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Brillengläser zu dick?

AHntig}otne


Hallo Klaus

Wenn es stimmt, dass Kurzsichtigkeit durch zu viel Naharbeit hervorgerufen wird, dann müsste ich kurz- und nicht weitsichtig sein ... und der größte Widerspruch liegt darin, dass sich meine Weitsichtigkeit jedes Jahr verschlechtert, und das obwohl ich ständig nur Naharbeit mache, sei es beruflich wie auch freizeitmäßig ...

Es gibt die Theorie, dass Weitsichtige sich beim Nahsehen anstrengen und dadurch die Weitsichtig entsteht/sich verschlimmert.

Du müsstest also lernen, entspannt in die Nähe zu sehen.

(Kurzsichtige sehen mühelos in der Nähe.)

kplauxs_z


Antigone

Du müsstest also lernen, entspannt in die Nähe zu sehen.

Das würde ich ja gerne, nur die Frage ist, wie das geht. Ich konnte das noch nie. Übrigens sind Verspannungen - auch an etlichen anderen Körperstellen - sowieso mein größtes gesundheitliches Problem.

(Kurzsichtige sehen mühelos in der Nähe.)

Genau darum beneide ich ja die Kurzsichtigen so.

1V00S swaJtch


Und schon wird wegen gestiegener Nachfrage eine neue Auflage irgendwelcher "Seh-/Augentrainingsbücher gedruckt die meiner Meinung nach bestenfalls als Klopapier taugen :-X

ALntJigcone


@ 100 swatch

Dachte ich mir, dass deine Fragen nicht wirkliches Interesse waren.......

1'00+ swaxtch


@ Steeven

Meine erste Brille hatte bestimmt Werte zwischen -1 und -2 gehabt. Als die Werte mehr wurden, konnte und wollte ich auch nicht mehr auf die Brille verzichten. :-)

Okay bei dir hat sich das also von selbst geregelt 8-)

@ Dunkelbunt

Ich glaube hier wird das Ziel von Augentraining missverstanden. Das Ziel ist ja nicht,weil unmöglich, die fehlerhafte Anatomie des Augapfels zu korrigieren. Wie du vermutlich weißt, wird die Linse von verschiedenen Muskeln bewegt, unter anderem dem Ciliarmuskel. Dieser wird besonders bei Dingen wie Bildschirmarbeit permanent beansprucht und kann ermüden, was zu einer verminderten Sehleistung führen kann.

Sorry, aber das ist nicht korrekt. Kein "Bauteil" des Auges muss trainiert werden, um intakt zu bleiben. Klar können durch langes starren auf einen Monitor oder lang andauernde Naharbeiten so etwas wie Verspannungen entstehen, allerdings verursacht das keine anhaltende "verminderte Sehleistung" wie du es nennst. Gegen Augentraining zur Entspannung will ich nichts sagen - mich stört, das diese Methoden von einigen Leuten hier so beworben werden, als könne man damit Kurzsichtigkeit reduzieren oder gar neutralisieren. Es wurde in keiner einzigen wissenschaftlichen Studie eine Wirksamkeit solcher Trainings nachgewiesen. Kein Facharzt für Augenheilkunde wird sogenanntes Augentraining/Sehtraining als seriös einstufen. Aber scheinbar verdienen einige Leute mit einschlägigen Seminaren oder dem Verkauf von Literatur dazu eine Menge Geld.

@ Antigone

Dachte ich mir, dass deine Fragen nicht wirkliches Interesse waren.......

Doch, ich habe aus Interesse gefragt und danke dir für deine ausführliche Antworte auf die Frage @:)

Dass du dich in meinem Text an dem Wort "vielleicht" gestört hast, war so nicht beabsichtigt. Es war einfach so formuliert, weil ich nicht wusste ob du überhaupt etwas dazu erklären magst.

Deine Ausführungen verstehe ich so, als sei die Methode eher eine Kampfansage gegen den Akkommodationskrampf als ein Mittel gegen dicke Brillengläser. Nun gut, wer Zeit für diese Übungen und Spaß daran hat...für mich jedenfalls wäre es nichts.

A{ntiagonxe


Deine Ausführungen verstehe ich so, als sei die Methode eher eine Kampfansage gegen den Akkommodationskrampf als ein Mittel gegen dicke Brillengläser.

Obwohl es das auch gibt, nicht nur.

Ich bemerke bei mir, dass alles leicht verschwommen ist, wenn ich "nur so vor mich hinsehe". Fixiere ich jedoch bewusst Kleinigkeiten, z.B. die Latten eines Gartenzaunes, wird auf einmal alles scharf.

Das meine ich mit genauer hinsehen, was man sieht - und nicht das für Kurzsichtige typische "Flächensehen/Panoramasehen".

1Y005 swatxch


Ich bemerke bei mir, dass alles leicht verschwommen ist, wenn ich "nur so vor mich hinsehe". Fixiere ich jedoch bewusst Kleinigkeiten, z.B. die Latten eines Gartenzaunes, wird auf einmal alles scharf.

Das meine ich mit genauer hinsehen, was man sieht - und nicht das für Kurzsichtige typische "Flächensehen/Panoramasehen".

Meinst du mit oder ohne Brille/KL ?

AnntigOonxe


Ich bemerke bei mir, dass alles leicht verschwommen ist, wenn ich "nur so vor mich hinsehe". Fixiere ich jedoch bewusst Kleinigkeiten, z.B. die Latten eines Gartenzaunes, wird auf einmal alles scharf.

Ohne Sehhilfe.

das für Kurzsichtige typische "Flächensehen/Panoramasehen"

Mit und ohne Sehhilfe.

D)unkelTbu.ntx17


Tja ich sage dazu mal nur: nicht alles was nicht wissenschaftlich belegt ist, existiert dann auch nicht.

Aber zum Glück ist ja jeder frei in seiner Meinung.

1U00 uswaxtch


Aber zum Glück ist ja jeder frei in seiner Meinung.

Jepp. Deswegen schien ich:

Nun gut, wer Zeit für diese Übungen und Spaß daran hat...für mich jedenfalls wäre es nichts.

1Z00 sxwatch


Jepp. Deswegen schrieb ich

(doofes iPhone hat unbemerkt korrigiert)

T4ami20x14


klaus_z

Etwas besser beschrieb sie dann nachts die leuchtende Bahnhofsuhr. Sie sah schon etwas mehr als 'dass da eine Uhr ist'. Sie sah, dass das Zifferblatt eine Stricheinteilung hatte; interessanterweise konnte sie trotzdem die Uhrzeit nicht genau sehen.

Jo, solche Situationen kenne ich - man wird gefragt, ob man zum Beispiel diese Uhr erkennen kann und antwortet mit "ja klar - ich sehe sogar die Zahlen auf dem Zifferblatt". Man glaubt tatsächlich selber in dem Moment, dass das so stimmt, wenn man dann aber genau hinschaut und versucht diese Ziffern oder die Uhrzeit genau zu erkennen, stellt man fest, dass einem das Gehirn einen Streich gespielt hat und man da einfach mal gar nix entziffern kann. Bei bekannten Dingen, die unterbewusst abgespeichert sind, passiert mir das oft - Straßenschilder oder Kennzeichen von Autos der Nachbarn, die man kennt sind Beispiele dafür. Oder auch bei Sachen, die ich zuvor im Vorbeigehen unbewusst registriert habe, glaube ich, die aus etwas größerer Entfernung relativ deutlich zu erkennen, was sich bei genauem Hinsehen als Irrtum herausstellt. Also wenn man sich da nicht selbst analysiert, kann man durchaus auch mit -4,00 Dioptrien der Meinung sein, noch ganz gut zu sehen. Das Gehirn kann offenbar aus gespeicherten Informationen und dem, was man tatsächlichberkennt, ein ganz passables Bild zusammenbauen. Das funktioniert natürlich nur bei statischen Objekten, mit allem, was sich verändert oder was noch nicht bekannt ist (aktuelle Uhrzeit, Preisschilder bei Mecces, Einblendungen im TV) funktioniert das leider nicht.

Ich denke, das Gehirn ist bei meiner Frau (wie auch bei dir) ziemlich gut auf die optimale Auswertung unscharfer Netzhautbilder trainiert. Könnte das eine zutreffende Beschreibung sein?

Ich glaube, wie gesagt auch, dass vom Gehirn sehr viel der mangelhaften Sehschärfe ausgeglichen werden kann, so dass man sich trotzdem irgendwie durchmogeln kann - optimal ist das aber nicht.

Ja? Was ist unangenehm dran? Ich war heute freiwillig beim Optiker, weil ich den Eindruck hatte, dass meine Brille nicht mehr 'stimmt' - ein Eindruck, der sich leider (wieder mal) bestätigt hat.

Mir wurde ja direkt beim ersten Sehtest völliges Versagen bestätigt und die Fortsetzung nach einigen Monaten lief auch nicht besser. Für mich hat die ganze Prozedur sowas wie Prüfungs-Charakter und dieser ganze Kram, der zum Sehtest gehört, nervt mich. Das fängt bei diesem Gerät, was vorab die ungefähre Sehschärfe misst, an, geht bei "so besser oder schlechter, bla bla" weiter und endet in der Auswahl der Brillengläser, wobei der Optiker es nicht lassen kann, zu betonen, dass man mit meinen Werten doch "schon ziemlich kurzsichtig" ist und einfache Brillengläser in den Stärken viel zu dick und unästetisch sind.

Muss man mit KL öfter zur Kontrolle als mit Brille?

Man sollte wohl in bestimmten regelmäßigen Abständen (6 oder 12 Monate?) beim Anpasser erscheinen und die Hornhaut sowie den Sitz der Kontaktlinsen kontrollieren lassen, soweit ich weiss.

Aber sicher nicht sehr komfortabel. Und deinen Kollegen wird sicher etwas auffallen. Meine Frau trägt im Büro Brille. Und vor allem immer, wenn sie am PC etwas macht.

Komfortabel ist es nicht und wenn mein Monitor in größerem Abstand wäre, auch gar nicht machbar. Mit den Kollegen, mit denen ich viel zu tun hatte, als ich meine erste Brille bekam, arbeite ich aktuell nicht mehr zusammen, von daher kommen keine Fragen, wieso ich mir die Sache mit der Brille jetzt anders überlegt habe.

Insgesamt glaube ich, mich ohne Brille relativ unauffällig zu verhalten, was Kurzsichtigkeit betrifft - ob das tatsächlich so ist, kann ich aber selbst nicht beurteilen, das weiß Steeven genauer 8-)

A(nt[igoxne


Das Gehirn kann offenbar aus gespeicherten Informationen und dem, was man tatsächlichberkennt, ein ganz passables Bild zusammenbauen.

Sehen findet zu 90% im Gehirn statt.

;-)

T$ami2x014


Super - Brille überflüssig ]:D

A]n_tigxone


Naja, die restlichen 10% sind nicht zu vernachlässigen. ;-D

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