen?

Und dann war mir die große Mehrheit, die starke Brillen hässlich findet, plötzlich egal.

Das war, kurz zusammengefasst, mein Weg. Du wirst mit Sicherheit DEINEN Weg finden, wenn dir wirklich daran liegt! Ich drücke dir die Daumen!

Mir hat bisher noch niemand gesagt "du hast aber schöne starke Brillengläser" also scheint die große Mehrheit sowas tatsächlich scheiße zu finden.

Danke für die Unterstützung, die spannenden Berichte über deine Erfahrungen und fürs Daumendrücken!

@ Ratzefatz

Das 'Gefühl' von 100 swatch kann ich da 100% nachvollziehen. Den anderen Personen und Beobachtern ist es völlig schnuppe, ob man Brille trägt - aber selbst fühlt man sich dabei so andersartig, daß man sich einredet es stimmt mit mir etwas nicht und so gehe ich jetzt die Öffentlichkeit! ":/

Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass es sich für mich zeitweise so anfühlt, wie etwas "verbotenes" zu tun wenn ich mit Brille rausgehe. So als müsste ich aufpassen dabei nicht erwischt zu werden :-/

@ Meronymy

100 swatch, beschäftigt dich dieses Thema schon länger?

So ist es. Angefangen mich mit dem Thema zu beschäftigen habe ich, als ich nach längerem Krankenhaus-Aufenthalt Probleme mit den Kontaktlinsen bekam und nach Lösungen gesucht hatte. Zum Glück vergingen die Schwierigkeiten wieder, denn andernfalls hätte ich die meißten meiner Hobbies vergessen müssen. Schwimmen, surfen, klettern und Fußball sind für Brillenträger leider nicht ideal.

Du verwendest Begriffe mit einem gewissen Selbstverständnis, sodass ich annehme, dass du schon vor deiner Registrierung auf Med1 mit Optik und Ähnlichem befasst warst oder zumindest auf dieser oder ähnlichen Seiten mitgelesen hast.

Bis ich mich in diese Diskussion eingeklinkt habe war ich nur stiller Mitleser auf med1 und gelegentlich auch in anderen Foren.

sondern es ist ein Problem (wenn es denn eines ist) der Bedeutung, die das Brilletragen für dich hat, in deiner Identität als sportlicher junger Mann, bzw. dass es grundsätzlich praktisch und ästhetisch negativ behaftet ist und trotzdem auch ein wenig reizvoll erscheint.

Genau in dem Segment vermute ich mein Problem. Ich scheue mich vor der Auswirkung auf mein Erscheinungsbild, die meine Brille haben könnte. Ob man wegen dicken Brillengläsern nicht mehr so sportlich, attraktiv oder sonstwie wirkt weiß ich nicht. Es ist nur meine Vermutung das offensichtliches schlechtes Sehen nicht mit meinem Lifestyle zusammenpassen kann.

Außer man lehnt Brillen strikt ab

Das tue ich nicht. Ich hatte früher kein Problem Brillenträger zu sein. Der Zeitpunkt für den Umstieg auf Kontaktlinsen war ungünstig (Pubertät) denke ich und auch ab da gar nicht mehr mit Brille raus zu gehen war rückblickend sicher nicht ideal.

M!eroDnQymy


Mein System bei der Auswahl ist aber anders: ich suche mir eine Brille in aktuellem Style aus, die mir gefällt und mir steht. Wenn es eine größere Brillenform ist und die Gläser darum von der Seite etwas dicker aussehen, dann ist es eben so - ob das der Optikerin gefällt interessiert mich nicht.

Wie oft kaufst du eine Brille, sodass du ein Auswahlsystem entwickelt hast? Warum ist aktueller Stil wichtig, wenn du die Brille doch eher verschämt - was anderes hattest du ja wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt nicht angestrebt - zu Hause trägst? So ganz schlau werde ich auch den Schilderungen nicht.

Also natürlich sieht man einer Brille mit >-9 Dioptrien (oder eigentlich <, aber so ganz stimmig ist die Sprache über Minuswerte ja nicht, da sagt ja auch niemand, dass das besonders niedrige Werte, was sie ja, richtig gesehen, sind) die Stärke an. Aber selbst bei Breiten über 50mm wären die Gläser mit einem hohen Index gar nicht so dick, besonders in Kunststofffassungen eigentlich gar nicht auffällig. Und bei guter Formenwahl und Größenwahl sollte der Einschnitteffekt auch gering sein (also ich würde mich auch nicht zu einer schmalen Brillen überreden lassen wollen, weil ich das nicht mag, aber es gibt ein Zusammenspiel von Form und Größe, die die Seitenpartien des Kopfes mehr oder weniger in den Fokus rücken), was auch wiederum die Wahrnehmung von verkleinerten Augen einschränkt.

Außer natürlich man betrachtet sich obsessiver in Spiegel oder mit Digitalkamera (wo man die negative Dinge sehr gut hervorheben kann, durch gewisse Winkel und Sehabstände).

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