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Sehstörungen vor allem im Strassenverkehr?

S=c/hwedizerScxhoggi hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Seit einiger Zeit fällt mir auf, dass ich mit einem Fahrzeug im Straßenverkehr zunehmend unsicher werde. Das hat aber nicht mit hohem Verkehrsaufkommen oder hoher Geschwindigkeit zu tun, dass ich da Angst bekäme oder dergleichen. Im Gegenteil. ich fahre seit über 20 Jahren Auto, nun auch schon 3 Jahre einen 125er Roller. Das Fahren hat mir immer Spaß gemacht!

Aber seit einiger Zeit ist es so, dass ich beim Fahren scheinbar nicht richtig sehe. Das ist eher so eine latente Unschärfe, ich kann nicht direkt sagen, da oder dort ist es unscharf. Schon länger ist mir aufgefallen, dass ich Dinge oft nicht mehr richtig bzw nur langsam fokusieren kann, da sagte meine Augenärztin allerdings, das wäre "normal im Alter" (ich bin 40...), dass man irgendwann z.B. einen Moment länger braucht, wenn man erst auf den Bildschirm und dann z.B. aus dem Fenster guckt.

Nun sehe ich im Alltag eigentlich noch normal, denke ich. Aber eben beim Auto- oder Rollerfahren beginnen die Probleme. Ich fahre und plötzlich bekomme ich ein komisches Gefühl im Kopf und bin kurz wie schwindelig, das ich mich regelrecht schütteln muss, bevor es weitergeht.

Schaue ich in den Rückspiegel oder auf die Armaturentafel und dann wieder auf die Fahrbahn, dann ist die Umstellung von nah auf fern auch sehr unangenehm. Am Schlimmsten ist das Ganze komischerweise auf ganz geraden Strecken, egal ob mit oder ohne andere Verkehrsteilnehmer. Selbst auf einer menschenleeren, geraden Landstrasse fühle ich mich ganz, ganz unwohl und fahre extrem unsicher.

Zwischenzeitlich lasse ich das Auto stehen und fahre ÖV oder als Beifahrer. Selber fahren geht im Moment so gut wie gar nicht, gerade mal im Stadtfverkehr klappt es noch problemlos - bis jetzt...

Heute war ich beim Chiropraktiker, wegen eines Rückenleidens, und da habe ich ihn auf die Problematik angesprochen. Er sagt, "bei Ihrem Rücken kann ich mir gut vorstellen, dass Sie auch an der HWS entsprechende Probleme haben!", hat jetzt aber erstmal 3 Röntgenbilder gemacht, die wir kommende Woche besprechen werden.

Sollte allerdings an der HWS nichts vorliegen, wäre ich ziemlich ratlos. Bei der Augenärztin war ich erst vor gut 2 Monaten (da bestand das Problem auch schon, aber nicht so stark wie jetzt). Ihre Meinung eben: kommt vom Alter (s.o.)

Hat jemand vielleicht ähnliche Symptome schon mal gehabt und kann aus eigener Erfahrung berichten, was zu prüfen Sinn macht und was Quatsch ist, was evtl. geholfen hat oder auch nicht?

Danke im Voraus, auch schon fürs Lesen bis hierher.

Liebe Grüße

Die Schoggi!

Antworten
CSomraxn


Arbeitest du im Büro an einem Bildschirm? Dann achte künftig darauf, entsprechende Pausen einzulegen. Wenn du einen Fensterplatz hast, zwinge dich auch, mal wieder 5 Minuten hinauszugucken.

Ich habe/hatte das auf einem Auge auch (bin 46). Bei mir wurde ein Auge einfach träge, da ich fast ausschließlich auf 60cm fokussieren muss. Das bessere Auge hat dann geführt, und das andere wurde vom Hirn mehr und mehr ausgeblendet. Das führt beim 3-dimensionalen Sehen (was im Verkehr ja nötig ist) zu den von dir geschilderten Irritationen, da das trägere Auge reaktiviert werden musste. Dazu wurde ein ganz leichter Astigmatistmus beim Augenarzt festgestellt, der aber bis heute keiner Brille bedarf.

Ich habe mir selbst geholfen. Als ich wusste, welches Auge schwächer ist, habe ich mir in der Apotheke eine Augenklappe für 2 Euro zugelegt, mit der ich das bessere Auge verdeckte. Damit habe ich dann an manchen Wochenenden für mehrere Stunden das schwache Auge trainiert und darauf geachtet. So war es gezwungen, wieder schneller zu fokussieren und ständig seine Arbeit zu leisten.

Auch wenn bei dir beide Augen betroffen sein sollten, würde ich auf jeden Fall für genügend Abwechselung sorgen.

Comran

SLchwei$zerbSchoxggi


Hallo Comran!

Das ist ja eine spannende Sache! Die gleichen Probleme hattest Du!?! Welcher Arzt hat das bei Dir diagnostiziert, der Augenarzt? Ich muss die Ärztin unbedingt nochmal ansprechen, wenn sie zurück ist aus den Ferien!!

Und zu Deiner Frage: ja, ich arbeite als Programmiererin den ganzen Tag am Bildschirm. Ich hatte zu Beginn der MS-Erkrankung zwei oder gar dreimal eine Sehnervenentzündung, dabei ist das linke Auge unbeschadet hervorgegangen und auf dem rechten Auge besteht eine bekannte Sehstörung. Dabei seh ich zwar schon irgendwie scharf, aber es liegt eine Art Schleier darüber, weshalb ich z.B. am Bildschirm kaum was erkenne, wenn ich nur mit DEM Auge gucke. Da muss ich mich ganz stark drauf konzentrieren aufs Sehen.

Werde vielleicht als erstes, bis alle Ärzte wieder da sind und auch das Ergebnis vom Röntgen heute da ist, mal mit Deinem Tipp beginnen und nach Dienstende mal in die Apotheke laufen. Vielleicht spürt man ja einen Effekt, wäre toll!

Wie ist es denn Stand heute bei Dir, ist Dein Auge und das 3D-Sehen wieder ganz normal, oder ist eine gewisse Schwäche zurückgeblieben?

Liebe Grüße und danke schön nochmal für Deine Rückmeldung!!

Die Schoggi

C/omr~axn


Hallo Schoggi,

das Problem ist, dass ein unterschiedlich träges Scharfstellen vom Augenarzt nicht diagnostiziert wird. Dafür gibt es kein Maß. Ob der Astigmatismus auf dem betroffenen Auge auch eine Rolle spielt, das kann sein, aber er ist sehr schwach (dieser wurde von meiner Ärztin festgestellt). Er kann aber der Grund sein, dass das Auge vom Hirn immer vernachlässigt wurde, da es eh immer etwas weniger scharf ist. Meine Augen sind übrigens insgesamt so gut, dass ich keine Brille benötige. Und dennoch kenne ich die Probleme.

Eine gewisse Schwäche ist noch vorhanden, aber absolut erträglich. Ich fordere das schwache Auge immer mal wieder, indem ich das gute verschließe. Wenn ich die Klappe mal an zwei Tagen hintereinander für jeweils 2 Stunden auf dem guten Auge habe, hat das 1-2 Tage danach einen anhaltend guten Effekt. Ich muss es aber regelmäßig wiederholen, so alle 6-8 Wochen. Aber mir hat das Training geholfen, dass das schwache Auge auf Trab kommt. Du kannst das ja leicht testen, welches Auge bei dir schneller "umschaltet", wenn du von nah auf fern schwenkst.

Bin übrigens auch Programmierer 8-)

Comran

S~chweidzer[SchogNgxi


Danke Comran!

Tja, das der Augenarzt das nicht richtig feststellen kann, ist schon so ein kleines Handicap.

Ich trage eine Brille seit dem Kindesalter, habe auch schon seit vielen Jahren auf beiden Augen eine bekannte, leichte Hornhautverkrümmung.

Dazu eben nach einer Sehnervenentzündung ein Auge, dass nicht mehr richtig gut scharf sieht. Wie soll ich das beschreiben? Es ist, wenn ich am Monitor sitze und nur mit dem schlechten Auge schau, wie überstrahlt, ja, der helle Hintergrund überstrahlt quasi den hellen Text. Wenn ich mich ganz arg konzentriere auf den Text, kann ich ihn trotzdem (ganz langsam) lesen; andere Objekte sind von Anfang an besser darstellbar, aber trotzdem irgendwie "überlagert". Nur eben, das war immer schon so.

Das linke Auge dagegen ist eigentlich ganz gut, da ist nichts überstrahlt, alles scharf.

Einen richtigen Unterschied, eine Trägheit, kann ich daher grad so gar nicht richtig feststellen, da eben das eh schon schlechtere Auge sowieso immer schon länger benötigt, bis ich mit ihm scharf sehe.

Habe mir dennoch jetzt mal eine Augenklappe geholt und schaue abends damit fern. Die Klappe liegt dabei über dem guten Auge, das schwache muss mehr arbeiten. Im Moment schaff ich das jeweils so ca. 30-40 min am Stück, dann muss ich die Klappe wieder abnehmen. Das rechte Auge schaut dann aber im Vergleich auch deutlich dunkler als das gute, das ist richtiggehend hell im unmittelbaren Vergleich. Nach ca. 5 min haben die sich wieder angepasst.

Naja, wollte ja auch eigentlich nur sagen, dass es mir im Moment schwer fällt, eine gewisse Trägheit festzustellen. Es bleibt wohl nur ausprobieren. Oder hoffen, dass die Spezialsprechstunde der Augenärztin (in der sie eine Fachärztin fürs Schielen da hat), etwas mehr feststellen kann als die herkömmlichen Untersuchungen. Dauert aber noch; meine Augenärztin ist erst kommende Woche wieder da und dann muss ich erst mal einen Termin kriegen.. Aber ich werde berichten!

Liebe Grüße einstweilen, und eine schöne Restwoche!

Die Schoggi

Cgo\mran


Habe mir dennoch jetzt mal eine Augenklappe geholt und schaue abends damit fern.

Das ist keine gute Lösung. Ist ja wieder eine konstante Entfernung. Lass das Auge mal richtig arbeiten, damit es geschmeidig wird. Trag die Klappe bei Hausarbeiten, oder falls du einen Balkon oder Terrasse habt, mal im Freien. So, dass man immer wieder auf unterschiedliche Entfernungen schaut.

Das rechte Auge schaut dann aber im Vergleich auch deutlich dunkler als das gute, das ist richtiggehend hell im unmittelbaren Vergleich.

Das ist normal. Ich mache nach dem Abnehmen der Klappe für 5 Minuten die Augen mal zu. Dann ist der Unterschied nicht so krass.

Comran

SFchweIizSerSZcvh`oggi


Da hast Du natürlich Recht, das leuchtet ein! Also werde ich mal häufiger variieren.

Eine Sache ist mir aber noch aufgefallen: EIGENTLICH seh ich gar nicht wirklich unscharf, auch nicht beim Autofahren. Ich habe die Tage mal verstärkt darauf geachtet, weil ich neue Korrekturgläser bekommen hab. Eigentlich ist alles scharf, direkt vorm, Auto im mittleren Bereich, in der Ferne. Aber dennoch fahre ich unsicher, vor allem auf zweispurigen Autobahnen oder Landstrassen. Ich begreif es einfach nicht.. Oder denkst Du, dass es nur scharf wirkt, weil das Gehirn die Sehleistung vom trägen Auge ausgleicht?

Wie war das bei Dir, hast Du richtiggehend unscharf gesehen oder war das auch nur mehr so ein "Gefühl" ??

Liebe Grüße!

Die Schoggi

MBeronyxmy


Was sagst die Neurologie? Ich kenne mich nicht wirklich aus und du weißt da besser Bescheid, aber ich habe mich mal beruflich mit MS-Foren auseinandergesetzt – und da war häufiger von Schwierigkeiten mit der Koordination der Augenbewegungen die Rede. Also wenn du immer mal ein wenig nachjustieren musst, damit die beiden Augen ein kohärentes Bild in deinem Kopf entwerfen (bzw. der Kopf dieses Bild entwirft), dann nehme ich an, dass das zu den Symptomen führen kann, die du nennst.

SYchwewizeUrSchogxgi


Hallo Meronymy

Ja, das ist natürlich immer noch eine absolut denkbare Ursache, man steckt ja nicht drin. Einen Termin bei der Neurologin habe ich allerdings erst Anfang September.

Morgen allerdings wird mein Hausarzt einen Test auf Borrelien durchführen; ich hab zwischenzeitlich so viele "komische" Problemchen, dass es wohl irgendwie auch in diese Richtung deuten würde. Neurologische Symptome sind dabei ja ebenfalls nicht unbekannt - und ich hatte vor gut 2 Monaten zwei Zeckenbisse, die sind bekannt.

Nun lasse ich mich mal überraschen, was bei dem Test herauskommt und werde hier wieder posten, wenn ich mehr weiß..

Schöne Grüße!

Die Schoggi

SYchweiPzerSKchogxgi


Hallo Comran und Mitleser

Es scheint sich die tatsächliche Ursache gefunden zu haben und die klingt im ersten Moment verrückt: massiver Magnesiummangel!

Meine Neurologin kam darauf und hat mir für die nächsten Wochen eine "Kur" mit 600mg Magnesium diasporal pro Tag verordnet (Normaler Bedarf ca 300mg pro Tag für Erwachsene). Scheinbar habe ich einen viel zu niedrigen Mg-Spiegel, so dass es zu vielerlei Wehwechen und Beschwerden kommt. U.a. kann wenig Magnesium auch für "trimmeliges" Gefühl sorgen, also nicht direkt Schwindel, aber nahe dran. Und so fühlt es sich bei mir beim Fahren an.

Mehr Symptome kann man hier nachlesen, unter:

[[http://www.dr-neidert.de/index.php/biomed/304-magnesiummangel-symptome-und-ursachen]]

Viele andere Symptome passen bei mir auch, Abgeschlagenheit, ständige Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, kalte Gliedmaßen etc etc

Ich hoffe, dass es damit wirklich besser wird, bin aber für den Moment ganz optimistisch, denn Ursachen für Mg-Mangel sind bei mir reichlich vorhanden..

Liebe Grüße!

Die Schoggi

MOeroDnymxy


Warum überdosiert? So weit mir bekannt, wird das Überangebot einfach ausgeschieden, oder bewirkt höchstens 'Über'verdauung. Aber vielleicht weiß ein orthomolekularer Ansatz ja mehr.

S)chweizer]Schogxgi


Hallo Meronymy

Ja genau, zuviel kann weichen Stuhl und sogar Durchfall bewirken. Das passiert quasi in dem Moment, in dem der Darm dann wieder mehr als gesättigt ist. Bei mir scheint aber durch verschiedene Umstände derzeit soviel Magnesium zu fehlen, dass erst ein gewisser "Grundlevel" wieder aufgebaut werden muss. Dann wird für weitere Wochen unterstützend auf "normales" Niveau von 300mg reduziert werden.

Ich fand es nur spannend, dass ein deutlicher Mg-Mangel solche Ursachen haben kann. Man denkt ja in der Regel (gerade wenn man schon eine chronische Grunderkrankung hat) erstmal an andere Erklärungen.

s>even2thrxee


Hat jemand vielleicht ähnliche Symptome schon mal gehabt und kann aus eigener Erfahrung berichten

ich hatte vor Jahren mal urplötzlich ein gravierendes Problem mit dem Sehen beim Autofahren, ich hatte zwar hin und wieder kleinere Problemchen bei Dunkelheit und nasser Fahrbahn diese in der Ferne zu sehen aber nie so heftig wie diesen einen Abend.

Ich bin im Herbst bei einbrechender Dunkelheit und feuchter Fahrbahn von der Autobahn abgefahren und konnte urplötzlich die Fahrbahn kaum noch erkennen. Ich kannte die Strecke, konnte aber auf kurze Entfernung nicht mehr erkennen wo fängt die Fahrbahn an und wo hört sie auf. Nach ein paar Kilometern mit drastisch reduzierter Geschwindigkeit (ca. 40 kmh) besserte es sich dann wieder. Danach bin ich sofort zum Augenarzt, der konnte nix erkennen außer ner kleinen Veränderung in der Brillenstärke. Hab dann ne neu Brille mit doppelt entspiegelten Gläsern genommen und das Problem ist seitdem nie mehr aufgetretten.

Es war ein Tag wie jeder andere, ich war weder krank noch hatte ich sonstige körperliche Beschwerden, außer das ich etwas müde war. Kurzum ich habe keine Ahnung was diese drastische Verminderung meiner Sehleistung ausgelöst hat. Manchmal überkommen mich ähnlichen Symptome wie leichtes Schwindelgefühl oder eine leichte Unsicherheit auch dann und wann beim Autofahren, aber nur kurz und nur sehr leicht. Ich kann diese Symptome bei Müdigkeit auch selbst hereibeiführen indem ich mich darauf konzentriere. Sobald ich nicht mehr dran denke sind diese i.d.R. wieder verschwunden.

c_hxi


Ich habe eine sogenannte träge Linse und brauche sehr lang, um umzuschalten, von nah auf fern. Das einfachste, was mir dabei hilft, ist eine Brille. Für die Nähe brauche ich sie gar nicht, da stören die -0,5 bzw 0,75 Dioptrien nicht. Aber die Umstellung auf die Fernsicht wird mir damit enorm erleichtert. Ich war auch schon so weit, das auto stehen zu lassen. Mit Brille gehts wieder super.

S7unUflowLer_7x3


@ Schoggi:

Zum einen halt ich das mit dem Alter für Quatsch. Sorry. ;-) Bin selber in der Kategorie, hatte mehrere Augen-OP's und auch bleibende Schäden. Das mit dem Scharfstellen kenne ich aber bspw. nicht und wäre eher vorsichtig, es so pauschal mit "Alter" abzutun.

Du schreibst von MS und Sehnervenentzündung... Ist ausgeschlossen, dass da ein sehr latenter MS-Schub sich bemerkbar macht? Ich frage, weil es bei einer Freundin so war. Ein ganz kleiner leichter Prozess, den sie anfangs nur beim Autofahren merkte. Ihr Mann ist aber Neurologe und hat sie dann recht schnell durchchecken lassen...

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