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Neuer Visual-Snow Thread

B1reak$ingBxad hat die Diskussion gestartet


Ich dachte mir , weil der alte große VS/Augenflimmer-Thread so überladen ist, mache ich einen neuen auf wo wir über neue Erkenntnisse/Krankheitsgeschichten/aktuellen Status jedes einzelnen etc. reden können.

Glaube auch das hilft auch neuen Membern beim Einstieg in das Thema.

Hoffe ich habe recht :) (weil manchmal das Thema immer einen gewissen Hype hat, dann aber wieder alles abflacht)

Den start mache ich mal, also bin noch in der großen Phase des "schlau drüber machens" (unser Invicible08 hat mich darauf aufmerksam gemacht) , soll metabolischer Stress im Bereich des Sehzentrums dafür verantwortlichen sein.

Hier ein Link den ich auf die schnelle finden konnte : [[http://www.migrainesurvival.com/visual-snow]], wurde in der FB-Gruppe "Awareness for Visual Snow" gepostet.

So hoffe wir kriegen das Ding hier zum laufen :)

Antworten
Cihizxzo


Was wäre ich froh, wenn ich nur Visual Snow hätte.... und ich hab in den letzten 10 Jahren bestimmt öfter nen Augenarzt gesehen als meine eigene Mutter...

i#nviHnciEble0x8


Ja, geht mir genauso. Visual Snow alleine wäre wirklich verkraftbar. Ich zähle mal auf, was ich sonst noch so habe: Halos und Starbursts um so gut wie jede Lichtquelle; Nachbilder (vor allem das sogenannte "Trailing"); Vibrieren beim Betrachten von linierten Mustern; Blue Field Entoptic Phänomen (diese kleinen flitzenden Pünktchen am Himmel, oder allgemein auf hellen Flächen; ebenfalls vorhanden sind noch leichte Mouches Volantes, die aber wirklich das geringste Übel darstellen.

Abseits des Sehens: Leichter Tinnitus links; pulssynchroner Tinnitus rechts (also ein Rauschen im Takt des Pulses); öfters Kopfschmerzen; dauerhaftes Benommenheitsgefühl seit Mitte 2011 (Depersonalisation); chronisch vergrößerte Lymphknoten im Halsbereich, welche aber laut CT aus dem Jahre 2011 harmlos sein sollen.

Im Grunde gibt es viele Ursachen die in Frage kommen. Entweder Tumor im Bereich des Innenohres, den angrenzenden Hirnarealen, oder an den Halsgefäßen selbst. Auch wären andere gefäßbedingte Ursachen denkbar. ZB eine Stenose, Aneurysma oder eine AV-Fistel. MS erscheint mir bei all diesen Symptomen im Ganzen betrachtet nun doch etwas unwahrscheinlich. Eine Theorie die mir gestern in den Sinn kam: Möglicherweise sind meine vergrößerten Lymphknoten ja tatsächlich gutartig, vernarbt, wie die Ärzte es bezeichneten. Dennoch könnten sie bei einer gewissen Größe, oder ungünstigen Lage zu einer Stenose an Halsgefäßen führen. Deswegen habe ich heute einen Termin für eine Dopplersonographie fixiert. Mal schauen was dabei raus kommt.

Aber wie schon öfter erwähnt, bei Leuten die ausschließlich mit visuellen Phänomenen wie Visual Snow zu kämpfen haben, liegt wahrscheinlich ein Hypermetabolismus des rechten Linguallappens + eine andere Hirnregion, dessen Name mir jetzt nicht einfällt, vor.

Z~er#o2xk4


Interessant, bei mir ist Visual Snow mittlerweile kaum noch wahrnehmbar zurückgegangen nach etwa 2,3 Monaten starken Symptomen, v.a. am hellen Monitor......aber diese Nachbilder habe ich leider "behalten". Ihr meint damit ja auch, wenn man z.b. ein Bild anschaut und darauf z.b. auf eine komplett weiße, leere seite, dass man das Bild dann immer noch sekundenlang "nachleuchten" sieht oder? Ist bei mir auch 2014 neu aufgetreten, hatte ich davor noch nie.

Habt ihr auch so ein hin- und her wackeln des Bildes, also Bildunruhe?

i<nv incimble608


Also Nachbilder sind ja an sich normal. Gibt da auch viele Beispiele dafür im Internet. Nur, und das ist der große Unterschied: Ich muss keine 20 Sekunden irgendwo hinstarren, um so ein Phantombild zu erzeugen. Oft reicht schon ein kurzer Blick aus.

Außerdem gibt es 2 Arten von Nachbildern. Die negativen (also die in Komplementärfarben des eigentlich gesehenen Bildes); und die positiven (wie man schon vermuten kann: Die, die in der selben Farbe erscheinen). Letztere sind bei gesunden Menschen kaum zu beobachten, da sie je nach Lichtverhältnissen maximal 5/100 Sek. andauern. Bei mir sind es eher 3/10 Sek, vielleicht auch 4/10 Sek.. Bei schlechtem Licht, also in der Dämmerung zB. Am Tag sehe ich kaum positive Nachbilder. NOCH nicht. Das kommt sicher auch noch.

ZAerox2k4


Ich beobachte in den Foren auch einen Zusammenhang, dass fast alle mit Visual Snow auch z.B. Halos um Lampen nachts sehen.

Und einer meinte sogar mal, er sieht, wenn er geblendet wird beim Augenarzt oder von der Sonne, diese grelle Blendung noch stundenlang danach, während sie bei normalen Menschen ja nach Sekunden oder Minuten weggehen. Wie man sowas behandeln kann/soll wird wohl erstmal ein Rätsel bleiben, da sind die Augen einfach sehr sensibel oder komplett überanstrengt.

DFom_ert3ixs


Hallo an alle Leser dieses Threads, mein Name ist Manuel und ich bin 15 Jahre alt.

Genauso wie ihr, leide ich an der "Krankheit" Augenflimmern.

Zuerst an den Thread: Ich finde es echt toll, dass hier viele Leute ihre Meinung reinschreiben und diskutieren können.

So, nun zu mir:

Ich habe Visual Snow, soweit ich weiß, schon mein ganzes Leben lang. Mir ist aber erst vor zwei Jahren diese Krankheit so richtig aufgefallen. Ich sehe immer diese Millionenzahl an kleinen "Pixeln", die wenn ich auf meinen Bildschirm schaue, rummschwirren. Es ist wirklich störend, da ich nicht nur diese Pixel sehe, sondern auf wie ihr beschrieben habt linienförmige Halos von Lampen ("meistens"). Auch habe ich Mouches Volantes, aber diese sind ein sehr geringes Leiden.

Schlimm ist es beim Lernen am Abend für die Schule, wenn ich einen Text lese, oder nachts zu Bett gehe.

Beim Lesen sehe ich weiße Stellen über den Buchstaben, die immer wieder pulsieren. Dies macht mich wahnisinnig.

Am allerschlimmsten ist es jedoch abends, wenn ich schlafen gehen will. Ab dem Moment, an dem ich mein Zimmerlicht ausschalte, wünschte ich, dass sich meine Augen bis zu Morgengrauen nicht mehr öffnen würden. Denn wenn ich dann in die Dunkelheit schaue, werden meine Augen von den kleinen Pixeln überflutet, und ich falle fast in Ohnmacht, wenn ich diese nicht unverzüglich schließe. Es nervt SEHR, und ich wünschte, dass es aufhören würde, wenn es könnte...

Auch habe ich seit einem halben Jahr einen Tinnitus auf dem rechten Ohr, was mich wahnsinnig machen lässt.

Ich hoffe, dass wir hier gut miteinander klarkommen, und über das Leiden der Anderen reden könnten.

Es würde mir eine Freude bereiten, wenn ich ernstgenommen werde.

Auch würde ich gerne privat mit anderen Leuten schreiben, damit ich weiß, dass ich nicht der einzige bin, der mich versteht.

MfG

Manuel

i!nvincbiblex08


Ja, in der Tat sehen viele VSler auch Halos um Lichtquellen. Laut Studie waren es glaub ich knapp 50%. Zusätzlich noch andere Phänomene wie zB. verstärkte Nachbilder, Trailing, Blue Field Entoptic Phenomenon, Tinnitus und Kopfschmerzen. Es ist also nicht unüblich Begleitsymptome zu haben.

@ Domertis

Tut mir wirklich sehr leid für Dich, schon im zarten Alter von 15 Jahren mit solchen Problemen herumlaufen zu müssen.

Ich habe Visual Snow, soweit ich weiß, schon mein ganzes Leben lang. Mir ist aber erst vor zwei Jahren diese Krankheit so richtig aufgefallen. Ich sehe immer diese Millionenzahl an kleinen "Pixeln", die wenn ich auf meinen Bildschirm schaue, rummschwirren. Es ist wirklich störend, da ich nicht nur diese Pixel sehe, sondern auf wie ihr beschrieben habt linienförmige Halos von Lampen ("meistens"). Auch habe ich Mouches Volantes, aber diese sind ein sehr geringes Leiden.

Viele haben das bereits von Kindesbeinen an. Auch das ist nicht unüblich. Aber keine Ahnung was du mit linienförmigen Halos genau meinst. Normalerweise sind die rund.

Übrigens: Heute hatte ich einen Termin bei einem Psychiater. Mittlerweile war es schon der zweite, aber egal. Ich habe ihn heute explizit auf meine Phänomene angesprochen. Und auch ein paar Beispiele gezeigt. Einer davon war es, meine Hand schnell hin und her zu bewegen. Ich fragte, was er in so einem Moment sehen würde. Er meinte, aus den den fünf Fingern würden dann ungefähr 10 werden. Auch gebe es bei ihm keine Zwischenräume, durch die er den eigentlichen Hintergrund klar erkennen könnte. Es wäre alles verwischt.

Dann noch ein Beispiel: Ich sagte, stellen Sie sich vor, sie lassen einen kleinen Lichtpunkt in einem ansonsten dunklen Raum kreisförmig rotieren. Sehen Sie dann auch einen regelrechten Lichtkreis? Auch das kennt er, laut seiner Aussage. Das entsteht weil das Auge zu langsam ist, um diesen Impuls schnell genug wieder erblassen zu lassen.

Zumindest was Nachbilder betrifft bin ich nun etwas beruhigt. Wie ich mich kenne hält das aber wieder nur maximal 2 Wochen an. Dann kommen wohl wieder erste Zweifel.

Z?e*ro2xk4


Interessant, Tinnitus habe ich ja auch, aber ich glaube da sind wir zumindest hier im Thread welche von wenigen, denke da gibt es keinen Zusammenhang zu den Augen. Da können wir uns auch gerne privat mal dazu austauschen.

Warst du – der vollständigkeit halber- mal beim Augenarzt und hast alles checken lassen? Sowas wie Hornhautverkrümmung, Linsentrübung, trockene Augen, es gibt ja viele Faktoren.

iJnvinociblex08


Interessant, Tinnitus habe ich ja auch, aber ich glaube da sind wir zumindest hier im Thread welche von wenigen, denke da gibt es keinen Zusammenhang zu den Augen.

Das würde ich so nicht sagen. Sehr viele Leute mit VS leiden auch gleichzeitig an einem Tinnitus. Unser Problem entsteht ja im Gehirn, nicht in den Augen. Und Hör- und Sehzentrum liegen nah beisammen. Ich selbst empfinde VS auch als eine Art visuellen Tinnitus. Und ich denke, da geht die Reise in Zukunft auch hin. Zumindest in den meisten Fällen.

Warst du – der vollständigkeit halber- mal beim Augenarzt und hast alles checken lassen? Sowas wie Hornhautverkrümmung, Linsentrübung, trockene Augen, es gibt ja viele Faktoren.

Ja, der war meine allererste Anlaufstelle, obwohl ich schon damals Zweifel hatte, dass es wirklich an den Augen liegen könnte. Wie ich dachte, kam auch nichts dabei heraus. Keine Stare, keine Linsentrübung, nicht einmal trockene Augen. Einzig, eine Hornhautverkrümmung auf dem linken Auge wurde erkannt. Das wusste ich aber schon vorher. Danach ging es zum Neurologen, der nur auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin ein EEG machen ließ. Welches auch ohne Befund blieb. Zur Sicherheit wollte er noch ein MRT machen lassen. Kurz vor dem Termin sagte ich jedoch ab. Aus Angst, dass irgendetwas Schlimmes gefunden werden könnte.

Achja, was ich noch sagen wollte. Tinnitus ist nicht gleich Tinnitus. Ich zB habe neben einen normalen, subjektiven, auch noch einen pulssynchronen. Der hat sehr oft eine organische Ursache wie eben oben genannte: Tumore, Aneurysmen, Stenosen usw..

IXcke}9x87


Sehe seit 3-4 Wochen so ein Flimmern/Krieseln/Rieseln.

Ich weis gar nicht so richtig wie ich dies Beschreiben soll.

Es ist so als würde über allem was ich sehe ein Falckern/Flimmern liegen,

am Tag ist es am schlimmsten bei weißen Wänden, oder um so weiter ich in die Ferne sehen.

Aber auch bei weißen Heizkörpern, oder anderen Gegenständen nehme ich dies sehr intensiv wahr.

Beim Tv schauen, sowie auf Handy schauen, oder konzentriert am PC arbeiten ist es nicht so schlimm, bis fast nicht wahrnehmbar,

genau wie beim Autofahren, da fällt es mir eigentlich gar nicht auf.

Wenn ich in den Himmel schaue, ist es wie wenn ich viele kleine "Einzeller" sehe die sich bewegen und manchmal auch leichte Sternchen.

Oft sehe ich auch so ein "Nachwirken" wie wenn man in eine helle Lichtquelle geschaut hat.

Nachts, bzw. im Dunkeln sehe ich unzählige kleine weiße Punkte.

Mouches volantes auf einem Auge habe ich auch seit ca. 1 Jahr, aber das fällt mir eigentlich sogut wie gar nicht mehr auf

Manchmal habe ich auch das gefühl die Augen "schlafen" irgendwie ein, die sicht verwimmt und das Flackern wird stärker, aber sobald man 1-2 mal blinzelt ist alles wieder scharf und normal (inkl. flimmern)

Ich war beim Augenarzt, dieser meinte es ist alles in Ordnung, Augendruck ok, und Sehstärke hat sich nicht verändert (Trage eine Brille mit R/L +2,5 -1,5)

Kurz bevor das Phenomen angefangen hat habe ich ein neues Medikament gegen meinen Bluthochdruck bekommen, und dieses nach dem ersten Tagen mit dem Flimmern sofort abgesetzt.

War natürlich auch beim Hausarzt, dieser meinte das es an diesem Medikament nicht liegen können und dies wahrscheinlich nur zufällig zeitgleich aufgetretten ist, er hat mir dennoch ein anderes Verschrieben.

Mein Blutdruck ist damit wieder jederzeit ganz normal. Daher denke ich das es nicht am BD liegen kann.

Durch den Medikamentenwechsel hat sich jedoch auch nichts verbessert...und das macht mich langsam etwas fertig.

Nun habe ich hier auch einiges gelesen und ein Ärztemarathon (auf den ich auch nicht viel Lust hab) scheint wohl bei sogut wie niemandem etwas zu bringen.

Ich wollte einen zweiten Augenarzt aufsuchen, aber wurde bis jetzt immer vertröstet, mit langen Wartezeiten auf einen Termin.

h`olidFay9k9


Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, ob die Visual Snow Symptome bei Euch "über Nacht" gekommen sind oder über einen längeren Zeitraum von evtl. Jahren entstanden sind.

Ich (36, m) habe ganz ähnliche Sachen bei mir beobachtet. Also Flimmern / Krieseln vor hellen Flächen, viele tausend helle Punkte in der Nacht und auch Nachbilder. Beim Augenarzt wurde der Netzhauthintergrund, Augeninnendruck, Hornhautdicke, Gesichtsfeld, OCT und Sehnerv per Ultraschall untersucht, ohne jeglichen Befund. Auch beim Hausarzt war ich, der noch das kleine Blutbild, Vitamin B12, 25-(OH) – Vitamin D, Folsäure bis hin zu HIV untersuchte. Ebenfalls ohne Befund. Ach ja, zu guter Letzt kam dann auch noch ein MRT – auch ohne Befund.

Langsam bekomme ich den Eindruck, dass die Ärzte einem nicht glauben, was man da berichtet.

Da ich stark kurzsichtig bin (-8 dpt), mache ich mir Gedanken, ob der verlängerte Augapfel und die damit zusammenhängende Überdehnung der Netzhaut zu diesen Phänomenen führen kann.

Vielleicht sieht man ja an der Netzhaut erst Auffälligkeiten in einem späteren Stadium?

PS: Ich bin auch von Tinnitus betroffen. War aber damals durch einen Besuch einer Rave-Party. Vielleicht gibt es ja doch Zusammenhänge zu VS...

Über weitere Berichte von Euch würde ich mich freuen.

VG

ivnviXnciblxe08


Also dieses optische Rauschen ist mir erstmals Ende Dezember 2013 aufgefallen. Ich stand im dunklen Raum und urplötzlich bemerkte ich dieses Phänomen. Es schien als wäre eine leicht transparente Wand voller kleiner Pixel vor meinem Gesichtsfeld. Die anderen eigenartigen Dinge wie verstärkte Nachbilder, Halos um Lichtquellen, Blue Field Entoptic Phenomenon usw. sind mir allerdings erst danach aufgefallen. Wahrscheinlich weil ich mich durch dieses "Schockerlebnis" vom Dezember so richtig auf das Sehen konzentriert hatte. Denn ich bin mir fast sicher, ich habe diese Symptome schon länger, nur sind sie erst ab diesem Moment in mein Bewusstsein getreten. Schon Jahre zuvor hatte ich öfter das Gefühl irgendwie eigenartig zu sehen. Deswegen besuchte ich 2011 auch einen Optiker, der mir eine Hornhautverkrümmung des linken Auges diagnostizierte. Und auf eben diese schob ich lange Zeit mein Gefühl. Aber vielleicht sind die Symptome auch einfach irgendwann zu stark geworden, als dass mein Gehirn sie weiterhin aus dem Bewusstsein hätte filtern können. Leider kann ich das nicht mit Gewissheit sagen.

Langsam bekomme ich den Eindruck, dass die Ärzte einem nicht glauben, was man da berichtet.

Tja, diesen Eindruck habe ich auch. Aber das kommt von deren Unwissenheit, was dieses Thema betrifft. Noch schlimmer ist allerdings, wenn dann solche Symptome auf die Psyche geschoben werden. Muss ja so sein, denn der Gott in weiss hat keine Ahnung, aber sich das einzugestehen ist eben manchmal schwer. Um ein professionelles Bild abzugeben wird dann einfach irgendeine Diagnose hingeklatscht. %-|

Da ich stark kurzsichtig bin (-8 dpt), mache ich mir Gedanken, ob der verlängerte Augapfel und die damit zusammenhängende Überdehnung der Netzhaut zu diesen Phänomenen führen kann.

Hmm, sind bei dir beide Augen von der Kurzsichtigkeit betroffen? Wenn nein, hast du diese Phänomene auch wenn du das Betroffene schließt?

huolidkayx99


Ich würde sagen, dass das bei mir in den letzten 3 Jahren langsam entstanden ist. Bis zu einem Zeitpunkt vor vielleicht einem halben Jahr habe ich dem Ganzen keine Aufmerksamkeit geschenkt. Jetzt scheint aber eine Schwelle überschritten zu sein, bei der das Gehirn dies nicht mehr einfach so kompensieren kann. Die Beschreibung mit der leicht transparenten Wand voller Pixel passt auch ganz gut zu dem, was ich sehe. Um Lichtquellen sehe ich einen hellen Ring wie wenn man durch ein Milchglas schaut. Meinst Du das mit Halos um Lichtquellen?

Darf ich fragen wie alt Du bist?

Zu Deiner Frage: Ja, bin auf beiden Augen kurzsichtig. Nahezu dieselben Werte. Die beobachteten Phänomene sehe ich auf beiden Augen.

Was kam denn bei Deiner Dopplersonographie heraus?

Musst Du irgendwelche Medikamente einnehmen?

Ich selbst habe schon über ca. 15 Jahre Dermatop und über ca. 6 Jahre Junik nehmen müssen.

Beides sind kortisonhaltige Medikamente. In den Beipackzetteln stehen bei den Nebenwirkungen auch

verschiedene Augenkrankheiten (grauer und grüner Star). Beides konnte aber bei mir durch den Augenarzt nicht

nachgewiesen werden.

Ich habe nun für einen Langzeittest trotzdem beide Medikamente abgesetzt. Dermatop seit Juli und Junik seit September.

Mal sehen wie lange es gut geht und ob sich an den Augenphänomenen irgendwas ändert. Falls ja, dauert das bestimmt

relativ lange.

Es gibt ja auch verschiedene Kräuter wie Augentrost, die bei diversen Augenkrankheiten Linderung versprechen. Hat das

schon mal jemand bzgl. VS versucht?

isnvlincibOle0x8


Um Lichtquellen sehe ich einen hellen Ring wie wenn man durch ein Milchglas schaut. Meinst Du das mit Halos um Lichtquellen?

Ja auch, aber bei sehr hellen und weissen Lichtquellen sehe ich zusätzlich noch bunte Ringe. Also innen eine Scheibe, dann ein bläulicher Ring, weiter gehts mit grün-gelb und ganz außen noch ein roter Kreis. Wie gesagt, dies kann ich aber nur bei weissen Lichtern beobachten. Was auch klar ist, denn nur weisses Licht hat Anteile des gesamten Farbspektrums in sich. Eine rote Ampel hat dann eben "nur" einen rötlichen Hof. Außerdem: Je weiter ich von der Quelle entfernt bin, desto größer wird der Halo. Dieses Symptom hat mich anfangs ja auch an einen grünen oder grauen Star denken lassen. Jedoch konnte der Augenarzt leider nichts feststellen.

Darf ich fragen wie alt Du bist?

Klar! Ich bin 26 Jahre alt.

Was kam denn bei Deiner Dopplersonographie heraus?

Diese Untersuchung erfolgt erst kommenden Montag. Eigentlich hätte es ja schon morgen so weit sein sollen, aber der Termin musste verschoben werden. Naja, wie dem auch sei. Ich bin jedenfalls gespannt, ob da was rauskommt. Wenn nicht, dann liegt wohl mit ziemlicher Sicherheit entweder ein Tumor oder eine Gefäßerkrankung im Gehirn vor. Da bin ich überzeugt. Denn zusätzlich zu den ganzen Sehproblemen leide ich ja auch an einem pulssynchronen Ohrgeräusch, welches in den meisten Fällen durch eben solche Erkrankungen verursacht wird.

Medikamente nehme ich keine ein, außer hin und wieder Ibumetin gegen meine Kopfschmerzen.

Es gibt ja auch verschiedene Kräuter wie Augentrost, die bei diversen Augenkrankheiten Linderung versprechen. Hat das

schon mal jemand bzgl. VS versucht?

Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass VS samt Begleiterscheinungen an den Augen liegt. Wahrscheinlich ist es eine neurologische Störung. Und ich selbst bin da auch wieder eine Ausnahme. Bei mir ist wohl ein gestörter Blutfluss an der Misere schuld. Egal ob nun eine Stenose, Tumor, Aneurysma, Divertikel, AV-Fistel oder weiß der Geier was dahintersteckt. Alle möglichen Ursachen können Turbulenzen im Blutfluss zur Folge haben. Was dann wieder zu pulssynchronen Ohrgeräuschen führen kann. Und Seh- und Hörzentrum liegen nah beisammen. Gut möglich, dass sich dadurch auch Probleme im Sehzentrum ergeben. Mir jedenfalls erscheint dies sehr logisch. Das Rätsel, was mich nun seit knapp einem Jahr extremst beschäftigt, scheint nun endlich geklärt zu sein. Zumindest die Richtung stimmt. Was es genau ist, weiß ich noch nicht. Ist aber auch nicht so wichtig, da ich mich keinesfalls einer möglichen Operation unterziehen würde.

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