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Braucht meine Tochter wirklich eine Brille?

MbosncMheWrieF7x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo :) bei der schuluntersuchung wurde bei meiner 5jährigen Tochter festgestellt das sie wohl nicht richtig sieht mit dem linken Auge. Dies ist uns und auch dem Kindergarten nie aufgefallen. Sie malt sehr genau und exakt , Stößt nirgends an etc.

Jetzt wurde bei Augenarzt genau untersucht und folgende Werte kamen heraus:

Rechts : -0,5 Achse 92

Links: -0,5 Achse 85

Braucht sie da wirklicj eine Brille? Ich will nicht das die in diesen Kreislauf reinkommt... Vorallem wenn es einem so nie aufgefallen ist.

Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen.

LG katrin

Antworten
j,us3t_looxking?


Welcher Kreislauf? Ich hatte mit 6 auch eine Brille und habe diese (ich gebe es zu) nicht zu sehr aufgesetzt. Auf alle Fälle brauchte ich sie von 8-27 nicht. Jetzt habe ich eine andere (komplett andere Werte) die ich (ich gebe es zu) nur zum Lesen nutze.

Kreislauf kann ich hier also nicht erkennen, und sollte sie wirklich eine brauchen ist es besser ihr eine zu geben als sie sich dauerhaft anstrengen lassen.

Mit diesen Werten ist Ausmalen,.. auch kein Problem, nur eben kann es sein, dass es für sie mehr Anstrengung ist als es das mit Brille wäre.

S!ilber8mondaxuge


Du kannst natürlich auch abwarten bis deine Tochter beim Lesen Probleme bekommt oder so.

Gottseidank gibt es heutzutage Sehtests VOR der Einschulung.

Ich brauche eine Brille. Sicher, in die Nähe kann ich auch ohne sehen. Aber ich merke den Unterschied...

Wenn man eine Brille braucht, braucht man eine. Die Augen werden sich mit der Zeit verschlechtern, das kann man nicht aufhalten indem man eine Brille verweigert. Ok später können es Kontaktlinsen sein...

L(uftVschiff-xFan


Bestimmt kommt deine Tochter bei diesen Werten ganz gut ohne Brille zurecht – aber ihr könntet trotzdem gemeinsam eine schöne Brille aussuchen, die sie ja nicht ständig tragen muss – in der Schule beim Lesen an der Tafel könnte sie ihr aber schon nützlich sein.

Was diesen "Kreislauf" betrifft – den kannst du nicht dadurch verhindern, dass du ihr die Brille vorenthältst! Kein Mensch weiß, wie es weitergeht – vielleicht bleibt es bei diesen geringen Werten, vielleicht kann sie aber schon im zweiten Schuljahr nichts mehr an der Tafel lesen, wenn sie in der Klasse etwas weiter hinten sitzt.

Mir ging es ähnlich wie deiner Tochter – ich habe beim Einschulungs-Sehtest eine Lok mit einem Auto verwechselt. Man sagte meiner Mutter, dass das nicht weiter schlimm sei, empfahl ihr aber, sicherheitshalber mit mir zum Augenarzt zu gehen. Ich hatte natürlich Bammel, ich wollte keine Brille – aber zum Glück "vergaß" meine Mutter die Sache mit dem Augenarzt und ich war froh darüber, zumindest das erste Schuljahr hindurch – auch wenn ich schon merkte, dass das Lesen an der Tafel schwieriger wurde. Irgendwann im zweiten oder dritten Schuljahr war es dann so, dass ich nur noch aus der ersten oder zweiten Reihe irgendetwas an der Tafel lesen konnte, weiter hinten ging nix mehr – ich saß aber nun mal meistens weiter hinten, hätte meine Probleme aber um nichts in der Welt jemandem mitteilen mögen! Also habe ich mich durchgemogelt, von der Tischnachbarin abgeschrieben, eine schwere Erkältung vorgetäuscht, wenn ich die Aufgaben der Klassenarbeit an der Tafel einfach nicht erkennen konnte...

Es deutet also nichts darauf hin, dass das Nichttragen einer Brille einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Fehlsichtigkeit hat, vieles aber darauf, dass das Nichttragen einer Brille einem das Leben – unnötigerweise! – ganz schön schwer machen kann...

AHnti@goxne


Rechts : -0,5 Achse 92

Links: -0,5 Achse 85

Wenn da nicht noch andere Werte stehen, hat sie nur eine leichte Hornhautverkrümmung, die in dieser Größenordnung noch als physiologisch gilt – deshalb braucht sie in dem Alter keine Brille.

Anders ist es, wenn sie in der Schule an der Tafel die Schrift nicht richtig lesen kann.

L ufmtscchiffH-Fxan


Aber bevor hier jeder seine Meinung dazu abgibt, ob sie eine Brille braucht oder nicht, wüsste ich mal gern, was eigentlich der Augenarzt gesagt hat – braucht sie seiner Meinung nach eine Brille oder nicht?

MFoncpherixe77


Der Augenarzt sagte das er ihr fuer

DieseWerte eine Brille aufschreibt (eine ganz schwache, damit man immer weiter nach unten korrigieren kann)

War aber bisher noch nicht beim Optiker da ich halt denke das es vielleicht auch Geldmache ist,

Und sie vielleicht gar keine braucht.

Ich hab ihn gefragt ob sie nicht einfach ohne Brille sein könne da ihr und uns ja nichts auffällt. Da sagte er das dann die Gefahr fuer eine Schwachsichtigkeit gegeben sei. (Weiß nicht was das ist)

sKeptemBber%8x2


Wenn sie ihre Augen zu lange anstrengt, und das kann in der Schule wenn man die Tafel sehen muss passieren, können sich die Augen noch verschlechtern.

Ich würde dem Arzt vertrauen. Eine Brille ist nichts schlimmes.

L/ufts0chifUf-FIaxn


War aber bisher noch nicht beim Optiker da ich halt denke das es vielleicht auch Geldmache ist

Klar, Optiker leben vom Verkauf von Brillen - warum ihnen das immer vorgeworfen wird, leuchtet mir nicht so recht ein, schließlich leben wir alle von irgendetwas. Und hinter einer Brille steckt halt noch einiges mehr an Leistung als nur der Materialpreis für eine Fassung und zwei Gläser.

Da sagte er das dann die Gefahr fuer eine Schwachsichtigkeit gegeben sei.

Du hast ja am Anfang geschrieben, dass sie offensichtlich - trotz gleicher Werte - mit dem linken Auge schlechter sieht als mit dem rechten. Wenn das schwächere Auge keine Unterstützung bekommt, kann es passieren, dass das Gehirn die unscharfen Bilder, die dieses Auge liefert, ausblendet, das Auge quasi abschaltet. Wenn dieser Zustand längere Zeit besteht und sie dann erst eine Brille bekommt, kann es sein, dass auf diesem Auge trotz korrekter Brillenwerte kein gutes Sehen mehr erzielt werden kann, das Auge hat das Sehen dann quasi für alle Zeiten "verlernt". Wie groß diese Gefahr bei deiner Tochter ist, kann ich als Laie natürlich nicht beurteilen.

M;eronxymy


Ich finde Antigones Einwand berechtigt: Also wie dramatisch sind eine halbe Dioptrie Hornhautverkrümmung? ich kenne ein Kind mit wahrscheinlich ähnlichen Werten (ich weiß, dass Astigmatismus diagnostiziert wurde und viel geringer können die Werte nicht sein) mit Visus 0,8 ohne Korrektur, wo AA nicht auf Brille bestanden hat oder insinuiert hätte, es soll eine Brille tragen. Wenn das jetzt eine Unterkorrektur ist und sie ohne in irgendeinem Bereich tatsächlich eingeschränkt ist, dann kann man überlegen.

War aber bisher noch nicht beim Optiker da ich halt denke das es vielleicht auch Geldmache ist,

Von wem? Der AA hat ja nichts davon und die Optikerin hat dich, wenn du hingehst, um das Rezept einzulösen, auch nicht dazu überredet. – Warum wird immer auf diese Berufsgruppe der Optikerinnen 'hingeschlagen'. Die haben doch meist ein hohes Berufsethos, wollen dir doch meist Gutes und nie Schlechtes tun, müssen daneben auch noch Geld verdienen.

b2ellaHgia


Die Idee, dass es um Geld geht würde ich ausschließen.

Schließlich verkauft der Augenarzt die Brillen nicht, sondern der Optiker.

Ginge es um mein Kind, würde ich der Empfehlung des Arztes folgen und die Brille anfertigen lassen.

CxaliDforni}a94


Wenn da nicht noch andere Werte stehen, hat sie nur eine leichte Hornhautverkrümmung, die in dieser Größenordnung noch als physiologisch gilt – deshalb braucht sie in dem Alter keine Brille.

Da stimme ich Antigone zu :)^ . Auch die Lage des minimalen Astigmatismus ist mit 92 bzw. 85 Grad im völlig unspektakulärem Bereich - deutlich störender würden schräge Achslagen wahrgenommen, was hier nicht der Fall ist.

Hjinwaxta


Bei den Augenwerten wird eine Brille günstig, musst also keine Sorgen haben, dass der ach so böse Optiker dich schröpft. ( %-| )

Ich hatte selbst ab dem 6/7 LJ eine Brille, die Augen wurden leider immer schlechter, aber Kurzsichtigkeit liegt in der familie. (Mutter -13/14), vater ca -6, ich habe -9,ebbes) Seit ein paar Jahren sind die Werte stabil.

Mir selbst ist nie aufgefallen, dass ich schlecht sehe, ich dachte "das wäre halt so". Bis ich dann in der Schule in der letzen Reihe saß und negativ auffiel, da ich immer auf die Hefte meiner Nachbarn geguckt habe. Da gings zum Augenarzt und Optiker und mein vater erzählt mir immer noch wie ich denen die Ohren abgekaut habe sobald die Brille auf der Nase saß: "Guck mal ich seh das und das. und hier dr Baum und dieses hier und da papa guck mal".

Soll heißen: Nicht aus geiz oder unbegründeter Angst dem Kind die Brille vorenthalten. Ausprobieren.

S%hhelbyx T.


Ich verstehe nicht, warum man überhaupt zu einem Facharzt (hier Augenarzt) geht, wenn man hinterher seinen Rat in den Wind schießt, und lieber in einem Laien!!-forum nachfragt.

Weil hier alle schlauer und besser informiert sind, als der Spezialist, der das Kind untersucht hat?


Stößt nirgends an etc.

Nunja, sie hat etwas schlechtere Sehwerte.....und ist nicht blind, oder? ;-)

S%he_lbFy Tx.


Ich will nicht das die in diesen Kreislauf reinkommt...

Ach so, ich denke damit Du meinst das hier:

Werden die Augen durch das Tragen einer Brille tatsächlich schlechter?

"Nein, es ist eher das Gegenteil", sagt Eckert. Durch das Tragen der richtigen Brille wird eine weitere Verschlechterung der Sehfähigkeit vermieden oder zumindest verlangsamt. Es ist vielmehr so, dass die Aufmerksamkeit, Erwartungshaltung und Bewertung zum Sehen mit einer neuen Brille bei vielen Menschen steigt. "Die meisten Patienten sind mit einer neuen Brille einfach sensibler und kritischer ihrer Sehfähigkeiten gegenüber eingestellt."

[[http://www.n-tv.de/wissen/Fakten_und_Mythen/Augen-verderben-geht-nicht-article10029891.html Quelle]]

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