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Neue Brille verzerrt die Optik -wirklich nur Gewohnheitssache ?

MPi|yu)15x6 hat die Diskussion gestartet


Hi,

habe mir eine Ray-Ban (RB 5228 2012) zugelegt mit neuen Gläsern.

Meine alte Brille die mittlerweile ca. 6 Jahre alt ist, hat folgende Werte:

Rechts:

Sphäre -2,75 , Zylinder -1,00 Achse 90°

Links:

Sphäre -2,75 Zylinder -0,50 Achse 170°

Meine neue hat:

Rechts:

Sphäre -3,25 Zylinder nichts Achse nichts

Links:

Sphäre -2,75 Zylinder -0,75 Achse 174°

Wenn ich gerade aus oder nach oben gucke alles scharf und normal, wie es sein sollte.

Wenn ich jedoch etwas mit den Augen fixiere und dabei mein Kinn nach oben bewege, dann stelle ich ab einen gewissen Punkt fest das sich die Formen verziehen. Aus Rund wir oval, aus gerade wird schief und die Objekte verkleinern sich irgendwie. Ich gucke oft mit meinen Augen nach unten und es macht mich ganz kirre, dass wenn ich meinen Blick schweifen lasse und sich kurz alles verzerrt. Es fällt mir halt auf wenn ich meinen Kopf bewege. Kann mir nichts aus dem Augenwinkel betrachten ohne das die Form verfälscht wird. Muss ich jetzt meine Augen für immer starr halten und meinen Kopf dafür bewegen, damit sich nicht zwangsläufig alles unten verzerrt?

Ich bin am Dienstag deswegen zum Optiker gegangen und habe ihn mein Problem geschildert.

Sie hat die Brille überprüft und die Zentrierung auch nochmal.

Sie hat sogar nochmal einen Sehtest gemacht. Dabei kamen folgende Werte raus:

Rechts:

Sphäre -3,00 Zylinder -0,25 Achse 104°

Links:

Sphäre -2,75 Zylinder -0,50 Achse 177°

Sie meinte darauf das wäre Tagesform abhängig wie die Werte manchmal ausfallen.

Das die Werte sich nicht erheblich voneinander unterscheiden und es daran nicht liegen kann.

Neue Gläser würden sich bei dem geringen Unterschied auch nicht lohnen, sagte sie.

Sie kann nichts auffälliges feststellen und meinte ich soll die Brille erstmal ein paar Wochen am Stück tragen damit ich mich daran gewöhne. Sie schiebt es auf die Größe der Gläser, weil die Gläser ca. 1cm größer sind als bei meiner alten Brille.

Sind die Unterschiede wirklich so minimal oder schade ich meinen Auge wenn die Brille -0,25 Dioptrien zu viel hat?

Und wieso ist der Zylinder und die Achse auf dem rechten Auge erst da, dann plötzlich weg und nun wieder da? ???

Selbst als ich damals mit 14 meine erste Brille mit -2,5 Dioptrien erhalten habe, musste ich mich nicht erst dran gewöhnen, alles war prima. Oder liegt es wirklich an der Größe der Gläser? Es gibt aber Leute die haben noch größere Brillen und die kennen das Problem nicht.

Bin jetzt übrigens bei Tag 3 und noch keine Besserung in Sicht, kommt das wirklich noch?

Antworten
A%py?reyna


Ich habe meine neuen Gläser seit ca. einer Woche und ähnliche Probleme. Das Ding ist, dass man sich an diese doofe Krücke verdammt lange gewöhnen muss und dass man sich und die Augen nicht mehr wie gewohnt bewegen kann. Man braucht andere Abstände, andere Kopfbewegungen und andere Augenbewegungen. Ich war deswegen auch bei meinem Optiker, der hat mir das Ganze nochmal erklärt und gesagt, dass es einige Zeit dauert, bis man damit gut umgehen kann. Ob es jemals für mich gut wird, weiß ich nicht, ich habe aber aufgrund meiner Seh(un)fähigkeit und den Anforderungen, die die Brille erfüllen muss, keine Alternative. Bei mir ist es nach einer Woche schon nicht mehr so schlimm wie ganz am Anfang.

Gib' dir noch ein bisschen Zeit.

F}e.


Die Dioptrienzahlen werden immer nur auf 0,25 Dioptrien genau gemessen. Wenn du da zwischen zwei Werten liegst, ist es völlig normal, dass der eine zB 3,25 Dioptrien misst und der andere nur 3,00.

In diesem Sinne stimmen

Rechts: Sphäre -3,25 Zylinder nichts Achse nichts

Links: Sphäre -2,75 Zylinder -0,75 Achse 174°

und

Rechts: Sphäre -3,00 Zylinder -0,25 Achse 104°

Links: Sphäre -2,75 Zylinder -0,50 Achse 177°

also im Rahmen der Messgenauigkeit überein.

Mtiy&u15x6


Ich hatte früher extra torische Kontaktlinsen für mein rechtes Auge, für das linke keine.

Wie kann das sein, dass die Hornhautverkrümmung plötzlich verschwunden ist? Ist das heilbar ohne Therapie?

Wenn mein linkes Auge plötzlich keinen Zylinder und Achse mehr bräuchte, hätte es mich nicht verwundert, weil es angeblich nie so ausgeprägt war, aber beim rechten Auge erstaunt mich das schon sehr. ???

FPe.


Dass die beim linken Auge deutlichere Hornhautverkrümmung nun völlig weg ist, ist mir auch aufgefallen.

Aber das Auge verändert sich nun einmal - das kann auch mal in die richtige Richtung sein, das Auge wird nicht grundsätzlich immer nur schlechter.

Und vorher waren es -2,75 in der einen Achse und -3,75 senkrecht dazu, hinterher in der einen Richtung 0,25 bzw. 0,5 mehr (-3,0 bzw. -3,25) und in der anderen Richtung, senkrecht dazu, 0,5 weniger (-3,25), also so groß sind die Veränderungen ja nun nicht.

Ich frag mich aber durchaus, ob der komplette Wegfall des zylindrischen Anteils des rechten Brillenglases dir nun Schwierigkeiten bereitet, weil du diesen (für dein heutiges Auge unsinnigen) zylindrischen Anteil noch gewohnt warst. Deine alte Brille hast du ja wahrscheinlich dauernd auf gehabt, denn ohne Brille siehst du wohl nicht so wirklich viel. Aber so recht verstehe ich dein Problem nicht. Hat der Optiker vielleicht Mist gebaut und gibt das nicht zu? Oder durch das größere Brillenglas siehst du jetzt mehr in den Randbereichen, wo die Verzerrung vielleicht unvermeidlich ist? Ich kanns dir leider nicht sagen, was bei dir los ist.

M7edEm~ma


Hallo!

Mir geht es ganz genauso. Habe vor 1 Woche eine neue Brille bekommen (deutlich größere Gläser als vorher) und tue mir sehr schwer damit zurechtzukommen. Es scheint, als wäre mein räumliches Sehen total eingeschränkt. Wenn ich nach unten oder zur Seite gucke, ist es verzerrt. Ich kann Entfernungen ganz schlecht einschätzen und fühle mich allgemein unsicher. Sobald ich sitze und starr nach vorne schaue (Vorlesung) habe ich kein Problem, aber wenn Bewegung reinkommt (Kopf drehen, senken, heben) wird es ganz verschwommen. Trage die Brille seit 5 Tagen und merke überhaupt keine Verbesserung. Mein Zylinder hat sich nur um -0,25 verschlechtert. Meine alten Werte:


Rechts: -2,50 (mit Zylinder -0,25; Achse 113°)

Links: -1,5 (mit Zylinder -0,5; Achse 3°)

Brechungsindex dürfte 1,6 gewesen sein.

Neue Werte sind:

Rechts: -3,25 (Zylinder wurde entfernt)

Links: -1,75 (mit Zylinder -0,5; Achse 0°)

Bin am Verzweifeln. Laut Optiker kann es schon mal eine Woche dauern, aber ich merke keine Verbesserung, macht gar keinen Spaß die Brille zu tragen. Pupillendistanz und Zentrierung wurden auch schon gecheckt.

MEedE_mmxa


Hat sich mittlerweile bei dir was ergeben? Wäre sehr gespannt auf deine Antwort @:)

AZpyrexna


Es dauert wirklich länger, auch länger als eine Woche, vor allem wenn die Werte eines oder beider Augen über 2 dioptrin sind. Das Gehirn und dein Bewegungsverhalten müssen sich daran erst anpassen. Meine Erfahrung nach bewegt man noch viel zu sehr die Augen mit, aber die Brillen sind nur auf EINEN EINZIGEN Schärfepunkt ausgelegt (nur direkt gerade aus schauen), den man NUR mit Kopfdrehung finden kann. Man muss den Schärfepunkt ständig suchen, das ändert sich nicht. Sonst ist alles verschwommen. Daran muss man sich erst gewöhnen. Die Verzerrungen beim re-li schauen bleiben auch im Prinzip, aber man merkt es mit der Zeit nicht mehr.

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