» »

Werden die Augen schlechter wenn man keine Brille trägt?

DBi6venxire


Ich hatte mit 16 ein Selbstexperiment gewagt, nachdem ich alle zwei Jahre stärkere Brillengläser brauchte.

Ich habe Astigmatismus und kann nicht räumlich sehen, weiß auch meine Werte von damals nicht – und heute auch nicht xD

Ich hatte konsequent 1 Jahr lang KEINE Sehhilfe getragen – natürlich war das in der Schule scheiße, weil irgendwann der Tageslichtprojektor nicht mehr gelesen werden konnte – und mit der Brille ging das auch nicht mehr...

Nach einem Jahr war der Augenarzt bei der Kontrolle erstmal geschockt :-D Meine Augen hatten sich sehr stark verbessert =)

Eine Freundin bekommt beim Optiker nie die genaue Dioptrinzahl in ihre Brille, sondern immer um 0,5 schlechter, damit sich das Auge mehr anstrengen muss

M>arsi et/ Avrxil


Vielen Dank für eure Hilfe! @:)

Eine Brille würde für mich denke ich nicht mehr in Frage kommen, Kontaktlinsen schon eher. Allerdings frage ich mich ob diese denn überhaupt helfen würden, da mein linkes Auge ja scheinbar so oder so unterdrückt wird – oder sehe ich das falsch? Ist es überhaupt möglich, dass in meinem Alter noch zu beeinflussen?

Die Werte sind von vor ca. fünf Jahren.

Kann ich einen Sehtest einfach so beim Optiker machen lassen?

M6ars et_ Avrxil


Was mir gerade noch einfällt: Ich bin damals zum Optiker gegangen um mich wegen Kontaktlinsen zu erkunden, jedoch habe ich bei den Tests keine signifikante Veränderung meiner Sehfähigkeit wahrnehmen können, weshalb man mir sagte, man könne mir nicht weiterhelfen und ich solle zum Augenarzt gehen.

Suunfl1ower_x73


Eine Freundin bekommt beim Optiker nie die genaue Dioptrinzahl in ihre Brille, sondern immer um 0,5 schlechter, damit sich das Auge mehr anstrengen muss

Wenn ich das Spielchen mache, dann leide ich unter Dauerkopfschmerzen. Die bei mir ein Anzeichen sind, dass meine Gläser nicht mehr stimmen. Ich reagier schon auf 0,25 Dioptrien empfindlich und muss meinen Optiker quasi immer zwingen, dennoch neue Glser zu bestellen.

@ Mars:

Klar kannst Du einfach zum Optiker gehen und einen Sehtest machen. Gelegentlicher Augenarztbesuch ist dennoch sinnvoll, da der Optiker ja das Auge nicht weiter untersucht. Andererseits machen Optiker oft die besseren Brillenglasbestimmungen...

n`ordfrwanxk76


Eine Freundin bekommt beim Optiker nie die genaue Dioptrinzahl in ihre Brille, sondern immer um 0,5 schlechter, damit sich das Auge mehr anstrengen muss

Divenire

Was ist denn das für ein Quatsch? Natürlich braucht man genau die Dioptinanzahl, die das Auge hat, ansonsten....

Wenn ich das Spielchen mache, dann leide ich unter Dauerkopfschmerzen. Die bei mir ein Anzeichen sind, dass meine Gläser nicht mehr stimmen.

Sunflower_73

Das sind genau auch meine Erfahrungen, auch ich bekomme Kopfweh wenn das nicht stimmt...

D<ive:nifre


Hallo *:)

Also meine Freundin kommt eigentlich gut damit zurecht, dass ihr immer weniger Dioptrien gegeben wird, als sie benötigt.

Ich bekomme eher Kopfschmerzen und Schwindel, wenn ich die Brille mit der richtigen Stärke über längere Zeit trage, deswegen setzte ich sie auch nur auf, wenn ich Auto fahre, ins Kino gehe oder halb eben benötige ;-)

Da ich seit 8 Jahren meine Brille nur zu oben genannten Situationen aufsetze, und im Teenageralter begann, denke ich, dass sich meine Augen schlichtweg an "ohne Brille" gewöhnt haben. Aufgrund meiner Hornhautverkrümmung trug ich einst harte Kontaktlinsen und fand es klasse, dass ich am "Tag danach" auch ohne klasse sehen konnte :-D:D

Wenn ich aber dann die Brille mal länger auf hatte, brauchen meine Augen ca. 2 Tage, um sich wieder an den Zustand davor gewöhnt zu haben.

S*unflo4wer_7x3


Dass sporadisches Tragen einer Brille mit etwas mehr Dioptrien Probleme macht, hat nix mit "Augenverschlechterung durch Brille" zu tun. Ich muss mich bei neuen Gläsern auch immer 1-2 Tage dran gewöhnen.

Und mit den "weniger Dioptrien als benötigt" hoffe ich ja nur, dass man nicht deswegen mal im Dunkeln bei Autofahren ein Kind übersieht oder ähnliches. Ehrlich, ab einem best. Niveau grenzt das schon fast an Verantwortungslosigkeit.

Mein Freund muss bspw. 1x im Jahr zu einer berufsmedizinischen Untersuchung (hat Sicherheitsgründe). Diesmal stimmten seine Gläser nicht mehr, d.h. Sehtest war nicht perfekt. Fazit: Sofortige Zwangspause bis neue Brille mit neuem Test. Soviel zum Thema, dass es okay ist, mit nicht ausreichend korrigierten Augen durch die Welt zu spazieren.

L&eniJKruegexr


Na ob man mit 0,5 weniger klar kommt, hängt vielleicht auch von dem Visus ab auf den man damit korrigiert werden kann.

Prinzipiell kann ja jeder eine Brille in der Stärke tragen mit der er sich am wohlsten fühlt, nur wenn man Führerscheinnutzer ist und mit den geringeren Stärken nicht mehr auf die 0,7 kommt, obwohl man es mit der optimalen Korrektur könnte, halte ich es schon für fahrlässig so durch die Gegend zu brummen.

Bei mir jedenfalls würde es mit 0,5 weniger sicher nicht mehr reichen, ich möchte aber nicht anzweifeln, dass es nicht Leute gibt, bei denen es trotzdem noch reicht.

Wer sich natürlich nicht mit "schweren Geschütz" im Straßenverkehr bewegt, dem kann das egal sein.

MoerSonyxmy


Ich bekomme eher Kopfschmerzen und Schwindel, wenn ich die Brille mit der richtigen Stärke über längere Zeit trage, deswegen setzte ich sie auch nur auf, wenn ich Auto fahre, ins Kino gehe oder halb eben benötige ;-)

Warum benötigst du überhaupt noch eine Korrektur? Warum hat sich der Umkehrtrend durchs Nicht-Tragen (du sagst ja, die Augen hätten sich "stark verbessert") nicht fortgesetzt? Und warum hat das Schlechtsehen überhaupt begonnen – am Anfang hat man ja keine Brille, da müssten sich die Augen doch durch Anstrengung ohnehin wieder verbessern, also Fehlsichtigkeit müsste ein per se selbst-verbessernder Zustand sein.

Dieses Aufs-Brille-Verzichten haben ja viele durchgemacht, also meistens sogar bevor man die erste Brille bekommen hat. Ich habe meine erste Brille mit -3 bekommen, getragen habe ich sie praktisch nie, erst mit -4 bekam ich KL. Also vor -4 war ich immer unkorrigiert. Meine Augen haben sich angestrengt, ich noch mehr, denn es ist ja ein großer Aufwand, das so wenig wie möglich merkbar werden zu lassen. Und ich nehme an, dass die Erfahrung anderer mit ähnlichen Praktiken nicht so viel anders ist. Das Sehen wurde in der Zeit des Nichttragens merklich schlechter, nicht wegen des Nicht-Tragens, sondern einfach weil das wahrscheinlich in einem pubertären Wachstumsschub unvermeidlich gewesen wäre.

Aufgrund meiner Hornhautverkrümmung trug ich einst harte Kontaktlinsen und fand es klasse, dass ich am "Tag danach" auch ohne klasse sehen konnte :-D:D Wenn ich aber dann die Brille mal länger auf hatte, brauchen meine Augen ca. 2 Tage, um sich wieder an den Zustand davor gewöhnt zu haben.

Grundsätzlich ist das eher umgekehrt, deshalb soll man auch vor einem Sehtest eine gewisse Zeit lang keine KL getragen haben, weil die mehr Einfluss auf das Auge nehmen, sodass das Ergebnis verfälscht sein kann.

Eine Freundin bekommt beim Optiker nie die genaue Dioptrinzahl in ihre Brille, sondern immer um 0,5 schlechter, damit sich das Auge mehr anstrengen muss

Das habe ich zwar auch schon von einer Optikerin gehört, da ging es aber nur um 0.25 rauf oder runter, mit nicht ganz klarer subjektiver Entscheidung, bei ausreichendem Visus. Ich habe da nicht gefragt, aber grundsätzlich würde es mich natürlich interessieren, wie sich das Auge denn anstrengen sollte beim Fern-Sehen.

Mzars et= A%vrxil


Ich bin gerade spontan beim Optiker vorbeigegangen und habe einen Sehtest machen lassen.

Meine Diotrienzahl hat sich nicht verändert, allerdings erreiche ich mit dem linken Auge nicht einmal mehr 50% Sehkraft. Von einer Brille wurde mir abgeraten, da sich meine Sehschwäche des linken Auges nicht korrigieren lasse und ich auch mit Brille keinen Unterschied merken würde.

Dass es nicht einmal mehr 50% sein sollten, hat mich schon etwas erschreckt. Das klingt nach so wenig!

ri a xl f


8-) könnte man jetzt behaupten dies ist die folge des nicht brille tragen

S-unflo_wer_x73


Und warum hat das Schlechtsehen überhaupt begonnen – am Anfang hat man ja keine Brille, da müssten sich die Augen doch durch Anstrengung ohnehin wieder verbessern, also Fehlsichtigkeit müsste ein per se selbst-verbessernder Zustand sein.

Klasse Argument! :)^

Das habe ich zwar auch schon von einer Optikerin gehört, da ging es aber nur um 0.25 rauf oder runter, mit nicht ganz klarer subjektiver Entscheidung, bei ausreichendem Visus.

Mein Optiker ist bei so einem Wert auch zurückhaltend, empfiehlt dann aber wiederholte (kostenlose) Messungen zu unterschiedlichen Tageszeiten und nach unterschiedlicher Belastung. Weil eine Überkorrektur bspw. bei mir ebenso unangenehm ist (Kopfweh) wie eine Unterkorrektur. Er selber sagt, bei 0,25 und ausreichendem Visus sind neue Gläser Geldverschwendung; bestellt sie aber aber subjektiv deutlicher Besserung.

f~lowexrli


Wenn es sich nicht korrigieren lässt ist es anscheinend wirklich schwachsichtig?! [[http://de.wikipedia.org/wiki/Amblyopie]]

M\arVs et Avxril


Ich frage mich gerade wirklich, warum mir jahrelang eine Brille aufgedrängt wurde, wenn es doch jetzt heißt, dass man meine Fehlsichtigkeit überhaupt nicht korrigieren könne und eine Brille somit sinnlos ist. Dass ich hauptsächlich mit dem rechten Auge sehe, wird ja keine neue Entwicklung, sondern schon immer so gewesen sein? Deshalb empfand ich die Brille schließlich auch als überflüssig, da ich nicht das Gefühl hatte, schlecht sehen zu können. Mit Brille habe ich also weder besser noch schlechter sehen können.

Was nun diese 50% Sehkraft (Sehstärke? Sehschärfe?) bedeuten, ist mir nicht ganz klar. Ich weiß schon, dass das nun nicht bedeutet, dass ich nur "halb" so gut sehe wie im Optimalzustand, allerdings klingen 50% für mich schon nach recht wenig. Ich kann mit zugehaltenem rechten Auge sogar noch recht problemlos lesen – erkennen kann ich die Buchstaben schon, nur sie zu fokussieren bereitet mir Schwierigkeiten.

Die Dioptrienzahl zeigt – wenn ich das richtig verstanden habe – an, wie stark die Brille sein muss um 100% zu erreichen? Wie kann man denn sagen, dass ich +1.75 Dioptrien habe, wenn eine Korrektur doch gleichzietig nicht möglich sein soll? ???

Ich glaube, ich habe diese Begriffe nicht ganz verstanden. |-o

ARnKtig;one


allerdings erreiche ich mit dem linken Auge nicht einmal mehr 50% Sehkraft

Ich würde versuchen, das Auge wieder "besser" zu bekommen. Und zwar mit einer Augenklappe auf dem rechten Auge für 1-2 Stunden am Tag (z.B. bei unwichtigen Tätigkeiten wie abends fernsehen), so dass nur das linke Auge sieht. Zumindest für den Anfang.

Die "Fachwelt" meint zwar, das ginge nur bei Kindern, es gibt aber ein Buch einer Amerikanerin, die als Erwachsene ihre Amblyopie geheilt hat.

-> [[http://visualtraining.blog.de/2012/04/17/susan-barrys-fixing-my-gaze-deutsch-13530672/]]

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Augen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Hals, Nase und Ohren


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH